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Englischer Name : Lost Tracs

In diesem Buch geht es um eine verschollene Schülerin namens Graupfote, sie kommt aus dem FlussClan.

Prolog

Drei kleine Schüler schlichen leise durch die Nacht. An einem Mondbeschienenen Ort spielten die Schüler neben einem Fluss. Eine kleine graue Kätzin, ein rotbrauner und ein gestreifter Kater. >>Was ist los? Seit ihr schon schlapp?<< sprach die graue Schülerin mit einem belustigen mauzen. >>Haha, dann zeig du uns mal wie du kämpfts!<< miaute der rotbraune Kater. >>Na gut, dann komm Eichenpfote!<< rief die Kätzin. Er sprang auf sie zu, doch sie konnte leicht ausweichen und zog ihm am Bein nach unten. >>Gut gemacht, Graupfote.<< keuchte er. Sie ging zum Fluss und schluckte gierig das Wasser hinunter. Sie seufzte zufrieden und leckte sich den Mund. >>Kommt, wir müssen vor Sonnenaufgang wieder im Lager sein! Oder wollt ihr das sie merken das wir weg sind?<< sagte der gestreifte Kater. >>Na gut, Streifenpfote.<< miaute Graupfote. Streifenpfote ging als erster und gleich hinter ihm waren Graupfote und Eichenpfote. >>Eine ruhige Nacht oder?<< sagte Eichenpfote. >>Ja da hast du Recht, sonst sind doch hier meistens die Zweibeiner.<< miaute Streifenpfote. >>Ihr macht euch zu viele Sorgen.<< murrte sie. Graupfote sah sich um, entdeckte eine frisch getötete Maus und leckte sich den Mund. >>Sieht mal da drüben! Eine frische Maus. Die nehm ich mit.<< Sie sprang voraus doch die anderen zwei sahen misstrausich drein. >>Lass das lieber, du weißt nicht ob du da in eine Falle rein gehst!<< rief Eichenpfote. Sie schlich weiter, ohne auf ihn zu achten. Mit einer Pfote und mit ausgefahrenen Krallen zog sie die Maus zu sich. Graupfote lächelte und nahm die Maus in den Mund. >>Siehst du, nichts passiert.<< sagte sie triumphierend mit vollem Mund. Plötzlich schnappte eine Klappe zu und sie hörte Zweibeiner reden. Streifenpfote und Eichenpfote schrien zu Graupfote. >>Hilfe!<< schrie sie. Doch es war zu spät die Zweibeiner nahmen den Käfig mit ihr drinnen und gingen weg.

1.Kapitel

Graupfote versucht sich aus dem Käfig zu befreien, doch vergeblich. Sie fauchte und biss auf die Gitterstäbe. Ein Zweibeiner schluf gegen den Käfig das sie still war, doch sie kratzte ihn und er ließ ihn fallen. Die Klappe ging auf und sie versuchte zu flüchten doch der andere Zweibeiner nahm sie am Nackenfell und trug sie auf dem Arm. Graupfote versuchte ihn zu beißen. Sie sträubte ihr Fell als ein Hund nach ihrem Schweif schnappte, und blieb auf dem Arm des Zweibeiners. Der Hund beobachtete sie die ganze Zeit, bis sie bei einem Zweibeinernest ankamen. Der Zweibeiner setzte sie in einen Raum, mit Futter, einem Körbchen und eine Kiste mit Streu. Graupfote sah etwas verwirrt drein. Dann kam der Zweibeiner zurück und gab ihr ein blaues Halsband mit einem Ding das Geräusche machte wenn man es bewegte, das klang irgendwie schön dachte sie. Sie beschnüffelte das Futter, das sehr grauslich roch. >>Fuchsdung! Nur blöder Fraß!<< fauchte sie. >>Ich muss hier raus!<< knurrte sie. Dann entdeckte sie ein Luke in der Wand, sie kroch durch und lief zurück in den Wald. Ein Zweibeiner schrie ihr hinterher, doch das war ihr egal. >>Jetzt zurück in das FlussClan Lager!<< miaute sie. Sie lief anfangs durch das SchattenClan Territorium. >>Oh nein.<< fluchte sie leise. Eine Patroullie aus SchattenClan Kriegern. Sie versteckte sich hinter einem Strauch mit Beeren und hoffte sie würden ihren Geruch nicht entdecken. >>Hey, riecht ihr das auch.<< knurrte ein großer schwarzer Kater. Der Kater kniff die Augen zusammen und ging auf den Strauch zu. Graupfote machte sich klein. >>Na sie mal einer an. Das ist Graupfote aus dem FlussClan!<< spottete er. >>Was tust du hier?<< knurrte ein brauner gefstreifter Kater. >>Lass das mich regeln Kampfpelz.<< knurrte der schwarze Kater. >>Hey ich bin der Stellverterter! Ich gebe die Befehle, Nachtkralle!<< miaute er mit fester Stimme. Nachtkralle funkelte ihn wütend an und Kampfpelz nickte und trat einen Schritt zurück. Graupfote schluckte, was würde jetzt geschehen? >>Also Graupfote, was tust du hier?<< sagte Nachtkralle mit ruhiger Stimme. >>I-Ich wurde von Zweibeinern gefangen, und wollte jetzt wieder zurück ins FlussClan Gebiet und musste hier durch überqueren.<< mauzte Graupfote. Es drengte sich ein noch größerer Kater vor und sah sie sich genau an. >>Nehmt sie mit, sie könnte uns noch was bringen.<< knurrte er. >>Ja, Ginsterstern.<< miaute Kampfpelz. >>Also ich halte das für keine gute Idee.<< meldete sich eine junge gelbe Kätzin von hinten. Graupfote erkannte das sie zwar klein war, aber mit diesen Anführer würde sie sich nie anlegen wollen. Ginsterstern kniff die Augen zusammen. >>Bist du hier Anführer oder ich, Sternzeichen?<< fauchte er. >>Du.<< murrte sie knapp und ging zu dem Krieger Nachtkralle. Graupfote sah ängstlich hinauf zu ihm. Zwei Krieger waren an ihrer beiden Seite um sie zu bewachen. Dann gingen sie in Richtung SchattenClan Lager.

2.Kapitel

Angekommen im Lager, sahen sie alle feindselig an. Eine große graue Kätzin mit Bernsteinaugen kam auf die Gruppe von Katzen zu. >>Ich dachte schon meine Schülerin würde überhaupt nicht mehr zurück kommen.<< miaute sie belustigt. Die gelbe Kätzin Namens Sternzeichen trat an ihr vorbei und nickte ihr aufmunternt zu. Da fühlte sich Graupfote etwas beruhigt, da wenigstens eine zu ihr nett war. Doch als sie Ginsterstern sah verging ihr die Freude. >>Nachtkralle, Kampfpelz, ihr werdet Wache halten.<< mauzte Ginsterstern. >>Ein Wunder! Er kann auch nett reden.<< musste sie kichern, tat es aber leise. Kampfpelz gab ihr eine Maus, und setzte sich dann wieder auf seinen Posten. Nachtkralle sah nicht gerade fröhlich aus. Sternzeichen, die junge Heilerschülerin kam zu ihr. >>Wie geht es dir, Graupfote?<< miaute sie. >>Naja es könnte mir besser gehen.<< miaute Graupfote und setzte sich auf das Moos. >>Ich sehe du hast eine Verletzung auf deiner Pfote, darf ich mir das mal ansehen?<< fragte Sternzeichen. >>Ja, ok.<< sagte Graupfote und hielt ihre Vorderpfote hin. Sternzeichen holte etwas Spinnenweben, nachdem sie die Wunde genauestens angesehen hatte. Sie gab es darüber, und legte ihr ein Mohnsamen hin. >>Dann spürst du es nicht in der Nacht.<< miaute Sternzeichen und verabschiedete sich dann von der FlussClan Schülerin. Graupfote nahm die Mohnsamen und schluckte sie hinunter. Sie legte sich auf das Moos und und schloss ihre Augen.

Sie fand sich auf dem Fluss Caln Gebiet wieder. >>Das muss wohl ein Traum sein.<< dachte sich Graupfote. Sie sah wie ihre Brüder Eichenpfote und Streifenpfote mit traurigen Blicken neben dem Fluss standen. Sie hörte wie sie miteinander redeten. >>Ich hoffe Graupfote kommt bald wieder.<< seuftzte Eichenpfote. >>Hoffentlich geht es ihr gut, ich vermisse sie so sehr.<< miaute Streifenpfote mit trauriger Stimme. Sie ging zu ihnen und rief ihre Namen, doch sie reagierten nicht. Als sie hinter ihnen stand und sie antupfen wollte, konnte sie mit einer Pfote durch ihre Körper durch. Plötzlich fing es an zu regnen, ihr Fell war durchweicht und sie schritt durch den Schlamm. >>Sieh mal, diese Spuren sind gerade wie aus dem Nichts aufgetaucht.<< miaute Eichenpfote überrascht. Streifenpfote konnte es selbst nicht fassen, was Graupfote an ihm sehen konnte. Der Regen wischte die Spuren fort. Die beiden Schüler liefen zurück und Graupfote erwachte aus ihrem Traum. Es war kurz vor Sonnenaufgang. Die beiden Krieger waren immer noch hier. Sie versuchte sich leise davon zuschleichen. >>Bleib ja dort wo du bist!<< fauchte Nachtkralle. Er war wahrscheinlich wach gewesen. Graupfote legte die Ohren an und ging wieder zurück. Nachtkralle warf einen Vogel vor ihr hin und wegte dann Kampfpelz auf. >>Schon so früh wach?<< fragte Kampfpelz belustigt. Nachtkralle kicherte und setzte sich doch als die Heilerin des SchattenClans kam verieten seine Augen hass und er hatte wieder schlechte Laune. Sternzeichen kam auch. Sie untersuchte wieder ihre Pfote. >>Es ist fast geheilt. Noch ein Mondhoch und deine Pfote ist wieder wie vorher.<< sagte sie. >>Danke, Sternzeichen.<< bedankte sich Graupfote. Die Heilerschülerin ging kurz, kam jedoch gleich wieder. >>Komm, Graupfote. Ginsterstern hat mir erlaubt dich mitzunehmen bei der Kräutersuche, aber ein Krieger muss mitgehen. Nachtkralle kommst du mit?.<< fragte sie ihn. Nachtkralle nickte und stand auf, streckte sich kurz und lief an der Heilerin des SchattenClans ohne Begrüßung einfach vorbei. >>Etwas unhöflich.<< dachte sich Graupfote. >>Aber irgendwie sah Nachtkralle garnicht schlecht aus.<< dachte sie, schlug sich das aber gleich wieder aus dem Kopf. Sie folgte den Beiden und sie verließen das Lager.

3.Kapitel

Noch nie zuvor war sie im SchattenClan Territoirum so weit drinnen. Sternzeichen sah sich jeden Strauch an. Nachtkralle beobachtete sie die ganze Zeit das sie ja nicht entwischen konnte. Sternzeichen hatte anscheinend etwas gefunden und legte es vor ihre Pfoten. >>Das sind Studentenblumen, pass bitte daweil auf sie auf.<< Graupfote schob sie zu sich und sah der Heilerschülerin zu. Graupfote entdeckte einen Busch mit roten Beeren. >>Was ist mit denen, die sehen gut aus.<< Graupfote wollte welche nehmen als Sternzeichen sie wegstoßte. >>Au, was sollte das?!<< fauchte sie. Sternzeichen sah jetzt ernst drein. >>Sei froh das du die nicht in deinen Mund hattest, das sind Todesbeeren. Eine reicht schon das ein starker Krieger nach kürzester Zeit stirbt!<< miaute sie ernst. >>Es tut mir leid.<< miaute Graupfote und schemte sich ein wenig. Sternzeichen nickte und suchte weiter. >>Jetzt könnte ich doch irgendwie abhauen.<< dachte sie, bis sie Nachtkralle wieder sah. Die FlussClan Schülerin seufzte. >>Können wir nicht ein bisschen jagen gehen?<< fragte sie. >>Frag Nachtkralle.<< sagte Sternzeichen kurz. Graupfote sah ihr verwundetes Bein, da konnte sie ha nicht wirklich jagen. Nachtkralle ging zu ihr und nickte. Am laufe des Tages hatte sie zwei Mäuse gefangen, und der andere Kater drei Vögel. Die Beiden suchten Sternzeichen, als sie sie gefunden hatten versuchte die Kätzin gerade die Kräuter zu nehmen. An Sonnenuntergang setzte sie sich und aß ihren Anteil. Würde sie heute Nacht wieder einen Traum haben, von ihren Brüdern? Und was hatten die Spuren aufsich? Ihr gingen vielzuviele Fragen im Kopf herum. Die wichtigste war ob sie je wieder in den FlussClan zurück kehren würde. Ein kleiner dunkelbrauner Kater kam herein, er sah nicht wirklich aus als würde er sich gleich nettausdrücken. >>Wer bist den du?<< fragte Graupfote und versuchte nett zu wirken. >>Mein Name ist Braunpfote. Du verbringst viel Zeit mit Sternzeichen oder?<< fragte er. >>Ja, sie ist die einzige die mich nett behandelt.<< miaute sie. >>Sie hat überhaupt keine Zeit mehr für mich, seit du da bist!<< knurrte Braunpfote. >>Das ist doch nicht meine Schuld! Du könntest auch mal mit ihr darüber reden.<< sagte sie frech. >>Du hast mir nichts zu sagen, klar! Ich hoffe du gehst bald wieder in deinen Clan zurück!<< fauchte Braunpfote und verschwand im Bau der Schüler. >>Was für ein Fuchsdung!<< dachte sich Graupfote. SchattenClan Katzen waren für sie immer schon komisch gewesen. Sie legte sich auf das weiche Moos und versuchte einzuschlafen. Doch sie war nicht müde, vielleicht sollte sie sich noch ein wenig bewegen. Außerdem wollte sie Sternzeichen noch etwas fragen. Sie lief zum Bau der Heiler und versuchte dabei diesen mürrischen Schüler Braunpfote nicht zu begegnen. >>Hallo Graupfote.<< Sie drehte sich um und erblickte Gelbzahn. >>Hallo, ist Sternzeichen hier irgendwo?<< fragte Graupfote. >>Nein, sie sieht sich gerade die Jungen der Königinen an.<< sagte Gelbzahn und deutete auf die Kinderstube. >>Aso, dann komm ich morgen noch mal.<< Sie verabschiedte sich von Gelbzahn, und blieb ein wenig auf der Lichtung sitzen. Es kamen ein großer heller Krieger und ein schildplattfarbener Kater vorbei. Sie konnte hören was sie sagten. >>So, Jägerpfote. Es wird Zeit das wir heute jagen gehen.<< sagte der Kater, aber auch irgendwie bedrohlich, doch der Schüler merkte das nicht. >>Ok.<< sagte Jägerpfote und ging voran. Vielleicht sollte sie sich ihnen anschließen, das sie auch wieder etwas lernte. >>Hallo, äh....könnte ich mich mitgehen?<< fragte sie etwas schüchtern. Der Krieger nickte und ging voraus, der Schüler ging neben Graupfote mit.

4.Kapitel

Graupfote sprang den anderen Schüler an. Doch Jägerpfote kam ihr zuvor und warf sie zu Boden. >>Gut, gemacht Jägerpfote.<< lobte ihn sein Mentor. Graupfote stimmte dem zu. >>Kommt, es ist bald Mondhoch, es ist Zeit ins Lager zurück zu kehren.<< sagte der sandfarbene Kater und ging voraus. >>Hey, Jägerpfote. Wie heißt eigentlich dein Mentor?<< flüsterte sie ihm zu. >>Er heißt Hellpelz, einer der stärksten Krieger im Clan.<< miaute er leise. Graupfote nickte. Zurück im Lager, war sie schon wirklich müde und legte sich in das Moos. Diesmal bewachten sie andere Krieger. Graupfote hatte sich jetzt schon mit drei Katzen angefreundet, mit Jägerpfote, Sternzeichen und Nachtkralle. Aber sie wollte nicht länger hier bleiben. Wenn alle schliefen würde sie los ziehen.

Sie erwachte, der Himmel war pechschwarz, aber der Halbmond leuchtete. Sie schlich leise durch die Lichtung, in die Richtung des Tunnels. Sie kroch hindurch, und hörte hinter ihr etwas rascheln. Sie lief so schnell sie konnte. Graupfote sah kurz zurück, und das rascheln war nun auch nicht mehr. Sie verlangsamte ihr Tempo und blieb kurz sitzten. Beinahe hätte sie gedacht sie würde wieder gefangen genommen werden. >>Was tust du da?<< knurrte eine Stimme hinter ihr. Sie sträubte das Fell und fuhr die Krallen aus, doch als sie zurück sah, erblickte sie nur Sternzeichen. >>Aso, du bist es nur.<< sagte sie. Doch Sternzeichen sah nicht gerade erfreut aus. >>Ja nur ich. Ich habe schon geannt das du heute weglaufen würdest.<< knurrte sie. >>Ich will nicht länger eine Gefangene sein, sondern zu meinen Clan zurück!<< fauchte die graue Schülerin. >>Ich warne dich pass auf deinem Weg auf, du könntest früher gefangen werden, als du rennen kannst. Machs gut.<< Sternzeichen verschwand und Graupfote war verwirrt. Diese Worte hatte sie immer wieder im Kopf. Wieso hatte sie nicht versucht die Schülerin wieder mitzunehmen? Sie war viel zu nett um soetwas zu tun, dachte sich Graupfote.

An Sonnenaufgang hatte sie gerade das SchattenClan Territorium durchquert. Sie ging durch einen Teil des WindClans, und nicht durch den DonnerClan, da der Geruch frisch beim DonnerClan war. Plötzlich schrie jemand einen Kampfruf auf, und Graupfote lief so schnell sie nur konnte. Doch es war zu spät ein großer schwarzer Schüler war auf ihrem Rücken und hatte sich festgekrallt. Dieser warf sie nieder und funkelte sie wütend an, bis ein weiterer Schüler kam. >>Sieh mal ich habe einen Eindringling geschnappt!<< miaute der schwarze Kater triumphierend. >>Die kommt mir aber irgendwie bekannt vor.<< sagte der andere Schüler. >>Du hast Recht, Riesenpfote. Das ist doch Graupfote aus dem FlussClan.<< fauchte der Kater. >>Lass mich los, blöder Fuchsdung!<< knurrte sie. Der schwarze Schüler drückte sie noch mehr auf den Boden, bis Riesenpfote stop rief. >>Wir können sie doch nicht töten!<< rief Riesenpfote. >>Oder wir nehmen sie als Gefangene mit.<< knurrte der Kater. >>Ja ok, Rabenpfote.<< miaute Riesenpfote. Als sie angekommen waren liefen zahlreiche Krieger auf sie zu. Dann kam die Anführerin heraus, und fragte was los sei. >>Wir haben diese FlussClan Schülerin auf unserem Territorium gefunden, Quellenstern.<< fauchte Rabenpfote. >>Wir lassen sie hier, und der FlussClan wird uns für sie schon etwas geben müssen.<< sagte Quellenstern und stapfte zurück in ihren Bau. Sternzeichen hatte recht, dachte Graupfote, sie war schon wieder gefangen.

5.Kapitel

Nun waren schon 2 Mondaufgänge vergangen das sie der WindClan gefangen hatte. Sie wird in einem alten Bau von außen bewacht. Aber es war nicht wie im SchattenClan, sie durfte nicht jagen oder tranieren gehen. Sie dürfte nicht einmal raus gehen, außer wenn sie drust hatte aber auch dann wurde sie von zwei Kriegern begleitete. Sie hatte schon eine Idee wie sie aus dem Bau flüchten konnte sie hatte begonnen einen Tunnel zu graben schob aber jedesmal einen Stein davor wenn jemand zu ihr hinein kam. >>Hofftenlich bin ich hier bald draußen.<< fluchte sie leise. Plötzlich kam ein schwarz weißer Kater herin und schob Frischbeute zu ihr. >>Hier für dich, lass es dir schmecken.<< schnurrte der Kater. Graupfote nickte und lächelte kurz. >>Danke. Wie ist dein Name?<< fragte sie und nahm einen Bissen von dem Kaninchen. >>Mein Name ist Riesenpfote, du bist Graupfote, richtig?<< fragte er und leckte dabei eine Pfote ab. Die FlussClan Schülerin nickte und sah das Riesenpfote einen ungewöhnlichen langen Schweif hatte. Vielleicht hieß er darum so. Riesenpfote verabschiedete sich von ihr und verließ den Bau. Graupfote schlang die restlichen Teile hinunter und ging zum Stein. Den schob sie beiseite und kroch in das Loch. Mit ausgefahrenen Krallen machte sie sich mehr platz das sie sich aufrichten konnte und grub sie weiter nach vorne. Doch plötzlich hörte sie wie jemand herein kommen wollte. So schnell Graupfote konnte flitzte sie heraus und schob den Stein nachvorne, gerade noch rechtzeitig. Eine helle Getsallt kam herein. >>Die Anfüherin will mit dir sprechen.<< fauchte der helle Kater und verschwand wieder. Graupfote versuchte keine Angst zu zeigen. Mit hocherhobenen Schweif trottete sie heraus doch zwei Krieger belagerten sie von beiden Seiten. Quellenstern, eine eher kleine helle Anführerin, funkelte mit den Augen. Doch Graupfote konnte keine Emotionen in ihren Augen erkennen. >>Komm.<< sagte sie nur und bittete sie in ihren Bau zu treten. Sie wieß ihre Krieger darauf hin draußen wache zu stehen. Graupfote sah sich kurz um, bis Quellenstern wieder kam. >>Ich habe über etwas nachdedacht, ich kann dich nicht den ganzen Tag in dem Bau lassen. Also hab ich beschlossen das du mit Riesenpfote und Rabenpfote mitgehen darfst auf die Jagd, aber es werden Krieger dabei bleiben, falls du abhauen willst.<< miaute sie ruhig. Graupfote dachte sich >>Ich hab ja schon einen Flucht Tunnel.<<. Sie kicherte innerlich. Quellenstern wieß ihr das sie entlassen war und ging gleich mit den beiden Schülern mit. Riesenpfote sah fröhlich aus aber bei Rabenpfote genau das Gegenteil. Er konnte sie von Anfang an nicht ausstehen. Der weiße Krieger von vorher ging mit, und noch eine braun weiß gescheckte Kätzin.

Nachher nahe beim Fluss, roch sie die vertrauten Gerüche. Der weiße Krieger sah sie misstrausich an und sie ging angelegten Ohren zu einer Stelle, wo viel Farn war. Sie roch und entdeckte eine Spitzmaus. Sie legte sich auf die Lauer, wartete auf den richtigen Moment und packte die Spitzmaus mit ihren Krallen und tötete sie. Stolz kam sie zurück und vergrub es. Die gescheckte Kätzin war beeindruckt und graturlierte ihr. Graupfote ging wieder los. Den restlichen Tag lang fing sie noch einen Vogel und zwei Kaninchen. Sie nahm all ihre Sachen in ihren Mund, sie tat sich dennoch ein wenig schwer. Riesenpfote kam zu ihr und nahm ihr ein Kaninchen ab. >>Danke, ich könnte das alles nicht alleine tragen.<< schnurrte sie belustigt. Riesenpfote kicherte und ging neben ihr weiter. Rabenpfote war mit seiner Beute weiter vorne bei der Kriegerin. Ihre alltäglichen Gedanken kamen wieder. Wann hatte sie mal wieder einen Traum, oder würde der Tunnel wirklich funktionieren? Doch die wichtigste war für sie, ob sie jemals wieder nachhause kehren konnte oder dürfte.

Später im Lager nahm sie sich ihre selbstgefangene Spitzmaus und verzog sich wieder in ihren Bau. Bei Mondhoch würde sie wieder weitergraben. Aber zuerst brauchte sie etwas schlaf.

6.Kapitel

Um Mondhoch wachte sie auf, frisch und munter. Sie putzte sich schnell das Brustfell. Sie schob den Stein beiseite, kroch in das Loch. Sie fuhr ihre Krallen heraus. Sie schob die runtergekratzte Erde beiseite und versuchte schon mal nach oben zu graben. Als sie die Oberfläche erreichte sah sie das hintersich ihren Bau und das Lager. Sie hatte es endlich geschafft, doch sie musste auch von dieser Seite das Loch schließen. Nach einem Mondhoch würde sie endlich flüchten und in ihren Clan zurück kehren, doch Sternzeichens Worte hallten ihr wieder auf. Was ist wenn es wieder passieren würde. Sie schüttelte den Kopf und sagte sich immer wieder das das schon klappen wird. Sie kroch zurück und schob von innen einen Stein drüber. Dann rannte sie zu der anderen Öffnung und kletterte heraus und machte das Loch zu. Graupfote legte sich wieder auf das Moos und hoffte dabei das sie einen Traum haben würde.

Sie öffnete die Augen und sah sich im FlussClan Gebiet wieder. Graupfote roch die vertrauten Gerüchen und wünschte sich das dies kein Traum wäre. Sie schluckte gierig aus dem Fluss und putzte sich dann die Pfoten. Sie roch jemand vertrauten, ihren Bruder Streifenpfote. Sie wartete auf ihn doch er sah sie nicht. Trauer überkam sie, als sie daran dachte wie sie hier immer gespielt hatten. Sie nahm einen kleinen Stein vor sich und stieß ihn mit Pfote so fest an das der Stein Streifenpfote am Kopf traf. Der Kater fauchte und drehte sich um, sah aber doch verwirrt drein. Graupfote musste kurz kichern. Sie strich mit der Pfote durch den Schlamm und Streifenpfote riss die Augen auf. Graupfote schrieb in den Schlamm das sie es war. Streifenpfote schüttelte kurz den Kopf, doch dann sah er erschrocken aus. >>Wo bist du?<< fragte er. Sie machte einen Schritt nach vorne und erschien ihr Pfotenabdruck. Streifenpfote sah glücklich aus sagte aber das er nun wieder zurück muss. Graupfote schloss ihre Augen und fand sich wieder im Bau. >>An Mondhoch werde ich endlich wieder nach Hause gehen.<< dachte sie und Graupfote strahlte. Hörte aber wieder auf damit als Riesenpfote herein kam und ihr etwas zu essen gab. >>Lass dir die Maus schmecken, Graupfote.<< schnurrte er und ging wieder. Graupfote nickte noch dankbar bevor er ging und verzerrte die Maus, sie zwar dürr aber wenigstens etwas. Sie streckte sich und fragte sich ob sie vielleicht heute wieder mit jemanden jagen gehen durfte. Der Krieger der draußen saß, den konnte sie doch fragen. >>Äh, würdest du heute mit mir jagen gehen.<< fragte sie etwas schüchternd. Der Krieger sah sie kurz an, erhob sich auf die Pfoten und sagte >>Klar, wieso nicht.<< Er ging kurz zu Quellenstern und fragte sie, sie war einverstanden und der Krieger rief sie zu sich.

Auf dem Moorland hatte sie ein Kaninchen gefangen. Der Krieger lobte sie und nahm seinen Anteil. >>Wie ist dein Name?<< fragte Graupfote. >>Mein Name ist Eichelschweif.<< sagte er knapp und ging voran. Plötzlich ertönte ein Schrei und Eichelschweif sah zurück und rannte los. Graupfote dachte sich sie könnte nun abhauen doch das wäre gemein. Sie lief mit und sah wie Riesenpfote verzweifelt versuchte über der Wasseroberfläche zu bleiben. Mit einem großen Sprung sprang sie ins Wasser und zog ihm am Nackenfell. Er war ziehmlich schwer, obwohl er eigentlich dürr war. Graupfote strampelte mit ganzer Kraft und schlussendlich waren sie am Ufer. Sie keuchte und Riesenpfote ebenfalls. Eichelschweif sprang zu ihnen. >>Alles in Ordnung?<< fragte er die Beiden und sah etwas besorgt aus. >>Graupfote hat mir das Leben gerettet.<< keuchte Riesenpfote. Er stand auf und half Graupfote ebenfalls auf. >>Danke, das du mich gerettet hast.<< schnurrte er ihr ins Ohr. Graupfote kam ein Lächeln. >>Nicht der Rede wert.<< sagte sie und ein kleines Schnurren war zu hören. Eichelschweif sah die Beiden misstrauisch und sagte >> Kommt, ihr zwei müsst euch ausruhen.<< Er drehte sich um nahm die Kaninchen. Graupfote ging neben Riesenpfote. Angekommen im Lager hatte Eichelschweif Quellenstern schon über Graupfotes Tat erzählt. Die Anführerin kam zu ihr. >>Vielen Dank Graupfote, das du unseren Schüler vor dem ertrinken gerettet hast.<< ihre Stimme klang sanft und voller Freude. Graupfote nickte. >>Da du ihn gerettet hast lassen wir dich frei, der WindClan ist dir dankbar.<< Quellenstern ging zurück zu ihrem Bau. Graupfote war so glücklich sie konnte nach Hause zurückkerren. >>Ich führe dich zurück wenn du willst.<< die Stimme gehörte Eichelschweif. >>Gerne.<< schnurrte Graupfote. Sie verabschiedete sich noch von Riesenpfote und zusammen mit dem Krieger verließ sie das Lager.

7.Kapitel

Graupfote und Eichelschweif preschten durch den Wald des DonnerClans, sie mussten zuerst dort hindurch bevor sie ins FlussClan Gebiet konnten. Plötzlich raschelte es in den Büschen und 3 Krieger kamen mit zwei Schülern heraus. Sie fauchten und fuhren ihre Krallen aus. >>Was macht ihr auf dem DonnerClan Territorium? Und wieso zieht ihr zusammen ihr seit aus verschiedenen Clans.<< fauchte ein Schüler. >>Pluster dich nicht imemr so auf.<< knurrte eine Schülerin. >>Lass mich in Ruhe, Falterpfote!<< fauchte der Schüler. Die Schülerin funkelte ihren Clankameraden an und sah wieder zu Graupfote hinüber. Ein Krieger trat vor. >>Ihr WindClan Katzen bekommt wohl nicht viel Frischbeute was, ihr seit mager, ein Wunder das ihr noch jagen könnt.<< spottete der Krieger. Eichelschweif zuckte mit dem Schweif und funkelte ihn an. Graupfote ging näher zum WindClan Krieger. >>Ich könnte dich mit einem Krallenhieb töten, wenn nicht schon der Wind dich fortträgt.<< kicherte er. Eichelschweifs Fell stellte sich auf doch er machte noch keine Anzeichen das er angreifen würde. >>Sprechen kannst du nicht mehr, ihr seit so schwach, man könnte euch alle in einem Kampf in den SternenClan schicken.<< als er den Satz beendet hatte fuhr Eichelschweif die Krallen aus und sprang den Krieger an. Dieser wich seinen Bissen aus und biss zurück in die Kehle. Eichelschweif taumelte zurück zu Graupfote, drehte sich um knurrte und lief mit Graupfote in Richtung FlussClan Gebiet. Doch bevor sie es ereichten schnappte eine Katze nach Graupfotes Nackenfell und trug sie mitsich. Sie schrie nach Eichelschweif doch der wurde von einem anderen Krieger getötet. Die Kätzin die sie trug fauchte ihren Clankameraden an. >>Spinnst du?! Du kannst ihn nicht einfach unbringen!<< fauchte sie. >>Entspann dich, Nachtflug.<< Nachtflug übergab einen anderen Krieger die Schülerin und trottete kurz zu Eichelschweif hinüber. Graupfote konnte hören was sie flüsterte. >>Ich werde dich nie vergessen, Eichelschweif, Bruderherz.<< Keiner sonst hatte es gehört, Graupfote war etwas schockiert. Es war schrecklich wenn man ein Familienmitglied verlor. Sie wollte das der Krieger sie inunter ließ doch der blieb stur. Graupfote sah traurig zu ihrem Freund zurück. Hätte sie doch gesagt das sie alleine gehen würde, dann wäre das alles nicht passiert. Was würde der WindClan denken wenn er nicht mehr zurück käme. Im Lager angekommen sahen sie viele an. Der Anführer des DonnerClans kam näher. >>Wieso habt ihr eine FlussClan Schülerin mitgebracht?<< fragte er, im Unterton war ein leises Knurren zu hören. >>Sie war in unseren Territorium, das ist die Tochter des Anführers.<< sagte der Schüler. >>Ach Distelpfote, was soll uns das nutzen?<< fragte der Anführer. >>Wir könnten sie doch im DonnerClan lassen das sie einer Kriegerin von uns wird.<< miaute Distelpfote. >>Das ist doch Unsinn.<< fauchte Falterpfote. Distelpfote funkelte sie an. Falterpfote sah ihm in die Augen und knurrte nur. >>Fangt ja nicht wieder zu streiten an.<< fauchte Nachtflug. Distelpfote nickte und Falterpfote tat es ebenfalls. Graupfote sah den Anführer an was würde er nun tun. >>Wir werden dich zum Krieger ausbilden lassen und dann wirst du für uns kämpfen.<< knurrte Kiefernstern und machte kehrt in seinen Bau. Graupfote seufzte, was sollte sie noch dagegen tun, schlussendlich würde sie ja eh wieder gefangen genommen werden. Die Krieger brachten sie in den Schülerbau, wo die Schüler sie neugierig beobachteten. Graupfote zog sich zurück und versuchte sich nicht beunuhigt zu fühlen. Sie schloss die Augen in der Hoffnung das sie endlich einschlafen würde. Sie musste über Eichelschweif nachdenken, und über das, das morgen Vollmond war.

Ein kleiner Lichtstrahl weckte sie und eine Schülerin neben ihr erwachte auch, es war Falterpfote. >>Guten morgen, Graupfote.<< miaute die Kätzin. Graupfote nickte ihr zu und rappelte sich auf. Sie wusch sich das ihr Fell glatt war. Distelpfote kam auf beide zu. >>Hey, wollt ihr mitkommen auf die Jagd. Kriefernstern hat gesagt ich soll zwei weitere Schüler mitnehmen.<< miaute er, beide nickten knapp. >>Er tut ja schon so als wäre er ein Krieger.<< flüsterte Falterpfote Graupfote zu die ein wenig kichern musste. Auf der Jagd gingen sie zuerst zu den Sonnenfelsen, dort wo der FlussClan schon oft mit DonnerClan gekämpft hatte. Sie blickte über den Fluss. Falterpfote sah ihr nach. >>Ich weiß du vermisst deinen Clan, aber hier im DonnerClan ist es auch schön.<< Falterpfote versuchte sie ein wenig aufzumuntern. >>Ein Krieger von euch hat einen Freund von mir getötet.<< fauchte sie. >>Graupfote, dieser Kater wird irgendwann einmal für seine Taten büßen müssen. Der kommt sicher nicht in den SternenClan.<< mauzte Falterpfote und folgte Distelpfote. >>Hoffentlich hast du recht.<< flüsterte Graupfote.

8.Kapitel

Graupfote erwachte neben Falterpfote im Schülerbau, sie war jetzt ein Mitglied des DonnerClans, bei diesem Gedanken sträubte sich immer noch ihr Fell. Sie streckte sich und blickte über die anderen Nester, alle Schüler schliefen noch. Graupfote lugte mit ihrem Kopf aus dem Bau, einige Krieger waren auf der Lichtung und stellen wahrscheinlich die Patrouillen. der Anführer Kiefernstern kam auf sie zu. >>Wir sollten dir mal einen Mentor geben, außer du bist noch nicht so weit.<< miaute er mitfühlend. Graupfote sah ihm nicht in die Augen. >>Ja gut, meinet wegen.<< miaute sie ausdruckslos. Kiefernstern suchte in der Katzenmenge eine Katze die vielleicht geeignet sein könnte. >>Nachtflug wird eine Mentorin.<< rief er, und Nachtflug drehte sich um. >>Wirst du sie ausbilden?<< fragte Kiefernstern die schwarze Kätzin. Nachtflug nickte und berührte die Nase von ihrer neuen Schülerin. Graupfote hätte sich am liebsten dagegen gewehrt, doch sie tat es trotzdem.

Nach Sonnenhoch kehrten alle von der Jagd zurück. Graupfote wartete auf Falterpfote um ihr alles über ihr Training zu erzählen. >>Hallo, Graupfote!<< rief Falterpfote und lief auf sie zu. >>Wie war dein Training?<< fragte Graupfote. >>Es war großartig, sie mal ich habe eine Maus gefangen!<< miaute sie stolz und zog das kleine Tier nach vorne. >>Glückwunsch! Mein Training war auch sehr gut, und Nachtflug hat mir mal die Grenzen gezeigt.<< mauzte Graupfote. >>Das hört sich toll an.<< schnurrte Falterpfote. Plötzlich kam Kiefernstern zu ihnen. >>Falterpfote, du hast drei kleine Geschwister.<< schnurrte Kiefernstern. Graupfote hatte ja das total vergessen, Falterpfote war ja die Tochter von Kiefernstern und Leopardenfuß. Falterpfote rannte zur Kinderstube und jaulte glücklich auf. Graupfote trottete hinterher, blieb aber am Eingang stehen. >>Oooh! Wie wirst du sie nennen?<< fragte Falterpfote und hüpfte ein wenig. Leopardenfuß zeigte auf eine kleine hellgraue Kätzin. >>Sie wird Nebeljunges heißen.<< dann zeigte sie auf die schwarze Kätzin. >>Sie wird Nachtjunges heißen.<< Doch bevor ihre Mutter auf das letzte zeigte rief Falterpfote: >>Er soll Tigerjunges heißen, wegen seinem getigerten Fell und langen Krallen.<< Ihre Mutter und Vater nickten. Der Name passte zu dem Jungen. Graupfote ging wieder, in Richtung Frischbeutehaufen und nahm sich einen Vogel. Wie das wohl schmeckt? dachte sie sich. Sie nahm einen Bissen spuckte aber ein paar Federn wieder aus, sonst schmeckte es gut. Graupfote rupfte den Vogel die Federn aus und vergrabte sie, dann nahm sie den Vogel und wartete bis Falterpfote kam, damit sie teilen konnten. Falterpfote hüpfte aus der Kinderstube und gleich zu Graupfote. >>Wollen wir teilen?<< fragte Graupfote. >>Klar doch, aber wo sind die Federn?<< fragte sie verwirrt. >>Naja, ich habe den Vogel gerupft und dann die Federn vergraben.<< flüsterte Graupfote. Falterpfote Schnurrhaare zuckten amüsiert.

Am nächsten Tag, regnete es und es tropfte ein wenig durch die Decke. Graupfote wachte auf als ein Regentropfen auf ihre Stirn fiehl. Sie schüttelte ihr Fell und streckte sich. Na toll Regen. Und etwas beunruhigte sie noch, heute war Vollemond, da wo sich alle Clans trafen. Was würde ihr Clan sagen, wenn sie nun im DonnerClan wäre. Falterpfote stand plötzlich hinter ihr, als Graupfote zurück sah, sah sie in Falterpfotes Augen das sie Mitleid hatte. >>Ich weiß das nicht leicht sein wird, aber der DonnerClan wird dich unterstützen.<< Graupfote nickte, wusste aber nicht so recht.

Es war bald Mondhoch, Kiefernstern wählte die Katzen für die Große Versammlung. Es gingen ein paar Krieger mit von denen sie die Namen noch nicht kannte. Doch ein paar waren unter ihnen die kannte sie. Es waren Nachtflug, Falterpfote, Distelpfote, die Heilerschülerin Moosfeuer und der Stellvertreter Abendsonne. Graupfote musste, wie auch erwartete, mitgehen. Nach dem langen Weg dort hin sah sie die FlussClan Katzen unten stehen. Graupfote war sich sehr unwohl. Sie rannten auf die Lichtung zu, was ihre alten Clankameraden denken würden.

9.Kapitel

Ihre emaligen Clankameraden sahen sie alle an, verwirrt oder voller Hass. Graupfote drückte sich auf den Boden und schlich neben den anderen DonnerClan Kriegern weg. Sie stellte sich neben ein paar Schülern vom Wind- und SchattenClan. Auch wenn sie den FlussClan Katzen mit dem Rücken zustand, konnte suie spürren das sie alle anstarrten. Dann ergriff sie die Blicke von ihren Brüdern, Streifenpfote und Eichenpfote. Beide kamen auf sie zu. >>Hallo, Graupfote.<< Streifenpfote's Stimme war scharf. >>H-Hallo.<< Ihre Stimme zitterte und sie legte ihre Ohren an und drückte sich mehr zu Boden. Eichenpfote schlug mit einer Pfote über den Kopf von Streifenpfote. >>Sei kein Mäusehirn, sie ist unsere Schwester.<< knurrte Eichenpfote und berührte die Nase von seiner Schwester, die sich etwas entspannte. >>Du musst uns das alles erklären, warum du nun beim DonnerClan bist.<< miaute Eichenpfote. Graupfote erzählte ihnen alles und das sie liebendgern wieder im FlussClan wäre. Streifenpfote entschuldigte sich für sein Verhalten und Graupfote leckte ihm übers Ohr. Als sie aufstand und sich um drehen wollte stand plötzlich ein FlussClan Krieger vor ihr mit gesträubten Fell. >>Du Verräterin!<< fauchte der Kater. Der Krieger hatte ausgefahrene Krallen. >>Ich hab euch nicht verraten,Steinfeder!<< knurrte sie zurück und sträubte ebenfalls ihr Fell. Jubelstern, der Anführer des FlussClans kam zu ihnen. >>Steinfeder, beschuldige sie nicht wenn du die Geschichte dazu noch nicht kennst! Sie hat es ihren Brüdern erzählt und sie wird es auch hier vor allen anderen Katzen erzählen.<< miaute Jubelstern mit erhobener Stimme. Von der kleinen grauen Schülerin weiteten sich die Augen und sie fing an zu zittern. Vor allen Clans?! Sollte sie eine Rede halten, was ihr alles passiert war. Der Anführer half ihr auf den Hochstein und sie trat vor, sie setzte sich gerade hin und sprach mit erhobener Stimme. >>Katzen aller Clans.<< Sie versuchte es wie jeder Anführer anzufangen. Sie erzählte die ganze Geschichte außer da wo Sternzeichen ihr geholfen hatte das sie flüchten konnte. Ein paar FlussClan Krieger sahen sie immer noch skeptisch an. Doch die anderen verstanden nun. Graupfote hatte es hinter sich gebracht, sie sprach wie eine Anführin, nur das sie noch zu jung dafür war. Aber Anführerin wollte sie immer schon werden. Sie sprang hinunter und landete neben ihrer neuen Mentorin. Wo war ihr alter Mentor geblieben. Graupfote sah in die Runde. >>Ah, da ist er.<< rief sie und trottete auf ihn zu. Der Kater hob den Kopf und seine Augen leuchtenden. >>Das war eine tolle Rede.<< miaute er stolz. >>Danke, Echsenpelz.<< Ihr Mentor legte sich in den Schatten, er war ja schon einer von den älteren Kriegern. >>Ich muss dann wieder weg und ich wollte dich nur mal wieder sehen.<< miaute sie und berührte die Nase von Echsenpelz. Echsenpelz nickte zum Abschied. Graupfote lief zu Nachtflug,die sie fast umrannte. >>Pass doch auf.<< kicherte Nachtflug. >>Tut mir leid. War wohl zu stürmisch.<< miaute Graupfote. Nachtflugs Schnurrhaare zuckten amüsiert. >>Die Große Versammlung ist vorbei.<< ertönte eine Stimme vom Hochfelsen. Kieferstern rief die DonnerClan Katzen zu sich, wie gerne sie doch mit ihren Brüdern mitgehen würde.

Nächster Sonnenaufgang schlief sie etwas länger. Immer wenn sie aufwachte wollte sie im FlussClan Lager aufwachen und nicht im DonnerClan. Falterpfote sitzte neben ihr und säuberte ihr Fell. >>Morgen, die Große Versammlung gestern war doch aufregend oder? Und du hast toll gesprochen!<< rief Falterpfote aufgeregt. Graupfote mochte sie aber manchmal glaubte man sie würde dich nie wieder los lassen und dich erdücken. Graupfote streckte sich und trat auf die Lichtung wo Leopardenfuß ihren Jungen hinterlief, weil sie ausgebrochen waren.

10.Kapitel

>>Du fängst mich nie!<< rief Tigerjunges zu seiner Mutter. Falterpfote stellte sich in seinen Weg und er krachte in sie sodass beide gegen den Hochstein krachten. Graupfote lief zu Falterpfote die am stärksten dagegen gekracht ist, da Tigerjunges auf ihr gelandet war. >>Falterpfote? Alles in Ordnung?<< fragte Graupfote. Falterpfote stand auf schüttelte sich Tigerjunges herunter und sträubte ihr Fell. Doch sie redete mit ihrem Bruder in einem sanften Ton. >>Hör mal, Junge dürfen nicht quer durchs Lager laufen, oder aus dem Lager, du solltest in der Nähe der Kinderstube bleiben.Und dann würde sowas nicht passieren!<< Tigerjunges legte die Ohren an und nickte. Dann trottete er hinter seiner Mutter her und seine Schwestern kicherten. Leopardenfuß sah streng auf ihn und putzte sein Fell, dass voller Staub war. Graupfote fand das lustig, aber der Zusammenstoß war sicherlich hart, da Tigerjunges schon fast so groß wie Falterpfote war. >>Alles in Ordnung?<< fragte Graupfote nochmal, konnte sich aber ein Kichern nicht verkneifen. >>War nicht so schlimm. Aber er hätte gegen den Hochstein fliegen sollen!<< knurrte sie, ein kleines Kichern war zu hören.

Als der Mond schon leuchtete konnte sie immer noch nicht einschlafen. Graupfoter schlüpfte leise aus dem Schülerbau und hinaus aus dem Lager. Jagen konnte nicht schaden, auch wenn sie in der Nacht nicht viel Beute herum flitzt, manche mussten ja auch schlafen. Eine kleine Maus fraß gerade an einem Korn, leise schlich sie sich heran, keiner der Blätter, unter ihren Pfoten, raschelte. Mit einem Biss tötete sie die Maus und vergrub sie. Plötzlich hörte sie ein knistern in den Büschen. Graupfote machte sich kleiner, ihr graues Fell tarnte sie gut in der Nacht. Als eine Katze herauskam, kreischte Graupfote und warf sich auf die Katze. Sie krallte sich in das Fell der Katze und drückte sie zu Boden. >>Wer bist du? Und was machst du in dem DonnerClan Territorium?<< fauchte Graupfote. >>Hey! Hör auf, ich bins Sternzeichen!<< knurrte sie. Graupfote ließ sie los. >>Tut mir leid.<< stotterte sie. >>Schon in Ordnung. Ich wollte nur ein wenig Kräuter sammeln gehen, da ich nicht schlafen konnte und da hab ich dich gesehen und dachte ich frag dich mal wie es dir so geht. Und... wieso bist du im DonnerClan?<< Sternzeichen sah ein wenig verwirrt aus. >>ich konnte auch nicht schlafen und zum Thema warum ich beim DonnerClan bin, naja ich hab mich schon wohl gefühlt und die FlussClan Katzen wollten mich nicht mehr, aber manche schon, doch ich vermisse meinen GeburtsClan, meine Clankameraden.Wie läufst bei dir so?<< fragte die graue Schülerin. >>Bei uns, es gibt nicht viel Frischbeute und ich gebe meinen Anteil immer den Königinen das sie Milch geben könne, darum bin ich auch so dürr.<< Graupfote sah ein wenig geschockt aus, sie hatte erst jetzt bemerkt wie dünn sie war. >>Wie lange isst du denn schon nichts mehr?<< fragte Graupfote besorgt. >>Naja, vier Sonnenaufgänge schätze ich.<< flüsterte sie. Graupfote grub die Maus aus und schob sie vor Sternzeichen. >>Du musst, für deinen Clan, auch bei Kräften bleiben.<< meinte Graupfote. Man sah Sternzeichen an das sie am liebsten die Maus hinunter schlingen würde, doch sie sah unsicher aus. >>Ich schenke sie dir.<< miaute Graupfote hinzu. Die SchattenClan Heilerschülerin nahm die Beute ins Maul und schlang sie mit großen Bissen hinunter. >>Danke.<< seufzte Sternzeichen erleichtert. Plötzlich hörte man jaulen von Katzen und beide sahen erschrocken aus. >>Was machst du hier, Sternzeichen?<< knurrte eine Stimme hinter ihnen. Die Kätzinen drehten sich um und Ginsterstern, Nachtkralle und Kampfpelz standen hinter ihnen. >>Äh, ich... hab Kräuter gesucht und bin Graupfote begegnet, ich habe sie nur gefragt wie es ihr so geht.<< stotterte sie und legte die Ohren an als Ginsterstern sie böse ansah. >>Gut, aber jetzt gehts du wieder in dein Terriotrium, und kommst gleich mit uns zurück ins Lager. Bevor die noch dumme Sachen einfallen.<< knurrte Ginsterstern. -Dumme Sachen?!- der hat sie doch nicht mehr alle, sie hat doch nur mit ihr geredet. -Typisch SchattenClan!- dachte sie. Sie war immer noch nicht müde, doch trottete sie zum Lager zurück. Als sie eintrat saß Falterpfote da und starrte auf irgendetwas. >>Falterpfote?<< rief Graupfote. Falterpfote sprang erschrocken auf und sträubte ihr Fell. >>Ich bins nur, Graupfote.<< miaute Graupfote. >>Oh, tut mir leid, ich habe dich nicht gleich gesehen.<< Falterpfote sah sie nicht an, sondern vorbei. Graupfote sah auch zurück, war etwas hinter ihr? >>Äh, wieso starrst du an mir vorbei? Ich bin doch genau vor dir.<< Falterpfote sah sie nun genau an, doch Graupfote schreckte zurück. >>Was ist mit deinen Augen?!<< schrie sie. >>Ich weiß nicht, am Anfang ging ich zur einer Pfützte und wollte nachsehen wieso meine Augen so brannten. Da sah ich das ich an den Augen blutete, und am linken Auge sehe ich jetzt nichts mehr.<< miaute sie, und sie versuchte dabei keine Schmerzen zu äußern. >>Ich hole den Heiler!<< rief sie und rannte in den Heilerbau.

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