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Etwas wird geschen. Etwas was alles aus dem Gleichgewicht beringen wird
— Schreckgesang in im Angesicht des SternenClan
Stürmende Rache und Fliesender Zorn
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Stürmende Rache und Fliesender Zorn
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Storming revenge and anger Flowing
Allgemeines
Autor: Mohrfell
Covergestaltung: Mohnfrost
Chronologie
Vorgänger
Zu den Clans
Nachfolger
Zeit der Erinnerung



Zur Hierachie

Stürmende Rache und Fließender Zorn

»Wenn der Wind und der Fluss sich aufbäumen und Wolken am Horizont aufziehen Müssen der Himmel und die Dunkelheit ihre Kräfte bündeln um die Wogen zu glätten!«


ist der Zweite Band meiner Staffel Das Schicksal der sechs Clans.

Klappentext

Endlich! Donnerherz wurde zu Krieger ernannt. Doch der Verlust seiner Geschwister, an andere Clans trift ihn Hart. Und auch auf das verhalten seines Freundes Fetzenpelz kann er sich nicht verlassen. Und mitten in der Blattleere müssen er und seine Geschwister eine Entscheidung treffen die das Leben aller Clans beinflussen wird.

Prolog

Der Mond schien auf eine bewaldete Lichtung und verlieh ihr eine mystischen Glanz. Ein großer gefleckter Kater trat aus dem Schatten und schnüffelte an einem Busch. Hinter ihm erschienen weitere Katzen. Eine drahtige gelbbraune Kätzin rannte zu dem Kater. Ihre gelben Augen funkelten wütend. "Was ist los? Warum halten wir an?" Der gefleckte Kater sah sie wütend an. "Natürlich sind wir da. Und nun könne wir unsere ..." Er brach ab und Lauschte. "In die Büsche schnell" Die Gruppe rannte zu einer Eibe und versteckte sich. Aus dem Unterholz des Waldes trat ein breitschultriger roter Kater. Seine weißen Pfoten leuchteten im Mondlicht. Misstrauisch schnüffelte er in der Luft. Neben ihm trat eine schöne Schildpatt Farbene Kätzin, mit einem hell gestreiftem Schweif hinter ihm auf. "Jetzt komm hier ist doch nichts." Der rote Kater sah sie unsicher an, seine Bernstein Augen waren zu Schlitzen verengt. "Aber ich bin mir sicher etwas Gehört zu haben." Misstrauisch sah er sich noch einmal um. "Jetzt komm." miaute Die Schildpatt Kätzin wieder. Der Rote Kater knurrte leise, folgte ihr dann aber. Nach dem die Katzen verschwunden waren Trat der Kater unter dem Eibenbusch heraus. "Na bist du jetzt überzeugt das wir unser Ziel erreicht haben?" fragte er sarkastisch. Die gelbbraune Kätzin nickte. "Voll und ganz."

Weiter entfernt, auf dem Versammlungshügel saß eine schwarze Kätzin mit rotem Rücken und Schweif, grauen Ohren und weißen Pfoten. Sie saß an einem kleinen Teich und Blickte urverwandt hinein. Als der Mond in den Teich schien und die Lichtung erhellte zuckte sie nicht einmal mit den Ohren. Dann verdunkelten sich ihre grünen Augen und sie blickte zum Silbervlies. Die Lichter der Kriegerahnen spiegelten sich in ihren Augen als sie miaute: "Etwas wird gesehen. Etwas was alles aus dem Gleichgewicht bringen wird.

Kapitel 1

Donnerherz und Streifenschweif trabten an der Grenze entlang. Immer wieder wand Donnerherz den Kopf nach hinten. „Ich bin mir sicher das an der Lichtung etwas war.“ miaute er. Streifenschweif verdrehte die Augen. „Donnerherz. Seit der Schlacht gegen den SchluchtClan hast du immer das Gefühl >> da ist etwas>>.“ miaute sie. „Nein. Es stimmt.“ beharrte er. „Jetzt komm. Wir müssen bei Mondhoch zu Rottanzes Patrouille stoßen“ „Ich komm ja schon.“ erwiderte der rote Kater leicht genervt. Sie rannten den Restlichen Weg und erneuerten unterwegs die Duftmarkierungen. Dann sahen sie vor sich den weißen Kater mit den Roten Tatzen. „Da seit ihr ja. Ich dachte ihr hättet euch verirrt.“ miaute er sarkastisch. „Donnerherz hatte gedacht an der Grenze würde sich etwas tun.“ „Und war da was?“ fragte der große Krieger. „Nein.“ „Dann weiter.“ Während die Katzen weiterliefen wanderte der Mond immer weiter. „was Glaubt ihr, was wird Fleckenstern auf der Großen Versammlung berichten?“ Die Große Versammlung wurde immer bei Vollmond auf dem Versammlungshügel abgehalten. „Ich weiß es nicht. Aber wir werden es erfahren.“

Sie erreichten ungestört das Lager. Viele Katzen waren noch wach, da sie auf Nachricht von Fleckenstern Hofften. „Stachelschweif, alles ruhig?“ Fragte Rottatze den stacheligen Kater. Dieser neigte Grüßend den Kopf. „nichts auffälliges.“ berichtete er. Rottatze nickte, dann wand er sich an seine Patrouille. „Ruht euch aus. Morgen wird ein langer Tag. Donnerherz und Streifenschweif nickten und Gähnten. Sie trabten zum Bau der Krieger. Dort wanderte Fetzenpelz hin und her. „Hey Fetzenpelz, was ist Los?“ fragte Donnerpfote seinen Freund. Der blickte ihn an. „Ich weiß es nicht. Aber etwas stimmt nicht.“ Streifenpfote legte dem Freund die Schnauze an die Schulter. „alles gut. Es wird nichts Passieren.“ miaute sie beruhigend. „Ahh, spricht so die große Kriegerin?“ fragte eine scharrende Stimme. Donnerherz musste sich nicht umdrehen um zu wissen wer Gesprochen hatte. Es war Sturmpfote, sein ehemaliger Mitschüler. Er konnte den vorwurfsvollen und Neid erfüllten Blick des Grauen Katers Spüren. Doch er kümmerte sich nicht um ihn, auch wenn er einen Stich des Mitgefühls nicht unterdrücken konnte. Der Grau Kater war vor ihm Schüler Geworden, aber wegen seines Eingreifens war Donnerherz zu erst ernannt worden. Er und Streifenschweif gaben sich Zunge und Fetzenpelz wanderte weiter vor ihnen auf und ab. „Beim SternenClan Fetzenpelz. Jetzt setz dich hin!“ knurrte Blütenstaub. Die Schildpatt Kätzin war gerade vom Schmutzplatz wieder gekommen. Der dunkelbraun Getigerte Kater sah sie missmutig an und setzte sich hin. Donnerherz sah sich auf der Lichtung um. Die Ältesten Schliefen ruhig in ihrem Bau. Einige Krieger schliefen oder blickten zum Lagereingang. Dann blickte er zur Kinderstube und ein leises knurren ertönte in seiner Kehle. Die Ehemalige Mentorin seiner Schwester Schattenpfote, Donnerblüte war frisch in die Kinderstube eingezogen. Sie erwartete die Jungen des großen Kriegers Dachsschnauze.

Der Mond wanderte weiter irgend wann sprang Fetzenpelz auf. Ich halte das nicht aus!“ knurrte er. „Diese ganze Warterei.“ „Jetzt beruhige dich.“ miaute Blütenstaub. „Geh doch jagen wenn dir Langweilig ist.“ „Um zu verpassen wenn Fleckenstern zurück kommt? Niemals!“ Der Kater ging in die Mitte der Lichtung und stromerte dort herum. „Was ist bloß los mit ihm? Er ist doch sonst nicht so ungeduldig?“ Donnerherz schüttelte nur den Kopf. „Ich weiß es nicht. Aber er konnte noch nie stillsitzen.“ „Vielleicht hofft er auf Nachricht von Schattenpfote.“ schnurrte Blütenstaub. Donnerherz wusste das sie Recht haben könnte. Jeder wusste das Fetzenpelz Schattenpfote gemocht hatte. Dann raschelte es im Tunnel und Fleckenstern kam heraus. Von den Körperlichen Leiden, die sie im SchluchtClan Lager erfahren hatten war sie vollständig Genesen. Ihr folgten der Clan Stellvertreter, Beerenfleck, die Heilerin Rosenherz und einige Krieger, Königinnen und Ältesten. Die Anführerin durchquerte das Lager und Sprang mit einem Satz auf den Hochfelsen. „Alle Katzen die noch wach sind sollen sich unter dem Hochfelsen zu einem Clanteffen Versammeln.“ miaute sie mit leichtem Schnurren. Die Katzen des Clans versammeltem sich schnell unter dem Hochfelsen. Fleckenstern holte Luft. „Katzen des BrombeerClan, es gab interessante Informationen bei dieser Großen Versammlung. „Wolkenfeder ist ihren Verletzungen Erlegen und gestorben.“ bedrückte stille legte sich über den Clan. Man hatte Wolkenfeder Geschätz. Sie war immer für Frieden Gewesen. „Ihre nachfolge wurde von Fuchsschweif angetreten.“ Diese Nachricht überraschte Donnerherz nicht. Er hatte Fuchsschweif im Kampf gesehen und wusste sie würde eine Starke Zweite Anführerin werden. „Des weiteren wurde Schattenpfote zu der Kriegerin Schattenblatt ernannt.“ „War sie auf der Versammlung?“ fragte Fetzenpelz begierig. Fleckenstern sah ihn misbiligent an. Offenbar missviel es ihr dass, Fetzenpelz sich so für Schattenblatt interessierte.

Der Kater sah enttäuscht zu Boden. „Aber was haben der StadtClan und der SchluchtClan zu den Entführungen gesagt?“ fragte Rottatze erregt. „Asphaltstern wollte nichts mit dem Angriff zu tun haben. Er sagt es sei eine unerlaubte Action gewesen.“ „Und Wolfsstern?“ fragte Donnerblüte. „Wolfsstern hat sich nicht zu den vorwürfen geäußert.“ knurrte Fleckenstern. „Alle andere werden euch eure Nestkameraden erzählen.“ jaulte sie um den Protest der von der Lichtung aufstieg zu unterdrücken.

Donnerherz rollte sich in seinem Moosnest zusammen und schlief sofort ein. Als er die Augen wieder aufschlug fand er sich auf einer Lichtung wieder, die von vier hohen Eichen umsäumt war. „Wo bin ich?“ fragte er verwirrt, denn irgendwie kam ihm dieser Ort bekannt vor. „Du bist am Baumgefiert.“ knurrte eine Stimme. Donnerherz fuhr herum und sah einen Großen Felsen, auf dem ein großer dunkelbraun getigerter Kater stand. „Brombeerstern! Was soll ich hier?“ Der Kater sah auf ihn hinab. „Etwas wird Geschehen. Und du musst es verhindern!“ „Was den was wird Geschehen?“ fragte Donnerherz verwirrt. Doch das Baumgeviert löste sich aus. „Egal was Passiert, denk daran der SternenClan wird dich nicht verlassen.“ Keuchend wachte Donnerherz auf. „Donnerherz was ist los?“ Beerenfleck stand über ihm. Donnerherz schluckte. „Nichts Beerenfleck. Dürfte ich die Morgenpatrouillie begleiten?“ „Du darfst sie sogar anführen wenn du willst.“ Der Zweite Anführer schien sich über die Beteiligung seines Ehemailegen Schülers zu freuen. „Wen soll ich mitnehmen?“ fragte er. „Nimm Streifenschweif, Bernstinfell und Fetzenpelz mit. Patrouilliert an der EschenClan Grenze.“ Donnerherz nickte und sah sich nach seinen Begleitern um. Streifenschweif war schon wache und nickte ihm zu. „Streifenschweif, du sollst mit mir auf Patrouille gehen.“ Die Schildpatt Kätzin nickte. „ In Ordnung.“ Dann wand sich Donnerherz an Bernsteinfell. „He Bernsteinfell. Wir sollen auf Morgenpatroullie.“ Der gelbe Kater knurrte und der hob sich. „Bin ja schon da.“ „Gut und nun du Fetzenpelz.“ Doch das Nest des Katers war leer. „Habt ihr Fetzenpelz gesehen?“ fragte er. „Nein.“ miaute Streifenschweif. „Vielteich ist er alleine los.“ miaute Bernsteinfell. Donnerpfote zuckte ungläubig mit der Schwanzspitze. „Dann eben nur wir vier.“ miaute er. „Kommt."

Der Morgentau hing noch an den blättern und Gräsern als sich die Patrouille an die Grenze zum EschenClan begab. Die Sonne ging Langsam auf als sie die Grenze erreichten. „Wie sind da.“ miaute Donnerherz. Er trat aus dem Wald und sah einen Streifen Land der von einem Zweibeinerweg geteilt wurde. „Erneuert die Markierungen und berichtet.“ miaute er. Donnerherz schritt den Weg entlang und erneuerte die Markierungen. Dann roch er einen Starken Geruch von EschenClan. Und den von BrombeerClan. Er lief auf den Geruch zu und hörte erregte Stimmen. Dann schlich er um einen kleinen Hügel herum und riss die Augen auf. Vor ihm Standen sich zwei katzen gegen über. Die eine hatte einen dunkel getigerten Pelz. Die andere Katze hatte Schwarzes Fell. Donnerherz erkannte sie sofort. „Schattenblatt! Fetzenpelz!“ Die beiden Katzen sahen ihn an. Fetzenpelz Augen weiteten sich erschrocken. Schattenblatt blieb ganz ruhig. Sie neigte höflich den Kopf. „Einen schönen Tag Donnerherz. Es hatte mich gefreut von deiner Kriegerzeremonie zu Hören.“ Donner zuckte zusammen als er ihren Tonfall hörte. Es lag keine Wärme darin. Nur höfliche Zurückhaltung. Dann redete Fetzenpelz wieder. „Schattenblatt. Bitte ich vermisse dich so.“ Donnerherz sah seinen Clan Gefährten erstaunt an. Er wusste nicht wie Stark seine Gefühle gewesen waren. „Doch die EschenClan Kätzin sah ihn nur an. „Tut mir leid Fetzenpelz. Aber im BrombeerClan ist kein Platz für mich. Vor allem nicht jetzt, da Donnerblüte Junge erwartet.“

Dann ertönte ein Rascheln im Wald und einige Katzen kamen heraus. Es waren die EschenClan Krieger Fuchsschweif, Häherschwinge und der Schüler Dunkelpfote. Langsam kamen sie zum stehen. „Schattenblatt. Was ist hier los?“ verlangte die Zweite Anführerin zu wissen. Schattenblatt neigte den Kopf. „Nichts Fuchsschweif. Diese BrombeerClan Katzen haben nur ihre Grenze kontrolliert.“ Die Rote Kätzin nickte. „Dann komm. Wir müssen berichten.“ Die Patrouille machte kehrt und verschwand im Wald. Donnerherz hatte Fetzenpelz noch nie so enttäuscht gesehen. Sacht berührte er ihn an der Schulter. „Jetzt komm. Auch wir müssen zurück. Mit hängendem Kopf folgte er ihm.

Kapitel 2

Die Sonne stand schon fast ganz am Himmel, als Donnerherz mit seiner Patrouille zurück ins Lager trat. Fleckenstern rannte auf sie zu. „Und was habt ihr bemerkt?“ „Nichts aufregendes. Wir sind auf eine Patrouille des EschenClan gestoßen und haben Schattenblatt getroffen.“ berichtete Donnerherz. Die Anführerin nickte. „Dann est etwas und ruht euch aus. Wir führen bei Sonnenhoch die Schülerzeremonie von Rosenjunges und Helljunges vor.“ Die Katzen nickten und begaben sich zum Frischbeutehaufen. „Wer glaubt ihr werden die Mentoren?“ fragte er in die Runde. Streifenschweif biss ein Stück von ihrer Wülmaus ab. „Also Heckenjunges wird wahrscheinlich Heilerschülerin.“ Miaute sie. Dann tabte Dachsschnauze auf sie zu. Er wirkte besorgt und blickte immer wieder zur Kinderstube. „He Dachsschnauze, was ist los?“ fragte Bernsteinfell. „Donnerblüte ist Krank.“ miaute er besorgt. „Na ja. Wir haben Blattfall. Rosenherz wird sie schon pflegen.“ beruhigte ihn Streifenschweif. „Aber ich habe Angst das es sich zu Grünem Husten entwickeln könnte.“

Donnerherz beteiligte sich nicht an der Diskussion. „He Donnerherz. Sag doch auch mal was.“ verlangte Streifenschweif. „Ich hoffe es wird kein Grüner Husten aus brechen. Das würde den Ganzen Clan Schwächen.“ miaute er nach kurzem Zögern. Mir würde es nichts aus machen wenn Donnerblüte Grünen Husten bekommt. Dachte er. Dann erhob er sich und blickte zum Hochstein. Dort standen Fleckenstern und Beerenfleck. Sie unterhielten sich angeregt. Dann sprang Fleckenstern auf den Hochstein.

„Alle Katzen die Alt genug sind sollen sich unter dem Hochstein zu einem Clan Treffen versammeln!“ jaulte sie laut. Donnerherz wand sich an Streifenschweif und Fetzenpelz. Dann trabten sie zum Hochstein. Donnerherz blickte zur Kinderstube wo sich Waldschatten mit ihren Jungen hingesetzt hatte.

Wir haben uns Heute hier versammelt um die Zeremonie Zukünftiger Krieger zu vollziehen.“ Sie blickte zu Waldschatten und den Jungen. Diese setzten sich nun Langsam in Bewegung.

Die beiden Jungen konnten kaum Still sitzen als sie sich unter dem Hochstein niederließen. Donnerherz schnurrte, als er daran dachte wie er sich gefühlt hatte, als neuer Schüler in einem Fremdem Clan. „Helljunges tritt vor.“ Das weiße Junge trat vor. Der weiße Kater zitterte vor Aufregung als er unter den Hochstein trat. „Helljunges, von diesem Moment bis zu deiner Krieger Zeremonie wird dein Name Hellpfote lauten. Dein Mentor wird Dachsschnauze sein.“ Der große weiße Kater trat vor. In seiner Mine spiegelten sich Freude, und sorge. Donnerherz wusste das er sich lieber um Donnerblüte kümmern wurde. Er berührte seinen Schüler mit der Nase, an der Schnauze und sie gesellten sich zu den Katzen. Dann rief Fleckenstern Rosenherz zu sich. „Rosenherz, du wünscht dir seit langem eine Schülerin. Deshalb wirst du die Mentorin von Heckenpfote werden.“ Die Heilerin berührte die Schnauze der Schülerin. „Hellpfote! Heckenpfoten!“ Die beiden Schüler sahen überwältigt aus, als die Katzen des Clans ihren Namen riefen. Dann Erhob dich Rosenherz und flüsterte ihrer Schülerin ins Ohr: „Gut wir müssen sofort anfangen. Donnerblüte hat Husten.“ Die Augen der Schülerin glühten vor Stolz als sie Rosenherz folgte. Dann wand sich Dachsschnauze an seinen Schüler. „Komm. Wir drehen eine Runde durch das Territorium.“ Mentor und Schüler jagten aus dem Lager.

p style="font-style: normal">Donnerherz spürte eine Berührung an der Schulter. Er wand sich um und sah Beerenfleck hinter sich. „Donnerpfote, du gehst mit Dachsschnauze und Schwarzpelz Jagen.“ befahl er. Donnerpfote nickte und begab sich zu seiner Patrouille. Die Sonne verschwand hinter den Wipfeln, als die Patrouille sich zum Lager wand. Sie Lachten und Scherzten, in den Münder Frischbeute. Sie waren südlich des Lagers jagen gewesen. Warum kann es nicht immer so sein, fragte sich Donnerherz. Dann sah etwas, halb unter einem Ginsterbusch versteckt. Er lies seine Frischbeute fallen. „Schwarzpelz, schau mal!“ rief er und deutet auf den Busch. Der schwarze Kater trat näher und schnüffelte. „Eichhörnchen. Noch nicht lange her.“ knurrte er. „Jemand hat auf unserem Territorium Beute gemacht?“ fragte sie erstaunt. „Sieht so aus.“ knurrte Schwarzpelz. „Los. Wir vergraben die Reste und dann berichten wir Fleckenstern.“</p>

Schnell wie der Blitz eilten sie zurück zum Lager. Als sie auf der Lichtung eintrafen warfen sie ihre Beute auf den Haufen und eilten zum Hochstein. „Fleckenstern!“ jaulte der Schwarze Kater. „Sie ist auf Patrouille.“ miaute Blütenstaub. Genervt warf Schwarzpelz den Kopf herum. „Und Beerenfleck?“ fragte er. „Der auch.“ Frustriert schnaubte Schwarzpelz. Dann wand er sich an das Lager. „Es darf keiner das Lager verlassen bevor Fleckenstern, oder Beerenfleck wieder da sind!“ befahl er. „Warum den? Was habt ihr entdeckt?“ fragte Sturmpfote aufgeregt. „Streuner haben auf unserem Territorium Beute gemacht.“ antwortete Schwarzpelz. Alle Katzen schnappten nach Luft. Dann bedrängten sie Schwarzpelz mit Fragen.

Donnerherz bekam davon kaum etwas mit. Immer wieder fuhr er sich mit der Zunge über die Nase. „Donnerherz. Was hast du?“ fragte Streifenschweif. Donnerherz verengte vor Konzentration die Augen. „Ich weiß es nicht. Aber an dem Eichhörnchen war ein Geruch der mir bekannt vor kam.“ Streifenschweif blinzelte verwirrt. Na, ist aber auch egal.“ miaute Donnerherz mit gezwungenem Schnurren. Streifenschweif sah ihn Skeptisch an. „“Ich werde mal bei den Ältesten vorbeischauen.“ miaute sich schließlich. Donnerherz nickte und sah wie sie zu den Ältesten marschierte.

Es wurde schnell Dunkel und Donnerherz übernahm die Wache am Eingang. Nach einiger Zeit tauchte Fetzenpelz bei ihm auf. „Donnerherz. Streifenschweif meinte du hast an dem Eichhörnchen eine vertraute Duftspur entdeckt.“ Der rote Kater nickte. „Ich weiß nicht woher ich ihn kenne, aber ich bin mir sich das ich ihn irgendwo her kenne.“ miaute er leise. Plötzlich knisterte vor ihm das Unterholz. Fetzenpelz sprang auf und knurrte, doch Donnerherz erkannte den Geruch. „Fleckenstern, Beerenfleck.“ Die Anführerin und ihr Stellvertreter kamen auf ihn zu. „Donnerherz.“ begrüßte sie ihn. „Kiefernpfote hat uns berichtet dass, ihr Beutereste gefunden habt.“ Der junge Krieger nickte. „Das haben wir. Er und sein Freund führten ihn zu Schwarzpelz. „Fleckenstern. Wir müssen unsere Grenzen besser Schützen.“ knurrte der Schwarze Krieger, ohne Einleitung. Die Augen der Anführerin wurden hart. „Das hast du nicht zu entscheiden.“ miaute sie. Dann winkte sie mit dem Schwanz zu ihrem Bau. „Komm. Wir werden das besprechen.“ Die Katzen verschwanden in ihrem Bau. „Rottatze. Führe eine Nachtpatrouille an.“ Der weiße Krieger nickte. „Stachelschweif! Blütenstaub! Donnerherz! Kommt mit.“

Aufmerksam Patrouillierten sie an der Grenze. Donnerherz hatte keine wirkliche Kenntnisse von der Gegend. Fleckenstern hatte immer betont sie haben genug Territorium. „Was befindet sich hinter der Grenze?“ fragte er Rottatze.  "Dort ist nur Wald. Wir Jagen dort nicht." miaute der große Kater. "Dann könnte es also ein Gutes Versteck für Streuner sein." miaute Donnerherz leise. Rottaze fuhr herum. "Was hast du da Gesagt!" fauchte er. Donnerherz fuhr zitternd zurück. . „Ich meine es könnte doch sein,, dass dort die Streuner sind.“ miaute er. Traute ihm der weiße Kater immer noch nicht? Stachelschweif trat vor. „Rottatze. Donnerherz könnte doch recht haben. Lass und nachschauen.“ Rottatze sah den braun grauen Krieger verärgert an. Dann schüttelte er den Kopf. „Nein. Ich werde Fleckenstern Morgen eure Vermutung berichten, aber jetzt haben wir eine Andere Aufgabe.“ Er drehte sich um und ging weiter. Donnerherz lief am Ende der Patrouille und versuchte seine Enttäuschung zu verbergen. Er war überzeugt das die Streuner sich auf der anderen Seite der Grenze versteckt hatten. Ein lautes jaulen ertönte im Lager und riss Donnerherz aus dem Schlaf. „was ist den?“ nuschelte er verschlafen. „Weiß nicht.“ Fetzenpelz gähnte und stand auf. „Komm lass uns mal nach schauen.“ Der Kater verschwand auf der Lichtung. Stöhnend erhob sich Donnerherz. Auf der Lichtung begegnete ihm Rosenherz. Sie lief mit gehetztem Gesichtsausdruck zum Heilerbau. „Rosenherz. Was ist los?“ fragte er die Junge Heilerin. „Brombeerranke bekommt ihre Jungen.“ miaute sie gepresst. „Heckenpfote!“ rief sie in den Heilerbau. „Schnell hol Borretsch und Fenchel!“ miaute sie. Die kleine Schülerin Schoss an ihr vorbei und raste zur Kinderstube. Die Heilerin rannte ihr hinter her. „Donnerherz sag Rottatze Bescheid.“ befahl sie. Donnerherz drehte sich um um in den Kriegerbau zu stürmen, aber der weiße Kater stand schon vor ihm. „Ich habe alles gehört.“ miaute er verstört. „Ich muss zu ihr.“ miaute er und seine Stimme Zitterte. Dann stolperte er zur Kinderstube. „Können wir etwas tun?“ fragte Donnerherz. Sein Ehemaileger Mentor, Beerenfleck schüttelte den Kopf. „Nein. Leg dich wieder Schlafen. Ich brauch die bei Sonnenhoch für eine Jagdpatrouille." Als sich Donnerherz wieder schlafen legte dachte er daran was er gehört hatte. Brombeerranke schien gelitten zu haben. Wollte er wirklich dass Donnerblüte das selbe Passieren würde? Dann dachte er das dies nicht in seiner Macht liegen würde. Er schlief ein, doch seine Träume waren unruhig. Als er die Augen wieder aufschlug schien kein Augenblick vergangen zu sein. Er trat aus dem Kriegerbau und sah das sich einige Krieger Versammelt hatten. Sie hielten die Köpfe gesengt und Redeten kaum miteinander. Nur vor der Kinderstube war Bewegung in fange. Fleckenstern redete wild mit Rottatze und hinderte ihn daran in die Kinderstube zu eilen. „Lass mich durch! Es sind meine Jungen!“ knurrte er. „Nein Rottatze.“ miaute Fleckenstern bestimmt. Der weiße Krieger knurrte und ging in Angriffsstellung. Donnerpfote schluckte. Rottatze würde es doch nicht wagen seine Anführerin Angreifen. Doch bevor er etwas tun konnte tauchte Beerenfleck auf. „Rottatze. Wenn du Kämpfen willst dann nimm die eine Patrouille und Schaut mal an der SchluchtClan grenze entlang.“ Rottatze funelte den Zweiten Anführer an, dann schüttelte er den Kopf. Seine blauen Augen funkelten flehend. „Bitte Fleckenstern lass mich zu Brombeerranke">Doch bevor die Anführerin etwas sagen konnte streckte Rosenherz den Kopf aus der Kinderstube. „Es tut mir leid, aber wir können dich nicht hinein Lassen.“ miaute sie Bestimmt. „Aber warum nicht?“ jaulte der weiße Krieger verzweifelt. Die Augen der Heilerin funkelten traurig als sie sagte: „In der Kinderstube herrscht grüner Husten.“</span>

Kapitel 3

Donnerherz wanderte an der Grenze des BrombeerClans entlang. Der Ganze Tag hatte es Geregnet und der Boden unter ihm war schlammig. Was soll ich hier? Fragte er sich genervt. Der Ganze Clan hatte sich aufgeregt weil in der Kinderstube grüner Husten ausgebrochen war. Rosenherz wird das schon In Ordnung bringen. Nachdem er mit Beerenfleck Jagen gewesen war hatte er angeboten die Spuren der Streuner zu Kontrollieren. „Tu das.“ hatte Fleckenstern Gesagt. „Aber ich glaube nicht das diese Streuner uns Bedrohen sind.“ Donnerherz hatte allerdings ein anderes Gefühl. Immer noch war er der Meinung den Geruch an den Von irgend woher kennen zu müssen. „Wir werden ja sehen.“ murmelte er. Er sprang auf einen Baum und kletterte ihn Langsam Hoch. Dabei rutschte er mit den Krallen immer wieder ab. „Ich hasse das Klettern.“ knurrte er dabei. Er erreichte die Krone und blickte sich um. Vor ihm erstreckte sich schier endlos der Wald. In der ferne konnte er allerdings einen Zweibeinerort ausmachen "Das hilft mir nicht.“ miaute er leise. Als er wieder am Boden war roch er Eichhörnchen. Aber es mischte sich noch etwas anderes mit hinzu. „Wust ich's doch.“ murmelte Donnerherz. Er folgte dem Geruch und hörte bald eine leise Stimme. „Was sollen wir den hier?“ „Wir sollen den Clans ihre Beute stehlen!“ knurrte eine weitere Stimme. Ich wusste es. Dachte Donnerherz und stürmte durch das Gebüsch. „Verschwindet von meinem Territorium!“ Knurrte er. Zwei Katzen standen auf der Lichtung. Es waren zwei fast gleich aussehende schwarze Kätzinnen. Sie blickten ihn an. Ein Bernsteinfarbenes und ein grünes Augenpaar. Sie stäubten die Pelze und rannten über die Lichtung Davon. Donnerherz Augen Glühten vor Zorn und in seinen Ader Pulsirte die Lust zu Kämpfen. Er folgte ihnen mit schnellen Schritten.</p> Die beiden Kätzinnen rannten unbeholfen durch das Unterholz. Sie sind das nicht gewöhnt, bemerkte er und glitt Geschmeidig durch den Wald. Keuchend kam er vor ihnen zum stehen. „Wer seid ihr und was Wollt ihr?“ knurrte er wütend. Die Kätzin mit dem grünen Augen trat vor.  I … ich bin Kitty. Und das ist Tinky.“ „Und was wollt ihr?“ miaute Donnerherz. „Wir wollen … „Kitty kam nicht dazu den Satz zu beenden, denn eine weitere Katze erschien auf der Lichtung. „Kitty! Katinka! Aufhören!“ Donnerherz fuhr herum. Und erblickte Grüne Augen und ein Silbernes Fell.“Fluss!“ Kreischte er vor Schreck. Die Augen seines Bruders Funkelten vor Zorn. Er knurrte laut und attackierte Donnerherz. Dieser konnte sich nicht bewegen, als ihn die Pfote seines Bruders traf. „Los ihr beiden rennt!“ befahl er den Kätzinnen. Sie sahen ihn Ängstlich an und rannten durch das Unterholz davon. Fluss wand sich an Donnerherz. „Ich würde dir zu gerne heimzahlen was du uns angetan hast, aber ich werde tun was mir befohlen wurde.“ Und mit diesen Worten rannte er davon, ohne auf den verwirrten Donnerherz zu achten. Verwirrt und mit dröhnendem Kopf stolperte Donnerherz durch den Wald. Die Begegnung mit seinem Bruder hatte ihn vollkommen aus der Bahn geworfen. Warum ist Fluss hier? Und ist Wind auch dabei? Fragte er sich. Dann ertönte vor ihm ein Lautes und Kummervolles Jaulen. Wie der Blitz rannte er zum Lager. Die Katzen des Clans hockten in kleinen Gruppen zusammen und blickten zur Kinderstube. „Streifenschweif was, ist passiert?“ Streifenschweif blickte ihn mit trüben Blauen Augen an. „Brombeerranke hat ihre Jungen geboren.“ miaute sie. Doch Donnerherz wusste das es nicht alles war. „Streifenschweif, was ist passiert?“ fragte er mit Nachdruck. „Wir wissen es nicht. Aber irgendwas ist schiefgegangene.“ Dann ertönte ein weiteres jaulen. Rottatze stolperte aus der Kinderstube.Sofort eilte Schneefell auf ihn zu. „Rottatze was ist los?“ Ihr Bruder blickte sie verzweifelt an. „Si … sie hatte vier Junge geboren.“ stammelte er. „Aber zwei sind Tot!“ kreischte er.  Donnerherz rannte zu dem großen Kater und presste ihm die Schnauze an die Flanke. „Oh Rottatze. Es tut mir so leid.“ murmelte er. Fleckenstern kam auf ihn zu. „Rottatze. Zwei deiner jungen sind doch noch am Leben. Wie sehen sie aus?“ Der weiße Kater sah seine Anführerin an. „Eines ist weiß, wie ich, hat aber schwarze Pfoten. Und das andere ist Schwarz mit einer weißen Pfote. Krächzte er. Fleckenstern preste sich an ihn. „Du musst Stark bleiben für deine Jungen und für Brombeerranke.“ Sie erhob sich und Blickte sich um. „Wie ihr alle gehört habt haben wir zwei neue Jungen in der Kinderstube. Also brauchen wir Frischbeute. Farntatze, Blütenstaub und Bernsteinfell. Ihr geht Jagen.“ Die Angesprochenen Katzen nickte und rannten los. Dann viel Donnerherz wieder ein was er Fleckenstern berichten wollte. „Fleckenstern ich muss dringen mit dir reden!“ miaute er. „Nicht jetzt Donnerherz. Ich muss mich um meinen Clan kümmern.“ miaute sie. Donnerpfote knurrte frustriert. Er drehte sich um und sah wie Fetzenpelz im Tunnel verschwand. Was hat er vor? Fragte sich Donnerherz. Er wollte gerade hinter ihm her, aber Streifenschweif hielt ihn auf. „Donnerherz wo willst du hin?“ fragte sie ihn. „Ich will wissen was Fetzenpelz vorhat.“ Streifenschweif blickte ihn verwirrt an. „Er hat mir gesagt er geht Jagen.“</p> <p style="margin-bottom: 0cm"> Donnererz schnippte ungläubig mit der Schwanzspitze. „Ich vermute eher das er versucht Schattenblatt an der Grenze zu treffen.“ Streifenschweif blickte ihn an. „Meinst du? Es wissen zwar alle das Fetzenpelz für Schattenblatt geschwärmt hat aber so was.“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich Denke er ist dem Gesetz der Krieger treu ergeben.“ Bevor Donnerherz etwas sagen konnte trat Fleckenstern zu ihnen. „Donnerherz. Streifenschweif. Bitte begleitet mich. Wir müssen Katzenminze suchen.“ „Was ist den los?“ fragte Donnerherz als er seiner Anführerin durch den Farntunnel folgte. „Brombeerranke hat grünen Husten und Rosenherz hat Angst Donnerblüte könnte sich anstecken.“</p> <p style="margin-bottom: 0cm"> Donnerherz nickte und beschleunigte seine Tempo. Er hatte keine Ahnung wo sie Katzenminze herbekommen sollten. Fleckenstern rannte im vollem Tempo durch das Unterholz und die beiden jüngeren Katzen hatten Schwierigkeiten ihr zu folgen. „Woher kommt den die Katzenminze?“ fragte er Streifenschweif. „Gerade außerhalb unseres Territoriums ist ein altes Zweibeinernest.“ antwortete. Außerhalb des Territoriums, dachte Donnerherz besorgt und hoffte sie würden nicht auf einen der Streuner Treffen die er entdeckt hatte.</p> <p style="margin-bottom: 0cm"> Sie überquerten die Geruchslinie und liefen sofort langsamer. „Wo ist den das Zweibeinernest?“ miaute Donnerherz ungeduldig. „Da vorne!“ miaute Fleckenstern und wies mit dem Kopf nach vorne. Und wirklich zwischen den Bäumen war ein Kleines Zweibeinernest zu erblicken. "Schnell wir müssen uns beeilen!" befahl Fleckenstern und sprang über ide niedrige Mauer die das Zweibeinernest umgab. Streifenschweif und Donnerherz Folgten ihr. Auf der anderen Seite sah Donnerherz ein Feld foll mit Kräutern. Er erkannte Kerbel, Ringelblume und Katzenminze! Fleckenstern biss gerade ein große Büschel ab. "Schnell nehmt euch auch etwas und kommt!" befahl sie. Donnerherz nahm ein Büschel Katzenminze und folgte sein er Anführerin über die Mauer und durch den Wald. In follem Tempo rannte sie durch das Unterholz und zum Lager.</p> Schliternd kamen sie auf der Lichtung zum Stehen. "Hier die Minze!" miaute Fleckenstern Atemlos. Mit Dankbaren nicken nahm Rosenherz das wertfolle Kraut und verschwand in der Kinderstube. Donnerherz beobachtete zufrieden wie Rosenherz mit der Katzenminze im Maul in der Kinderstube verschwand. Diese Minze wird den Jungen helfen zu überleben, dachte er zufrieden. Dann überkam ihn tife trauer. "Was ist los?" Streifenschweif blickte ihn besorgt an. "Ich dachte nur wie gerne Schattenblatt mit den Jungen gespielt hat." miaute er. Streifenschweif blickte ihn verständnissvoll an. "Es war ihre Entscheidung uns zu verlassen. Und ich weiß das sie ihm EschenClan glücklicher ist." "Ich weis." murmelte Donnerherz. "Aber es tut trotzdem weh." Mit einem Ruck richtete er sich auf. "Komm. lass uns etwas Essen. miaute er dann. Donnerherz knurrte tief und Sprang. Sein gegen über duckte sich tief und sprang ebenfals. Die beiden Katzen trafebn sich in der luft und Donnerherz schlug mit beiden vorderpfoten zu. Doch sein wiedersacher zog den Kopf ein und traf Donnerherz mit der Hinterpfote an der Schulter. Dieser verlor in der Luft das gleich gewicht viel schmerzhaft auf die seite. "Gut gemacht Kiefernpfote. Vom rand der Trainigs Lichtung ertönte die Stimme von Farntatze. Donnerherz kam Stönend auf die Pfoten. Obwohl Kiefernpfote seine ausbildung früher als Donnerherz angefangen hatte war er größer als er. "Ich hatte diesen zug garnicht kommen sehen." gab er zu. Kiefernpfote leckte sich verlegen das Brustfell. "Na ja da du größer bist, hatte es keinen sinnn dir auf augen höhe zu begegnen." miaute er. "Genug geredet! Wir sollen Trainieren!´Donnerherz! Du magst ein Krieger sein und Kiefernpfote nur ein Schüler, aber du soltest dich mehr ansrengen." Der Weiß rote Kater hatte ein par tage nach der geburt seiner Jungen seinen Strengen Ton wieder gefunden. "Und jetzt noch mal." befahl er. Diesmal war er schneller. Als Kiefernpfote ihn angriff wich er nicht aus, sondern flitzte nach vorne und lies sich auf den Rücken fallen. Kiefernpfotes Augen weiteten sich vor überraschung doch es war Zu spät. Kiefernpfote viel auf Donnerherz und dieser beförderte ihn mit einem Kräftiegem trit in die Büsche auf der anderen seite der Kühle. "Nicht schlecht." gab Rottatze zu. Er holte tief Luft, warschinlich um zu befelhlen das sie es wiederholen solten, als Farntatze herum wirbelte. Seine Augen weiteten sich als, blütenstaub aus dem Gebüsch rannte. Donnerherz erkannte den Stechenden geruch von Blut und dasell der Schildpatt Katze färbte Sich Rot. "Ihr müsst uns helfen. Die Jagdtpatroulie wurde überfallen!" kreischte sie. "Wo?" fragte Rottatze, seine Stimme war eisig ruhig. "An der EschenClan Grenze." Berichtete Blütenstaub. "Dann müssen wir uns beeilen." meinte Farntatze. Er blickte blütenstaub an. "Geh ins Lager und erstadte Fleckenstern bericht." Befahl er der Ferängstigten Kätzin. Sie nickte und rannte los. Rottatze erhob sich. "Folgt mir! Unsere Clan Gefährten Brauchen unsere Hilfe!" Donnerherz rannte hinter Farntatze durch das unterholz. Wie kann der EschenClan es wagen uns anzugreifen? fragte er sich. Schnell folgten sie Blütenstaubs Bluts- und Angstgeruch. Sie erreichten den Waldrannt und vor ihnen lag das offene gebiet in dessen mitt ein Zweibeinerpfad die Grenze Markierte. Vor sich hörten sie das laute Kreischen von Kämpfenden Katzen. "Schnell wir müssen Helfen!" Rief Kiefernpfote und rannte los. Der Rest der Patroulie folgte ihm. Donnerherz rannte hinter Farntatze durch das Unterholz. Wie kann der EschenClan es wagen uns anzugreifen, fragte er sich. Schnell verfolgten sie Blütenstaubs Angst- und Bluttgeruch. Sie erreichten den Waldrand und vor ihnen lag das offene Gebiet in dessen Mitte einZweibeinerpfad die Grenze markierte. Vor sich hörten sie das laute Kreischen von Kämpfenden Katzen. „Schnell wir müssen Helfen!“ rief Kiefernpfote und Rannte los und der Rest der Patrouille folgte ihm. Als sie den Zweibeinerpfad ankamen sahen sie so viele Katzen, dass Donnerherz sofort erkannte, dass es sich unmöglich nur um zwei Patrouillen handeln konnte. Er entdeckte Moorfell, der sich in die Schulter eines gelben Katers verbissen hatte. „BrombeerClan! Zm Angriff!“ kreischte Farnpelz und rannte auf die Kämpfenden Katzen zu. Donnerherz ließ ein lautes Kriegsgeheul ertönen und warf sich in die Schlacht. Er krachte in einen weißen Kater, den er noch nie zufror gesehen hatte, doch am Geruch erkannte er das es sich nicht um eine Clan Katze handeln konnte. Das muss ein Streuner sein, dachte er. „Verschwinde!“ knurrte er dann und verpasste ihr ein Paar Schläge auf die Nase. Die weiße Kätzin kreiste laut auf und wolte fliehen, doch ein großer gefleckter Kater stellte sich ihr in den Weg. „Bleib wo du bist Schnee und stelle dich deinem Gegner!“ Die weiße Kätzin sah ihn mit großen Augen an. Der große gefleckte Kater Knurrte und sprang über sie Hinweg. Donnerherz erhob sich auf die Hinterpfoten und fing den Angriff mit beiden Pfoten ab. Der Kater ging zu Boden und Donnerherz drückte ihm die Krallen an den Hals. „Wer seit ihr und was wollt ihr?“ knurrte er den Kater an. Dieser Lachte leise. „Wir sind mehr als ihr und wir wollen was ihr habt. Donnerherz hatte keine Zeit mehr darauf etwas zu sagen, denn ein große schwarz weiße Katzin rammte ihn von der Seite. Wild jaulend ging Donnerherz zu Boden und kreischte vor Schmerz, als ihm die Kätzin mit den Krallen durch den Pelz fuhr. Rasend vor Wut sammelte Donnerherz all seine Kräfte und schaffte es die Kätzin von sich weg zu drücken. Er sprang auf und sah sich einem grünen Augenpaar gegen über. „Kitty!“ entfuhr es ihm. Die Kätzin sah den roten Kater an und ihr Blick verriet nichts als Abscheu ihm gegen über. Sie knurrte wild und Griff ihn an. Donnerherz duckte sich und ließ die Streunerin über sich hinweg springen. Dann packte er mit den Zähnen ihre Hinterbeine ließ sie zu Boden fallen. Schnell wie der Blitz war er über ihr und grub ihr die Zähne ins Nackenfell. Doch die Kätzin wand sich unter seinem Griff, versuchte sich loszureißen. Diese Streuner sind stark, doch sie haben keine Kampftatkick. Dachte sich Donnerherz. „Gibst du auf?“ fragte er durch ein Maul voll Fell. Statt einer Antwort spürte Donnerherz wie sich Krallen in seine Schulter bohrten. Der gefleckte Kater hatte sich wieder in den Kampf gestürzt. Donnerherz knurrte wild und schlug zu. Doch anders als Kitty war der Kater, offenbar. ein geübter Kämpfer. Er wich aus und versuchte, dann Donnerherz an die Kehle zu beißen. Doch Donnerherz sprang zurück und wollte selbst springen, aber ein stechender Schmerz in seinem rechten Hinterbein hinderte ihn daran. Er blickte sich um und sah das sich Kitty in sein Bein gekrallt hatte. Na toll, dachte er. Jetzt darf ich gegen zwei Katzen Kämpfen. Der große Kater warf sich auf seinen Rücken und Zerkratzte ihm die Ohren. Donnerherz kreischte vor Schmerz und walte fliehen, doch die Beiden Katzen hatten ihn festnagelt und so allmählich verließen ihn die Kräfte. Oh SternenClan, dachte er. Ist das jetzt das ende? Gerade als er ein letztes mal seine Kräfte sammeln wollte, ertönte ein weiteres wütendes Knurren. </p> </p>Donnerherz spürte wie das Gewicht des Katers von ihm genommen wurde. Langsam hob er den Kopf und sah wie Schwarzpelz über ihm Stand und den Kater wütend anknurrte. „Verschwinde!“ rief er wütend. Dann sah Donnerherz weitere BrombeerClan Katzen; Fleckenstern! Moorfell! Viepernase! Stachelschweif! Mit wütendem Jaulen warfen sie sich auf die Streuner. Auch die EschenClan Kriegern begannen wieder stärker zu Kämpfen. Knurrend und vertrieben sie die Streuner. Der große gefleckte Kater sah sich auf einmal einer wütender über zahl Kampf gestählter Clankatzen gegenüber. Er knurrte und rief: „Wir haben was wir wolten! Wir gehen!“

Und mit diesen Worten machte er kehrt und rannte den Zweibeinerweg entlang zum Wald. Dabei sah Donnerherz dass, einige Streuner kleine Tiere im Maul trugen. „Unsere Beute!“ rief eine schwarzgraue EschenClan Kätzin.. Ein magerer grauer Kater legte ihr den Schwanz auf die Schulter. „Es ist zu spät. Wir können sie nicht mehr verfolgen.“ Dann blickte er zu Fleckenstern. „Kommt. Unsere Patrouillenführerin will mit euch sprechen.“ Fleckenstern nickte und sampelte ihre Krieger um sich. Donnerherz zuckte schmerzvoll zusammen als er hinter Fleckenstern her humpelte. Seine Anführerin begab sich zu einer schönen Schlanken schwarzen Kätzin. „Schattenblatt!“ rief Fleckenstern erstaunt. Schattenblatts grüne Augen funkelten vor Zorn. „Unsere Patrouillen gebetenen sich zufällig an der Grenze.“ begann sie zu erklären.“Sie legten ihre Beute ab und unterhielten sich. Offensichtlich ein Fehler.“ fügte sie hinzu. „Was passierte dann?“ verlangte Fleckenstern zu wissen. Moorfell trat an ihre Seite. „Die Streuner griffen uns an. Wir hatten gerade gejagt und noch den Geruch der Beute in der Nase. Wir hatten sie nicht bemerkt.“ Fleckenstern nickte. „Und dann haben sie euch attackiert um eure Beute zu stehlen.“ Schattenblatt nickte. „Ich hätte nicht gedacht das meine Erste eigene Patrouille so enden würde.“ miaute sie leise. Dann hob sie den Kopf. „Ich werde Federstern davon berichten.“ Sie neigte den Kopf vor Fleckenstern. „Wir danken euch für eure Hilfe.“ Miaute sie. Hinter Donnerherz ertönte ein mitfliegendes schnauben. „Wir sind nicht gekommen um euch zu retten.“ Donnerherz musste nicht den Kopf um zu Wissen das Rottatze gesprochen hatte. Der weiße Kater trat zu Fleckenstern. „Fleckenstern wenn du erlaubst, würde ich gerne Jagen gehen. Es gibt Junge zu ernähren.“ Die Anführerin nickte und Rottatze verschwand im Wald, nicht ohne dem EschenClan noch einen Bösen Blick zu zu werfen. Dann wand sich Fleckenstern wieder Schattenblatt zu. Bedauern spiegelte sich in ihren Augen als sie fort fuhr. „Wir werden jetzt bestenfalls gehen.“ Die BrombeerClan Anführerin drehte sich um und ihre Katzen folgten ihr. Donnerherz nahm seinen Platz in der Patrouille ein, blickte aber noch einmal zurück zu Schattenblatt. Seine Schwester hatte ihre Clan Gefährten ebenfalls zum Kiefernwald geführt. Dann blickte auch sie sich um. Ihre blickte trafen sich. Und die Schwarze EschenClan Kätzin hob noch einmal den Schwanz zum Abschied. Dann verschwand sie im Dickicht. Donnerherz sah ihr nach. Dieser Angriff war erst der Anfang, dachte er Sich. Es wird nicht das Ende sein.

Kapitel 3

Regen Prasselte in strömen vom Himmel. Sieben Tage waren seit der Schlacht vergangen und das Wetter war stetig schlechter geworden. Die Katzen des Clans verließen ihre Baue nur noch um zu Jagen oder auf Patrouille zu gehen.

Donnerherz sah zwischen dir Brombeerranken des Heilerbaus auf die Lichtung und sah die einzigen beiden Mitglieder des Clans, denen das schlechte Wetter nichts auszumachen schien. Den beiden überlebenden Jungen von von Rottatze; Schwarzjunges und Weißjunges.

Schwarzjunges weißer Pelz war braun vor Schlamm und Weißjunges weiße Pfote war nicht mehr zu erkennen. Die beiden Jungen jauchzten und quäkten, als sie sich mit Schlamm bewarfen und in Pfützen sprangen. Donnerherz seufzte und beneidete die Jungen um ihr sorgenloses spie. Er drehte sich in seinem um. Seit sieben Tagen, lag er nun schon im Heilerbau. Denn die Wunden, die er sich im Kampf zugezogen hatte, drohten sich in diesem schlechten Wetter zu Entzünden.

Er blickte wieder nach draußen, als er ein Rascheln am Eingang wahrnahm. Es war Fetzenpelz, der eine Patrouille zur SchluchtClan Grenze Angeführt hatte. Mit wütend gesträubten Pelzen stürmten sie auf auf die Lichtung. Donnerherz hob interessiert den Kopf, als Beerenfleck, der Clan Stellvertreter, auf Fetzenpelz zu trat. „Fetzenpelz! Was ist Passiert?“ fragte er den braun gestreiften Krieger. „Der SchluchtClan hat wieder unsere Grenze überschritten und Beute Gestohlen!“ Beerenfleck schnippte mit dem Schwanz. „Jedes mal zur Blattleere stiehlt uns der SchluchtClan unsere Beute!“ knurrte er. „Was willst du jetzt tun?“ fragte Fetztenpelz. „Das muss Fleckenstern entscheiden. Folgt mir.“ Schnellen Schrittes eilten sie zu Fleckensterns Bau.

Stöhnend erhob sich Donnerherz und wollte den Heilerbau verlassen, doch Rosenherz war ebenfalls erwacht. „Moment Donnerherz, wo willst du hin?“ Die Schildpatt Kätzin versperrte ihm den weg. „Ich will wissen was Fleckenstern wegen des Beutediebstahl tun will.“ Rosenherz zuckte mit den Ohren. „Du kannst du auch später noch herausfinden.“ miaute sie Streng. Donnerherz seufzte und legte sich wieder hin. Schweigend ertrug er Rosenherz Untersuchung und döste langsam wieder ein.

Donnerherz rannte. Er rannte. Doch die Finsternis durch die er rannte schien kein ende zu nehmen. Er keuchte. Ich muss hier raus, dachte er Panisch und rannt weiter. Er wurde verfolgt. Lautes Pfoten trampeln jagten ihm hinterher. Donnerherz blickte gehetzt nach hinten. Leuchtende Roten Augen funkelten ihn Mordlustig an. Du kannst nicht entkommen, knurrten sie in seinen Gedanken. Wir werden dich Finden! Donnerherz kreischte laut und rannte weiter.

Plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz an seinem Bein. Schreiend stürzte er zu Boden. Hecktisch versuchte er sich zu Befreien, doch es war zu spät. Die Finsteren Katzen hatten ihn erreicht. Donnerherz kreischte laut als sie ihn erreichten, doch als sie ihm die Krallen in den Pelz schlagen wollten verwandelten sie sich in Katzen die er kannte! Da waren Brombeerstern! Weidenfell! Und die Silberne Kätzin. Sie alle hatten die Augen weit aufgerissen und die Pelze vor Angst gesträubt. „Donnerherz! Wenn der Wind den Fluss aufraut und Wolken am Horizont aubeumen, wird ein Falke erscheinen und den Wolf zum Schweigen bringen!“

Panisch keuchend erwachte Donnerherz im Heilerbau. Seine Augen waren voller Angst und er sah noch das Grauen in den Augen der SternenClan Katzen. „Oh SternenClan. Was Steht den Clans noch bevor?“ murmelte er leise.

Nach einigen Tagen erlaubte Rosenherz Donnerherz, den Heilerbau wieder zu verlassen. „Aber du musst vorsichtig sein. Die Blattleere kommt und wir brauchen jeden Krieger den wir haben.“ Donnerherz nickte und trat auf die Lichtung. Die Sonne schickte wieder Warme Strahlen durch die Wolken als Donnerherz den Heilerbau verließ. Er entdeckte Streifenschweif, die neben dem Kriegerbau stand. Sie Entdeckte ihn und ihre Blauen Augen fingen an zu Strahlen. Mit weniegen Sprüngen setzte sie über die Lichtung. „Wie geht es dir?“ fragte sie und drückte ihren Kopf an den seinen. Ein schnurren stieg in Donnerherz Brust auf und er erwiderte die Liebevolle feste. „Mir geht es gut.“ antwortete er.

Hinter ihm ertönte plötzlich ein Belustigtes schnurren. Schnell ließen Donnerherz und Streifenschweif von einander ab. Hinter ihnen stand Moohrfell. Seine Grünen Augen funkelten belustigt. „Donnerherz. Du sollst zu Fleckenstern.“ miaute er. Der Rote Krieger nicke und lief zum Hochstein. Aber nicht ohne Streifenschweif noch einmal seine Nase an die ihre zu drücken. Vor dem Eingang des Baus miaute er einen Gruß. „Donnerherz. Komm rein.“ Fleckenstern saß in ihrem Nest und sah ihn mit Festem Blick in die Augen. „Donnerherz, ich habe gehört das du an der Grenze neulich Streuner Getroffen hast. Warum hast du davon nichts berichtet?“ „Ich wollte es berichten, aber niemand hat mir zugehört.“ verteidigte er sich Donnerherz beleidigt. Zweifelte Fleckenstern etwa an seiner Loyalität?

Er dachte nach, dann kam ihm eine Idee. Er holte tief Luft. „Fleckenstern. Ich würde Gerne eine Patrouille Anführen um heraus zu finden wo die Streuner Leben.“ Fleckenstern kniff die Augen zusammen als sie über seinen Vorschlag nach dachte. Dann hob sie wieder den Kopf. „E wird eine Patrouille geben. Aber du wirst sie nicht Anführen.“ Donnerherz wollte schon widersprechen, aber Fleckenstern bedeutet ihm Ruhig zu sein. „Beerenfleck wird die Patrouille anführen und du kannst sie Begleiten.“

Donnerherz schnaubte als er den Bau wieder Verlies. Das Fleckenstern ihn nicht als Anführer für die Patrouille ausgewählt hatte ergatterte ihn, denn er wusste dass er er auf seinen Bruder, Fluss Treffen würde und er wollte nicht das, dieser vor allen heraus posaunte das sie Brüder waren. Er ging zu Beerenfleck und berichtete ihm von Fleckensterns Entschluss das eine Patrouille ausgesagt werden sollte um die Streuner zu Treffen. Dieser nickte. „Sag Fetzenpelz, Schwarzpelz und Viepernzahn das sie uns Begleiten.“ Donnerherz nickte kurz und wollte gehen, doch der Zweite Anführer versperrte ihm den weg. „Donnerherz, warte.“ Die Augen seines Mentors funkelten besorgt. „Was ist los?“ fragte er. Donnerherz funkelte ihn an. Ein teil von ihm sagen das er fürchtete Seine Geschwister zu treffen. Doch er sagte nichts und meinte nur. „Sollen wir jetzt auf Patrouille oder nicht?“ Beerenfleck zog Überraschen den Kopf vor Donnerherz brüskem Ton zurück. „Ja, sag bitte den Anderen Bescheid.“

Donnerherzgrade erst verheilten, brannten aber immer noch stark. Schnell erreichten sie die Stelle, wo Donnerherz auf Kitty, Tinky und Fluss gestoßen war. „Sie standen da uns wollten Beute stehle.“ Berichtete er. „Aber ich habe sie daran gehindert.“ Beerenfleck nickte. „Was ist dann passiert?“ fragte er. „Sie rannten weg. Ich jagte sie zur Grenzen. Und dann Tauchte Fluss auf.“ seine Stimme versagte, als er an die Wut dachte die er in Fluss Augen dachte. „Fetzenpelz trat neben Donnerherz und berührte sein Ohr mit der Nase.“Alles gut.“ miaute er sanft. „Wer ist Fluss?“ fragte er. Donnerherz sah ihn nicht an als er meinte: „Er ist ein Bekannter von Früher.“

Schwarzpelz unterbrach sie. „Sollen wir nicht auf Patrouille?“ „Beerenfleck! Komm schnell!!“ rief Viepernnase. Der Cremefarbene Rote Kater eilte zu seinen Kriegern. Donnerherz lief hinter dem Zweiten Anführer her und entdeckte was Viepernzahn so erschreckt hatte. Die Grenze des BrombeerClans, war noch etliche Fuchslänge entfernt, aber direkt vor ihnen Roch es intensiv nach Streunern. Beerenfleck knurrte. „Diese räudigen Krähenfraßfresser haben eine Grenze auf unserem Gebiet errichtet!“ „Das dürfen wir ihnen nicht durchgehen lassen.!“ keifte Fetzenpelz. Sein Fell sträubte sich erregt und seine Augen Funkelten in Erwartung eines Kampfes. Beerenfleck legte ihm den Schwanz auf die Schulter. „Keine sorge Fetzenpelz. Wir werden ihnen das nicht Durchgehen-lassen.“ Seine Blauen Augen funkelten besorgt, als er fortfuhr: „Aber dafür müssen wir ihr Lager finden.“

Sie überquerten die Falsche Grenze und folgten den Gerüchen, der Katzen. Nach dem sie die Richtige Grenze überquert hatten, nahm Donnerherz sofort, einen Streunergeruch wahr. „Hier! Ich habe eine Spur gefunden!“ Der Rest der Patrouille zog zu ihm auf. Schwarzpelz, der zu den besten Fährtenlesern des Clans gehört trat vor. „Die Spur ist noch nicht alt. Wahrscheinlich von Heute Morgen.“ „Warum hat die Morgenpatrouille das nicht bemerkt?“ knurrte Fetzenpelz. „Vermutlich wahren die Streuner hier, nachdem die Morgenpatrouille verschwunden war.“ „Mutmaßungen helfen uns nicht weiter.“ miaute Beerenfleck. „Kommt!“ befahl er und rannte,los, die Nase dicht am Boden.

„Hier! Die Spur wird Stärker!“ miaute Schwarzpelz. „Dann los.“ Doch nach einiger Zeit führte sie die Spur zu einem Tümpel. „Fuchsdreck! Die Spur können wir so nicht weiter verfolgen.“ fauchte Fetzenpelz frustriert. „So schnell gebe ich nicht auf!“ knurrte Donnerherz und wollte in den Tümpel springen, doch Beerenfleck schlug die Zähne in seinen Schwanz. „Stopp Donnerherz! Das bringt nichts. Die Spur ist verloren. Komm wir gehen.“ Frustriert fuhr Donnerherz herum, was ihm einen Stechenden Schmerz an der Flanke einbrachte. Leise knurrend trabte er hinter seinem ehemaligen Mentor her.

„Habt ihr das Lager gefunden?“ fragte Fleckenstern, kurz nachdem sie das Lager betreten hatten. „Nein, aber wir konnten eine Grenze innerhalb unseres Territoriums gefunden.“ „Innerhalb unseres Territoriums?“ fauchte Fleckenstern. „Rottatze! Nimm dir eine Patrouille und richte die Ursprüngliche Grenze wieder her!“

„Gerne Fleckenstern. Dachsschnauze! Farntatze! Schneefell! Kommt!“ Die Krieger knurrten und Verliesen das Lager. „Beerenfleck. Was schlägst du vor, was wir mit den Streunern machen sollen?“ fragte Fleckenstern ihren Stellvertreter. „Ich weiß es nicht Fleckenstern.“ gab er zu. „Wir müssen zusätzlich Patrouillen einrichten!“ rief Steinblüte. „Ja, denkt an unsere Jungen.“ ertönt Brombeerrankes Stimme, von der Kinderstube, den Schwanz um Weißjunges und Schwarzjunges gelegt. Donnerblüte neben ihr, blickte Ängstlich drein. „Keine Sorge. Der Clan wird für eure Sicherheit sorgen.“ miaute Bernsteinfell. „Genug Gequassel.“ miaute Beerenfleck. „Die Balttleere fängt bald an. Wir müssen Jagen.“

Und wie aufs Stichwort viel ein Leichter Schnee.

Kapitel 4

Ein schneidender Wind weckte Schattenblatt. Zitternd hob sie den Kopf und sah Fuchsschweif, die Zweite Anführerin des EschenClans, wie sie die ersten Patrouillen einteilte. „Häherschwinge. Aschensturm. Schattenblatt. Geht zur BrombeerClan Grenze.“ Schattenblatt stöhnte innerlich. Immer wen sie sich der BrombeerClan Grenze näherte, schien auf der Anderen Seite Fetzenpelz auf sie zu warten. Häherschwinge, ein magerer grauer Kater, stand von seinem Nest auf. „Wir gehen sofort los.“ miau er. „Ich will nur schnell Dunkelpfote wecken.“ Fuchsschweif nickte. Dann trat sie zu einer hell gelben Kätzin. „He, Goldschweif! Steh auf! Du sollst Ahornblatt bei der Lagerwache ablösen.“ Die Zweite Anführerin tappte weiter im Bau umher und verteilte die Aufgaben.

Komm Schattenblatt.“ Aschesturm, eine dunkelgraue Kätzin winkte ihr zu. „Ich komme.“ rief Schattenblatt. Sie traten aus einer geräumigen Höhle, die den Kriegerbau des EschenClans bildete. Sie liefen den Steinwall hinunter und hielten Kurz vor dem Schülerbau. „Dunkelpfote! Komm raus! Wir sollen auf Patrouille.“ fauchte Häherschwinge. Der schwarz getigerte Schüler tappte aus dem Bau. Sein getigertes Fell war vom Schlaf noch ganz zerzaust. Aschensturm schnurrte belustigt, doch Häherschwinge knurrte nur Missbilligend. „hast du deinem Sohn nicht beigebracht sich ordentlich zu Putzen?“ fragte er. Aschesturm funkelte ihn wütend an, doch Schattenblatt legte ihr nur den Schwanz an die Schulter. „Lass doch.“ miaute sie. Nach dem sich Dunkelpfote einer oberflächlichen Wäsche unterzogen hatte, begannen sie die Patrouille.

Schattenblatt sog die Luft ein und genoss das herrliche Aroma der Kiefern. Sie erinnerte sic, wie sie das erste mal das EschenClan- Territorium betreten hatte. Sie hatte den BrombeerClan, nach einem Gewalttätigem Streit mit ihrer Ehemailegen Mentorin Donnerblüte, verlassen und war auf dem Versamlungs Hügel, der Seherin Schreckgesang begegnet, die ihr eine Wunderbare Zukunft Prophezeit hatte. Als sie dann das Lager entdeckt hatte, war Mohnpfote, Dunkelpfotes Schwester, fast aus dem Fell gefahren, als sie sie Gesehen hatte.

Schattenblatt! Kontentrier dich!“ fauchte Häherschwinge. Schattenblatt zuckte zusammen. Die Patrouille näherte sich der der BrombeerClan Grenze und das Unterholz wurde dichter. Dann wurde das Gelende auf einmal wieder Frei und vor ihnen schlängelte sich ein Zweibeinerweg durch den Wald. „Ich und Dunkelpfote nehem diesen teil und Schattenblatt und Aschensturm den anderen.“ befahl Häherschwinge und die Patrouille teilte sich.

Schattenblatt und Aschensturm folgten dem Zweibeinerpfad und erneuerten die Grenzmarkierungen. Der Wind wehte in ihre Richtung und sie Rochen den leicht modrigen Geruch des BrombeerClan. Hinter den Bäumen ging bereits die Sonne auf und Schattenblatt blinzelte. Dann hörte sie eine, zu ihrem Missfallen, bekannte stimme: „Schattenblatt!“

„Fetzenpelz!“ knurrte sie. „Was?“ fragte Aschensturm verwirrt. Schattenblatt winkte mit dem Schwanz zu der Stelle von wo sie sie Stimme gehört hatte. „Er ist es Schon wieder.“ fauchte sie. Aschensturm nickte und trat vor. „Fetzenpelz! Komm raus! Wir wissen das du da bist!“ Ein Busch raschelte und Fetzenpelz trat heraus. Der Morgentau glitzerte auf seinem Fell und unter seinen breiten Schultern spielten kräftige Muskeln. Schattenblatt trat vor. Ihre grünen Augen funkelten vor Zorn. „Was willst du?“ fragte sie wütend. Fetzenpelz richtete seinen Blick auf Aschensturm. „Würdest du uns kurz alleine lassen?“ fragte er. Aschensturm riss die Augen auf und blickte zu Schattenblatt. „Keine sorge, ich hole dich ein.“ miaute sie. Aschensturm nickte widerstrebend. „Wenn du mich brauchst, ich beende die Patrouille.“ Sie bedachte Fetzenpelz noch einmal miaut einem Bösem Blick, dann verschwand sie. „Also, Fetzenpelz, was willst du?“ fragte Schattenblatt. Fetzenpelz blickte sie erstaunt an. „Ich wollte die sehen.“ miaute er, als sei das selbstverständlich. Schattenblatt knurrte. Wie mache ich diesem Kater klar das er mich in ruhe lassen soll! Fragte sie sich. „Fetzenpelz.“ begann sie. „Wie oft soll ich es dir noch sagen: Wir können nicht zusammen sein. Wir gehören zu verschiedenen Clans.“ Sie holte tief Luft. „Aber was noch wichtiger ist: Ich will nicht mehr mit dir zusammen sein!“

Fetzenpelz ließ den Kopf sinken. Doch dann schnellte er wieder hoch. „Du sagtest du willst nicht mehr mit mir zusammen sein!“ hauchte er. Schattenblatt fuhr zurück. Sie hatte genau das falsche gesagt. Dann erhob sie sich auf die Pfoten. „Geh Fetzenpelz und Lass mich endlich in ruhe!“ fauchte sie. Sie trat vom Zweibeiner weg zurück. Fetzenpelz wollte ihr folgen, doch sie zischte warnend. „Wenn du auch nur einen Fuß über die Grenze setzt werde ich dich zerfetzen.!“ Doch der getigerte Kater sah sie nur Liebevoll an. Dann trat er schritt über die Grenze. Wütend knurrte Schattenblatt und griff ihn an. Ihre Krallen zerfetzten seine rechte Wange und er zuckte zurück. Dann trat er staatsrechtlich ein paar schritte zurück. Blut tropfte von seiner Wange, doch als er den Blick hob war dieser weder Wütend noch traurig sondern funkelten ihn hungrigem glanz. Die Aufgehende Sonne verlieh seinem Kopf einen Leuchtenden Kranz als er miaute: „Ich liebe dich Schattenblatt. Und daran wird sich nie etwas ändern“ Und mit diesen Worten verschwand er im Unterholz.

Schattenblatt sah ihm nach stocksteif vor Zorn. Sie wusste einfach nicht mehr was sie tun sollte. Fetzenpelz war verrückt nach ihr. Und selbst dass sie ihn Angegriffen hatte schien ihn nicht zu kümmern. Oh SternenClan, bitte hilf mir mich von diesem Kater zu befreien, betete sie.

„Schattenblatt? Alles in Ordnung?“ Sie drehte sich um und sah Dunkelpfote hinter einem Busch stehen. Dann kam er auf sie und legte ihr die Schnauze an die Flanke. „Lass dich von diesem Kater nicht Belästigen. Du gehörst jetzt zum EschenClan“

Als die Patrouille das Lager betrat herrschte dort reges treiben. Mohnpfote eierte mit einem großen Moosball zum Ältestenbau, der am Fuße des Felsens lag. Dunkelpfote eilte ihr sofort nach. Graujunges, Rotjunges und Zeckenjunges balgten sich vor der Kinderstube, einem mit Brombeeren und Brenneseln umwuchertem Bau. Taublatt versorgte Kastanienfall vor dem Heilerbau mit Borretsch und Katzenminze. Häherschwinge eilte unterdessen den Steinwall, am Schüler- und Kriegerbau vorbei zum Bau der Anführerin.

„Federstern. Die zweite Patrouille ist zurück.“ miaute Fuchsschweif ihrer Anführerin ins Ohr. „Ich weiß Fuchsschweif. Ich bin weder Blind noch Taub.“ fauchte Federstern. Doch Schattenblatt sah das ihre Anführerin immer Älter wurde. „Also. Häherschwinge, was ist los.“ fragte die Silberne Kätzin. „An der Grenze ist es größtenteils ruhig. Ein paar Gerüche, aber die sind nur Rüber geweht. Und dann ist da noch... „ er brach ab und sah zu Schattenblatt. Diese nickte leicht. „Und wir haben Fetzenpelz getroffen.“ beendete Häherschwinge. Federstern knurrte. „Fetzenpelz! Was wollte dieser Flohpelz denn jetzt schon wieder?“ „Er wollte mich Sehen.“ Schattenblatt war vorgetreten und Blickte ihrer Anführerin in die Augen. „Federstern ich kann nicht mehr!“ miaute sie und Verzweiflung schlich sich in ihre Stimme. Die EschenClan Anführerin nickte und ihre blauen Augen waren ernst. „Wir müssen diesen Abschaum da zubringen Schattenblatt in ruhe zu lassen.“ fauchte Fuchsschweif. Schattenblatts wurde warm ums Herz als sie hörte wie ihre, ehemalige, EschenClan Mentorin sie verteidigte. „Wir könnten ihn Gefangen nehmen.“ meinte Aschensturm. Häherschwinge schüttelte den Kopf. „Dann würde er doch gleich hierbleiben wollen.“ vermutete er. Fuchsschweif schnippte zustimmend mit dem Schwanz. „Ich schlage vor den BrombeerClan auf der Großen Versammlung herauszufordern.“ „Dann müssten wir uns aber von den anderen Clans anhören, wir könnten nicht auf unsere Grenzen achten.“ widersprach Federstern. „Wir müssen ihn wieder erwischen wenn er alleine an der Grenze herum Schnüffelt.“ Schlug Schattenblatt vor. Federstern nickte. „Aber du wirst dich an diesen Patrouillen beteiligen.“ befahl sie. Die Schwarze Kriegerin neigte den Kopf. „Selbstverständlich.“ miaute sie.

„Aber genug vom BrombeerClan.“ Die Anführerin wand sich an die Patrouille. „Ihr werdet auch jetzt ausruhen. Dann geht ihr an Eure Aufgaben.“ Fuchsschweif nickte. „Häherschwinge, du und Ahornblatt, ihr geht jagen. Schattenblatt, Moosblume und Taublatt wollen Kräuter sammeln. Aber da die Streuner an der Grenze ihr Unwesen treiben will ich das du sie begleitest. Gemeinsam mit Daunenfeder.“ Die Schwarze Kriegerin peitschte mit dem Schwanz. Seit der Schlacht gegen die Streuner, waren ihre Patrouillen schon dreimal überfallen worden.

Federstern neigte den Kopf. „So und jetzt geht. Ich Will schlafen.“ Die Krieger sahen sich erstaunt an. Ihre Anführerin legte sich sonst nie gleich nach Sonnenaufgang wieder schlafen. Auf leisen Sohlen schlichen sie von der Plattform. „Sie wird offenbar alt.“ murmelte Fuchsschweif. Schattenblatt sah ihre ehemalige Mentorin von der Seite an. Die rote Kätzin, die wie ein Fuchs aussah, hatte schon lange geplant Anführerin zu werden. Als sie Schattenblatt damals als Schülerin angenommen hatte, hatte sie Gleich ihr Potenzial als Kriegerin gesehen. Und wie sie gehofft hatte, war sie nach Rosendorns Tod Stellvertreterin geworden.

Schattenblatt schüttelte den Kopf. Ihr gefiel der Gedanke nicht, dass Fuchsschweif sie nur zur Schülerin genommen hatte um Zweite Anführerin zu werden. „Allerdings müssen wir auch darauf achten das wir genug Frischbeute haben. Kastanienfall steht kurz vor der Geburt. Und die Blattleere steht bevor.“ Fuchsschweif stand neben Dunkelpelz, einem der besten Krieger des EschenClan. Und dem Vater von Dunkelpfote. Dieser nickte. „Ich werde mich mit ein Paar Kriegern auf den Weg machen.“ miaute er. Dieses mal nickte Fuchsschweif. „Nimm auch Rotkehlchenflocke mit und geht in Richtung NebelClan Grenze.“ Befahl sie. Dunkelpelz neigte den Kopf und rief die Katzen zusammen. Dann verschwanden sie durch den Lagereingang.

Nachdem die Sonne nun aufgegangen war, wehte ein überraschend warmer Wind durch das Lager. Schattenblatt stellte ihr Fell auf und blickte zum Himmel. Das blassrosa war einem kräftigem Blau gewichen und langsam vielen auch Sonnenstrahlen in das Schattige Lager. Die junge Kätzin senkte den Blick wieder und trabte zum Frischbeutehaufen. Dieser war noch recht klein, da die Patrouillen gerade erst losgegangen waren.

Schattenblatt nahm sich einen kleinen Frosch und setze sich neben einen Brombeerstrauch . Die Kriegerinnen Schattenschein und Goldschweif hatten sich ebenfalls zum essen hingesetzt. „Guten Morgen Schattenblatt.“ miaute Schattenschein. Die graue Kätzin sah sie an. Schattenblatt nickte und fing an an ihrem Frosch zu knabbern. „Wie war deine Patrouille?“ fragte Goldschweif. Ihre Stimme war höflich aber nicht freundlich. „Den Umständen entsprechend.“ antwortete Schattenblatt. „Seid ihr schon eingeteilt?“ fragte sie dann. Schattenschein nickte eifrig. „Ich darf meine erste Patrouille anführen!“ miaute sie aufgeregt. „Super!“ stimmte Schattenblatt. Die graue Kätzin mit den dunkelblauen Augen, war zwar älter als sie, doch sie war immer auf ihrer Seite gewesen. Ob das wegen dem Namen gewesen war den Schattenblatt trug, oder weil sie sich so gut ergänzten.

Auf einmal stieß etwas kleines und Pelziges gegen Schattenblatts Seite. Sie schreckte hoch und sah das Graujunges seine Kleinen Krallen in ihr Fell gebohrt hatte. „Graujunges!“ fauchte sie. „Was soll das?“ Die kleine graue Kätzin sah sie erschrocken an. „Wir spielen das der BrombeerClan unser Lager angreift.“ Honigwolke, tauchte hinter ihrem Jungem auf. Sie bedachte Graujunges mit einem bösem Blick. „Mach das nicht wieder!“ fauchte sie. Dann warf sie Schattenblatt einen entschuldigenden Blick zu. „Es tut mir leid Schattenblatt. Ich weiß nicht warum sie das gemacht hat.“ „Ist doch klar.“ Goldschweif hatte ihre Maus aufgegessen und setzte sich aufrecht hin. „Schattenblatt war einmal eine BrombeerClan Kätzin.“ Sie richtete ihre gelben Augen auf Schattenblatt. „Graujunges hat alles richtig gemacht.“ Schattenblatts Nackenfell stellte sich auf. Sie war zwar gerade mal zwei Monde im EschenClan, aber sie hatte sich mehr als einmal Bewiesen. Sie wollte gerade etwas wütendes erwidern, aber Goldschweif bedachte sie mit einem kühlen Blick und wand sich ab.

Schattenblatt knurrte leise. Dann blickte sie zur Seite und sah wie sie von Schattenschein, Honigwolke und Graujunges beobachtet wird. Sie schluckte und legte ihr Fell wieder an. Mein Ganzes Leben; eine einzige Prüfung, dachte sie verärgert. Dann schüttelte sie sich einmal und Richtete sich auf. Dann sah sie, dass Moosblume aus dem Heilerbau trat und Taublatt zu sich rief. Schattenblatt drehte sich um und lief zu ihnen. Sie freute sich darauf los zu gehen. „Moosblume!“ rief sie. „Federstern sagt ihr braucht Begleitung.“ Die getigerte Heilerin blickte sie Freundlich an. „Das Stimmt allerdings. Danke das du uns begleitest.“ Taublatt sah zum Himmel. „Wenn wir jetzt los gehen, sollte der Dunst Getrocknet sein.“ Ihre Mentorin nickte zufrieden. „Dann los.“

Die drei Katzen verließen das Lager. „Welche Kräuter brauchen wir eigentlich?“ fragte Schattenblatt. „Vor allem Katzenminze und Borretsch.“ antwortete Taublatt. „Glaubst du es wird eine harte Blattleere?“ Wand sich die Junge Kriegerin nun an Moosblume. Die Heilerin Blickte Nachdenklich in den Himmel. „Ich weiß nicht. Die Blattleere ist sehr Spät dieses Jahr. Aber heißt vorerst nichts.“ „Ich habe von Rosenherz gehört es gab ein paar fälle von Grünem Husten.“

„Ist jemand gestorben?“ fragte Schattenblatt erschrocken.“Nicht das ich wüste.“ antwortete Moosblume. Schattenblatt atmete erleichtert auf. „Ich hoffe das das nicht noch einmal Passiert.“ murmelte sie leise. Die beiden Heiler rinnen sahen sich an. „Das wird deine erste Blattleere oder?“ fragte Taublatt. „Ja. Das Stimmt. Ich habe noch nie Schnee gesehen.“ „Dann weist du nicht wie hart die Blattleere sein kann.“ Die silberne Kätzin Blickte ihr fest in die Augen. „Genug davon. Wir sollten uns beeilen.“

Die drei Katzen liefen durch den Wald. Als sie einen kleinen Fluss erreichten sah Schattenblatt ein ein silbernes Fell aufblitzen. „Wartet!“ rief sie und hob den Schwanz. „Was ist?“ fragte Moosblume.“Ich glaube dort ist eine Katze.“ „So weit auf unserem Territorium?“ Taublatt knurrte. „Ich schaue mal nach.“ miaute Schattenblatt, sie viel in die Jagdstellung und schlich sich auf die Katze zu. Das schleichen war etwas was sie schon als Junges gut gekonnt hatte.

Kurz vor dem Busch verharrte sie kurz und zog die Luft ein. Der Gestank der fremden Katze schien schwächer zu werden. Du entkommst mir nicht, knurrte sie in Gedanken und sprang. Sie landete auf leisen Pfoten hinter dem Busch. Die Kätzin die sie gerochen hatte hatte graues Fell. Und sie kam Schattenblatt seltsam bekannt vor. „HALT!“ knurrte Schattenblatt laut und lief auf die Kätzin zu. Diese drehte sich ruckartig um und ihre Augen weiteten sich. „Schatten!“ rief die graue Kätzin heiser. Ken ich diese Kätzin, dachte Schattenblatt. Egal! Sie knurrte und rannte auf die Kätzin zu. Die Kätzin jaulte auf und wollte wegrennen, doch Schattenblatt war schneller. Sie erreichte die Kätzin und verpasste ihr ein paar schnelle Schläge auf die Ohren. „Wer bist du? Und was willst du hier?“ rief Schattenblatt.

Die Katze kreischte auf vor Schmerz. „Aber Schatten. Ich bin es doch: Ruß!“ Doch Schattenblatt hörte gar nicht mehr zu. Sie knurrte und scheuchte die graue Kätzin, Ruß, weiter in Richtung Grenze. „Verschwinde!“ Sie griff wieder an und versuchte die Kätzin zu beißen, doch Ruß duckte sich und schlug Schattenblatt die Beine unter dem Körper weg. „Hast du vergessen das ich auch Kämpfen kann!“ Sie wollte Schattenblatt die Flanke zerkratzen, doch nun schritten die beiden Heilerinnen ein. Moosblume stieß die graue Kätzin von Schattenblatt weg und Taublatt zerkratzte ihr die Nase. „Verschwinde!“ rief Moosblume. Ruß Augen funkelten voller Panik, als sie sah das sie nun gegen drei Katzen Kämpfen musste. Ihr Blick wanderte schnell von einer Katze zur anderen. Dann knurrte sie noch einmal und verschwand im Wald, Richtung Grenze.

Taublatt keuchte schwer. „Wer war das?“ „Ich weiß es nicht.“ antwortete Schattenblatt. „Wahrscheinlich eine der Streuner.“ Moosblume trat neben sie. Ihre Augen funkelten Misstrauisch. „Diese Katze schien dich zu kennen. Woher?“ Schattenblatt zuckte mit den Schnurrhaaren. „Ich weiß es nicht. Sie gehört nicht zu den Clans, soviel ist sicher. Vielleicht bin ich ihr auf der Reiße zu den Clans begegnet.“ sagte sie. „Aber ich kann mich nicht erinnern.“ Taublatt schüttelte den Kopf. „Wir werden das später klären. Erstmal sollten wir endlich die Kräuter sammeln, es könnte das letzte mal vor dem richtigen Blattleere Frost sein.“ Die anderen nickten. Sie zogen weiter, doch Schattenblatt war mit den Gedanken ständig bei der Grauen Kätzin, woher kannte sie ihren Namen?

Oh Nein!“ Schattenblatt fuhr zusammen. Sie war sie in ihren Überlegungen versunken gewesen, dass sie nicht bemerkt hatte, dass sie den Ort erreicht hatten an dem die Heillernnein normalerweise Katzenminze sammelten. Doch der Fleck wo die Katzenminze, normalerweise war, war „Leer! Alles ist weg! Die ganze Katzenminze!“ Die beiden Heiler Katzen waren wie erstarrt. Es stimmte. Dort wo in der Blattgrüne Katzenminze, Borretsch und Schafgarbe wuchsen, war alles leer. „Wer kann das Gewesen sein?“ flüsterte Taublatt. „Die Ganzen Kräuter!“ Die Verzweiflung in Moosblumes Stimme jagte Schattenblatt einen Einen Schauer den Rücken hinunter. Sie schlich langsam zu den Resten der Kräuter. Die Nase dicht am Boden sog sie die Gerüche ein. Die Düfte von Humus, den Restlichen Kräuter und Katzen. „Das waren keine Kaninchen.“ stellte sie Fest. „Die wagen sich normalerweise, aber auch nicht hier her.“ „Meinst du es waren Katzen?“ Schattenblatt fuhr sich mit der Zunge über die Nase. Ihr Geruchssinn hatte sie noch nie ihm sticht gelassen. „Ja.“ miaute sie nach kurzem überlegen. „Aber keine der Clans.“ miaute sie Hastig, als Moosblume den Mund aufmacht. „Du meinst Streuner?“ fragte Taublatt. Sie legte das Fell an und sie wirkte klein und Ängstlich. „Ja. Die Streuner haben uns Lebenswichtige Kräuter Gestohlen!“

Schattenblatts Atem kurz und Flach. Sie Schloss die Augen und Atmete tief durch. Es beachte nichts, wenn sie auch durchdrehte. SternenClan Steh uns bei. Dachte sie. „Wir müssen zurück zum Lager.“ miaute sie. „Das ist etwas zu groß für uns.“ Moosblume nickte. „Wir Sollten uns beeilen.“

Mit gewaltigen Sätzen jagten die Katzen durch den Wald. Das Unterholz verschwamm zu einem einziegem Grün Braunen Streifen. Sie erreichten das Lager, keuchend und am ende Ihrer Kräfte.

Moosblume? Taublatt? Schattenblatt?“ Goldschweif, die vor dem Lager Wache hielt, blickte sie erstaunt an. „Was ist passiert?“ „Später!“ kaufte Moosblume. Die gelbe Kriegerin blickte sie erstaunt. „Wo ist Federstern!“ fragte Taublatt. „Sie ist in ihrem Bau.“ antwortete Goldschweif. „Aber was ist denn Passiert?“ „Streuner haben unsere Kräuter gestohlen!“ antwortete Moosblume gereizt. „WAS!“ kreischte Goldschweif. „Aber wie...“ „Später!“ Schattenblatt unterbrach die Kriegerin unsanft. „Wir müssen zu Fleckenstern!“ Sie trieb die Heilerinnen zur eile an. So schnell sie konnten rannten sie den Steinfall des Felsens hoch zu Fleckensterns Bau. Keuchend Kamen sie vor dem Bau zum Stehen. „Federstern! Federstern, wir müssen mit dir reden!“ keuchte Taublatt.

„“Taublatt? Was macht ihr den schon hier? Ihr solltet doch Kräuter sammeln.“

miaute die Anführerin. Ihr blick war verwirrt. „Was ist Passiert?“ Schattenblatt blickte zu Moosblume. Diese blickte ihrer Anführerin Fest in die Augen. „Die Streuner sind zu weit gegangen. Sie haben uns unsere Kräuter Gestohlen“

Kapitel 5

„Donnerherz!“ „Ja?“ Der Rote Kater hob den Kopf. Fleckenstern und Beerenfleck standen vor ihm. „Donnerherz wir möchten das du mit Streifenschweif und Fetzenpelz nachsiehst ob es an der EschenClan Grenze Probleme gibt.“ Verwundert stand Donnerherz auf. „Natürlich.“ miaute er. „Soll ich auf etwas besonderes achten?“ Die Anführerin und ihr Stellvertreter sahen sich kurz an. „Nur auf das übliche.“ antwortete Fleckenstern. Donnerherz legte verwirrt den Kopf schief. „Gibt es ein Problem?“ fragte Beerenfleck. Donnerherz Blinzelte überrascht. „Natürlich nicht.“ antwortete er schnell. „Ich mache mich sofort auf den Weg.“ Fleckenstern nickte zufrieden. „Gut. Wir erwarten euch bei Sonnenuntergang.“ und mit diesen Worten verschwanden seine Anführerin und ihr Stellvertreter. Donnerherz blickte ihnen irritiert nach. Was sollte das den? fragte sich Donnerherz. Dann schüttelte er den Kopf. Es war egal was die Hintergründe der Anführerin und des Zweiten Anführers waren, er hatte nicht das Recht sie zu hinterfragen.

Langsam Schlenderte er zu seinen beiden Freunden. Streifenschweif hob den Kopf und begrüßte ihn mit einem Schnurren. „Hallo Donnerherz. Was gibt es?“ „Fleckenstern und Beerenfleck haben gesagt, wir sollen die EschenClan Grenze überprüfen.“ berichtete Donnerherz. „Die EschenClan Grenze?“ Fetztenpelz hatte den Kopf erhoben und sein Bernsteinfarbenen Augen Glänzten.

Donnerherz sah ihn düster an. Er konnte sich gar nicht damit anfreunden, dass Fetzenpelz noch immer seiner Schwester, Schattenblatt, hinterher sah. Und das obwohl sie seit über einem Mond ein Mitglied des EschenClan war. „Ja die EschenClan Grenze.“ sagte er und legte einen Drohenden Unterton in seien Stimme. Fetzenpelz schien ihn zu bemerken, denn er legte die Ohren an und blickte zu Boden. „Wir sollten los nicht war?“ Streifenschweif hatte die Spannung bemerkt und drückte sich nun an Donnerherz. Dieser wand sich widerwillig von dem gestreiften Kater ab. „Du hast recht.“ miaute er. „Los kommt.“

Die Patrouille machte sich auf den weg zur EschenClan Grenze. Auch wenn es Donnerherz freute mit Streifenschweif auf Patrouille zu gehen, störte es ihn doch gewaltig das Fetzenpelz mit gekommen war. Der Gestreifte Kater schien es nicht abwarten zu können die Grenze zu erreichen.

Er seufzte. Es gab nur einen Grund warum er so aufgeregt war. „Warum?“ knurrte er leise. „Hast du etwas gesagt?“ fragte Streifenschweif. Donnerherz sah sie an. „Ich habe mich nur gefragt warum Fetzenpelz meine Schwester nicht in Ruhe lasen kann.“ Streifenschweif schnippte mit dem Schwanz an sein Ohr. „Ich würde mir nicht al zu viele Gedanken Machen.“ miaute sie. „Wenn er nicht damit aufhört wird ihn der EschenClan in seine Schranken weißen.“

„Ich kann euch hören.“ Fetzenpelz Stimme ertönte kurz vor ihnen. Doch wenn er sich an dem Störte was sie sagten, dann zeigte er es nicht. „Wir sollten uns beeilen.“ miaute er stattdessen. „Warum? Wir haben zeit bis Sonnenuntergang.“ antwortete Streifenschweif.

Fetzenpelz tauchte hinter einem Busch hervor. Er setze sich vor Donnerherz und Streifenschweif. „Stimmt. Ist das nicht merkwürdig?“ Donnerherz peitschte mit dem Schwanz. „Sie wollen halt das wir uns in ruhe umsehen.“ Fetzenpelz legte de Kopf Schief. „Glaubst du das Wirklich?“ fragte er, die Bernstein Augen zu schlitzen verengt. Streifenschweif zuckte mit den Schnurrhaaren. „Wirklich? Oder soll das ein Test sein?“ Donnerherz konnte nicht glauben was er da Hörte. Wie konnten seine Freunde so etwas auch nur Denken? „Selbst wenn wen wollen sie den Testen?“ warf Fetzenpelz ein.

„Das ist vollkommen unwichtig. Unsere Aufgabe ist es die Grenze zu Kontrollieren.“ Fetzenpelz legte den Kopf schief. „Ich glaube es ist ein Test.“ Donnerherz erhob sich und ging an ihm vorbei. „Es ist mir egal was dahintersteckt. Wir sollten los.“ Fetzenpelz und Streifenschweif wechselten noch einmal einen nachdenklichen Blick, folgten ihm aber.

Donnerherz wanderte die Grenze entlang und erneuerte die Duftmarken. Die des EschenClan waren schon etwas schal, aber er vermutete das eine Patrouille schon auf dem Weg war. Donnerherz blieb stehen und prüfte die Luft. Ihm war als ob ihn jemand verfolgte, doch er Roch nur die vertrauten Gerüche des DonnerClan. Donnerherz schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich hat recht und ich werde Langsam Paranoid, dachte er.

Er drehte sich um und ging zurück zum Treffpunkt zu seinen Freunden. Er blickte über den Zweibeinerpfad und sah zu den dunklen Kiefern des EschenClan. Unwillkürlich musste er an Schattenblatt denken. Wann immer sie sich trafen, was nicht oft passierte, dachte er, gab sie sich kühl und höflich. Doch er kannte seine Schwester und wusste das sie litt.

Ein kräftiger Windstoß ließ die Büsche neben Donnerherz rascheln und der rote Krieger zuckte zusammen. „Ist das jemand?“fragte er laut, doch niemand antwortete. Ein weiterer Busch wackelte und Donnerherz fing einen leuchten Geruch einer Katze auf, die ihm bekannt vorkam. „Das kann doch nicht sein.“ murmelte er. Wurde seine Patrouille etwa verfolgt? Donnerherz ging in die Jagdkauerstellung und schlich sich an die Katze heran. Auch wenn er noch recht jung war hatte Donnerherz eine beeindruckende Größe erreicht. Donnerherz setze seine Pfoten so leicht auf, als würde er sich an eine Wühlmaus heranschleichen.

„Donnerherz!“ Streifenschweifs Stimme wehte über die hügelige Ebene. Die Katze die er verfolgte flitzte so schnell davon das Donnerherz nur einen grauen Schatten erkennen konnte. Wüten drehte er sich um.

Seine Freundin stand hinter ihm und ihre Augen waren vor Schreck geweitet. „Streifenschweif? Was ist los? Da war gerade ein Ein Eindringling!“ Streifenschweif sah ihn an. „Das war kein Eindringling.“ miaute sie leise. „Das war Sturmpfote.“

Donnerherz starte sie ungläubig an. „Sturmpfote?“ fragte er. „Bist du sicher?“ Streifenschweif schnippte verärgert mit dem Schwanz. „Ich bin mit Sturmpfote aufgewachsen. Natürlich bin ich mir sicher.“ miaute sie. „Ja, ok.“ Donnerherz wurde nicht gerne daran erinnert dass er noch nicht so lange beim Clan war. „Warum glaubst du war er hier. Zum Jagen?“ Streifenschweif schüttelte den Kopf. „Wenn er nur zum Jagen hier war, warum ist er dann Weggelaufen? Nein er hat uns nach spioniert.“

„Aber warum?“ fragte Donnerherz. Er blickte zu der Stelle, in der der Graue Schüler verschwunden war. „Ich weiß dass er eifersüchtig ist weil wir vor ihm zu Kriegern ernannt worden sind.“ Ein Regentropfen viel ihm auf die Schulter. „Aber glaubt er so so schneller seinen Namen zu bekommen? Wir machen doch nichts verbotenes.“ Er blickte zu Streifenschweif. Die junge Kätzin erwiderte seinen Blick und ein Verdacht trübte ihre blauen Augen. „Du hast recht. Fleckenstern hat uns beauftragt hier zu Patrouillieren. Aber.“ Sie brach ab. „Aber, was?“ fragte Donnerherz ungeduldig. „Was wenn diese Patrouille doch ein Test war?“

Donnerherz konnte kaum Glauben was er gehört hatte. Das ausgerechnet Streifenschweif den verdacht äußerte, brachte ihn vollkommen aus der Fassung. „Aber warum...“ doch bevor er den Satze zu Ende bringen konnte brach ein fürchterliches Unwetter los. Schnee und Regen vielen in Strömen vom Himmel und obwohl es Bereits nach Sonnenhoch war, war es dunkel wie bei einer Neumondnacht.

„Was Beim SternenClan?“ rief Donnerherz aus. „Ein Platzregen!“ rief Streifenschweif gegen den Tosenden Schneeregen. „Wir müssen uns einen Unterschlupf suchen!“ rief Donnerherz. „Komm in den Wald!“ antwortete Streifenschweif. Sie rannte los und Donnerherz eilte ihr hinterher. Er sträubte sein Fell um sich gegen den Regen zu schützen doch er war bereits bis auf die Haut durchnässt. Sie erreichten den Wald, doch die kahlen Bäume half nicht viel gegen den Schauer. Streifenschweif hielt plötzlich an und Donnerherz rutschte beinah im Schlamm aus. „Komm. Dort ist eine Höhle!“ rief die Schildpatt Kätzin und deutete auf eine alte Eiche dessen oberen Wurzeln eine kleine Höhle bildeten. „Los, bevor wir noch nasser werden.“ miaute Sie. Was inzwischen auch egal ist, knurrte Donnerherz in sich hinein , doch er folgte seiner Freundin in die kleine Höhle.

Im nneren rümpfte er kurz die Nase. „Das ist ein alter Fuchsbau.“ miaute er. Streifenschweif schüttelte ihr Fell aus. „Stimmte. Aber der Geruch ist schon sehr Alt. Und hier sind wir vor dem Regen Geschützt.“ Sie legten sich in eine ecke des Baus und begannen ihre Pelze zu trocknen. Die Berührung ihrer Pelze jagte einen warmen Schauer durch Donnerherz. Er blickte zu der jungen Kätzin. Als er vor Monden dem BrombeerClan beigetreten war, hatte er sich schnell mit ihr angefreundet. Streifenschweif unterbrach ihre Wäsche und blickte ihn fragend an. „Was ist los?“ „Ich musste gerade daran denken warum wir hierher gekommen sind.“ Die Kätzin legte ihren Kopf schief. „Äm, Fleckenstern hat uns den Auftrag gegeben,“ „Nein da meine ich nicht. Ich meinte wie ich und meine Geschwister vom See hierher gekommen sind.“ Streifenschweif sah ihn neugierig an. „Warum seid ihr denn hergekommen?“

Donnerherz zögerte. Er hatte immer erzählt das er und seine Geschwister, Schattenblatt und Wolkenpelz aufgrund einer Legende die Clans gefunden hätten. Doch aus irgend einem Grund hatte er das Gefühl die Wahrheit erzählen zu müssen. Streifenschweifs nähe und der Sturm hatten eine seltsame Wirkung auf ihn. Er holte tief Luft. „Es war in einer Nacht wie dieser. Der Regen Peitschte und der Wind wehte stark. Wolkenpelz, damals noch Wolke, war verbotenerweise um den See gelaufen.“ Er zögerte, doch dem sanftem blick aus Streifenschweifs blauen Augen konnte er sich nicht entziehen. „Meine Mutter hatte ihn nicht gefunden. Also hatte ich mich auf die Suche nach ihm gemacht.“ Er er hatte das Bild noch genau vor Augen. „Wolke lag an einem kleinen Teich und ich hatte Durst. Also habe ich etwas von dem Wasser getrunken und dann.“ Er hielt inne. „Ja?“ ermutigte ihn Streifenschweif. „Dann kamen die Katzen des SternenClan zu mir.“

Donnerherz brach ab. Der neugierige Blick war verschwunden. Stadtessen schien sie alle mühe zu haben ein belustigtes Schnurren zu unterdrücken. „Du machst dich über mich Lustig!“ brauste er auf.

Nun konnte sich Streifenschweif nicht mehr halten und sie lachte laut los. „Es tut mir leid.“ prustete sie. „Aber der SternenClan? Da ist ja die Geschichte noch besser das ihr uns einfach so gefunden habt.“

Donnerherz Fell stehle sich auf. Er konnte es nicht fassen. Er hatte noch niemandem Erzählt warum er und seine Geschwister die Clans gesucht hatten und Streifenschweif machte sich einfach über ihn lustig.

Nun konnte sich Streifenschweif nicht mehr halten und sie lachte laut los. „Es tut mir leid.“ prustete sie. „Aber der SternenClan? Da ist ja die Geschichte noch besser das ihr uns einfach so gefunden habt.“

Donnerherz Fell stehle sich auf. Er konnte es nicht fassen. Er hatte noch niemandem Erzählt warum er und seine Geschwister die Clans gesucht hatten und Streifenschweif machte sich einfach über ihn lustig.

Nun konnte sich Streifenschweif nicht mehr halten und sie lachte laut los. „Es tut mir leid.“ prustete sie. „Aber der SternenClan? Da ist ja die Geschichte noch besser das ihr uns einfach so gefunden habt.“

Donnerherz Fell stehle sich auf. Er konnte es nicht fassen. Er hatte noch niemandem Erzählt warum er und seine Geschwister die Clans gesucht hatten und Streifenschweif machte sich einfach über ihn lustig. „Das ist nicht fair. Von dir. Ich sage dir die reine Wahrheit und du lachst.“ Wüten wand er sich von ihr ab.

Donnerherz starrte wüten die dunklen Wände an und lauschte dem Regen. Langsam kam Streifenschweif zu ihm herüber. Sie legte sich neben ihn und schmiegte sich an ihn. „Ich wollte mich nicht über dich lustig machen.“ miaute sie leise. „Aber es ist so unwirklich. Sonst bekommen nur Heiler und Anführer Träume vom SternenClan.“ Sie blickte ihn lange an. „Verzeihst du mir?“ Donnerherz erwiderte ihren Blick. „Natürlich.“ antwortete er und leckte ihr über die Wangen. Streifenschweif schnurrte und kuschte sich an ihn. Donnerherz legte den Kopf auf den Boden. Langsam wurden seine Lieder schwerer. Kurz bevor er einschlief spürte er einen Gedanken in seinem Hinterkopf. Etwas fehlte. Etwas wichtiges. Doch bevor er den Gedanken fassen konnte war er eingeschlafen. Donnerherz sah sich verwundert auf der Lichtung um. Er kannte diesen Ort. Es war das Baumgeviert. Er wanderte zum Großfelsen, auf dem eine kleine Kätzin saß. „Schreckgesang!“ miaute er erstaunt. Er hatte die Seherin schon lange nicht mehr gesehen. Die Kätzin sah ihn durchdringend an. „Vergiss nicht Donnerherz. Vergiss den Grund nicht warum du hier bist.“ Mit diesen Worten kam ein Starker Wind auf und die Seherin wurde wie Staub davon geweht. „Schreckgesang!“ jaulte Donnerherz erschrocken. Dann wurde es dunkel um ihn. Er blickte sich um und sah eine gewaltige Welle auf sich zu kommen. Er wollte wegrennen, doch die Welle Brach um ihn herum zusammen und er versank in den Fluten. „SternenClan hilf mir!“ jaulte er, bevor das Wasser in seine Lungen eindrang und ihm den Atem nah. Es wurde dunkel um ihn und er versank im Wasser.

Gleißendes Licht weckte Donnerherz. Er machte die Augen auf und blinzelte heftig. „Was?“ Er stand auf und streckte sich. Gähnend verließ er die kleine Höhle und erstarrte. „Streifenschweif!“ rief er. Streifenschweif kam aus der Hohle und riss die Augen auf. „Was ist den hier passiert?“ Die gesamte Welt schien in Eis gehüllt. Der Boden, Sträucher und sogar die Bäume waren mit Eis überzogen. „Das kann dich nicht sein.“ murmelte Streifenschweif. Donnerherz sah sich um. Er hatte schon einen verdacht was hier passiert war. „Offenbar ist es nach dem Regen sehr schnell kalt geworden und hat das Wasser zu Eis gefroren.“ „So schnell?“ die beiden Katzen schlichen durch den gefrorenen Wald. Zwar hatte es schon ein paar mal geschneit, doch der war meistens schnell wieder weg getaut und es war auch nie viel gewesen. Doch das war eine ganz andere Dimension.

Alle Geräusche schienen gedämpft und der Wald war unnatürlich still. Ein leichter Schnee viel von den Kahlen Bäumen. Der Sturm hatte allen Bäumen die noch etwas an Blättern trugen weggerissen. „Alles wirkt so unnatürlich.“ miaute er leise. Streifenschweif nickte. „So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Erstaunt und mit großen Augen sahen sich die beiden Krieger in dieser weißen Welt um. Dann zuckte Donnerherz zusammen. „Streifenschweif! Die Patrouille! Wir haben die Ganze Nacht geschlafen!“ In Streifenschweifs Gesicht zeigte sich entsetzen. „Beim SternenClan! Wir sollten längst wieder zurück sein.“ „Schnell, wir müssen uns beeilen!“ So schnell sie konnten rannten sie zurück zum Lager. Doch das war nicht so leicht. Es war sehr kalt und sie rutschten immer wieder auf gefrorenen Pfützen aus. Dennoch erreichten sie, mehr oder weniger unbeschadet das Lager. Sie schlüpften durch den Eingang und blieben Abrupt stehen. „Und warum, wenn ich fragen darf, seid ihr erst jetzt wieder hier?“ fragte die Clan Anführerin Fleckenstern.

„Äh...wir...“ stotterte Donnerherz doch unter dem eisernen Blick seiner Anführern brachte er kein Wort heraus. „Euch ist doch klar das wir eine Patrouille nach euch ausgesandt haben.“ Beerenfleck war zu seiner Anführerin getreten und sah die beiden Jungen Krieger wütend an. „Wir waren auf Patrouille und wurden von dem Regen überrascht und sind in eine Höhle geflüchtet, dann sind wir eingeschlafen.“ erklärte Streifenschweif bedrückt. Donnerherz sah hinter die beiden Katzen. Dort stand Sturmpfote und er blickte ihn voller Abscheu und Gehässigkeit an.

„Ich bin enttäuscht von euch.“ miaute Beerenfleck. Die Worte trafe Donnerherz bis ins Mark. Er war immer Stolz auf seine Erfolge gewesen. „Es tut uns leid Beerenfleck.“ miaute Donnerherz. Der cremefarbene Kater kam auf ihn zu. „ich hatte dir vertraut Donnerherz.“ miaute er. „Doch offenbar hatte ich zu viel in dich gesetzt.“ Der Zweite Anführer sah ihn vorwurfsvoll an. „Sturmpfote hat uns berichtet.“ miaute er. „Was! Ihr habt uns nach spioniert!“ Donnerherz brauste auf. Er stand auf und blickte seinem Ehemailegen Mentor wütend in den Augen. „Nimm es nicht persönlich Donnerherz.“ Fleckenstern stellte sich neben ihn. „Aber euer Verhalten war nicht sehr löblich.“ miaute sie. „Und dann ist da noch etwas. Wo ist Fetzenpelz?“

Fetzenpelz! Donnerherz brannte vor Scham. Er hatte seinen Freund tatsächlich vergessen. „ich weiß es nicht.“ gestand er. „ich schon.“ Sturmpfote war vorgetreten. Seine blauen Augen glänzten voller Selbstzufriedenheit. „Dein treuer Freund ist im EschenClan Territorium.“

Kapitel 6

„Verdammt!“ Schattenblatt fluchte als der Regen sie überraschte. Dicke Tropfen aus Schnee und Wasser nahmen ihr die Sicht und der Wind wirbelte alles durcheinander. „Was sollen wir tun?“ rief sie gegen den Wind. Goldschweif, die die Patrouille anführte, sah sich um. „Wir sollten zurück zum Lager!“ schrie Ahornblatt. Der Kater hatte sich von Mohnpfote gestellt und schirmte sie so vor den schlimmsten Winden. „Es gibt hier in der nähe einen alten Dachsbau. Da könnten wir Unterschlupf finden!“ miaute Schattenschein, die letzte in der Patrouille.

„Nein, das Lager ist ganz in der Nähe.“ Goldschweifs Stimme war kaum zu hören. „Wir können es erreichen!“ Die Patrouille setzte sich wieder in Marsch und Schattenblatt kniff die Augen zusammen um sie gegen den Regen zu schützen. Sie bemerkte nicht das sich ihnen noch ein Schatten angeschlossen hatte.

Durchgefroren und erschöpft erreichte sie das Lager der Regen hatte aufgehört, doch es war bitterkalt. „Da seit ihr ja endlich wir hatten schon befürchtete,“ Tannenherz, der das Lager bewachte verstummte und ein Wildes Knurren ertönte aus seiner Kehle. „Tannenherz was,“ Doch der Krieger ließ Goldschweif nicht ausreden. „Eindringling!“rief er und rannte auf die Patrouille zu. Schattenblatt fauchte und Ahornblatt stellte sich schützend vor Mohnpfote, doch Tannenherz rannte an ihnen vorbei und erst jetzt sah Schattenblatt die Katze die ihnen gefolgt war. Sie starrte den Kater an der von dem braun weißen Kater umgerissen worden war. Sein Fell klebte ihm vor Nässe am Körper und an seinen Schnurrhaaren klebte Eis doch er war es Ohne Zweifel. „Schattenblatt hilf mir!“ maunzte Fetzenpelz als die er zu Boden gedrückt wurde.

„Das kann nicht sein. Das darf nicht sein.“ Schattenpelz stand im Bau der Krieger und wanderte unruhig hin und her. Fetzenpelz auftauchen hatte sie mehr aus der bahn geworfen als sie zugeben wollte, aber dennoch war sie verzweifelt. „Warum kann er mich nicht in ruhe lassen?“ „Jetzt beruhige dich erst mal.“ miaute Schattenschein. „Fetzenpelz ist zu weit gegangen, das muss er einsehen. Federstern wird ihn schon zurecht weisen.“ Schattenblatt sah die graue Kätzin zweifelnd an. Seufzend ließ sie sich in ihr Lager fallen. Das war fast genau so schlimm wie damals, im BrombeerClan, als ihre Mentorin sie schikaniert hatte. Nein, entschied sie. Das ist schlimmer.

Alle Katzen die alt genug sind um zu Jagen sollen sich unter dem Clan Felsen zu einem Treffen versammeln!“ Federsterns jaulen Durchschnitt ihre Trüben Gedanken. Sie hob den Kopf und fragte sich ob sie gehen sollte. Die Entscheidung wurde ihr abgenommen, als Mohnpfote und Dunkelpfote am Eingang des Baus auftauchten. „Schattenblatt. Komm sie führen den Eindringling vor.“ Seufzend erhob sich Schattenblatt und folgte den beiden Schülern.

Der Clan Felsen ragte hoch über ihnen auf. Der Felsen war ein großer Bestandteil des EschenClan Lagers. In ihm befanden sich die Baue des Anführers, der Ältesten und Krieger. Die Spitze des Felsens Ragte in das Lager hinein und Schützte so die Baue. Und auf dieser Spitze saß die Clan Anführerin Federstern. Sie schien keine Schwäche zeigen zu wollen, denn Fuchsschweif saß eine Etage unter ihr bei den Kriegern. Schattenblatt und die Schüler setzen sich neben die Zweite Anführerin. Die rote Katze sah Schattenblatt an und nickte ihr zu. Die schwarze Kätzin wurde warm ums Herz. Ihre Mentorin stand zu ihr. Sie sahen nach unten. Der Gesamte Clan schien sich versammelt zu haben. „Katzen des EschenClan.“ begann Federstern. „Heute Nachmittag versuchte sich der BrombeerClan Krieger Fetzenpelz in unser Lager zu schleichen.“ Laute rufe kamen aus der Menge. „Wir müssen nun entscheiden was wir mit ihm machen sollen.“ „Verjagt ihn! Tötet ihn!“ Die Heftigkeit der rufe überraschte Schattenblatt, wusste sie doch das viele ihrer Clan nicht an ihrem Wohlergehen interessiert waren. Federstern gebot mit einem Schwanz schnippen für ruhe. „Führt den Gefangenen vor.“ befahl sie.

Dunkelpelz und Häherschwinge führten Fetzenpelz vor. Der junge Krieger hatte sein Fell gesträubt und sah sich hektisch um. Das er von so vielen Feindlichen Katzen umgeben war machte ihm offensichtlich Angst. Gut so, dachte Schattenblatt finster. Die konnte schon seit langem keine Sympathie mehr für den Kater aufbringen. Früher ja, aber jetzt. Federsterns ruf riss sie aus ihren Gedanken. „Fetzenpelz du bist in unser Territorium eingedrungen. Und dazu noch in unser Lager. Was hast du zu sagen?“

Der getigerte Kater sah sich um und sein Blick fand den von Schattenblatt. Sie richtete sich auf und versuchte keine schwäche zu zeigen. Ihn den Augen des Katers lag ein flehen. „Federstern ich bitte dich.“ fing er an. „Lauter!“ befahl die Anführerin. Fetzenpelz schluckte. „Es war nicht meine Absicht in euer Lager zu kommen.“ miaute er. Natürlich. Und du bist auch nicht darauf aus mich zurück zu holen Was Fetzenpelz? Schattenblatt war versucht die laut heraus zu schreien, doch sie beherrschte sich. „Ich wurde von meiner Patrouille getrennt und dann kam der Sturm. Und auf der suche nach einem Unterschlupf bin ich ausersehen auf euer Territorium gekommen.“

Lügner!“ brauste Schattenblatt auf. Fetzenpelz sah zu ihr hoch. „Schattenblatt bitte!“! Flehte er doch Federstern unterbrach ihn. „Ruhe! Alle beide!“ Schattenblatt kochte vor Wut. Dieser dreckige Kater kam hier in ihr Lager und lügt dann auch noch Frech. „Wie kann er es wagen?“ knurrte sie nun leise, so das außer Fuchsschweif niemand sie Hörte. „Fetzenpelz.“ begann Federstern jetzt erneut. „Du bist ein Gefangener und so wirst du auch behandelt. Wir werden dir kein leid zufügen. Doch du wirst einen abgelegenen Platz haben und diesen nur verlassen wenn du zum Schmutzplatz gehst. Wir werden dir zu Essen geben und dir kein Leid zufügen.“ Die blauen Augen der Alten Kätzin funkelten hart. So hatte sie Schattenblatt noch nie gesehen. Fetzenpelz war zusammen gesunken. Die Selbstsicherheit, die er sonst an den Tag legte war verschwunden im Schatten dieser Mächtigen Katze.

Federstern bitte. Wie lange wollt ihr mich hier Festhalten?“ fragte Fetzenpelz mit leiser Stimme. Die Krieger des Clans sahen zu ihrer Anführerin. Diese Zögerte. „So lange wie Möglich.“ antwortete sie ausweichend. „Bringt ihn zu seinem Bau.“ befahl sie „Diese Versammlung ist beendet!“

Schattenblatt sah wie die beiden Krieger Fetzenpelz wegbrachten. Sie konnte es immer noch kaum glauben. Fetzenpelz im EschenClan! Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein.

Sie machte kehrt und rannte den Felsen hoch zum Anführerbau. „Federstern.“ rief sie atemlos. „Ja Schattenblatt, komm rein. Zögerlich betrat Schattenblatt den Anführerbau. „Schattenblatt, was kann ich für dich tun?“ Die schwarze Kätzin holte tief Luft. „Du kannst Fetzenpelz nicht erlauben im Lager zu bleiben!“ rief sie aus und machte damit ihrem ganzen Ärger Luft. Federstern blickte sie traurig an. „Was hätte ich den tun sollen?“ fragte sie. „Ich weiß nicht.“ Schattenblatt wurde nervös. „Ihn weg schicken oder Verbannen. Einfach nur weg von mir.“ „Es geht hier nicht nur um dich Schattenblatt. Ich muss an den ganzen Clan denken. Ihn einfach laufen zu lassen und zulassen das er dem BrombeerClan berichtet? Nein wenn wir ihn hierbehalten können wir ihn und den BrombeerClan demütigen.“

Sie brach ab und fing laut zu Husten. „Federstern?“ fragte Schattenblatt. „Alles in Ordnung?“ „Ja, es geht gleich wieder.“ antwortete ihre Anführerin, doch ein weiterer starker Hustenanfall ließ ihren Körper erbeben. „Ich hole Moosblume!“ rief Schattenblatt entsetzt. „Nein es ist nichts.“ röchelte Federstern. Ein dritter Hustenanfall. Blut sprenkelte das Moos ihres Lagers. Entsetzt rannte Schattenblatt aus dem Bau und rief nach den Heiler Katzen. „Moosblume! Taublatt! Schnell Fleckenstern hat Husten!“

Die beiden Heilerinnen sahen alarmiert auf. „Nein nicht jetzt.“ miaute Taublatt. „Ruhe und hol lieber die Kräuter. Oder besser das was noch übrig ist.“ erwiderte ihre Mentorin, Moosblume.

Schattenblatt beobachtet wie die Heilerinnen die Stufen des Felsens erklommen und ihrer Anführerin zu Hilfe eilten. Fuchsschweif war dicht hinter ihnen. Dunkelpfote trotte zu Schattenpelz hinüber. „Schattenpelz. Was ist passiert?“ SternenClan steh uns bei, dachte Schattenpelz. „Federstern ist krank.“ miaute sie leise. „Oh nein.“ Dunkelpfote sah sie entsetzt an. Dann machte er kehrt und rannte zum Schülerbau. Schattenblatt wollte ihn aufhalten, entschied sich dann aber dagegen. Stadtessen sah sie zu Fetzenpelz. Der Kater hatte einen Platz am Ende des Lagers bekommen und starrte sie unverwandt an. Und ihr viel auf was er vorhin gesagt hatte. >>Federstern bitte. Wie lange wollt ihr mich hier Festhalten?<< hatte er gesagt. Nicht das er gehen wollte oder das sein Clan benachrichtigt werden sollte, nein. Er hatte gefragt wie lange er bleiben würde. Sie knurrte und die Wut auf diesen Kater nahm kurz die Sorge um ihre Anführerin von ihr. Egal wie lange du bleibst, oder bis wohin du mich verfolgst; mich kriegst du nicht Fetzenpelz.


Donnerherz blickte zum voller werdenden Mond. Bald würde es eine Große Versammlung geben. Er hoffte das Fleckenstern ihn mitnehmen würde. Doch die Chancen standen schlecht. Nachdem er und Streifenschweif zurückgekehrt waren wurden sie getrennt und Donnerherz Spürte wie ihn die Anführerin finster ansah. Fetzenpelz war noch immer nicht wieder aufgetaucht und viele Katzen glaubten inzwischen er war in den EschenClan gewechselt, um Schattenblatt näher zu sein. Doch Donnerherz war sich da nicht so sicher. Fetzenpelz zeigte zwar zu Radikalen Entscheidungen, aber das war sogar für ihn Extrem.

Donnerherz beobachtete wie Klettenfell eine Patrouille anführte die das Lager verließ. Ein grauer Kater am ende der Patrouille erregte seine Aufmerksamkeit. Es war Sturmkrähe. Der Ehemalige Schüler Sturmpfote hatte diesen Namen erhalten. Donnerherz dachte an eine unangenehme Situation am Tag der Zeremonie. Er und Sturmpfote waren aneinander geraten, weil der graue Schüler ihn und Streifenschweif ausspioniert hatte.

„Du kleiner Verräter!“ hatte er gerufen. „Warum hast du uns Ausspioniert?“ Sturmpfote sah ihn an und antwortetet mit seinem Arroganten Ton. „Ich habe meine Pflicht getan.“ „Ach ja? Besteht deine Pflicht darin deinen Clan Kameraden hinterher zu schnüffeln?“ Sturmpfote besah ihn mit einem Verächtlichen Blick. „Du bist nicht mein Clan Kamerad, Streuner. Und glaube ja nicht es ging um dich.“ er beugte sich zu Donnerherz runter und Hohn zeichnete sich in seiner Stimme ab. „Fleckenstern hat mich beauftragt nachzusehen ob Fetzenpelz seinem Clan untreu wird. Das ich euch beide erwischt habe war nur ein netter neben Effekt.“ er drehte sich um. „Federstern hatte recht euch dreien nicht zu vertrauen. Schattenblatt hat ihren Clan schon einmal betrogen. Fetzenpelz ist ihr gefolgt. Und meiner Meinung nach wirst du auch bald folgen.“ Donnerherz hatte Rot gesehen und geknurrt. Doch bevor er Sturmpfote angegriffen hatte, war Beerenfleck zu ihm getreten. In seinen Bernstein Augen spiegelten sich Mitleid und Scham. „Ich glaube wir müssen Reden.“

Das war vor drei Tagen gewesen. Donnerherz drehte sich in seinem Lager um. Ihm war verboten das Lager zu verlassen und er wurde allmählich unruhig. Er musste immer öfter an den Traum Denken den er gehabt hatte. Er war in einer Stürmenden Flut ertränkt worden. Donnerherz musste an eine Begegnung vor einiger Zeit denken. An der Grenze zu dem unbekannten Teil des Waldes, war er auf seinen Bruder Fluss getroffen. Diese Begegnung war allerdings nicht gut verlaufen. Fluss hatte ihm Geschworen das er die Clans vernichten würde.

Donnerherz drehte den Kopf. Neben dem Kriegerbau hatte etwas gezittert. Er stand auf und sah nach. „Wer ist da.?“ fragte er. Keine Antwort. „Hey Donnerherz, was machst du da? Suchst du deine Schwester?“ Donnerherz knurrte und ignorierte die Hämischen Kommentare und verschwand hinter dem Kriegerbau. Der Geruch von Katzen schlug ihm entgegen. Er schlich weiter. Der Boden wurde steil und führte zu einem Kleinem Durchgang in der Hecken Barriere. Ein Durchgang! Donnerherz Gedanken rasten. Ein Geheimer Eingang in das Lager!

Er blickte zurück ins Lager. Die Krieger hatten das Lager zum Großteil verlassen, Fleckenstern und Beerenfleck waren auf Patrouille. Es würde ihn also keiner Vermissen. Sein Blick viel auf die Kinderstube. Streifenschweif brachte gerade Nasses Moos zu Donnerblüte. Die rot graue Kätzin war hoch Trächtig. Der rote Kater seufzte. Warum konnte er ihr nicht verzeihen? Er schüttelte den Kopf und schlüpfte durch die Lücke zurück ins Lager. Das musste er den Anderen Berichten.

Schlitternd kam er vor Kieferschweif, früher Kieferpfote zum Stehen. „Wo ist Schwarzpelz?“ fragte er keuchend. Der dunkelrote Kater sah ihn verwirrt an. „Der ist Jagen.“ „Und Rottatze?“ „Auf Patrouille.“ Donnerherz knurrte frustriert. „Und Dachsschnauze?“ „An der SchluchtClan Grenze. „Verdammt!“ fluchte er. Kieferschweif trat auf ihn zu. „Was ist denn?“ „Ich habe einen geheimen Eingang...“ Donnerherz wurde durch einen lauten Schrei unterbrochen. „WO SIND MEINE Jungen?“ Donnerherz Kopf fuhr Herum. Brombeerranke war aus der Kinderstube gelaufen. Ihr Fell hatte sich vor Panik aufgestellt. Streifenschweif trat zu ihr. „Was ist passiert?“ In Brombeerrankes Augen spiegelte sich Pure Angst. „Ich hatte Weißjunges und Schwarzjunges erlaubt auf der Lichtung zu Spielen und nun sind sie Verschwunden.“ Donnerherz erstarrte. Das Geräusch das er neben dem Kriegerbau! Der Geruch an dem Eingang! Er wusste wo hin die Jungen gegangenen waren. Er legte Brombeerranke den Schwanz auf die Schulter. „Keine Sorge wir wir finden sie.“ miaute er beruhigend. Die Königin sah ihn an. Ihre Augen Glänzten. „Das müsst ihr.“ flüsterte sie. „Sie sind noch so klein.“ Donnerherz richtete sich auf. „Streifenschweif bitte bring Brombeerranke zurück in die Kinderstube.“ Er wand sich an Kieferschweif. „Könntest du bitte Rosenherz nach etwas zu Beruhigung fragen?“ flüsterte er zaghaft. Er und Kieferschweif waren zwar keine Feinde hatten sich aber auch nie besonders nahe gestanden. „Natürlich.“ Der rote Kater verschwand in Richtung Heilerbau.

Bernsteinfell kam auf ihn zu. „Ich habe gehört das die Jungen von Brombeerranke verschwunden sind, kann ich irgend was tun?“ die Augen des Kater verrieten keine Boshaftigkeit, sondern nur Aufrichtiges Interesse. „Ja.“ antwortete Donnerherz erleichtert. „Kannst du das Lager bewachen während ich fort bin?“ Bernsteinfell zuckte irritiert mit dem Kopf. „Natürlich, aber du darfst das Lager doch nicht verlassen.“ Donnerherz sah den goldenen Kater an. „Ich weiß, aber das ist jetzt wichtiger. Ich weiß glaube ich wo die Jungen hingelaufen sind!“

„Was, aber wie?“ Donnerherz wimmelt ihn ab. „Das ist jetzt Egal. Aber ich werde sie finden. Das verspreche ich.“ Streifenschweif trat an ihn heran. „Du hast einen Plan.“ Donnerherz wand sich. „Mehr eine Idee.“ Er blickte sie an. „Passt einfach auf das Lager auf, Ok?“ Die Kätzin sah ihn lange an und er versank in ihren Blauen Augen. „Natürlich.“ flüsterte sie. Sie drücke ihre Nase an die seine. „Mach schon.“ miaute Bernsteinfell. „Wir passen schon auf.“ Donnerherz warf ihm einen dankbaren Blick zu. „Danke.“ und mit diesen Worten rannte er aus dem Lager.

Schnell fand er den Eingang und sofort fing er einen Geruch auf. „Junge.“ murmelte er und machte sich auf den Weg. Er sprang über Baumstämme und Schneeverwehungen. Die Blattleere machte es ihm nicht leichter. Die kalten Winde verwischten die Spur und Donnerherz hatte Probleme sie wieder zu finden. „Fuchsdreck.“ fluchte er als ihm die Spur wieder entglitt. Frustriert setzte er sich auf den Boden. Für zwei Monde sind diese Jungen sehr schnell, dachte er. Er blickte sich um und er bemerkte wohin die Spur führte. Zur Streuner Grenze! Sofort schoss wieder Energie in seine Pfoten. Die Jungen liefen den Streunern direkt in die Arme. Er musste das verhindern. Und er musste verhindern das sie auf Fluss trafen. Sein Bruder war Mitglied bei den Streunern und wenn das herauskam würde er die Clans verlassen müssen. Donnerherz strafte die Schultern. Das durfte nicht Passieren.

Der Wind pfiff durch die kahlen Bäume und Donnerherz Brust schmerzte. Wie konnten diese Jungen so schnell vorangekommen sein? Dachte er beim Laufen. Dann kam ihm ein Verdacht. Was wäre wenn sie von Streunern entführt worden sind? Nein sind definitiv alleine. Es gab keine andere Geruchsspur.

Keuchend kam er zum Stehen. Er hatte vor sich Stimmen gehört. Ein Windhauch wehte in seine Richtung. Vor ihm standen drei Katzen. Doch er konnte nur die beiden Jungen identifizieren. Er schlich um den Busch herum und vor sich sah er seine schlimmste Befürchtung. Schwarzjunges, ein Kräftiger weißer Kater mit schwarzen Pfoten und Weißjunges, eine kleine schwarze Kätzin mit einer weißen Pfote, saßen vor einem großen silbernen Kater mit dickem Fell und einem Weichem Schweif.

„Und wenn ihr mit mir kommt, dann werdet ihr das größte Abenteuer erleben, das ihr euch vorstellen könnt.“ Miaute Fluss den beiden Jung Katzen gerade zu. „Aber wir wollen doch bei unserer Mutter bleiben.“ maunzte Weißjunges. Schwarzjunges nickte und stauchte das Fell. „Genau und wenn du uns mitnimmst, dann wird unser Vater dich fertig machen.“ Donnerherz hörte wie Fluss schnurrte. Die beiden Jungen versuchten tapfer zu sein, doch Fluss war viermal größer als sie. „Kommt, ich verspreche euch es wird schön.“ Fluss wollte Schwarzjunges am Nacken packen als Donnerherz hinter dem Busch vortrat. „Das reicht jetzt Fluss.“

Fluss drehte ruckartig den Kopf. In seinen Augen spiegelten sich Bestürzung und unterdrückter Wut. „Hallo Donner.“ miaute er. „Wie kann ich dir Helfen?“ Donnerherz musste ein Knurren unterdrücken und er wand sich den Jungen zu. „Weißjunges, Schwarzjunges, kommt es geht nach Hause.“ Die beiden Jungen sahen ihn erleichtert an und drückten sich an seine Beine. Donnerherz blickte Fluss an. „Du solltest jetzt gehen Fluss, bevor meine Clan Kameraden dich finden.“ Der silberne Kater nickte. „Wahrscheinlich hast du recht.“ miaute er und sein Tonfall verriet nichts. Doch Donnerherz sah in seinen Augen das er ihn am liebsten die Augen aus Kratzten würde, dafür das er ihn erwischt hatte. „Sie dich vor Donner. Wir sind nicht verschwunden.“ Donnerherz tat so als hätte er die Warnung nicht gehört und meinte nur. „Donnerherz, mein Name ist Donnerherz.“ Dann verschwand er mit den Jungen im Unterholz.

Schweigend wanderten die drei Katzen durch den Wald. Die beiden Jungen zitterten und Donnerherz erlaubte ihnen sich auf seinen Rücken zu setzten.

„Donnerherz?“ fragte Weißjunges vorsichtig. „Ja Weißjunges?“ „Wer war der Kater? Kanntest du ihn?“ Donnerherz schwieg einen Baugenblick und überlegte was er sagen könnte. „Ich habe ihn auf einer Patrouille getroffen.“ miaute er. Kurz vor dem Lager setzte er die beiden ab. „Hört mal ihr beiden.“ begann er. Die beiden Jungen sahen ihn erwartungsvoll an. „Ihr dürft keinem Sagen was massiert ist, ok?“ Weißjunges und Schwarzjunges nickten. „Ja.“ „Ok.“ „Ich meine wirklich, niemandem! Nicht den anderen Jungen, nicht den Schülern und Kriegern und auch nicht eurer Mutter. Verstanden?“ Die Jungen sahen sich verwirrt an. Schwarzjunges nickte und Weißjunges auch. „Versprecht ihr es mir?“ Donnerehre ließ nicht locker. Er musste sicher gehen das sein Geheimnis bewahrt blieb. „Versprochen.“ miauten die beiden Jungen gleichzeitig. „In Ordnung. Dann ab ins Lager.“ Er gab den beiden Jungen einen Klaps und sie rannten zusammen ins Lager.

Als sie das Lager betraten bemerkte Donnerherz das Fleckenstern und Beerenfleck mit ihren Patrouillen wider zurück gekehrt waren. Rottatze saß bei seiner Gefährtin und tröstete sie, während Fleckenstern mit Streifenschweif und Bernsteinfell stritten. Sturmkrähe stand daneben und machte ein Finsteres Gesicht. „Was soll das Heißen Donnerherz ist alleine losgezogen? Warum habt ihr ihn nicht begleitet?“ „Er hatte gesagt er wüste wo sie sind.“ verteidigte Streifenschweif ihren Freund. Donnerherz wurde warm ums Herz als er sie sah. Bernsteinfell nickte. „Wir waren so wie so schon wenige im Lager. Er wollte es nicht vollkommen ohne Schutz zurück lassen.“ „Ach ha, und wer hat ihn zum Anführer ernannt?“ forderte Beerenfleck zu wissen. Die jungen Krieger wanden sich. „Das ist doch Egal!“ fauchte Rottatze. „Wichtig ist nur da sie alle heil zurück kommen!“ Sein Blick glitt an seiner Anführerin vorbei zu Donnerherz. „Da sind sie ja!“ rief er voller freunde aus.

Alle Köpfe fuhren zu ihnen herum. „Donnerherz?“ rief Fleckenstern aus. „Weißjunges! Schwarzjunges!“ rief Brombeerranke und rannte auf ihre Jungen zu und leckte ihnen über die Köpfe. „Iih. Lass da.“ quiekten die beiden. Rottatze blickte Donnerherz dankbar an. „Oh Donnerherz. Wie können wir dir danken?“ Donnerherz war gerührt. Der weiße Krieger mit den Roten Pfoten war einer der Besten Katzen des Clans. „Ihr müsst mir nicht danken.“ miaute er. „Ich habe nur meine Pflicht getan.“

Nein. Du hast zwei Junge gerettet. Das ist mehr als nur deine Pflicht getan.“ Fleckenstern kam auf ihn zu. „Donnerherz es tut mir leid das wir dir misstraut haben.“ miaute sie. „Es war nicht richtig von uns.“ Sie sah ihn an. „Dein Lager Arrest ist aufgehoben und du wirst auf die nächste Große Versammlung mit kommen.“ Donnerherz neigte den Kopf. „Danke Fleckenstern. Ich danke dir."

Kapitel 7

Schattenblatt streckte sich und gähnte. Die letzten Tage waren nicht leicht für sie gewesen. Ständig war sie auf der Hut gewesen ob Fetzenpelz sie beobachtete. Zwar war der getiegerte Kater in die Hinterletzte Ecke des Lagers verbannt geworden, aber ihr war als ob sein Bernstein farbener Blick, sie Ständig verfolgte. „Schattenpelz?“ sie zuckte zusammen. Fuchsschweifstand hinter ihr. „Entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken.“ „Alles in Ordnung, ich bin nur ein wenig, angespannt.“ Fuchsschweif nickte. „Ich verstehe dich. Das Fetzenpelz hier ist muss schlimm für dich sein.“ Schattenblatt seufzte. „Als ich noch im BrombeerClan lebte hatte sich Fetzenpelz in mich verliebt.2 sie seuftzte. „Ich muss gestehen ich hatte diese Gefühle ein wenig erwidert.“ sie ob den Blick und sah in das Lager. Der Clan erwachte gerade und Schnee viel vom Himmel. „Und jetzt?“ Fuchsschweif sah sie an und ihre gelben Augen strahlten Ruhe aus. „Als ich den Clan verließ ließ ich auch meine Gefühle für ihn zurück.“

Schattenblatt seuftzte. „Und jetzt ist er hier. Mein schlimmster Albtraum ist war geworden.“ sie ließ ihren Kopf auf ihre Pfoten sinken. „Ich wünschte er würde einfach verschwinden.“ Fuchsschweif fing an ihr Fell zu Lecken. Schattenblatt war überrascht. Diese Art von Zuneigung war sie von der, sonst so ernsten und Pflichtbewussten Stellvertreterin nicht gewohnt. „Keine Sorge, ich habe schon eine Idee wie wir ihn los werde.“ Schattenblatt sah zu ihrer ehemaliegen Mentorin. In ihren Augen glänzten in einem seltsamen Licht. „Was hast du vor?“ fragte sie zweifelnd. Fuchsschweifbeugte sich vor und erzählte es ihr. Schattenblatts Augen fingen an zu leuchten. „Die Idee gefählt mir.“ Fuchsschweif lachte. „Und bis zu Großen Versammlungist es zum Glück nicht mehr Lange.“

Die Dunkelheit umhüllte Schattenblatt und ließ sie mit der Umgebung verschmelzen. Wolken bedeckten den Himmel und kein Stern war zu sehen. Dies war Schattenblatts Lieblings Zeit. Wenn keine Katze so Unsichtbar war wie sie. Leise schlich sie durch das EschenClan Territorium. Ihre Pfoten machten kennen Laut auf dem Gefrorenen Boden. Sie schlich im Jagd kauern durch den Wald und suchte Beute. Kurz vor sich entdeckte sie einen Vogel. Langsam schlich sie auf ihn zu. Sie spannte ihre Hinterläufe an und sprang. Der Vogel gab einen erstickenden Laut von sich als Schattenblatt ihm in den Hals bis. Zufrieden kehrte sie ins Lager zurück. Unterwegs sammelte sie ihre restlichen Beute Stücke auf. Am ende hatte sie eine, für die Blattleere relativ ansehnliche Ausbeute mit gebracht. Ahornblatt, die am Lagereingang wache hielt grüßte sie kurt. „Gute Arbeit Schattenblatt.“ Die junge Kätzin nickte. Nachdem die Beute immer knapper wurde hatte Schattenblatt begonnen auch Nachts zu Jagen. Mit einigem Erfolg. Sie ließ die Beute auf den Frischbeute Haufen fallen und streckte sich. Schattenblatt war müde, weil sie ständig Nachts jagte. „Aber der Clan lebt.“ murmelte sie leise.

„Das schien ja eine gute Jagd zu sein.“ Diese Stimme. Immer lauerte er ihr auf. Sie knurrte. „Warum bist du nicht in deinem Bau fragte sie Fetzenpelz. Der Getigerte Kater kam an sie heran und sie weichte vor ihm zurück. Seid ihr Fuchsschweif ihren Plan erläutert hatte, machte ihr die Anwesenheit des BrombeerClan Kriegers zwar nicht mehr so viel zu schaffen, nahe kommen wollte sie ihm trotzdem nicht.

„Warum bist du nicht in deinem Bau?“ wiederholte sie mit einer gewissen schärfe. Fetzenpelz zuckte mit der Schwanzspitze. „Die Bewacher sind eingeschlafen.“ miaute er freiheraus. „Häherschwinge!“ der Graue Kater, kam gerade aus dem Kriegerbau. „Was ist?“ fragte er. „Fetzenpelz ist aus seinem Bau gekommen. Würdest du ihn wieder zurück bringen?“ fragte sie Höflich. „Natürlich.“ Der Krieger stieß Fetzenpelz an und schubste ihn in Richtung seines Baus. „Los, jetzt geh BrombeerClan Krieger.“ „Ganz ruhig. Ich gehe ja schon.“ knurrte Fetzenpelz. Seinm blick ging noch einmal in Richtung Schattenblatt. „Wir sehen uns noch, Schattenblatt.“ Regungslos sah sie zu wie er in seinem Bau verschwand. Häherschwinge stieß Mohnpfote an die Wache halten sollte. Schattenblatt verstand nicht was er sagte, aber es war bestimmt nichts nettes, weil sie beim Wache halten eingeschlafen war.

Nachdem sie ihn nicht mehr sehen konnte entspannte sich Schattenblatt. Sie sah zum Himmel über dem Lager. Das tief schwarze der Nacht war verschwunden und ein rosa Schleier kündigte den Morgen an. Einen Kalten Morgen. Die Blattleere hatte den Wald inzwischen Fest im Griff. Zum Glück viel nicht viel Schnee, aber die Ältesten sagten der Schneefall würde noch kommen.

Fuchsschweif kam aus dem Lager und ging auf Schattenblatt zu. „Schattenblatt. Schön das du wieder da bist. War die Jagd erfolgreich?“ Schattenblatt zuckte mit den Schultern. „Wie Manns nimmt.“ Die Zweite Anführerin besah sich den Haufen. „Das wichtigtäte ist das wir überhaupt etwas zu Essen haben.“ Die rote Kätzin sah zum Himmel. „Die Morgenpatrouille muss gleich los gehen.“ „Wie geht es Federstern?“ platzte es aus Schattenblatt heraus. Fuchsschweif sah sie bedrückt an. „Nicht sehr gut.“ gestand sie. „Moosblume meint das sie sich bald dem SternenClan anschließen wird.“

Schattenblatt ließ die Schultern hängen. Zwar hatte sie Federstern, nie in ihrer Glanzzeit erlebt, aber die silberne Kätzin hatte sie in ihrem Clan aufgenommen, also Schuldete sie ihr etwas. „Mach dir keinen Kopf. Noch ist es ja nicht so weit.“ machte Fuchsschweif ihr Mut. „Leg dich schlafen. Die Große Versammlung wird anstrengend werden.“ „Ja Fuchsschweif.“ gehorsam wand sich Schattenblatt zu Kriegerbau. Sie war Tod Müde. Das Nächtliche Jagen machte ihr zu schaffen und Fetzenpelz Anwesenheit im Lager ließ ihre Nerven Blank liegen.

Sie streckte sich und versank im Schlaf. Die Kälte schien sich in ihre Glieder zu bohren. Bilder huschten an ihrem inneren Auge vorbei. Eine Große Höhle. Eine Reise durch die Berge. Ein Dunkler Tannen Wald der mir Sümpfen durchzogen war. Ein junger Kater der genau wie Donnerherz aussah. Wolkenpelz der eine große Gruppe von Katzen in die Schlacht führte. Eine Gold gestreifte Kätzin mit dickem Bauch. Ein Ahornblatt mit fünf Zacken.

Sie fand sich auf dem Versammlungs Hügel wieder und Schreckgesang blickte von dem kleinen See auf und blickte zu Schattenblatt. „Denke an mein Versprechen Schattenblatt. Dir wird das größte Geschenk zuteil, welches eine Kätzin erhalten kann.“ Der Mond viel auf den See und das Licht blendeten Schattenblatt. Sie schrie auf und viel durch ein Loch im Boden. „Hilfe!“ schrie sie verzweifelt.

Keuchen fuhr sie aus dem Schlaf hoch. Zitternd sah sie nach draußen. Weiße Flocken vielen vom Himmel und bedeckten den Boden. Häherschwinges Gesicht erschien am Eingang des Baus. „Schattenblatt. Fuchsschweif sucht dich.“ Zitternd stand Schattenblatt auf. „Ich bin schon unterwegs.“ Sie unterzog sich einer Schnellen Wäsche und machte sich auf den Weg zur Zweiten Anführerin.

Ein Kalter Wind wehte durch Schattenblatts Fell und die Schneeflocken stachen in ihren Augen. Sie hasste die Blattleere. Die Kälte, der Schnee, die Mangelnde Beute. Knurrend lief sie zu Fuchsschweif. „Ah Schattenblatt.“ Die Kätzin schritt zu ihr herüber. „Nimm dir bitte ein paar Katzen und Patrouilliere an der BrombeerClan Grenze.“ „Natürlich.“ Schattenblatt lief zurück zum Kriegerbau. „Schattenschein. Begleitest du mich auf Patrouille?“ die graue Kätzin streckte sich. „Natürlich. Ich bin gleich da.“ Schattenblatt nickte und suchte weiter. „Du gehst auf Patrouille?“ Dunkelpfote war an sie heran getreten. „Darf ich mitkommen?“ Der Schüler war in den Letzten Monden gewachsen und genau so groß wie sie. „Hast du Häherschwinge gefragt?“ „Natürlich. Er meinte ich soll mich heute selbst beschäftigen.“ „Gut, dann komm. Wir brauchen aber noch einen Krieger.“ „Ich komme mit.“ Daunenfeder schüttelte sich den Schnee aus dem Fell. „Gut dann sind wir ja vollzählig.“ Die Patrouille verließ das Lager in Richtung BrombeerClan Grenze.

„Glaubst du sie werden Fetzenpelz zurück geben?“ fragte Dunkelpfote. „Fetzenpelz ist ein Krieger und kein Stück Frischbeute.“ Der dunkle Schüler lief neben ihr her. „Aber was glaubst du wird Passieren?“ drängte er weiter. „Hörmal, wir sind hier auf Patrouille und nicht beim Rätselraten.“ Schattenblatt lief weiter und ließ den Schüler erstaunt stehen. Schattenschein und Daunenfeder liefen schnurrend an ihm vorbei. „Kätzinnen.“ murrte er und folgte ihnen.

Der Schnee verdeckte den Zweibeiner Weg, der die Grenze bildete. „Ich hasse Schnee.“ murrte Dunkelpfote. „Ich mag mag Schnee.“ erwiderte Schattenschein verträumt. Sie schlug sanft mit der Pfote nach einer Schneeflocke. „Jetzt kommt. Je schneller wir fertig sind umso schneller können wir nach Hause.“ rief Daunenfeder. „Sie hat recht.“ Schattenblatt erneuerte die Duftmarken. „Was ist das?“ Schattenschein deutete auf einen dunklen Fleck auf dem Weg. „Ich weiß nicht. Sehen wir uns das an.“ Die Katzen rannten zu dem Fleck. „Das ist ein Hase.“ miaute Dunkelpfote. „Mitten auf der Grenze?“ „Stimmt das ist seltsam.“ Schattenblatt besah sich das Tier. Es war durch einen Sauberen Biss getötet Wurde. „He, was macht ihr da?“ Die EschenClan Krieger blickten sich um. Aus dem Wald kam eine Patrouille des BrombeerClan. Beerenfleck, der Zweite Anführer des Clans führte sie an. „Habt ihr uns Beute gestohlen?“ fragte ein Grauer Kater. Schattenpelz richtete die Ohren auf. „Nein. Wir waren auf Patrouille und haben diesen Hasen entdeckt.“ „Warum sollten wir euch Glauben?“ fragte Steinblüte, Beerenflecks Tochter.

„Dieses Stück Beute wurde auf der Grenze gefunden. Und wir sind gerade erst hier angekommen.“ „Wir werden das auf der Großen Versammlung ansprechen.“ drohte Beerenfleck. „Tu das.“ antwortete Schattenblatt. Die BrombeerClan Katzen machten kehrt und verschwanden wieder im Wald.

Daunenfeder trat an Schattenblatt heran. „Was machen wir jetzt mit der Beute?“ fragte sie. Schattenblatt zögerte. „Wir nehmen sie mit. Wäre schade wenn sie hier zufriert.“ Dunkelpfote nahm den Hasen und sie Kehrten ebenfalls zurück in ihr Lager.

„Was ist Passiert?“ fragte Häherschwinge. „Dieser Hase lag auf der Grenze und die BrombeerClan Katzen haben ihn nicht genommen.“ „Wenn du meinst. Bring ihn zum Frischbeutehaufen. Und dann, geh bitte zu Lilienblütes Jungen. Sie hatten nach die gefragt.“ Schattenblatt Schnurrte. Er mochte die Jungen. Es erinnerte ihn an ihre Vergangenheit im See. „Natürlich.“ Fuchsschweif nickte. „Dann gehe ich jetzt auf Jagd Patrouille. Häherschwinge, du hast das Lager.“ Der dürre graue Kater nickte. „Natürlich Fuchsschweif.“ Schattenblatt war verwirrt. „Was ist mit Federstern?“ fragte Sie. Häherschwinge sah betrübt aus. „Sie hat Grünen Husten.

Der Schneefall hatte aufgehört und die Wolken waren weiter gezogen. Der Mond, weiß und rund, hatte sich am Himmel erhoben und Tauchte die Landschaft in ein silbernes Licht. Die Katzen des EschenClan machten sich auf den weg zur Großen Versammlung. Schattenblatt lief neben Fuchsschweif. Die Zweite Anführerin musste den Platz von Federstern einnehmen, da sie zu Krank war. Schweigen sah Schattenblatt zu Fuchsschweif. Die Kätzin war ruhig und gefasst. So wie sie es immer war.

„Diese Große Versammlung wird spannend.“ Mohnpfote trabte neben ihrem Bruder her. Die beiden Schwarzen Katzen verschmolzen mit den Schatten der Bäume und nur ihre Augen waren zu sehen. Wenn die wüssten, dachte Schattenblatt. Die Aussicht, dem BrombeerClan eins auszuwischen erfüllte sie mit grimmiger Freude. „Da vorne.“ Häherschwinge deutet auf eine Große Gruppe von Katzen. „BrombeerClan.“ fauchte Schattenblatt. „Ganz ruhig.“ miaute Fuchsschweif. „Denk an die Waffenruhe.“ Schattenblatt knurrte. „Kommt.“

Sie erreichten die Krieger des feindlichen Clans und hielten an. „Hallo Fuchsschweif.“ Federstern blickte die Zweite Anführerin kalt an. „Ich grüße dich Federstern. Wie geht es deinem Clan?“ „Das wirst du auf der Versammlung erfahren.“ Die gefleckte Kätzin gab ihrem Clan ein Zeichen und sie rannten durch die Büsche in die Kuhle. Schattenblatt fing einen Blick von Donnerherz auf. Seine bernsteinfarbener Augen glühten vor unterdrücktem Zorn. Fuchsschweif wartete bis die letzten Katzen verschwunden waren und gab dann das Zeichen. Die Katzen des EschenClan rannten auf die Lichtung.

Der Versammlungs Hügel war umsäumt mit sechs großen Bäumen und sechs Felsen. In der Mitte war ein kleiner Teich indem sich die Sterne Spiegelten. Schattenblatt sah sich um. Bisher waren nur der BrombeerClan und der EschenClan eingetroffen. Die beiden Clans beugten sich Feindselig. Fetzenpelz gezwungener Aufenthalt sorgten für Spannungen zwischen den beiden Clans. Schattenblatt entdeckte Donnerblüte. Der Bauch der rotgrauen Kätzin war prall und Schattenblatt vermutete das ihre Jungen bald kommen würden. Beerenfleck stand am Rande seines Felsens und beugte die Katzen Gruppen.

Ein lautes Geräusch ertönte und weitere Katzen betraten die Lichtung. Dem Geruch nach war es der SchluchtClan. Schattenblatt entdeckte Wolfsstern, den riesigen grau weißen Anführer und seinen Stellvertreter, Flammenwolke, und ihren Bruder. Wolkenpelz weißes Fell leuchtete in der Dunkelheit und seine Blauen Augen waren düster. Schattenblatt ging zu ihm herüber. Sie hatte Wolkenpelz seid Monden nicht mehr gesehen. „Hallo Wolkenpelz, wie geht es dir?“ fragte sie. Ihr Bruder blickte sie an. „Schattenblatt, wie geht es dir im EschenClan?“ Der weiße Kater sprach in einem Tonfall der eindeutig keine Fragen zu ließ. Angesichts dessen viel Schattenblatt sofort in ihren eigenen Distanzierten Zustand. „Es ist besser als im BrombeerClan.“ miaute sie. Wolkenpelz nickte. “Gut.“ war das einzige was er sagte.

Schweigen füllte sich zwischen ihnen bis Schattenblatt etwas ein viel. „Habt ihr schon herausgefunden wer Rubin getötet hat?“ Wolkenpelz versteifte sich. „Das ist eine Angelegenheit des SchluchtClan.“ miaute er Steif.

„Wolkenpelz.“ eine Kätzin trat zu ihnen. Sie war schön, mit goldenen Streifen und grünen Augen. Sie neigte den Kopf. „Hallo, ich bin Herzblüte und Wolkenpelz ist mein Gefährte.“ Schattenblatt sah sie erstaunt an. Wolkenpelz Gefährtin? Das verwunderte sie doch sehr. „Und das ist meine Schülerin.“ Wolkenpelz zeigte auf eine Orangene Kätzin. „Eine Schülerin? Du wurdest doch Gerade erst zum Krieger ernannt.“ Wolkenpelz funkelte sie an. „Wolfsstern hat mich für würdig befunden einen Schüler auszubilden.“ Er blickte an ihr hinunter. „Du hast noch keinen, warum?“ Schattenblatt hob den Kopf. „Wir haben nicht genügend Junge.“ miaute sie in einem Ton der, hoffentlich Überlegenheit vortäuschen könne. „Und ich fühle mich noch nicht bereit dazu einen Schüler auszubilden.“ Wolkenpelz Augen glänzten vor -verschlagenheit. „Wenn du meinst.§ er Erhob sich. „Wir müssen zu unseren Clan Gefährten zurück. Die Versammlung müsste bald beginnen.“ Er und seine Gefährtin Verschwanden in der Menge.

Sie sah ihm verwundert nach. Eine Gefährtin und eine Schülerin. Wolkenpelz strebte offenbar eine Steile Karriere an. Doch ihr blieb keine Zeit darüber nachzudenken. Die Restlichen Clans waren eingetroffen und des Licht des Mondes traf den Mondsee. Gleißend erhob sich eine Gestalt aus dem See. Schreckgesang, die Seherin des SternenClan.

„Katzen der Clans, Willkommen bei der Großen Versammlung.“ ihre schrille Stimme hallte über die Lichtung. „Wir haben uns unter dem Vollmond versammelt um zu Berichten. Asphaltstern, wilst du anfangen?“ Der graue Anführer des StadtClan nickte. „Die Frischbeute im StadtClan ist weniger geworden. Doch wir werden wie immer überleben.“ „Na klar. Ihr futtert ja auch Zweibeiner Anfälle.“ Schattenblatts Kopf fuhr herum. Donnerherz hatte sich unbemerkt neben ihr hingesetzt. „Hallo Schwester.“ miaute er leise. Sie ignorierte ihn und blickte wieder zu Asphaltstern. „Meine Gefährtin Flocke hat zwei gesunde Junge geboren. Luchs und Asche.“ er setzte sich wieder hin und blickte zu Wolfsstern. Der große Kater funkelte ihn mit seinem Grünen Auge an. „Seit beginn der Blattleere ist die Beute größtenteils verschwunden.“ knurrte er. „Wir haben eine neue Schülerin; Funkenpfote.“ Die orangene Kätzin glühte vor Stolz, als die Katzen ihren Namen riefen.

Schattenblatts blick viel auf eine hellbraune Kätzin. Sie war trächtig und ihre gelben Augen glänzten unglücklich. „Wegen der Kälte sind zwei unserer Ältesten verstorben.“ schloss Wolfsstern. Die hellbraune Kätzin brach in Tränen aus. „Ruhe Bachblüte!“ fauchte Wolfsstern.

Schreckgesang erhob wieder die Stimme. „Das reicht. Wolfsstern, deine Zeit ist vorüber. Fuchsschweif du bist dran.“ Die Rote Kätzin erhob sich. „Der EschenClan hat kaum etwas neues zu berichten.“ Sie blickte zu Fleckenstern. „Allerdings gibt es ein Problem. Einer der Krieger des BrombeerClan ist in unser Territorium eingedrungen. Fetzenpelz!“ Sie deutet auf den Rand der Kuhle. Zwei Krieger eskortierten den Kater in ihrer Mitte. Gemurmel wurde auf der Lichtung laut. Schattenblatt sah zu Donnerherz. Der rote Kater sah mit verfeinerter Mine zu. „Fetzenpelz ist in den letzten Monden mehrfach in unser Territorium eingedrungen um einer unserer Kriegerinnen nachzustellen.“ „Unerhört!“ „Das geht doch nicht!“ „So ein Widerling!“ Grimmig sah Schattenblatt zu wie die Katzen des Clans sich gegen Fetzenpelz einstimmten. „Die Katzen des BrombeerClan können ihre jungen Krieger offenbar nicht Unterkontrolle halten!“ jaulte Fuchsschweif. Die Katzen stimmten ihr zu. „Fetzenpelz hat das Gesetz der Krieger gebrochen! Mehrfach!“ Fuchsschweifs jaulen hallte über die Lichtung. „Federstern, was würdest du tun wenn einer von meinen Kriegern dieses verhalten zeigen würde?“ Ihre glühenden Augen richteten sich auf die BrombeerClan Anführerin. Diese blickte sich hilflos um. „Ich würde...“ „Fleckenstern, du kannst ihn nicht verbannen er ist einer unserer Krieger!“ rief Beerenfleck. „Doch sie muss.“ erwiderte Fuchsschweif. „Er hat das Gesetzt der Krieger gebrochen. Und er hat meiner Kriegerin nachgestellt. Eine Verbannung ist das einzig logische.“

„Sie hat Recht.“ Alle Köpfe fuhren zum NebelClan Anführer Staubstern. Der goldbraune Kater sah sich um. „Eine Katze die die Gesetzte so massiv missachtet muss bestraft werde.“ miaute er. Alle Augen, Krieger, Königinnen, Heiler, Schüler Älteste. Alle sahen zu Fleckenstern. Die Anführerin wirkte klein und hilflos. Schattenblatt warf einen Blick zu Fetzenpelz. Der getigerte Kater erwiderte ihren Blick und zum ersten mal sah sie etwas anderes als Liebe in seinen Augen. Er blickte sie voller Verachtung an.

Federstern sah auf. „Ich habe eine Entscheidung getroffen.“ Die Blicke der Katzen ruhten schweigend auf der Anführerin. „Fetzenpelz, du wirst für einen Mond aus dem Clan Leben Verbannt. Du darfst die Grenze nicht übertreten. Wenn du das tust wirst du wie ein Feind behandelt und vertrieben werden.“ Ihre Stimme zitterte und Schattenblatt sah wie viel ihr diese Entscheidung abverlangte. Fuchsschweif hatte sie in eine Miese Situation gedrängt. Indem sie vor allen Clans Fetzenpelz anklagte und eine Entscheidung forderte war Federstern nichts anderes übrig geblieben.

„Federstern das kannst du nicht tun!“ Fetzenpelz war aufgestanden. Sein Fell war gesträubt und seine Augen waren weit aufgerissen.. „Ich muss Fetzenpelz. Dein verhalten ist unentschuldbar. Und jetzt geh!“ Fetzenpelz sah sich Geschockt um. „Das kannst du nicht tun.“ wiederholte er fassungslos. „Donnerherz hilf mir!“ Schattenblatt sah zu ihrem Bruder. Dieser sah traurig zu seinem Freund. „Es tut mir leid Fetzenpelz. Aber die Befehle eines Anführers sind Gesetz.“ Fetzenpelz schüttelte den Kopf. „Beerenfleck, tu was.“ Der Zweite Anführer des BrombeerClan schüttelte den Kopf. „Es ist allein deine Schuld.“ „Nein. DAS KÖNNT IHR NICHT TUN!“ Schreckgesang trat zu ihm. „Fetzenpelz, du musst den Befehlen deiner Anführerin folge leisten. Und jetzt geh.“

Fetzenpelz knurrte. „Das werdet ihr noch bereuen. Das schwöre ich beim SternenClan!“ er drehte sich um und verschwand von der Lichtung.

Stille erfühlte die Lichtung. „Diese Versammlung ist beendet!“ Schattenblatt blinzelte. Das Licht des Mondes war verschwunden und die Anführer sprangen von ihren Bäumen. Schattenblatt wollte sich zu ihren Gefährten gesellen, doch Donnerherz hielt sie auf. „Und bist du jetzt stolz auf dich?“ „Was meinst du?“ fragte Schattenblatt hochmütig. Sie fühlte sich gut. Der Krieger der sie so lange belästigt hatte war verbannt und der BrombeerClan öffentlich gedemütigt. „Du hast es fertiggebracht einen Stolzen Krieger zu verbannen. Er hatte dich geliebt!“ „Ich habe diese Liebe nie erwidert. Er hat mir nicht so viel bedeutet wie dir Streifenschweif. Und jetzt geh mir aus dem Weg!“ konterte sie. Donnerherz knurrte. „Wir werden sehen was es dir gebracht hat.“ und trat beiseite.

Kapitel 8

Donnerherz peitschte mit dem Schwanz. „Wie konnten sie es wagen?“ fauchte er. „Das ist unerhört!“ stimmte Kieferschweif zu. „Federstern, wie konntest du ihn verbannen?“ Die Anführerin sah ihre Krieger an. „Ruhe! Fetzenpelz zu verbannen war die einzige Möglichkeit. E hat das Gesetz der Krieger gebrochen, mehrfach.“ „Aber ihn deswegen gleich verbannen?“ Rottatze sah seine Anführerin an. „Das war allein Schattenblatts Schuld.“ knurrte Sturmkrähe leise. Donnerherz fuhr zu ihm herum. „Was hast du gesagt?“ fragte er Wütend. Sturmkrähe sah ihn Zornig an. „Deine Schwester ist an dem Ganzen Unglück Schuld.“ wiederholte er.

„Lügner! Wenn Fetzenpelz seinen Clan nicht betrogen hätte, dann wären wir jetzt nicht in so einer misslichen Lage.“ Sturmkrähe sah ihn höhnisch an. „Wenn ich es mir richtig überlege.“ Der graue Kater stolzierte vor ihm auf und ab. „Hat das alles angefangen als ihr hier angekommen seid.“ Er sah Donnerherz in die Augen. „Streuner Abschaum.“ höhnte er. Donnerherz sah rot. Er kurte und stieg, drohen auf die Hinterbeine. Sturmkrähes Augen Loderten. Er ging in eine Angriffs Haltung und Donnerherz wollte zu schlagen als Federsterns Stimme über die Lichtung halte. „Aufhören! Alle beide!“

Die Anführerin schritt zwischen sie. „Hört auf euch zu Streiten. Donnerherz.“ Sie blickte den roten Krieger böse an. „Das ganze muss dich sehr mitnehmen das verstehe ich, aber das ist kein Grund deine deiner Kameraden anzugreifen. Und Sturmkrähe.“ Der graue Kater sah beschämt zu Boden. „Ich hatte etwas besseres von einem neuen Krieger erwartet.“ Sie sah beide Streng an. „Die Älteren Krieger, und ich werden diese Situation besprechen. Der Rest geht Schlafen.“ Sie drehte sich in Richtung des Anführers um. Beerenfleck, Dachsschnauze, Rottatze und Schwarzpelz folgten ihr.

„Los komm. Gehen wir.“ Streifenschweif drängte ihn in um Kriegerbau. Mürrisch folgte er ihr. „Das wird schon.“ miaute sie sanft. Donnerherz sah die Kriegerin an. „Ich weiß nicht Streifenschweif. Aber Schattenblatt hat tatsächlich dafür gesorgt das Fetzenpelz verbannt wurde.“ „Aber nur für einen Mond.“ Erwiderte sie sanft und legte sich hin. Donnerherz fing an ihr Fell zu säubern. Streifenschweif schnurrte. „Gute Nacht Donnerherz.“ miaute sie. „Gute Nacht Streifenschweif.“ murmelt Donnerherz und schlief ein.

„Donnerherz. Aufwachen!“ Donnerherz hob den Kopf.  Beerenfleck stand vor ihm. „Beerenfleck, was gibt es?“ „Fleckenstern will dich sprechen.“ „Ich bin sofort da.“ Der rote Kater erhob sich und verließ den Kriegerbau. Schnee fiel vom Himmel und er schüttelte sich. „Ich mag keinen Schnee.“ knurrte er. Beerenfleck nickte. „Das wird eine harte Blattleere.“ miaute er leise. Sie erreichten den Bau von Fleckenstern. „Fleckenstern wir sind es.“ miaute Beerenfleck. „Kommt herein.“ lautete die Aufforderung der Anführerin. Schweigend betraten die beiden Krieger den Bau. Fleckenstern fixierte Donnerherz mit ihren Augen.

„Donnerherz, du hast ja gesehen was auf der Großen Versammlung passiert ist, was hältst davon.“ Donnerherz sah betreten auf den Boden. „Was passiert ist war nicht richtig.“ miaute er. „Was genau denn?“ fragte Fleckenstern. „Alles, Fetzenpelz verhalten gegenüber meiner Schwester, das Verhalten des EschenClan, und“ er sah zu Fleckenstern. „Fetzenpelz Verbannung.“ Fleckenstern sah ihn wütend an. „Ich Fetzenpelz verbannt habe war nicht meine Idee.“ fauchte Fleckenstern. Donnerherz ließ die Schultern hängen. „Tut mir leid.“ miaute er.

„Das Fetzenpelz nicht mehr da ist, ist schlimm.“ miaute Beerenfleck. „Vielleicht sollten wir ihn suchen und zurückholen.“ überlegte Donnerherz. Fleckenstern schüttelte mit den Kopf. „Das geht nicht. Die Verbannung besteht für einen Mond. Und auch wenn uns der EschenClan vorgeführt hat, Fetzenpelz hat das Gesetz gebrochen, und muss bestraft werden.“ „Aber,“ „Kein aber Donnerherz.“ erwiderte Fleckenstern. „Dein Freund wird einen Mond keine Clan Katze mehr sein.“ Donnerherz senkte betrübt den Kopf. Wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe ihm beistand zu leisten, dachte er bei sich.

Vielleicht sollten wir den EschenClan Angreifen, um es ihm Heimzuzahlen.“ schlug Beerenfleck vor, doch Fleckenstern winkte ab. „Das könne wir uns nicht leisten, es ist Blattleere und wir brauchen die Kräuter. “Sie seufzte „Er wird warten müssen, bis der Mond vorüber ist.“ Fleckenstern stand auf und schüttle sich Moosstücken aus dem Fell. „Wir müssen einfach warten. Und jetzt müssen wir uns um den Clan kümmern.“ Beerenfleck nickte. „Ich teile die Patrouillen ein.“ Fleckenstern nickte. „Donnerherz du gehst bei Sonnen hoch Jagen.“ Donnerherz nickte. „Mach ich, Beerenfleck.“ „Ich werde die Patrouille zur EschenClan Grenze anführen.“ miaute Fleckenstern. „Wie du wünscht.“ erwiderte er. Sie verließen den Bau und Beerenfleck weckte die Krieger. „Dachsschnauze, du nimmst dir Viepernnase, Stachelschweif und Rottatze und kontrollierst, die EschenClan Grenze.“ Der weiße Kater streckte sich. „Bin sofort weg. Ich nehme Hellpfote mit.“ „Gut. Aber Pass auf.“ Dachsschnauze weckte die anderen Krieger und sie verschwanden im Lagereingang. Beerenfleck wand sich um. „Klettenfell, Blütenstaub, Schneefell. Ihr geht Jagen.“

Während Beerenfleck die Katzen ihren Aufgaben zuteilte ging Donnerherz zurück in den Kriegerbau und legte sich wieder Schlafen, da er ja erst zu Sonnenhoch auf Patrouille gehen musste.

Ein scharfer Wind weckte Donnerherz. Zitternd fuhr er hoch. Schnee fiel vom Himmel und bedeckte den Wald und den Boden. Donnerherz gähnte und verließ den Kriegerbau. Eisfeder, eine weiße Kätzin, blickte zu ihm hinüber. „Hallo Donnerherz.“ miaute sie. „Hallo Eisfeder.“ antwortete er und gähnte. Eisfeder schnurrte. „Beerenfleck meint wir sollen Jagen gehen.“ miaute sie. Donnerherz nickte. „Wer begleitet uns noch?“ fragte er. „Ich komme mit.“ Blütenstaub, Streifenschweifs Mutter trabte zu ihnen herüber. „Und ich bin auch dabei.“ Sturmkrähe blickte finster in die Runde.“ „Gut dann los.“ befahl Donnerherz. Die Katzen folgten ihm und Blütenstaub holte ihn ein. „Wo gehen wir jagen?“ fragte sie. Donnerherz überlegte. „Bei den Staubsteinen.“ antwortetet er dann.

Donnerherz schlich durch den Wald. Seine weißen Pfoten machten kein Geräusch auf dem Gefrorenem Boden. Nur wenige Schwanzlängen vor ihm knabberte in Eichhörnchen an einer Nuss. Donnerherz prüfte den Wind. Er wehte den Geruch des Tieres genau zu ihm herüber. Donnerherz wechselte ins Jagd kauern und schlich sich auf das Eichhörnchen zu. Er umging einen Trockenen Ast und war nur noch eine Fuchslänge entfernt, als das Eichhörnchen den Kopf drehte und ihm direkt ins Gesicht sah. Es quiekte und stob davon. Donnerherz fluchte leise. „Du solltest dich vielleicht mit Schnee bedecken Bruder.“ Donnerherz sah sich um. Neben ihm auf den Staubsteinen saß sein Bruder. „Wolkenpelz.“ miaute er, so kühl wie die Blattleere. „Was willst du?“ Sein Bruder sah sich um. „Einzelpatrouille.“ antwortete er knapp. „Wir haben zurzeit einige Probleme.“ Donnerherz sah ihn neugierig an. Wolkenpelz bemerkte seinen Blick und schnurrte leise. „Oh nein, Donnerherz. Von mir erfährst du nichts.“ Der weiße Kater sprang von den Steinen und verschmolz förmlich mit der Schnee bedeckten Umgebung. „Ich wollte dich nur warnen.“ miaute er leise. Donnerherz sah ihn misstrauisch an. Zu viel war Passiert, als das er ihm einfach vertraute. „Was?“ fragte er. Wolkenpelz sah sich um. „Fetzenpelz Verbannung war nur der Anfang. Der SternenClan hat zu mir gesprochen.“ „Was hat er gesagt?“ flüsterte Donnerherz. Die blauen Augen seines Bruder funkelten. „Die Warnung war nicht für mich bestimmt. Aber du warst zu beschäftigt.“ Donnerherz knurrte. „Was hat der SternenClan gesagt?“ miaute er drohend. Sein Bruder sah sich um. „Nehmt auf was ihr in der Kälte findet, sag dies deinem Bruder. Das haben sie gesagt.“ Er wich zurück und seine Augen sahen sich schnell um. „Du solltest dich tatsächlich besser Tarnen, dein Rotes Fell ist zu baufällig.“ und bevor Donnerherz etwas sagen konnte verschwand sein Bruder in der verschneiten Umgebung.

Donnerherz sah seinem Bruder nach. Nehmt auf was ihr in der Kälte findet. Das hatte ihm sein Bruder gesagt. War es wirklich eine Prophezeiung des SternenClan? Oder wollte ihn Wolkenpelz ablenken? Darüber kann ich mir später Gedanken Machen, dachte er und machte sich auf, zurück in den Wald.

Er schlich durch den Wald und Tarnte sich mit Schnee, der auf sein Fell viel. Und tatsächlich, machte er einige Beute. Er fing ein Eichhörnchen und eine Maus. Leicht enttäuscht über die Magere Beute kehrte er zurück zu den anderen. „Hast du viel gefangen?“ fragte Eisfeder. Donnerherz schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich.“ Blütenstaub war enttäuscht. „Wir brauchen doch die Beute. Donnerblüte steht kurz vor der Geburt.“ Mir doch egal, dachte Donnerherz still, doch er würde sich Hüten das laut auszusprechen. „Vizelicht sollten wir noch mal los.“ überlegte Sturmkrähe. Donnerherz warf einen prüfenden Blick zum Himmel. Die Wolken verdunkelten sich bereits und ein kalter Wind fuhr durch den Wald. „Nein, wir sollten mit der Beute zurückkehren und Schluss machen.“

Die Krieger nahmen ihre Beute und sie machten sich auf den weg zurück zum Lager. Donnerherz besah sich die Beute der anderen. Es war kaum der Redewert. Und die Blattleere hat gerade erst begonnen, dachte er traurig.

Kapitel 9

In den Tagen nach der großen Versammlung herrschte bei Schattenblatt ein unglaubliches Hochgefühl. Sie hatte es geschafft! Ihr größter Albtraum, ihre größte Schwäche, war verschwunden. Fetzenpelz war Verbannt worden. „Aber nur für einen Mond.“ hatte Fuchsschweif eingeworfen, doch das kümmerte Schattenblatt nicht. Sie fühlte sich großartig. Doch dieses Gefühl hielt nur drei Tage an.

Es war mitten in der Nacht als sie mit Dunkelpfote und Mohnpfote das jagen im dunkeln übte. Da Schattenblatt einen tiefschwarzem Pelz hatte und von allen Katzen ihres Clans am besten in der Nacht Jagen konnte war sie die beste für diesen Auftrag. Leise schlichen die Katzen durch den Wald. „Bei der jagt im bei Nacht könnt ihr euch nicht auf eure Augen verlassen.“ flüsterte sie während sie um die Schüler herumschlich. Die beiden nickten. „Gut, dann werden wir das jetzt üben. Schließt eure Augen.“ Was?“ fragte die beiden Schüler erschrocken „Seid still!“ zischte Schattenblatt wütend. „Wenn ihr eure Augen schließt, dann müssten ihr euch auf eure Ohren, Schnurrhaare und Instinkt vertrauen und das sie euch den Weg zeigen.“

Zögerlich schlossen die beiden die Augen. „Was hört ihr?“ fragte Schattenblatt. „Dich.“ kicherte Mohnpfote. Schattenblatt gab ihr einen Klaps mit dem Schwanz. „konzentriere dich, deine Mentorin will das ich euch das Jagen bei Nacht beibringe und du willst sie doch nicht enttäuschen oder?“ Mohnpfote schüttelte den Kopf. „Was hört ihr?“ wiederholte sie. „Ich höre den Wind.“ miaute Dunkelpfote zögerlich. „Gut, weiter.“ Mohnpfote zuckte mit den Ohren. „Beute.“ Schattenblatt sah die Kätzin erfreut an. „Gut, was noch?“ Dunkelpfote öffnete seine Augen. Er blickte Schattenblatt düster an und seine blauen Augen funkelten wie Eissplitter. „Ich höre Stimmen.“ miaute er.

„Was?“ Schattenblatts Fell stellte sich auf. „Wo?“ Dunkelpfote sah sie gereizt an. „Woher soll ich das Wissen? Du solltest uns das sagen.“ Schattenblatt war irritiert wegen seinem abwertendem Ton. „Gut. Dann begleitet, mich. Wir werden diese Stimmen finden.“

Leise schlichen die Katzen durch den Wald. Mondlicht erhellte den Weg, aber die Schwarzen Katzen huschten wie Schatten durch selbige. Nur ihre Augen funkelten leicht in der Mondnacht. Schnell hatten sie die Stelle Gefunden aus der die Stimmen kamen.

Es waren drei Katzen. Mindestens. Plötzlich löschte ein Schatten das licht. Schattenblatt sah zum Himmel. Verflucht ausgerechnet Jetzt müssen natürlich Wolken aufziehen, dachte sie verärgert. Sie starrte eindringlich auf die Silhouetten.

Wir müssen uns deiner Loyalität sicher sein.“ knurrte ein Kater. „Wie kann ich mich beweisen?“ fragte die andere Katze. Schattenblatt erstarrte. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. Nicht so kurz nach ihrem Triumph. Fetzenpelz wand sich an die andere Katze. „Was muss ich tun um mich zu beweisen?“ wiederholte er. „Darüber müssen wir noch Reden.“ Schattenblatt fing an zu Zittern. Diese Stimme. Sie kannte sie. Die Wolken verschwanden und gaben den Blick frei auf die drei Katzen.

Die eine war Fetzenpelz, der verbannte BrombeerClan Krieger. Der andere war ein schwarzer Kater mit dunkelroten Streifen und die dritte Katze war eine braune Kätzin mit gelben Augen. Schattenblatt sah sich die Kätzin genau an. Das war doch Wind!

„Schattenblatt was sollen wir tun?“ fragte Mohnpfote leise. „Lauft zum Lager und holt Verstärkung. Beeilt euch, aber passt auf.“ befahl sie den Schülern. Leise schlichen die beiden Katzen durch die Bäume. Schattenblatt beobachtet die Katzen weiter. Wind und Fetzenpelz redeten weiter leise mit einander. Da Schattenblatt sie nicht verstehen konnte, Konzentrierte Sie sich auf den dritten Kater. Dieser wurde von den dürren Pflanze verdeckt doch sie konnte seinen riesigen Schatten sehen. „Wir werden auf dich warten. Fetzenpelz. Aber lass uns nicht zu lange warten.“ Damit verschwanden die beiden Katzen im dunklen Wald.

Fetzenpelz sah den beiden nach und machte ebenfalls auf den Weg. Direkt in Schattenblatts Richtung! Schattenblatt war Panisch. Sie musste sich verstecken. Nur wo? Schattenblatt sah einen Busch an dem noch einige Blätter hingen. Schnell wie in Blitz verstecke sich Schattenblatt unter dem Busch. Fetzenpelz schritt langsam an ihr vorbei und verschwand im Wald.

Schattenblatt war erleichtert. Jetzt konnte sie endlich zurückkehren. Sie kam unter dem Busch hervor und wollte wieder mit der Nacht verschmelzen. Doch sie kam nicht weit. Plötzlich hörte sie ein Rascheln hinter ihr. Bevor sie sich umdrehen konnte wurde sie Umgestoßen. Schattenblatt versuchte sich zu wehren doch Starke Pfoten drückten sie zu Boden. „Na sie mal an wen wir hier haben.“ knurrte Fetzenpelz. „Keine drei Tage und schon sehen wir uns wieder.“ „Lass mich los, Fetzenpelz.“ fauchte sie. Sie würde ihn nicht Gewinnen lassen. Dieses mal nicht. Schattenblatt zog ihr Hinterbeine an und bohrte sie ihm in den Bauch. Fetzenpelz stöhnte auf und landete im Dreck. Schnell war Schattenblatt wieder auf den Beinen. „Verschwinde Fetzenpelz.“ knurrte Sie wütend. „Niemals. Du wirst dafür büßen was du und dein Clan mir angetan habt. Eine Verbannung? Weil ich dich liebte? Nein. Du tatest es aus Rache.“ Er kam dicht an sie heran und seine Bernsteinfarbenen Augen funkelten Böse. „Ich habe einen Fehler gemacht.“ gab er zu. „Ich habe mich in die Falsche Kätzin verliebt. Und ich werde dafür büßen. Und du mit mir. Ich werde deinen ganzen Clan vernichten.“ Er duckte sich, bereit zum Kampf. Auch Schattenblatt ging in Kampf Position. Sie konnte nicht hoffen diesen Kampf zu gewinnen. Fetzenpelz war um einiges größer und Muskulöser als Sie. Schattenblatt hörte in leises rascheln im Unterholz. „Du wirst mich nicht besiegen.“ fauchte sie. „Und warum nicht?“ fragte Fetzenpelz leise. „Weil ich etwas habe was du nun nicht mehr hast. Einen Clan!“ Katzen verließen die Dunkelheit und traten ins Licht des Mondes. Dunkelpelz, Fuchsschweif, Tannenherz und Dunkelpfote! Fetzenpelz knurrte. „Das werden wir an einem anderem Tag entscheiden.“ er machte kehrt und verließ den Wald.

Schattenblatt drehte sich zu den Kriegern um. Fuchsschweif sah sie emotionslos an. „Das kann so nicht weiter gehen Schattenblatt.“ miaute sie. „Er wurde Angegriffen, vertrieben, verwundet, gefangengenommen, und Verbannt. So langsam glaube ich das wir ihn nie loswerden.“ „Da muss ich dir zustimmen.Dieser Fetzenpelz ist eine riesige Plage.“ miaute Dunkelpelz. „Er ist nun ein Ausgestoßener. Wir könnten ihn einfach Töten.“ fauchte Dunkelpfote und seine blauen Augen funkelten Mordlustig. Fuchsschweif versetzte ihm einen harten Hieb mit der Pfote. Sei still! Du weist nicht was heißt jemanden zu Töten. Wir gehen jettet zurück zum Lager.“ Die Katzen machten kehrt.

Fuchsschweif übergab Dunkelpelz die Führung und gesellte sich neben Schattenblatt. Die schwarze Kätzin hatte die ganze Zeit finster drein geschaut während sie fieberhaft Nachdachte. „Wie geht es dir?“ fragte Fuchsschweif. Schattenblatt hob den Blick und ihre Augen leuchteten in neuer Entschlossenheit. „Es geht mir gut.“ miaute sie mit Fester Stimme. „Sicher?“ fragte Fuchsschweif. „Ganz sicher.“ Erwiderte Schattenblatt. „Ich habe mich lange genug von diesem Kater belästigen lassen. Es ist an er Zeit das ich mich nicht mehr von ihm Durcheinander bringen lasse.“ Ihre Stimme war voller -entschlossenheit. Sie war sich sicher, wenn sie nicht zulassen würde das seine Worte oder auch nur seine Anwesenheit sie verunsicherte würde sich die Situation um ein vielfaches verbessern.

Fuchsschweif sah sie erstaunt an. Diese Entschlossenheit kannte sie kaum von Schattenblatt. Das war nicht mehr die verschreckte und verängstigte Schülerin die sie Dallas in den Clan gebracht hatte. Dies war eine wahre EschenClan Kriegerin. „Was ist?“ fragte Schattenblatt irritiert, als sie ihren Blick bemerkte. „ich glaube.“ begann Fuchsschweif, mit einem Schnurren. „Es ist an der Zeit das du einen Schüler bekommst.“

Donnerherz verfolgte die Spur eines Tiere durch die Dunkelheit. Er konnte nicht viel sehen, doch er ließ sich von seinem Instinkt leiten. Er verfolgte die Spur bis zu einer Lichtung. Das Tier war nur ein Schatten im Licht der Sterne Er zögerte. Sollte er dem Tier folgen? Sein Magen knurrte und entschied für ihn. Langsam schlich er über die Lichtung. Die silbernen Strahlen des Mondes ließen seine weißen Pfoten leuchten und setzen sein Fell in Flammen.

Donnerherz drückte sich ins Gras. Jetzt musste er handeln. Er setzte seinen bestes Jagd kauern ein und schlich über die Lichtung. Langsam schlich er sich auf die Gestalt zu. Doch bevor er sie erreichten konnte drehte sich diese um. Donnerherz erstarrte. Das war keine Beute. „Warum willst du deinen Vater angreifen Donner?“ Donnerherz sah den Kater genau an, doch er konnte ihn trotz des Licht des Mondes nicht genau erkennen. „Wer bist du?“ fragte er. Der Kater kam an ihn heran. „Wir sind euer verderben, Clan Katze.“ fauchte er. Da begriff Donnerherz. Das war ein Traum.

„Verschwinde!“ knurrte er. Überraschenderweise verschwamm der Kater und Donnerherz sah wieder die große Senke mit den vier Bäumen und dem großen Felsen. „Donnerherz du darfst nicht Zögern. Wenn du ein großes Unglück siehst dann musst du Handel.“ Die Stimmen des SternenClan drangen zu Donnerherz durch. „Nehmt auf was ihr in der Kälte findet! Wenn sich Wolken am Horizont auftürmen, und der Wind denn Fluss aufraut, dann wird eine Falke vom Himmel kommen und den Wolf zum Schweigen bringen!

Blinzelnd öffnete Donnerherz die Augen. Trübes Sonnenlicht viel in den Kriegerbau. Gähnend erhob sich Donnerherz und trat auf die Lichtung. Schnee bedeckte diese und Donnerherz sah wie Brombeerranke sich durch den Schnee kämpfte. Er ging ihr entgegen und weichte den Großen Schneehügeln aus, die die Krieger zusammen gehäuft hatten. „Hallo Brombeerranke.“ miaute er. Die dunkelbraune Kätzin sah ihn an. „Hallo Donnerherz. Wie geht es dir?“ „Nicht ganz gut. Hab schlecht geschlafen.“ Brombeerranke schnurrte mitfühlend. „Vielleicht solltest du zu Rosenherz gehen.“ Donnerherz nickte. „Vielleicht hast du recht.“

Er streckte sich. „Aber erst mal muss ich was Essen.“ Brombeerranke sah ihn missmutig an. „Dann Vielspaß. Der Frischbeutehaufen ist, nämlich leer.“ „WAS!“ Donnerherz sah bestürzt zu wie die Königin mit dem Schwant den Schnee, von der Stell weg schob, wo eigentlich die Beute hätte liegen müssen. „Fuchsdrecks.“ fluchte er. Er hörte ein rascheln neben sich. Überrascht sahen Donnerherz und Brombeerranke wie sich ein kleines graues Junges seinen Weg durch die Brombeerranken bahnte. „Steinjunges?“ fragten sie wie aus einem Mund.

Das graue Junge blickte panisch zu den beiden Krieger hoch. „Warum bist du nicht in der Kinderstube?“ fragte Brombeerranke. „Ich... ich.“ stotterte Steinjunges. Donnerherz zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren. „Bist du etwa weggelaufen?“ schnurrte Brombeerranke. Steinjunges blickte sie schüchtern an. „Komm wir gehen zurück zu deiner Mutter.“ Sie wollte das Junge am Nacken packen doch das Junge währte sich. „Lass mich in ruhe! Ich will nicht in die Kinderstube!“ Er sträubte das Fell und fauchte. „Jetzt zeter nicht Rum.“ miaute Brombeerranke. Doch Steinjunges entwand sich ihrem Griff und wollte an ihr vorbei Rennen, doch Donnerherz hielt das Junge am Schwanz fest. „Na, na, na. Spricht man so zu eine Königin?“ „Lass mich los, du Streunerkrieger!“

Donnerherz sah das Junge verwundert an. Zwar war er ein ehemaliger Streuner, aber darüber war, im Clan, schon lange hinweg gesehen worden. Außer natürlich von Sturmkrähe. Aber dass ein Junges ihm solche Feindschaft entgegen bracht war ihm neu. „Steinjunges!“ fauchte eine Laute Stimme. Donnerherz sah zur Kinderstube hinüber und lachte. Frostherz, die Mutter von Steinjunges, schritt wütend zu ihnen hinüber.

„DU! KLEINES! UNGEZOGENES! JUNGES!“ fauchte sie wütend. Steinjunges wurde ganz klein vor Schreck und Donnerherz konnte das gut nachvollziehen. Es gab kaum etwas beängstigender es als eine Wütende Mutter. Die weiße Königin baute sich vor ihrem Jungen auf. „WARUM BIST DU ABGEHAUEN!“ keifte sie Steinjunges an. Der graue Kater machte sich knien und starrte bedrückt auf den Boden. Er sah so aus als würde er am liebsten im Erdboden versinken.

Donnerherz trat zu ihm herüber. Er wollte gerade etwas sagen als ihm ein Geruch auffiel. Etwas bekanntes. Nach Flusswasser und Kiefern. Er leckte sich über die Nase. „Moment mal warst du an der Grenze zum Streuner Territorium?“ Er baute sich vor Steinjunges auf und sah ihn Herausfordernd an. „Was!“ fauchte Frostherz. „Die Streuner Grenze!“ „Was ist hier los?“ Fleckenstern war aufgetaucht und blickte sich fragend um. „Fleckenstern.“ Donnerherz neigte den Kopf. „Wir haben Steinjunges erwischt wie er sich wieder ins Lager schleichen wollte.“ Fleckenstern sah sich irritiert um. „Zurück ins Lager? Ist er etwa weggelaufen?“ Frostherz wand sich. „Ja. Als ich aufgewacht bin war sein Nest leer und Kalt.“ Die Anführerin sah zu Steinjunges. „Warum bist du weggelaufen?“ fragte sie freundlich. Steinjunges sah die Anführerin schüchtern an. „Steinjunges?“

Steinjunges blickte auf. „Schwarzjunges und Weißjunges haben mir erzählt das sie auch weggelaufen sind und eine Katze mit Silbernem Fell getroffen haben.“ Donnerherz erstarrte. Er wusste, er hätte den Jungen nicht vertrauen dürfen. „Was haben sie noch gesagt?“ fragte Fleckenstern. „Sie haben mir erzählt das Das die Katze ihnen angeboten habe in ihre Gruppe zu wechseln.“ miaute das Junge. „Weiter.“ forderte ihn Frostherz auf. Donnerherz wurde nervös. Was wenn die Jungen ebenfalls berichtet haben das er, Donnerherz noch einen weiteren Bruder hatte. Einen der die Clans vernichten wollte?

„Und warum bist du dann weggelaufen?“ wiederholte Donnerherz die Frage. Steinjunges sah ihn verächtlich an. „Ich wollte mir diese Katzen auch ansehen.“ miaute er störrisch.

Schweigen erfüllte die kleine Gruppe. „Und hast du sie gefunden?“ fragte Fleckenstern . Steinjunges sah zur Seite. „Nein.“ flüsterte er kleinlaut. Er lügt, dachte Donnerherz. Er hatte eindeutig Fluss Geruch an dem Jungen Kater entdeckt. Allerdings war ihm das sehr Egal. Er war nur froh darüber das ihm Weißjunges und Schwarzjunges nicht verraten hatten. „Du hast die Katzen also nicht gefunden.“ schnurrte Fleckenstern. „Nein.“ flüsterte Steinjunges. Auch Frostherz schnurrte. „So jetzt aber los in die Kinderstube, du ungezogenes Junges.“ Dann packte sie ihren Sohn am Nackenfell und sie verschwanden in der Kinderstube.

Donnerherz, Brombeerranke und Fleckenstern sahen sich belustigt an. „Mal wieder ein Junges das sich übernommen hat.“ miaute Fleckenstern belustigt. Donnerherz setzte sich auf und legte den Schwanz um die Pfoten. „Das schon. Aber er hat uns belogen.“ „Wie meinst du das?“ fragte Fleckenstern. „Steinjunges hat gesagt er habe die Streunerkatzen nicht gefunden, aber ich habe einen Geruch an seinem Fell erkannt. Das war der selbe Geruch wie bei Flu... ich meine bei der Streunerkatze , die mit Weißjunges und Schwarzjunges geredet hat.“ Fleckenstern sah nun doch beunruhigt an. „Das heißt diese Katze hat schon seit längerem versucht unseren Katzen anzuwerben.“ Donnerherz nickte. „Sieht so aus.“ Fleckenstern erhob sich. „Ich muss mit Beerenfleck darüber reden.“ Damit verschwand sie in Richtung Kriegerbau. Auch Brombeerblüte Stand auf. „Ich muss jetzt auch los. Meine jungen werden Wach. Sollen sich doch die Krieger um die Beute kümmern.“

Sie ging zur Kinderstube als es an ihrem Eingang rumorte. Mit einem lautem Schrei stürmten Weißjunges aus der Kinderstube. Ihr Bruder Schwarzjunges folgte ihr auf dem Fuß. Sie rannten an ihrer Mutter vorbei zu Donnerherz. Schwarzjunges kam schlitternd vor ihm zum Stehen, doch Weißjunges rutschte aus und landete in einem Schneehaufen. „Uff.“ machte sie Kätzin und kroch aus dem Haufen. „Warum hast du dich im Schnee versteckt?'“ fragte Schwarzjunges erstaunt. „Habe ich doch gar nicht, Mäusehirn.“ miaute Weißjunges spielerisch. Sie nahm eine Pfote voll Schnee und bewarf ihren Bruder damit. Dieser fauchte als ihm der Schnee am Kopf traf. Er ging in die Knie und sprang. Weißjunges wollte ausweichen, doch der Größere Katze erwischte sie trotzdem.

Donnerherz schnurrte als die beiden Jungen im Spiel kämpften. Ihm wurde warm als er an den See dachte und wie damals mit seinen Geschwistern ebenfalls so gekämpft hatte.

„Genug ihr zwei. Was wollt ihr denn von mir?“ Die Jungen hörten auf zu Kämpfen und sahen ihn an. „Wir wollten fragen ob du mit uns spielst. Hellpfote und Heckenpfote haben erzählt deine Schwester hätte immer mit ihnen Gespielt.“ Erinnerungen überflutete Donnerherz. Der Tag als Schattenblatt, damals noch Schattenpfote den Clan verlassen hatte. Wie sie kurz zuvor noch mit den Jungen gespielt hatte. Das hatte ihr immer gefallen.

„Donnerherz?“ Schwarzjunges riss ihn aus seinen Gedanken. Das weiße Junge sah ihn erwartungsvoll an. Donnerherz schüttelte den Kopf. „Ich kann jetzt nicht mit euch spielen.“ miaute er. Die beiden Jungen sahen ihn enttäuscht an. „Aber ich geh jetzt auf Jagd und ich verspreche euch, das ich euch das ich eurer Mutter das Beste Stück Beute gebe was ich finden kann. Damit ihr auch schön groß werdet.“ „Das tust du? Danke Donnerherz!“ Weißjunges sprang an ihm hoch und er musste sie mit einer Pfote leicht beiseite drücken. „Ja das werde ich und deshalb muss ich jetzt los.“ Er gab ihnen einen kleinen stoß. „Und jetzt geht spielen.“ Die beiden Jungen strahlten ihn an und rannten in eine wirble aus weißem und Schwarzem Fell davon. Donnerherz Schnurrte und ging zum Eingang. Sein Traum und das er Rosenherz aufsuche wollte hatte er vollkommen vergessen.

Kapitel 10

Schattenblatts Kehle kratzte und sie musste einen Hustenreiz unterdrücken. „Schattenblatt? Alles in Ordnung?“ Ahornblatt sah sie besorgt an. „Alles gut.“ log sie. Ahornblatt warf ihr einen Blick zu der eindeutig Zeigte das sie ihr nicht glaubte, sagte aber nichts. Sie verließen das Lager und schlugen den weg zur NebelClan Grenze ein. Unterwegs trafen sie Häherschwinges Jagdpatrouille. „Na gute Beute gefunden?“ Häherschwinge sah sie missmutig an. „Nein. Der Wald ist so gut wie leer. Und die Blattleere noch lang.“ Schattenblatt war überrascht. Der Wald war leer? Wie konnte das sein? „Das ist unmöglich.“ krächzte sie und fing wieder an zu Husten. Schattenschein, die Häherschwinge begleitet hatte, sah sie besorgt an. „Schattenblatt. Das klingt nicht gut. Du solltest zu Moosblume gehen.“ Schattenblatt funkelte ihre Freundin an. „Nein es ist alles gut.“ Sie richtete sich auf und versuchte den Hustenreiz zu unterdrücken.

Ohne Erfolg. Ihre Kehle zog sich zusammen und sie Hustete wieder. Schattenblatt wurde schwindelig als sie versuchte Luft zu holen. „Schattenblatt!“ Dunkelpfote war hinter seinem Mentor aufgetaucht. „Was ist mit ihr?“ fragte er panisch. Schattenblatt sah ihn an. „Es ist nichts.“ würgte sie hervor. Sie würde lieber den Ganzen Tag mit die Luft anhalten, als das sie ihren Stolz fallen lies. „Gehen wir weiter.“ sie machte einige unsichere Schritte und die anderen folgten ihr nach einigem zögern.

Der Fluss verschwamm, vor ihren Augen als sie eine kurze Atempause machte. Schattenblatt keuchte angestrengt und rang nach Luft. „Schattenblatt ich glaube du solltest wirklich“ begann Schattenschein wieder, doch Schattenblatt unterbrach sie. „Es ist alles gut!“ fauchte sie gereizt. „Wir sollten diese Patrouille zu ende führen.“ „Aber was wenn“ versuchte sie es weiter, doch Schattenschein weiter doch Ahornblatt unterbrach sie. „Schon gut. Wenn Schattenblatt unbedingt krank sein möchte dann lass sie doch. Die Kriegerin funkelte sie vorwurfsvoll an. Schattenblatts Pelz kribbelte, was nichts mit ihrer Erkältung zu tun hatte. „Ich untersuche die Trittsteinen.“ miaute sie und rannte los.

Allerdings konnte sie dieses Tempo nicht lange Halten. Schon nach eineiigen Metern spürte sie wieder diesen Klos im Hals. Frustriert hielt sie an und Hustete wieder. Doch der Klos in ihrem Hals wurde nicht kleiner. Schattenblatt hatte das Gefühl als würde sie ihre Lunge aus husten. Keuchend erreichte sie die Trittsteine die über den Fluss ins NebelClan Territorium führten. Keuchend schleppte sie sich an den Rand und schaute ins Wasser.

Ihre Augen waren Rot und verquollen und ihre Nase war aufgequollen und Feucht. „Schattenblatt?“ Die schwarze Kätzin sah zum anderen Flussufer. „Mondnase?“ Der Heiler des NebelClan sah besorgt zu ihr hinüber. „Geht es dir gut?“ Schattenblatt sah ihn misstrauisch an. „Ja, warum fragst du?“ Der Heiler antwortete nicht sonder sprang in den Fluss. Erstaunt sah Schattenblatt zu wie er mit eleganten Zügen durch das Wasser schwamm. Das erinnerte sie an ihren Bruder, Fluss. Der hatte das schwimmen auch geliebt. Mondnase tauchte auf ihrer Seite des Ufers auf. „He, verschwinde aus meinem Territorium!“ fauchte sie, doch der Heiler ignorierte ihre Drohung. Er wollte ihr die Nase an die Flanke legen doch die Kätzin fuhr zurück. „Was soll das? Lass das!“ Mondnase sah sie an. „Ich bin ein Heiler. Und du bist definitiv krank. Also halt still und lass mich dich untersuchen.“

Schattenblatt funkeltet den Heiler an. „Lass mich und verschwinde aus dem EschenClan Territorium!“ Der Silberne Heiler sah sie an. „Wie du willst. Aber ich rate dir du solltest, wirklich Moosblume aufsuchen.“ Er sprang zurück in den Fluss und schwamm in sein Territorium.

Heiler.“ murrte sie leise. „Die bilden sich immer was ein.“ Sie erneuerten die Duftmarken und kehrte zurück zum Treffpunkt. Unterwegs traf sie Schattenschein. „Alles gut?“ fragte sie besorgt. „Hör auf zu nerven!“ fauchte sie. Die graue Kätzin sah erstaunt zurück und Schattenblatt bedauerte ihren wütenden Tonfall.

Schweigend wanderten sie unter den entlaubten Bäumen zu den anderen. „Da seid ihr ja. Habt ihr was entdeckt?“ fragte Ahornblatt. „Ich habe Mondnase gesehen.“ berichtet Schattenblatt. Den teil das er sie untersuchen wollte verschwieg sie. „Dann zurück zum Lager.“

Auf dem Weg zum Lager fing Schattenblatt wieder an zu Husten. „Das reicht Schattenblatt! Wenn wir wieder da sind Gehst du sofort zu Moosblume!“ Wut kochte in Schattenblatt hoch. „Nein! Es ist nicht so schlimm. Nur eine kleine Erkältung.“ Ahornblatt funkelte sie an. „Das glaube ich dir nicht. Sie dich doch an. Du kippst fast von den Pfoten. Du gehst zu den Heilern das ist ein Befehl!“

Schattenblatt wollte wütend etwas erwidern, doch ihre Lunge zog sich zusammen. Sie keuchte ihr Wurde schwarz vor Augen.

Schattenblatt!“ gedämpft drangen Stimmen an ihr Ohr. Sie versuchte aufzustehen, doch ihre Beine gehorchten ihr nicht. Was ist passiert, dachte sie träge. „Schattenblatt!“ Schattenblatt öffnete die Augen. Moosblume und Taublatt standen über ihr. Besorgt sahen sie zu ihr hinunter. „Was ist mit mir?“ Ihre Stimme war schwach. Taublatt beugte sich zu herüber. „Du hast Grünen Husten.“ miaute Moosblume. Schattenblatt sah sie an. „Was?“ krächzte sie. „Wie...“ „Bei dieser Kälte ist das kein Wunder.“ antwortete Taublatt. „Wir können froh sein das dies bisher der einzige Fall ist.“ „Wie kannst du das sagen?“ Schattenblatt hörte die Stimme von Dunkelpfote. „Ihr müsst sie Heilen!“ Dunkelheit umfing Schattenblatt und die Stimmen entglitten ihr.

Schattenblatt schritt durch den Wald. Ein kalter Wind umfing sie und sie Stellte ihr Fell auf. „Hallo? Ist da jemand?“ fragte sie. Doch nur der Kalte Wind antwortete ihr. Schattenblatt bekam Panik. Normalerweise kam sie im Dunkeln immer gut zurecht, aber hier schienen weder Mond noch Sterne. Sie fing an zu Rennen. Immer weiter. Plötzlich hörte sie eine Stimmen und schnell blickte sie sich um. „Wer seid ihr?“ fragte Sie. „Du erkennst uns nicht?“ flüsterte die Stimme. „Sie erkennt uns nicht.“ eine weitere Stimme gesellte sich zu der ersten. Tiefer und rauer als die erste die Stimme eines Katers. „Wer seid ihr?“ fauchte Schattenblatt, diesmal lauter. Etwas drückte sich an ihre Seite. Fauchend wich sie zurück. „Folge mir und ich werde dir Zeigen wer wir sind.“

Schattenblatt zögerte. „Wer seid ihr? Seid ihr vom SternenClan?“ Die Stimme war wieder direkt neben ihr. „Komm.“ Flüsterte sie. Schattenblatt holte Tief Luft. Und folgte der Stimme.

Die Stimmen und die Präsenz führten sie durch den düsteren Wald. „Komm.“ flüsterten sie immer wieder. „Wohin führt ihr mich?“ fragte Schattenblatt verträumt. Inzwischen war es ihr Egal wer diese Katzen waren. Irgend wo in ihrem benebeltem Verstand wusste sie das es Töricht war fremden Katzen zu folgen und doch tat sie es. Langsam lichteten sich die Bäume und Schattenblatt trat auf eine große Lichtung. Die Stimme und die Präsenz schwebten als dunkle Schatten an ihr vorbei. „Wo bin ich?“ fragte sie wieder. „Dort wo du hingehörst, bei deiner Familie.“ Eine Katze schälte sich aus der Dunkelheit. Er war schwarz braun gefleckt und hatte grüne Augen. „Wer bist du?“ fragte Schattenblatt. Der Kater schnurrte. „Ist das denn wichtig? Komm zu mir Schattenblatt.“ Etwas in dieser Stimme kam Schattenblatt bekannt vor. Sie berührte ihr Herz und erinnerte Schattenblatt an den See und die Scheune in der sie aufgewachsen war.

Komm.“ forderte sie der Kater wieder auf. „Ja komm.“ Die Stimme war wieder da. Sie und die Präsenz waren an der Seite des Katers erschienen und nahmen langsam Gestalt an. Die Stimme wurde zu einer braunen Kätzin und die Präsenz zu einem Silbernen Kater. „Komm riefen alle drei in Einklang. „Komm zu uns und wir werden wieder eine Familie sein!“ Eine Familie. Das wäre schön. Schattenblatt trat einen Schritt auf die Gruppe zu. Und noch einen. Immer weiter tappte sie auf die Katzen zu. Sie war nur noch eine kleine Strecke entfernt. Eine Familie, dachte sie.

HALT!“ Eine kräftige Stimme halte über die Lichtung. Schattenblatt erstarrte und drehte sich um. Am Rande der Lichtung waren drei Kater erschienen. Der Größte von ihnen trat vor. Seine weißen Pfoten leuchteten im Dunkel und sein Fell Schein zu brennen. „Hör nicht auf sie Schattenblatt.“ Der Zweite Kater trat vor. Sein Fell war weiß wie der Schnee der Blattleere. Seine Augen funkelten wie klares Wasser. „Er hat recht. Hör nicht auf sie, sie wollen dich zerstören.“ „Nein Schattenblatt.“ die Kätzin drehte sich um. Fetzenpelz stand neben ihr. „Komm und wir werden zusammen sein. Für immer.“ Sie blickte zurück zu den Katern. Der letzte war vorgetreten. Er war schwarz mit dunklen Streifen im Fell. „Komm Schattenblatt. Du hast sehr wohl Familie. Du hast deine Brüder und deinen Clan“ Meinen Clan. Sie erinnerte sich. Sie war eine Kriegerin. Und gehörte zu ihrem Clan! Sie wand sich den Katzen zu. „Ich gehöre nicht hier her. Ich gehöre zu meinem Clan.“ sie wand sich ab und wanderte zu ihren Brüdern und ihrem Clan Gefährten.

Nein!“ das Jaulen hinter ihr ließ den Boden erzittern, doch sie kümmerte sich nicht darum. Sie würde zu ihrem Clan zurück kehren. Sie erreichte dir Kater Gruppe und der rote legte ihr die Schnauzte auf die Wange. „Komm, Schattenblatt. Du bist Krank und du musst zurück zu deinem Clan.“ Schattenblatt schnurrte und folgte ihm zurück zu ihrem Clan.

„Konntest du sie Retten?“ wieder drangen ihr Stimmen ins Ohr. „Ja. Aber ich weiß nicht wie lange ich sie noch hier behalten kann.“ Schattenblatt öffnete die Augen. „Was ist passiert?“ Moosblume und Fuchsschweif standen neben ihr. Moosblume sah zu ihr hinunter. „Schattenblatt! Du bist wach!“ Sie wollte aufstehen, doch Moosblume drückte sie wieder hinunter. „Warte. Du bist noch lange nicht gesund. Ich konnte dich zwar kurzzeitig Retten, aber das ist nur von kurzer Dauer.“ Moosblumes Stimme war zittrig und während Schattenblatt wieder die Augen schoss, hörte sie noch wie sie flüsterte: „Ich würde sie gerne Retten, aber ich habe keine Kräuter mehr. Und Federstern geht es ebenfalls immer schlechter!“ „Tu was du kannst.“ miaute Fuchsschweif. Dann beugte sie sich zu ihr runter. „Und du, Schlaf und werde Gesund. Dann war Schattenblatt wieder in ihrer Traumwelt gefangen

Fuchsschweif sah zu Moosblume. „Könnt ihr sie wirklich nicht retten?“ Die Heilerin sah sie verzweifelt an. „Ich würde ja gerne, aber unsere Vorräte sind erschöpft. Und da die Streuner unsere Sammelplätze zerstört haben kann ich auch nichts mehr nachholen.“ Fuchsschweif sah wieder hinunter zu ihrer ehemaligen Schülerin. Schattenblatt lag regungslos im Moos. Nur ihre Schwanzspitze zuckte. „Wenn wir nicht schnell etwas tun, dann hat der SternenClan bald eine neue Kriegerin.“ „Und eine Neue Anführerin. Du vergisst Federstern.“ Fuchsschweif blickte betreten zur Seite. Seit Sie eine Kriegerin war wollte sie Anführerin werden. Nur der Tod von Wolkenfeder und Schattenblatts eintreffen im Clan hatten ihr die Möglichkeit gegeben Zweite Anführerin zu werden. Und nun lagen ihre Schülerin und ihre Anführerin im Sterben. Wen würde sie Opfer müssen?“ „Tut für sie was ihr könnt und benachrichtigt mich wenn sich etwas ändert.“ miaute sie und verließ den Heilerbau.

Kapitel 11

Zitternd stand Donnerherz im Schnee und wartete auf den Rest seiner Patrouille. Der Wind wehte ihm um die Ohren und er stellte sein dickes Fell auf um sich vor der Kälte zu schützen. Seine bernsteinfarbenen Augen beobachtet jeden Ast und jeden Schatten.

Der Wind wehte ihm einen Geruch entgegen und er lächelte. Da waren sie ja endlich. „Donnerherz. Warum hast du uns so weit gescheucht?“ Die Aggressive Stimme von Sturmkrähe kam keifend zu ihm herüber. „Das sage ich dir wenn die anderen auch da sind, Sturmkrähe.“ Der dünne graue Kater sah ihn wütend an. Schweigend warteten sie darauf das der Rest auftauchte. Sie mussten nicht lange warten. Der gefrorene Boden knackte. Die beiden Krieger fuhren herum und sahen das die Krieger endlich eingetroffen waren. Rottatze führte sie an. Hinter ihm liefen Eisfeder, Schnefell, zwei Kätzinenn mit weißem Fell. So wie Blütenstaub, Dachsschnauze und sein Schüler Hellpfote. Als sich die Krieger versammelt hatten machte Donnerherz Platz für Rottatze, den Ältesten Krieger der Gruppe.

„Krieger des BrombeerClan! Ihr wisst warum wir hier sind.“ „Nein.“ murrte Sturmkrähe. Rottatze warf ihm einen Vernichtenden Blick zu. „Wir sind hier um die Streuner zu finden, die unsere Beute stehlen.“

Donnerherz stimmte ihm im Stillen zu. Seid sie bei einer Patrouille erfahren hatten das die Streuner auch den EschenClan bestohlen hatten war bei Fleckenstern der Entschluss gereift die Streuner anzugreifen, trotz des Risikos das Katzen verletzt werden konnten. „Wenn wir diesen Streunern nicht zeigen das wir auch in der Blattleere Stark sind, werden sie uns nie in ruhe lassen.“ hatte die Anführerin gesagt.

„Wir werde ihr Lager suchen und ausspionieren. Und wenn wir wissen wo ihre Schwächen sind werden wir sie Angreifen und zerschlagen!“ Donnerherz und die anderen Krieger jaulten begeistert. „Dann los BrombeerClan!“ rief Rottatze und sprang von dem Stein. Die Krieger folgten ihm und gemeinsam rannten sie in Richtung der Streuner Grenze. Donnerherz glühte voller Vorfreude auf einen Kampf. Und er hoffte das er auf seinen Bruder stoßen würde, um ihm zu zeigen das er sich nicht vor ihm Fürchtete.

Sie waren fast an der Grenze angelangt als sie hinter ihnen eine lautes Geräusch hörten. Fauchen fuhren die Krieger herum. Donnerherz Blut kochte und seine Krallen zucken in Erwartung eines Kampfes. „Komm heraus und zeig dich!“ jaulte Rottatze herausfordernd. Ein Busch zitterte und Donnerherz spannte die Muskeln an, bereit zum Kampf. „Dachsschnauze? Bist du da?“ Hinter dem Busch tauchte eine rot graue Kätzin mit einem dickem Bauch. Donnerherz war verblüfft. Das war doch Donnerblüte! Die Gefährtin von Dachsschnauze!

„Donnerblüte, was machst du hier?“ Rottatze war vorgetreten. Die Kätzin sah verwirrt aus ihr Augen waren verschleiert und sie Blickte sich ständig um. Dann entdeckte sie ihren Gefährten. Dachsschnauze. „Dachsschnauze, oh Dachsschnauze!“ sie torkelte leicht und drückte sich an ihren Gefährten. „Äh, Donnerblüte, was machst du hier?“ Die Königin sah ihn an. „Ich habe dich vermisst. Du darfst mich nicht verlassen.“ Dachsschnauze sah sie irritiert an. „Ich habe dich nicht verlassen, ich bin für eine Kampfpatrouille eingeteilt.“ Donnerblüte sah hektisch von einer Seite zur anderen. „A... aber du darfst mich nicht verlassen bleib bei mir.“ Dachsschnauze sah seine Gefährtin an. „Donnerblüte, du bist Verwirrt. Du musst zurück ins Lager. Du darfst unsere Jungen nicht gefährden.“ Die Krieger wurden allmählich unruhig. Rottatze trat vor. „Donnerblüte geh sofort zurück ins Lager. Wir können keine Trächtige Königin mitnehmen.“ Die grau rote Kätzin sah hektisch von einer Katze zur anderen. „Ihr könnt mich nicht allein lassen.“ Rottatze seufzte. „Na gut. Donnerherz, begleite Donnerblüte zurück zum Lager.“

„WAS!“ Donnerherz entglitten die Gesichtszüge. „Warum ich, Dachsschnauze sollte sie zurück bringen es ist seine Gefährtin!“ Er war enttäuscht und kochte gleichzeitig vor Wut. Warum sollte unbedingt er genau die Kätzin zurück bringen, die seiner Schwester so viel Angetan hatte. Rottatzes Augen waren hart wie Eis. „Du bringst sie sicher zurück ins Lager. Das ist ein Befehl. Muss ich mich wiederholen?“ Donnerherz sträubte das Fell. Er erwiderte den Blick des älteren Kriegers. Dieser starrte ungeduldig zurück. „Muss ich dich dazu Zwingen?“ „Aber ich will mit Kämpfen!“ knurrte der rote Kater. „Hör auf dich wie ein Junges zu verhalten. Bring sie zurück. Es wird noch mehr Kämpfe geben als du dir Wünscht.“ knurrte Schneefell. „Donnerherz. Tu was man dir sagt.“ wiederholte Rottatze knurrend.

Donnerherz glühte, aber er wusste es würde Böse Konsequenzen geben wenn er sich weigerte. Wütend neigte er den Kopf. „Na gut. Ich bringe sie zurück.“ Er drehte sich um und miaute. „Komm Donnerblüte wir gehen zurück zum Lager.“

Die beiden liefen die EschenClan entlang zum Lager. Donnerherz hüllte sich in grimmiges Schweigen während Donnerblüte versuchte ein Gespräch zum laufen zu bringen. „Oh danke das du mich zurück zum Lager bringst.“ Donnerherz schwieg. „Weist du es tut mir ja leid, das ich deine Schwester so mies behandelt habe aber...“ Donnerherz knurrte. „Hör auf!“ „Donnerherz, was ich sagen wollte ist...“ „Ich sagte hör auf!“ knurrte er wieder, doch diesmal lauter. Reichte es den nicht das sie gemeinsam unterwegs sein mussten?

„Donnerherz das deine Schwester weggelaufen ist wollte ich doch nicht. Aber sie hat ja nicht auf mich gehört.“ Donnerherz blieb stehen. Sein Atem ging schwer und er versuchte sich zu beherrschen. Was diese Kätzin sagte war unerhört. „Das wolltest du nicht?“ brachte er zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor. „Sie hat nicht auf dich gehört?“ Er drehte sich zu ihr um. Donnerblütes Blick ging zum Himmel und sie beobachtete die Wolken. „Sie mal. Diese Wolke sieht aus wie Dachsschnauze.“ Donnerherz war verblüfft. Die Königin war wirklich nicht mehr sie selbst. Ihre Stimmung schwankte extrem und sie schien ihre Umgebung nicht mehr richtig wahrzunehmen.

Er seufzte. „Komm, wir gehen zurück zum Lager.“ Die gelben Augen der Kätzin leuchteten. „Ja gehen wir zum Lager.“

Sie wanderten weiter und Donnerherz schwiegen weiterhin. „Weist du, als du und deine Schwester...“ begann Donnerblüte wieder doch Donnerherz unterbrach sie grob. „Donnerblüte. Bitte sei Still! Ich kann es nicht mehr hören!“ Die grau rote Kätzin sah ihn Widerspenstig an. Sie wollte etwas erwidern als, sie plötzlich ein Geräusch vernahmen. „Was ist das?“ Donnerherz stellte sich neben sie. „Was den?“ „Ich habe etwas gehört.“ miaute die Königin. Donnerherz spitzte die Ohren. „Warte hier?“ miaute er. Langsam schlich auf die Grenze zu.

„Donnerherz?“ die Stimme der Königin war schwach zu hören. Ein Lautes Rascheln ertönte und Donnerherz hob den Kopf. Eine kleine EschenClan Patrouille war aus dem Wald gekommen und schritt geradewegs auf die Grenze zu. Donnerherz fluchte. „Donnerblüte bleib wo du bist.“ flüsterte er der Kätzin zu.

Als keine Antwort kam drehte er sich um. „Donnerblüte?“ Die Kätzin war verschwunden. „Fuchssdreck!“ fluchte er. Hecktisch sah er sich um. Die EschenClan Katzen waren schon so nah das er sie erkennen konnte. Es waren die Zweite Anführerin Fuchsschweif, und die Krieger Schattenschein und Goldschweif. Sie hatten die Grenze fast Erreicht und Donnerherz überlegte Panisch was er tun könnte.

„Wir können dich riechen Donnerherz!“ Fuchsschweifs Stimme hallte über die gefrorene Lichtung. Verdammt, dachte Donnerherz und erhob sich. „Sei gegrüßt Fuchsschweif. Was kann ich für euch tun?“ Die Zweite Anführerin sah ihn an, in ihrem Blick spiegelten sich Trauer und Zorn. „Wir wollen mit Fleckenstern sprechen. Es geht um das überleben meines Clans.“

Donnerherz zögerte. „Fuchsschweif, so gerne ich euch zu unserem Lager führen würde, aber ich habe gerade alle Pfoten voll zu tun.“ Fuchsschweifs Augen hatten einen grimmigen Ausdruck angenommen. „Ich dachte ich hätte mich klar ausgedrückt. Wir brauchen eure Hilfe. Fünf unserer Krieger sind Krank zwei davon schwer. Bitte Donnerherz.“ Dem rotem Krieger entging der Verzweifelte Tonfall nicht und er wusste wie schwer es der stolzen Kriegerin fallen musste, um Hilfe zu bitten.

Aber er musste immer noch Donnerblüte finden. „Fuchsschweif, bitte ich kann euch nicht...“ „Donnerherz, deine Schwester liegt im Sterben!“ Donnerherz Mund klappte zu. Alles andere verschwand. „Kommt mit. Ich bringe euch zum Lager.“ Er machte eine scharfe Biegung und die Krieger des EschenClan folgten ihm.

Donnerherz rannte durch den Wald. Die Verzweiflung und die Angst um seine Schwester vermischten sich als ein kalter Knoten in ihrem Magen. „Hier lang!“ Er führte sie zum Lagereingang.

Die Katzen verringerten ihr Tempo und Donnerherz sah das Bernsteinfell den Lagereingang bewachte. „Bernsteinfell, wo ist Fleckenstern?“ Der gelbe Krieger sah erstaunt aus als er, hinter Donnerherz fünf EschenClan Krieger sah. „Sie ist in ihrem Bau, aber was machen diese EschenClan Krieger bei dir?“ Donnerherz winkte ab. „Später.“ Er führte die Krieger ins Lager. Dann wand er sich zu Fuchsschweif. „Bitte wartet hier. Ich hole Fleckenstern.“ Die Zweite Anführerin nickte und setzte sich auf den trockenen Boden.

Er rannte zum Anführerbau. „Fleckenstern. Fuchsschweif ist hier.“ Der gefleckte Kopf der Anführerin tauchte auf. „Warum? Und wer hat sie reingelassen?“ Donnerherz keuchte. „Ich habe sie reingelassen und sie möchten mit dir sprechen.“ Die Anführerin trat aus ihrem Bau. „Warum?“ Donnerherz zögerte. „Das sollten sie euch lieber selbst sagen.“ Angesichts seiner Worte funkelten ihre Augen interessiert auf. „Dann los.“

Die Katzen liefen zu den EschenClan Krieger, die noch immer auf der Lichtung saßen. „Fuchsschweif.“ begrüßte Fleckenstern die EschenClan Stellvertreterin. „Was könne wir für euch tun?“ Die rote Kätzin wand sich, als würde ihr Fell jucken. „Wir brauchen eure Hilfe Fleckenstern. In unserem Clan grassiert der Grüne Husten. Fünf unserer Krieger sind Krank. Und eine unserer Königinnen hat sehr kleine Junge und“ sie brach ab. „Warum können Moosblume und Taublatt eure Krieger nicht heilen?“ fragte Fleckenstern. Ihr Stimme war vollkommen neutral und Donnerherz konnte ihre Gefühle nicht erkennen. „Moosblume hat sich ebenfalls angesteckt.“ Antwortete Fuchsschweif tonlos.

Donnerherz war entsetzt. Das Krieger krank warne war, ja schon Schlimm genug, aber eine kranke Heilerin? Das war das Schlimmste was einem Clan Passieren konnte.

„Was wollt ihr?“ Die Kälte in Fleckensterns Stimme überraschte Donnerherz. „Wir brauchen Kräuter von euch ansonsten werden unsere Katzen Sterben.“ Donnerherz Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf seine Anführerin. Fleckenstern hatte den blick auf den Boden Gerichtete und schien zu überlegen. „Rosenherz!“

Die Schildpattfarbene Kätzin trat aus dem Heilerbau und kam zu den Katzen hinüber. „Fleckenstern, was kann ich euch tun?“ Fleckenstern sah sie ernst an. „Haben wir genug Kräuter um dem EschenClan zu unterstützen?“ Rosenherz blinzelte überrascht. „Ich weiß es nicht.“ „Bitte ihr müsst uns helfen. Unsere Katzen sind an Grünem Husten Erkrankt!“

Inzwischen war Heckenpfote ebenfalls aus dem Heilerbau getreten und beobachtete die Krieger. „Ich bin nicht sicher, wie wir helfen können.“ miaute Fleckenstern. „Wir haben offensichtlich nicht selbst genug Kräuter. Wir können euch keine Kräuter geben. Es tut mir leid.“ Fuchsschweif blick entgleiste und auch Donnerherz und Heckenpfote waren entsetzt. „Fleckenstern das kannst du nicht tun!“ Fuchsschweif Stimme hatte einen Flehenden Unterton bekommen.

„Fleckenstern, bitte du musst ihnen Helfen“ Donnerherz packte die Wut, gepaart mit Angst um seine Schwester. Die gefleckte Kätzin sah ihren Krieger mit einem Strengen Blick an. „Und warum Donnerherz? Weil deine Schwester krank ist? Nein. Es tut mir leid, aber wir müssen vor allem an unseren Clan denken.“ Sie wand sich wieder an Fuchsschweif. „Ich muss euch bitten jetzt zu gehen. Donnerherz wird euch zur Grenze begleiten.“ Damit wand sich die Anführerin an und ging zurück zu ihrem Bau.

„Wie konnte sie das tun'?“ Heckenpfotes Stimme war schrill vor entsetzten. Rosenherz sah traurig zu Fuchsschweif. Es tut uns leid Fuchsschweif. Aber das Wort eines Anführers ist Gesetzt, wir können euch nicht helfen.“ Fuchsschweif senkte den Kopf. „Ich verstehe.“ Sie hob den Kopf und ihre Gelben Augen glühten vor Unterdrücktem Zorn und Trauer. „Aber ihr seid schuld an dem Tot unseres Clans!“ schrie sie in Richtung Anführerbau. Schattenschein legte ihrer Zweiten Anführerin den Schwanz auf die Schulter. „Wir sollten gehen Fuchsschweif.“ miaute sie. Die rote Kätzin sah sich wütend um. „Du hast recht Schattenschein. Hier sind wir nicht mehr willkommen.“

Die EschenClan Krieger drehten sich um und Verliesen das Lager. Donnerherz wusste das, Fleckenstern ihm Befohlen hatte sie zu begleiten, aber das war ihm Egal. Fleckensterns Weigerung dem EschenClan zu Helfen ging ihm gewaltig gegen den Strich. Er schritt zum Anführerbau. „Donnerherz warte.“ rief Rosenherz, doch er ignorierte sie gekonnt. Wütend betrat er den Bau von Fleckenstern und polterte los. „Wie kannst du ihnen nicht Helfen Sie Sterben! Sind dir die Anderen Clans völlig Egal?“ seine Stimme war laut und es kümmerte ihn nicht wenn die anderen Katzen ihn hörte. Fleckenstern, die mit dem Rücken zu ihm saß drehte sich langsam um. Ihre Augen funkelten als sie ihn An sah. „Bei jedem anderen Krieger, würde ich jetzt wegen Respektlosigkeit gegenüber der Anführerin bestrafen, aber bei dir lass ich noch einmal Nachsicht walten.“

Der rote Kater sah seine Anführerin, an und war drauf und dran eine weiter Schimpftirade los zu lassen, doch Fleckenstern kam ihm zuvor. „Du fragst dich warum ich dem EschenClan nicht geholfen habe. Das verstehe ich. Aber ich habe meine Beweggründe.“ „Und die wären?“ fragte Donnerherz grimmig.

Seine Anführerin warf ihm einen Blick zu indem deutliche geringschätzig wegen seines Verhaltens zu sehen war. „Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig Krieger.“ Als Donnerherz den Blick erwiderte, bemerkte er das er zu weit gegangen war. Es stand ihm nicht zu die Entscheidungen seiner Anführerin zu Hinterfragen. „Es tut mir leid, Fleckenstern. Ich sollte deine Entscheidungen nicht anzweifeln.“ Er wollte schon gehen, als Fleckenstern erneut zu sprechen anfing. „Es war in der Letzte Blattleere. Der SchluchtClan hatte am meisten zu Leiden. Wolfsstern war damals noch Stellvertreter. Krähenstern schickte ihre Heiler los um Kräuter von uns zu erbitten. Ich gewährte sie ihnen.“ Ein Ausdruck der Bitternis erfühlte ihren Blick. „Ich dachte es wäre eine Gute Entscheidung und ich könnte mir das Wohlwollen des SchluchtClan sichern. Doch dann erkrankten unsere Katzen ebenfalls. Auch mein damaliger Gefährte und unsere Jungen.“ Donnerherz war schockiert. Was Fleckenstern da berichtete war schrecklich. „Sie erkrankten an Grünem Husten und als wir von den anderen Clan nun ebenfalls, um Kräuter baten verweigerten sie uns diese.“ Ihr Blick glitt wieder zu dem Roten Krieger. „Und als sie alle Starben. Als die Katzen meines Clans, meiner Familie, Starben, schwor ich mir das ich meinen Clan immer an erster stelle setzte. Und darum kann ich dem EschenClan nicht Helfen.“

Donnerherz senkte den Kopf. „Aber es ist doch meine Schwester, die Krank ist.“ murmelte er schwach. Fleckenstern sah ihn an. „Das ist nicht wichtig. Der Clan kommt an erster Stelle. Und der Clan deiner Schwester hat uns einer unserer Krieger genommen. Und das nur weil er verliebt war. Und ich werde keinem Helfen der uns schadet.“ Die Stimme der Anführerin war wieder hart und Autoritär.

„Und nun geh. Ich habe schon Zuviel gesagt.“

Als Donnerherz den Anführerbau verließ schwirrte sein Kopf vor dem was er gehört hatte. Fleckenstern hatte gute Gründe aufgezählt und trotzdem war Donnerherz nicht zufrieden. Es Missfiel ihm seiner Schwester nicht zu helfen. Doch bevor er etwas entscheiden konnte kam Brombeerranke auf ihn zu. Donnerherz, hast du Donnerblüte gesehen?“

Beim klang dieser Frage lief es Donnerherz kalt den Rücken runter. Wie hatte er Die rotgraue Kätzin nur Vergessen können. Verflucht! Die Nachricht des EschenClan hat mich vollkommen abgelenkt. Als er sah das Brombeerranke ihn noch immer Fragend ansah, überlegte er hektisch was er sagen konnte.

Die Gewünschte Ablenkung kam unerwartet. Schwarzjunges und Weißjunges waren auf den Baumstamm geklettert der den Kriegerbau bildete und fingen an Schnee auf jeden Krieger zu werfen der den Bau verließ oder betrat. „Warte Donnerherz, ich muss meine Jungen kurz die Ohren waschen.“

Die Königin ging zu ihrem Nachwuchs und Donnerherz verließ mit einem Stummen Seufzer der Erleichterung das Lager.

Kapitel 12

Donnerherz rannte durch den verschneiten Wald und versuchte eine Geruchsspur der Trächtigen Kätzin. „Verflucht, wo bist du?“ murmelte er leise. Das er es zugelassen hatte das die Königin allein und verwirrt durch den Wald lief. Leise vor sich hin Fluchend erreichte er die EschenClan Grenze. Der starke Geruch der Patrouille die das Lager besucht hatte schwebte in der Luft, doch er beachtete ihn nicht.

Was er suchte war der Geruch, jener Kätzin die seine Schwester verjagt hatte. Er verwünschte sich und alles um ihn herum, weil die Dinge immer wieder außer Kontrolle Gerieten. Und das er darum Bemüht war ständig den Schaden zu begrenzen. „Warum kann nicht alles einfach sein?“ fragte er sich selbst.

Seufzend lief Donnerherz an der Grenze entlang und suchte nach einer Geruchsspur. „Komm schon, wo bist du Donnerblüte?“ Der rote Kater war verzweifelt, wenn er die Königin nicht fand würde das schreckliche Konsequenzen geben. Er schwang seinen Kopf hin und her in der Hoffnung einen Geruch aufzufangen.

Und tatsächlich. An einem der Büschen hing der Geruch von Milch. „Endlich.“ Er rannte los und fing weitere Gerüche auf. In Siegesstimmung rannte er weiter und hoffte das er die ihm Verhasste Königin finden würde.

Doch er freute sich zu früh. Die Spur verschwand als Donnerherz einen kleinen Fluss erreichte. Frustrierend knurrend stapfte er am Ufer entlang und überlegte was er tun sollte. Er könnte den Fluss durchqueren, aber das Eis wirkte nicht fest genug für ihn. „Aber für eine Trächtige Königin, auch nicht.“ überlegte er. Verflucht! Er setzte sich und überlegte. Wenn die Königin den Fluss nicht überqueren konnte, dann musste sie ihm Gefolgt sein.

Zufrieden stand er wieder auf und folgte dem Fluss in Richtung Süden.

Doch schon bald merkte er wohin ihn der Weg führte. Direkt zur Streunergrenze.

Nach dem er einer Biegung des Flusses entlang schritt erwischte er wieder eine Spur von Donnerblütes Geruch. Endlich, dachte er und fing wieder an zu rennen. Wenn er sie jetzt finden und zurück zum Lager bringen würde, würde es vielleicht keine Probleme geben.

Er erreichte die Grenze und sofort wurde ihm bewusst, wohin die Königin wollte. Zu den Streunern. Oder besser zu ihrem Gefährten! Fuchsdrecks! Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen? Es war nur logisch das sie Dachsschnauze suchen würde. Schließlich hatte sie mit dem gleichem Vorsatz auch die Kampfpatrouille aufgesucht.

Langsam schlich er durch den Wald und seine Sinne waren auf Hochtouren, da er immer damit Rechnen musste von den Streunern entdeckt zu werden.

Schnee und Eis bedeckten den Boden, was es nicht gerade einfach machte dem Geruch der Königin zu folgen. Zu seinem Glück hatte er schon in seiner Zeit als Junges eine außergewöhnlich gute Nase gehabt, was sich während seiner Zeit bei den Clans noch verfeinert hatte. Plötzlich stoppte er Der feine Milchgeruch der Königin, vermischte sich nun mit dem Geruch von Frischem Blut!

Energie schoss in seine Glieder und er erhörte sein Tempo. Auch wenn er die Kätzin nicht leiden konnte, zuzulassen das sie Starb oder verletzt wurde, nur weil er sie nicht mochte war sogar für ihn zu viel.

Er folgte dem Mischgeruch aus Blut, Milch und BrombeerClan zeigte eine klare Spur durch den Wald. Schlitternd kam er vor einem Strauch zum stehen und durch die knorrigen, Blattlosen Zweige, konnte er den grau roten Pelz und den dicken Bauch von Donnerblüte. Doch seine Erleichterung verwandelte sich in Entsetzen, als er sah wer ihr den Weg versperrte.

„Wo willst du den hin?“ Die höhnische Stimme seines Bruders schnitt durch die kalte Luft. Donnerherz blickte durch den Kahlen Busch und sah ihn. Der silberne Pelz des Katers hob sich kaum vom verschneiten Waldboden ab. Doch was den roten Krieger viel mehr entsetzte war der Kater an seiner Seite.

Und genau dieser erhob jetzt seine Stimme. „Warte Fluss. Ich kenne diese Katzin. Sie ist kein Gefahr für die Gemeinschaft.“ Donnerherz musste schlucken als Fluss weitersprach. „Ruhe Fetzenpelz! Du hast noch nichts zu sagen. Es ist meine Entscheidung was wir mit ihr machen.“

Zu Donnerherz Überraschung nickte Fetzenpelz nur und trat einen schritt zurück. Im BrombeerClan hatte sich Fetzenpelz nie so zurück weisen lassen. Er hatte immer auf seine Unabhängigkeit gepocht.

Doch nun war Fluss weiter auf Donnerblüte zu getreten. „Wer bist du und was willst du Clan Katze?“ Seine Stimme war leise und doch schneidend. Die rot graue Kätzin sah ihn mit großen Ängstlichen Augen an. Sie hatte sich zusammen gekauert und versuchte ihre Ungeborenen Jungen zu schützen. Der silberne Kater kam noch dichter an sie heran und fuhr seine Krallen aus. Langsam hob er die Pfote und führte sie an das Gesicht der Königin. „Ich rate dir zu antworten. Ich werde schnell ungeduldig.“

Das war zu viel für den roten Krieger. Er wollte und konnte nicht zulassen, das eine Trächtige Kätzin verletzt wurde. Und auch wenn er Donnerblüte nicht leiden konnte, musste er sie beschützen. Er spannte die Muskeln in seinen Beinen an und sprang über den Busch. „Weg von ihr!“ knurrte er und schlug nach seinem Bruder. Fluss und Fetzenpelz erstarrten als der rote Kater auf Getaucht war und laut knurrend begonnen hatte zu Kämpfen.

Er schlug nach seine Bruder und erwischte diesen sogar. Der Kräftige schlag schleuderte den silbernen Kater einige Schwanzlängen zurück und Donnerherz baute sich vor Donnerblüte auf. Knurrend.sah er von einem Kater zum anderen. „Weg von ihr oder ihr werdet es bereuen!“ knurrte er wütend. Fluss sah erstaunt auf als er Donnerherz erblickte. „Bruder!?“ in seiner Stimme schwang erstaunen mit und eine Spur von Wut. „Was willst du hier?“ Der rote Kater verengte seine Augen und sein Atem dampfte in der Kalten Luft. „Bedrohst du jetzt auch unschuldige Königinnen?“ fragte er knurrend. Der silberne Kater stand wieder auf und schüttelte sich geschmolzenen Fell.

„Ich bedrohe alle die in unser Territorium eindringen.“ miaute er und seine Stimme klang wieder gelassen. Seine grünen Augen bohrten sich in die bernsteinfarbenen seines Bruders. „Und du bist auch ein Eindringling.“ Donnerherz entging die Drohung nicht, doch er ignorierte sie und wand sich an Fetzenpelz. „Was genau hattest du eigentlich vor? Zu zulassen das deine Clan Gefährtin verletzt wird?“ „Sie ist nicht mehr meine Clan Gefährtin!“ schleuderte der ehemalige Krieger zurück. „Ihr habt mich verbannt!“ fauchte er. Donnerherz wollte schon etwas erwidern, doch er besann sich. Es würde nichts bringen jetzt darüber zu diskutieren.

„Wir wollen euch nichts tun, Donnerblüte hat sich nur verirrt. Bitte lasst uns nun zurück ins Lager gehen.“ Er versuchte seine Stimme ruhig und besonne klingen zu lassen, was ihm nicht ganz gelang. Fluss sah ihn an und ein leises knurren ertönte aus seiner Kehle. Er sah so aus als wollte er zum Angriff übergehen, doch Fetzenpelz stellte sich zu ihm. „Fluss, lass sie doch. Sie sind keine Bedrohung für unsere Gemeinschaft. Und wir müssen Fleck Benachrichtigen.“ Seine Augen bohrten sich in die von Donnerherz. „Uns steht offenbar ein Angriff durch Clan Katzen bevor.“ Donnerherz stellte sein Fell aus. Der halbe Mond im Exil hatte Fetzenpelz offenbar gerissener werden lassen.

„Wir sollten jetzt gehen.“ miaute der rote Krieger und wand sich um. „Wir werden uns vielleicht bald wiedersehen.“ Bei dem Spöttischem Klang in der Stimme seines Bruder lies Donnerherz wieder herumfahre. Er baute sich vor ihm auf und knurrte. „Was meinst du damit?“ Der silberne Kater blieb ruhig,obwohl Donnerherz um einiges größer war als er. „Das wirst du schon noch sehen, Bruder.“ Fluss sprach das Wort Bruder aus, wie eine Beleidigung. „Und nun geh. Oder ich überlege es mir noch einmal.“ Damit verschwand der silberne Kater im kahlen Unterholz. Fetzenpelz sah ihm noch kurz nach, dann wand er sich an Donnerherz. „Dir ist doch wohl klar das ich die gerade geholfen habe oder?“ Donnerherz nickte. „Danke.“ miaute er. Der getigerte Kater nickte knapp. „Beim nächsten mal werde ich dir nicht so sehr helfen können.“ Damit glitt er geschmeidig ins Gebüsch und Eis knackte als er verschwand.

Donnerherz blickte ihm nach und ein Grimmiges Gefühl erfüllte ihn. Das war eine Drohung gewesen, das war ihm klar. Er wand dem Blick von dem Busch ab. Er sah zu Donnerblüte. Die Kätzin hatte ihre kauernde Haltung aufgegeben und blickte ihn an. „Lass uns gehen.“ miaute Donnerherz, als Donnerblüte den Mund auf machen um etwas zu sagen. „Aber Donnerherz was?“ „Ich sagte wir gehen. Du bist schon viel zu lange weg. Denk an deine Jungen.“ Das lenkte die Königin ab. Sie reihte sich hinter dem rotem Krieger ein und sie liefen gemeinsam zum BrombeerClan Lager.

Donnerherz! Donnerblüte!“ Die Stimme von Beerenfleck war voller Erleichterung als sie sahen das die beiden das Lager betraten. „Wo wart ihr?“ der Zweite Anführer rannte auf sie zu und drückte die Nase an die seiner Tochter. „Ich habe sie an der Grenze gefunden. Sie war wohl auf der Suche nach Dachsschnauze.“ Der cremefarben, rote Kater Schüttelte den Kopf. „Weist du eigentlich wie viele Sorgen ich und Steinblüte uns gemacht haben?“ Die Königin sah ihren Vater an. „Es tut mir leid Vater. Aber ich fühlte mich so allein und als mein Gefährte in die Schlacht zog.“ Sie brach ab und ein flehender ausdruckt war in ihre Augen getreten. „Ich verstehe.“ erwiderte Beerenfleck. Er legte seiner Tochter erneut die Nase an die Schnauze und schloss die Augen.

Donnerherz zog sich zurück und ließ die Familie allein.

Er schritt zum Kriegerbau, der unter einem umgestürztem Baumstamm lag. Dort angekommen ging er zu Senne Nest und legte den Kopf auf seine Pfoten. Was heute passiert war passte ihm gar nicht. Zu erst wurde er zu einer Kampfpatrouille eingeteilt um die Streuner anzugreifen, dann musste er eine verwirrte Königin retten, die ihren Gefährten suchte. Und als sei das nicht schon genug, war der halbe EschenClan Krank. Unter diesen auch seine Schwester! Er knurrte leise und seine Gedanken wanderten zu seinem Bruder. Fluss hatte Fetzenpelz also für sich Genwonne. Aber da war noch etwas anderes. Etwas was was Fetzenpelz gesagt hatte. Er grub tief in seinen Gedanken und dann kamen ihm die Worte wieder in den Sinn die der dunkel getigerte Kater gesagt hatte. >>Sie ist keine Bedrohung für unsere Gemeinschaft.<< >>Unsere Gemeinschaft!<< Donnerherz Kopf schnellten in die Höhe. Nein! Das konnte nicht sein! Und dennoch würde es alles erklären. Wenn die Streuner sich zu einer Art Gemeinschaft zusammen geschlossen hatten, würde das die großen Überfälle und den Kräuter Diebstahl im EschenClan erklären.

Der rote Krieger sprang auf. Warum waren sie früher noch nicht drauf gekommen? Er sprang auf und rannte aus dem Kriegerbau. Das musste er Fleckenstern berichten! Er spurtete über die über Lichtung und ignorierte die Fragenden Blicke der anderen Clan Katzen. Er hatte fast den Anführerbau erreicht als eine Stimme über die Lichtung hallte. „Donnerherz!“ Er blieb stehen. Streifenschweif rannte auf ihn zu. Die Schildpatt Farbene Kätzin rannte auf ihn zu und drückte ihrer Nase auf seine. Ihre Augen leuchteten glücklich. „Donnerherz wir müssen dringend reden.“ Doch der rote Krieger unterbrach sie. „Wo ist Fleckenstern?“ miaute er unwirsch. Die Kätzin zuckte zurück.

Aber Donnerherz, es ist wichtig.“ miaute sie fast flehentlich. Doch der rote Kater wischte ihre einwende mit dem Schwanz beiseite. „Das muss warten. Wo ist Fleckenstern!“ Streifenschweifs Blick wurde hart. „Nun gut. Dann eben nicht. Fleckenstern ist in ihrem Bau.“ Mit diesen Worten wand sie sich von ihm ab und ging zum Frischbeute Haufen.

Donnerherz hielt sich vor dem Anführerbau nicht auf und trat einfach ein. „Fleckenstern wir müssen reden.“ fing er ohne Vorsprache an. Die Anführerin fuhr herum. Ihr gelber blick wechselte von Unglaube zu Verärgerung. „Donnerherz du musst dringend lernen was Respekt heißt.“ knurrte sie Wütend. Donnerherz ignorierte ihre Einwände. „Fleckenstern, ich weiß jetzt warum die Streuner so stark sind.“ Die gefleckte Kätzin schwieg überrascht. „Aber wie...“ Die Anführerin des BrombeerClan konnte ihren Satz nicht zu Ende bringen, als am Lagereingang laute Stimmen erklangen. Donnerherz und Fleckenstern sahen sich überrascht und verwirrt an. Dann sprangen sie auf und rannten aus dem Anführerbau.

Erstaunt beobachtete die beiden Katzen wie die Patrouille, die gegen die Streuner Kämpfen sollte . zurück ins Lager schritt und sich wütend um sah. „Da ist er!“ Die Stimme von Sturmkrähe schrillte durch das Lager.

Dann überschlugen sich sie Ereignisse. Aus der Masse der Katzen traten der weiße rote Kater Rottatze und der graue Kater Sturmkrähe. Ihre Augen funkelten vor Wut. Der rote Kater erhob sich auf die Hinterbeine. „Haltet den Verräter!“ Sturmkrähe und Dachsschnauze lösten sich aus der Gruppe und rannten auf Donnerherz zu. Dieser war nicht in der Lage sich zu wehren als sie ihn erreichten und niederschlugen. Er kam hart auf den Boden auf und ihm Schwanden kurz die Sinne. Als er wieder erwachte lag er auf dem gefrorenem Boden und Schnee kitzelte seine Nase. „Rottatze! Dachsschnauze! Sturmkrähe! Was soll das!“ Beerenflecks entsetzte Stimme erfühlte das Lager. „Das würde ich auch gerne erfahren.“ Die Stimme der Anführerin war eine Spur gefasster als die ihres Stellvertreters.

Aus seiner Perspektive konnte Donnerherz nicht viel sehen, aber konnte beobachten wie sich Rottatze vor Fleckenstern und Beerenfleck aufbaute. „Dieser Kater.“ fing er an und deutete auf Donnerherz. „Ist ein Verräter!“

Kapitel 13

„Ein Verräter? Aber wie?“ Fleckensterns Stimme klang gedämpft in Donnerherz Ohren. Er gab einen erstickten Laut von sich. Der Blick der Katzen glitt wieder zu ihm. Donnerherz lag immer noch am Boden. Rottatze drückte ihn mit seinen mächtigen Pfoten zu Boden. „Lass ihn los.“ befahl Fleckenstern. Die roten Pfoten lösten sich von Donnerherz Körper und stöhnend erhob sich der rote Krieger. „Also was ist passiert?“ fragte Fleckenstern wieder.

Rottatze und Sturmkrähe sahen sich an. Dann begann Rottatze. „Als wir die Grenze überquerten um die Streuner zu bekämpfen trafen wir schnell auf eine Spähpatrouille. Wir griffen sie an und sie Flüchteten. Als wir sie verfolgen wollten verliefen wir uns.“ Der weiße Krieger brach ab und Sturmkrähe erzählte weiter. „Wir brauchten den ganzen Tag um die Streuner wider zu finden. Aber letzten endlich trafen wir auf eine weitere Patrouille.“ Er ließ seinen Blick wanderte über die versammelten Krieger um sich der Ungeteilten Aufmerksamkeit sicher zu sein. „Jetzt sah schon.“ drängelte Bernsteinfell. Der graue Kater richtete sich auf und Donnerherz überkam wieder das bekannte Gefühl der Abscheu gegen über des Kriegers mit dem grauem Fell. „Doch anstaut uns anzugreifen, luden sie uns in ihr Lager ein.“ Erstaunt fingen die Krieger an zu murmeln.

Donnerherz Blick wanderte zu Streifenschweif die bei ihrer Mutter, Blütenstaub saß. Er fing ihren Blick auf, doch anstatt ihn zu erwidern wand sich die Schildpatt Kätzin ab. „Und als wir ihr Lager betraten sahen wir einen uns wohlbekannten Krieger. Fetzenpelz!“ Das Gemurmel wurde noch lauter und Beerenfleck drängte sich nach vorne. „Das ist ja alles schön und gut.“ er unterbrach sich. „Oder eher weniger gut. Aber was hat das jetzt mit meinem Ehemaligen Schüler zu tun?“ Die Frage ließ Sturmkrähe allerdings unbeachtet. Er wand sich direkt an Fleckenstern. „Fleckenstern. Wir haben in diesem Lager noch eine weitere Katze gefunden. Einen silbernen Kater.“ Donnerherz stockte der Atem. Er musste etwas sagen. Wenn Sturmkrähe offenbarte das Fluss sein Bruder war... „Dieser Kater behauptete“ Sturmkrähe stoppte wieder und das funkeln in seinen Augen zeigte deutlich wie sehr er den Moment und die Macht genoss die seine Worte ihm gaben.

Donnerherz sträubte sein Fell. Er musste verhindern, das Sturmkrähe sein Geheimnis offenbarte. Seine Krallen zuckten und er spannte seine Muskeln an und wollte springen.

„STOPP!“

Donnerherz Muskeln waren zum Zerreißen gespannt worden, als die schrille Stimme erklang. Er zuckte so heftig zusammen, das er kurz vom Boden abhob. Wie eine Katze sahen die Krieger des BrombeerClan zum Lager Eingang. Im Licht der untergehenden Sonne zeichnete sich eine kleine Gestalt ab. Ihr Rücken und ihr Schweif glühten dunkle rot, ihre weiße Pfoten ließen es so aussehen, als würde sie schweben und Ihre grauen Augen hoben sich kaum von grauem Himmel ab und ihre grünen Augen bohrten sich in die der Anwesenden.

„Schreckgesang!“ Fleckensterns Stimme war heiser vor Überraschung. „Die Seherin des SternenClans Schritt würdevoll über die Lichtung. Jede Katze des Clans neigte ihren Kopf, wenn die Kätzin an ihr vorbei kam. Schreckgesang trat zu Sturmkrähe. Sie sah ihm direkt in die Augen, sagte aber kein Wort.

Die Augen des Katers weiteten sich und er sank zusammen. Donnerherz war klar was passierte. Die Seherin sprach in die Gedanken des Kriegers. Der Blickkontakt der beiden hielt noch einige Augenblicke an und als Sturmkrähe anfing wie ein Junges zu fiepen brach Schreckgesang den Kontakt ab. Ihr blich wanderte wieder über die Katzen. Kein Muskel bewegte sich und es war so still das Donnerherz meinte den Schnee fallen zu hören.

„Dieses Geheimnis ist noch nicht bereit um Gehört zu werden.“ Die Stimme der Seherin war schrill wie immer. „Aber Schreckgesang.“ Fing Fleckenstern an, aber die Seherin unterbrach sie. „Es reicht! Donnerherz Anwesenheit und die seiner Geschwister haben ihre Gründe. Und wenn ihr daran Zweifelt, dann Zweifelt ihr am SternenClan.“ Sie wand sich von Fleckenstern ab und sah zu Donnerherz und die Schrille Stimme der Seherin erfüllte seine Gedanken. Sei unbesorgt junger Krieger. Deine Zeit wird kommen. Achte darauf das der Schatten nicht verschwindet. Die Seherin drehte sich wieder zu Sturmkrähe um. „Und du: denk an meine Worte.“ Sie wollte gerade das Lager verlassen als sich ihr Streifenschweif in den Weg stellte. Auch zwischen ihnen fand kurz ein Geistiger Dialog statt und Streifenschweif fing an zu Schnurren. Dann betrat Schreckgesang den Tunnel und verschmolz mit den Schatten.

Stille breitete sich aus und Schnee fiel leise vom Himmel. „Na das war doch mal was.“ Stachelschweifs Stimme brach das Eis. Die Krieger fingen an Wild durch einander zu reden und Fleckenstern musste mit einem lautem jaulen für Ruhe sorgen. „Das reicht! Wir müssen in ruhe darüber reden. Beerenfleck, Donnerherz, Sturmkrähe. In meinen Bau. Rottatze, bitte sorge dafür das sich alle beruhigen. Diese Versammlung ist beendet!“

Donnerherz folgte seiner Anführerin in ihren Bau. Dort setzte sich die Gruppe auf den Boden und Fleckenstern schloss kurz die Augen. „Was wir da gerade gehört haben, übertrifft alles was ich je erlebt habe.“ miaute sie. „Ich muss dir zustimmen, Fleckenstern.“ brummte Beerenfleck. „Schreckgesangs Auftauchen war sehr überraschend.“ Fleckensterns Blick glitt zu Sturmkrähe. „Sturmkrähe. Was genau hat Schreckgesang zu dir gesagt? Und von was für einem Geheimnis hat Schreckgesang gesprochen?“ Der graue Kater sah sich nervös um. Seine Augen waren seltsam nach inne gekehrt. „Es tut mir leid Fleckenstern. Aber ich kann es dir nicht sagen.“ „Kannst du es nicht oder willst du es nicht.“ Der Krieger sank in sich zusammen. „Beides.“ Sein Blick wanderte zu Donnerherz. „Schreckgesang, hat mir Verboten über das Geheimnis zu reden.“ Dann schwieg er und begann sich seine Brust zu lecken als sei die Sache hiermit für ihn beendet. Die Blicke der Anführerin und ihres Stellvertreters wanden sich nun zu Donnerherz. „Und du Donnerherz, kannst du darüber reden?“ Auch Donnerherz schüttelte den Kopf. Er konnte einfach niemandem Anvertrauen, das sein Bruder die Clans vernichte wollte. „Es tut mir leid Fleckenstern. Aber dieses Geheimnis muss gewahrt bleiben.“ Frustriert schüttelte Fleckenstern den Kopf. Dann hob sie den Kopf wieder und Donnerherz und Sturmkrähe wichen zurück als sie die Wut sahen die in den Augen ihrer Anführerin loderte. „Hinaus! Alle beide!“ keifte sie. „Fleckenstern was ist los?“ versuchte Beerenfleck seine Anführerin zu beruhigen, doch sie schrie auch ihn an. „Ich sagte HINAUS! ALLE!“

Flucht Artig Verliesen die Krieger den Bau ihrer Anführerin. Sie rannten auf die Mitte der Lichtung und blieben keuchend stehen. „was war das?“ fragte Donnerherz entsetzt. So hatte er seine Anführerin noch nie gesehen. „Ich weiß es nicht.“ Beerenfleck klang wahrlich erstaunt und Verwirrt. „So habe ich sie noch nie erlebt.“ „Ist es nicht klar was sie hat.“ Rottatze gesellte sich zu den Katern. „Sei muss das Gefühl haben die Ereignisse entgleiten ihr.“ Der weiße Kater wand sich nun direkt an Beerenfleck. „Beerenfleck, könnte ich dich kurz sprechen? Dachsschnauze und Donnerblüte wollen dich sehen.“ Der Zweite Anführer nickte und folgte Rottatze.

Donnerherz spürte wie Sturmkrähe ihn an der Schulter berührte. Er sah zu dem kleinen grauen Kater herunter und zu seinem erstaunen erkannte er Sorge in den blauen Augen. „Donnerherz, bitte entschuldige, wenn ich dir zu nahe trete, aber Schreckgesang hat mir auch etwas für dich gesagt.“ Donnerherz war erstaunt. Er hatte nicht damit gerechnet das die Seherin mit Sturmkrähe, über ihn geredet hatte. „Was hat sie gesagt?“ fragte er. Der graue Kater druckte noch kurz herum, aber dann begann er. „Die Seherin hat zu mir gesagt, ich soll aufhören dich zu Beneiden.“ „Du beneidest mich?“ Donnerherz war erstaunt. „Ja, aber lenke jetzt nicht ab.“ Er funkelte ihn kurz an, fuhr dann weiter fort.

„Die Seherin hat mir den wahren Grund deiner Anwesenheit anvertraut.“ miaute er. Donnerherz lief es kalt den rücken herunter als er sich daran erinnerte wie er damals den SternenClan getroffen hatte.

Er holte tief Luft und versuchte seinen Atem zu beruhigen. „Ich verstehe. Du weist also warum ich hier-bin.“ erwiderte. Der graue Krieger knurrte frustriert. „Nein du verstehst nicht! Ich weiß Wehr ihr seit! Wer du bist. Wer Schattenblatt ist, wer Wolkenpelz ist und wer Wind und Fluss sind. Was ich sagen will ist.“ Er unterbrach sich als Heckenpfote auf sie zu kam. Die cremefarbene Schülerin rannte auf sie zu. „Sturmkrähe! Ich muss mit dir reden!“

„Was gibt es Heckenpfote?“ fragte dieser überrascht. Schlitternd kam die Heilerschülerin zum Stehen. Keuchen fing sie an zu sprechen. „In dem Lager der Streuner. Hast du da auch Heilkräuter gesehen?“ Sturmkrähe stieß die Luft aus. „Ich bin mir nicht sicher. Es ging alles so schnell.“ „Hast du welche gesehen oder nicht?“ fragte Heckenpfote energisch. „Warum willst du das wissen?“ Die junge Kätzin sah ihn verlegen an. „na ja ich habe gedacht das...“ „Du wolltest den Streunern ihre Kräuter abzuluchsen um den EschenClan zu helfen.“ stellte Donnerherz trocken Fest. „Ja woher wusstest du das?“ Donnerherz musste Schnurren als er den Verwirrten Ausdruck der Schülerin sah. „Du warst so aufgeregt nachdem du erfahren hast das Fleckenstern dem EschenClan nicht helfen wolltest, also ist es nur klar das du wissen willst ob die Streuner noch die Kräuter des EschenClan haben.“

Heckenpfote sah zu Boden. „Du hast recht.“ sie sah zu den Kriegern hoch. „Ist das in Ordnung?“ „Das ist vollkommen in Ordnung.“ Donnerherz wurde wieder überrascht. Sturmkrähe war an die Seite der heiler Schülerin getreten. „Sturmkrähe. Was ist den mit dir los?“ Die Augen des Kriegers funkelten. „Ich habe dir doch gesagt, ich weiß wer ihr seit. Und die Schatten dürfen nicht verschwinden!“

„Wirst du uns helfen Donnerherz?“ Heckenpfotes Stimme war flehend. „Warum willst du das auf dich nehmen Heckenpfote?“ fragte er. Die Heilerschülerin richtete sich auf. „Das erste was mir beigebracht worden ist war das alles Leben wichtig ist. Und ich finde es Unverantwortlich von Fleckenstern, das sie die EschenClan Katzen einfach sterben lässt. Und darum sehe ich es als meine Pflicht an sie zu Retten.“

Donnerherz war beeindruckt von Heckenpfotes Idealismus. „Natürlich werde ich dir Helfen. Es geht immerhin um das Überleben meiner Schwester.“

Heckenpfotes Augen fingen an zu leuchten. „Super! Wann gehen wir los?“ „Donnerherz warf einen Blick zum Himmel. „Wir müssen uns beeilen wenn wir die EschenClan Katzen retten wollen.“ „Also Heute Nacht?“ fragte Sturmkrähe doch Heckenpfote schüttelte den Kopf. „Nein Heute Nacht geht es nicht. Es ist Halbmond und Rosenherz und ich müssen zum Mondsee zur Heiler Versammlung.“ „Dann also Morgen.“ stellte Sturmkrähe fest, aber wieder musste ihn Heckenpfote enttäuschen. „Wir brauchen immer eine weile bis wir uns wieder erholte haben. Die treffen mit dem SternenClan fordern immer ihren Tribut.“ „Dann also frühstens in drei tagen.“ stellte Donnerherz trocken Fest. Sturmkrähe schüttelte den Kopf. „Dann ist es vielleicht schon zu spät.“ warf er ein. „Aber früher geht es nicht.“ widersprach Heckenpfote energisch.

„Heckenpfote!“ die Stimme der Heilerkatze Rosenherz drangen zu den dreien. „Wir müssen los!“ Die cremefarbene Kätzin entschuldigte sich. „Ich muss los. In drei Tagen versprochen!“ mit diesen Worten wand sie sich von den Kriegern ab und rannte zu ihrer Mentorin.

„Drei tage.“ miaute Sturmkrähe verheißungsvoll und sah zum roten Krieger. „Drei Tage.“stimmte Donnerherz ihm zu.

„Donnerherz!“ Die Stimme von Rottatze drang zu Donnerherz herüber. Der weiß Krieger kam zu ihm herüber. „Geh Sturmkrähe.“ giftete er. Überrascht von dem Aggressiven Tonfall des Kriegers trollte sich Sturmkrähe. Nachdem der graue Kater verschwunden war funkelte Rottatze den roten Krieger zornig an. „Hör mal zu junger Krieger. Aus Respekt vor der Seherin Schreckgesang werde ich dich nicht Verraten, aber merke dir meine Worte: Auch ich weiß wer deine Geschwister sind und das sie die Gemeinschaft unterstützen, also merke dir: Von nun an werde ich dich genau im Auge behalte.“

Und mit diesen Worten wand sich der Krieger von Donnerherz ab und verschwand im Kriegerbau während ihm Donnerherz entsetzt hinterher sah.

Kapitel 14

Drei Tage nachdem Sturmkrähe und Rottatze das Geheimnis der Gemeinschaft erkannt hatte waren Donnerherz, Sturmkrähe und Heckenpfote bereit ihre Reise anzutreten.

Als Donnerherz einen Blick zu Sturmkrähe warf, konnte er die neue Ausstrahlung des Kriegers kaum glauben. Nachdem der graue Krieger von Schreckgesang getadelt worden war hatte sich sein Verhältnis zu Donnerherz grundlegend Gewandelt. Er schien wild darauf zu brennen Donnerherz zu Unterstützen und Schattenblatt zu retten.

„Seid ihr bereit?“ Der rote Krieger warf seinen Kameraden einen Blick zu. Sturmkrähe wirkte gefasst und Konzentriert. Heckenpfote dagegen aufgeregt und hibbelig. Schließlich war es ihre erste Mission, wenn auch eine inoffizielle und Verbotene. „Wir sind bereit.“ miaute der graue Krieger. Donnerherz nickte und machte sich auf zum Lagereingang. Ihr Plan war so gefasst das die drei Katzen zu verschiedenen Zeiten das Lager verlassen sollten um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Der rote Kater löste sich von der Gruppe und ging in Richtung Lagereingang. „Donnerherz warte auf mich!“ Eine Mischung aus Ärger und Freude mischte sich in Donnerherz Herz, als er sah das Streifenschweif auf ihn zu kam.

„Streifenschweif. Was gibt es?“ Die Schildpatt Kätzin drückte sich an ihn. „Ich muss dringend mit dir reden. Darf ich dich ein Stück begleiten?“ Donnererz Blick wanderte zu Sturmkrähe und Heckenpfote, die ihn ebenfalls eindringlich ansahen. Er nickte. „Aber nur kurz.“ miaute er. Gemeinsam verließen sie das Lager.

Außerhalb des des Lagers war die Welt weiß. In der Nacht hatte es wieder Geschneit und Donnerherz weiße Pfoten versanken im Schnee und ließen es so aussehen, als würde er über dem Schnee Schweben. Sie gingen nebeneinander her und Donnerherz schlug vorsichtig den Weg in Richtung der Streuner Gemeinschaft ein. Streifenschweif ging schweigend neben ihm und während Donnerherz darauf wartete das sie etwas sagte schien sie mit sich zu ringen.

Nach einer weile wurde Donnerherz nervös. Streifenschweif hatte immer noch nichts gesagt und bald würden Sturmkrähe und Heckenpfote auftauchen. „Also was gibt es denn jetzt?“ fragte er und ergriff so die Initiative. Streifenschweif schien aus ihren Gedanken gerissen worden zu sein. Sie sah ihn an und Donnerherz verlor sich sofort in den warmen blauen Augen. Während er ihren blick erwiderte, wurde ihm etwas klar. Streifenschweif war die erste der Clan Katzen gewesen der er vertraut hatte. Sie hatte zu ihm gehalten, als er seine Treue beweisen musste. Und als Schattenblatt den BrombeerClan verlassen hatte. Und als er versucht hatte Fetzenpelz davon abzuhalten Schattenblatt nachzustellen.

Er liebte Sie.

Diese Erkenntnis überfiel ihn einfach. Es war als hätte ihm jemand die Wolken von den Augen genommen. Er sah noch eine weile weiter ihn ihre Blauen Augen als plötzlich eine Bewegung in seinem Augenwinkel seine Aufmerksamkeit weckte. Hinter einem Busch standen, tief geduckt, Sturmkrähe und Heckenpfote. Sie sahne ihn an und Sturmkrähe signalisierte ihm mit einem wedeln des Schwanzes er solle sich beeilen.

Er nickte leicht und wand sich wieder Streifenschweif zu. „Hör zu Streifenschein ich muss dir etwas sagen.“ begann er als Streifenschweif den Mund aufgemacht hatte. Sie klappte ihren Mund wieder zu und legte ihren gestreiften Schweif ordentlich um ihre Pfoten. Dann nickte sie und Donnerherz fuhr fort. „Ich liebe dich!“ platzte es aus ihm heraus.

Streifenschweifs Augen weiteten sich und sie wollte etwas sagen, doch Donnerherz unterbrach sie. „Ich liebe dich.“ wiederholte er. „Und deswegen musst du mir vertrauen.“ Wieder sah er zu den beiden Katzen hinter dem Strauch. Sie waren inzwischen sehr ungeduldig. „Bitte Streifenschweif du musst mir vertrauen. Ich werde die Grenze zu den Streunern überqueren um dort Kräuter zu holen.“

„Warum?“ die einfache frage der schönen Kätzin irritierte Donnerherz. „Donnerherz auch ich liebe dich. Also, was ist so wichtig das du dein Leben in Gefahr bringst?“ Der rote Krieger sah das flehen in den Blauen Augen. „Weil ich meine Schwester nicht einfach Sterben lassen kann.“ antwortete er. Streifenschweif nickte. „Das verstehe ich. Du musst sie einfach retten. Aber versprich mir eins.“ „Ich verspreche dir alles!“ platzte es aus ihm Heraus und er meinte es auch wirklich ernst. Er würde alles für Streifenschweif tun. „Dann versprich mir: Bleibe am Leben!“ Die Ernsthaftigkeit in der Stimme von Streifenschweif überraschte Donnerherz. Er würde doch nicht sein eigenes leben Opfern um seine Schwester zu retten, oder? Bevor er sich diese Frage beantworten konnte Miaute er einfach: „Ich verspreche es Streifenschweif.“ Die Kätzin schnurrte und drückte sich an ihn. Ihre Nasen berührten einander und Donnerherz genoss den wohligen Schauer der durch seinen Körper jagte.

Sie lösten sich wieder von einander und Donnerherz sah sie an. „Du wolltest mir noch etwas sagen?“ fragte er, doch sie winkte ab. „Das kann warten. Geh und rette deine Schwester du großer Krieger.“ Er schnurrte als er den Humor in ihrer Stimme erkannte und sie Schnurrte ebenfalls. Dann stand er auf und entfernte sich von ihr während sie ihn liebevoll hinter her sah.

„Was war das den?“ fragte Sturmkrähe aufgebracht nachdem er die anderen eingeholt hatte. „Streifenschweif hat mir gestanden,das sie mich liebt.“ antwortete Donnerherz verlegen.

„Das ist ja wunderbar! Gratulierte Heckenpfote. Donnerherz Fell wurde heiß und er leckte sich verlegen das Brustfell. „Das ist ja alles schön und gut, aber unsere eigentliche Aufgabe ist es dem EschenClan zu helfen.“ fauchte Sturmkrähe und seine Worte waren wie ein Schwall kaltes Wasser. „Du hast recht wir sollten weiter.“

Der graue Kater nickte zufrieden und die drei rannten weiter.

Sturmkrähe und Donnerherz fingen an zu rennen und Donnerherz hatte das Gefühl wieder frei Atmen zu können. ER musste seine Schwester retten. Das war sein vorrangiges Ziel! „Wartete auf mich!“ Heckenpfotes Stimme klang gepresst, als ob sie Außer Atem war. Donnerherz Stoppte und sah sich nach der Heilerschülerin um. Die kleine cremefarbene Kätzin mühte sich ab, den älteren Kriegern zu folgen. Der rote Kater wand sich Sturmkrähe zu. „Sturmkrähe warte!“ miaute er. Der graue Kater hielt an und sah sich um. „Was ist?“ knurrte er. Donnerherz deutet auf Heckenpfote. „Heckenpfote ist nicht so schnell wie wir.“ miaute er. Sturmkrähe knurrte frustriert. „Das darf doch nicht war sein.“ Er schritt zu der Heilerschülerin herüber und half ihr über einen Strauch. Die Kätzin nickte dankbar und keuchte. „Das ist deine erste große Tour oder?“ fragte Donnerherz. Heckenpfote nickte. „Weiter als zum Mondsee bin ich noch nicht gekommen.“

Donnerherz wand sich an Sturmkrähe. „Wir müssen langsamer machen ansonsten ist sie zu erschöpft, falls es zu einem Kampf kommt.“ Sturmkrähe knurrte frustriert. „Aber wir dürfen nicht zu lange warten.“ knurrte er. Dann ging er zu Heckenpfote und stieß sie mit der Pfote an. „Heckenpfote hör mir zu. Was du hier erlebst ist nicht nur ein Abenteuer. Das leben von Katzen hängt davon ab.“ Die Augen der Heilerschülerin weiteten sich als der graue Krieger noch dichter an sie heran kam. „Du musst so schnell sein wie noch nie. Und vertraue darauf, das der SternenClan dir die nötige Kraft gibt. Hast du mich verstanden?“ Heckenpfote nickte und stand auf. In ihren Augen funkelte neue Entschlossenheit. „Ich bin bereit.“ miaute sie und Donnerherz stieß erleichtert die Luft aus.

„Dann weiter.“ Die drei Katzen fingen wieder an zu Rennen. „Kennst du den Weg noch?“ fragte Donnerherz Sturmkrähe. Dieser sah ihn verbissen an. „Natürlich. Wenn wir die Grenze erreichen müssen wir dem Fluss Folgen und sind fast sofort Bei ihrem Lager.“ Donnerherz nickte und erhöhte sei Tempo. Die kalte Luft Dampfte vor dem heißem Atem der Katzen.

„Da ist der Fluss!“ Donnerherz bremste kurz ab und sah sich um. Der ``Fluss´´ war eigentlich nur ein kleiner Bach. „Wohin jetzt?“ fragte Heckenpfote. Sturmkrähe blickte sich kurz um, um sich zu Orientieren. „Dort lang. Befahl er dann und setzte mit einem Sprung über den Bach. Donnerherz wartete bis Heckenpfote den Sprung ebenfalls geschafft hatte und sprang dann ebenfalls.“Hier lang.“

Donnerherz und Heckenpfote folgten Sturmkrähe, der nun etwas langsamer ging. „Ist es noch weit?“ fragte Heckenpfote. Sturmkrähe antwortete nicht sonder signalisierte ihnen das sie Stehenbleiben sollten. Vor ihnen erhob sich eine große Hecke. „Ich bin nicht sicher.“ murmelte.

„Es kommt immer darauf an wo man hinwill.“ Donnerherz wand den Kopf. Die Hecke teilte sich und ein Vertrauter silberner Pelz erschien. „Fluss.“ Donnerherz neigte den Kopf. „Bruder.“ Fluss sah ihn verächtlich an. „Es ist lange her seitdem du mich als Bruder bezeichnet hast.“ Die grünen Augen des Kater funkelten. „Ihr wollt sicher zu uns. Kommt ich zeige euch das Lager.“ Mit diesen Worten schob er sich wieder in die Hecke und verschwand. „Das ist doch eine Falle.“ fauchte Heckenpfote. Donnerherz stimmte ihr im geheimen zu. „Ob Falle oder nicht wir brauchen diese Kräuter!“ Entschlossen ging Donnerherz voran durch die Hecke. Dornen durchbohrten seinen Pelz und er konnte kaum etwas Erkennen, doch es gelang ihm sich durch die Hecke zu Wühlen. Als er die andere Seite erreichte und ihm Stockte der Atem bei dem was er sah.

Kapitel 15

Traurig sah Streifenschweif zu wie ihr roter Schwarm im Wald verschwand. Sie senkte den Kopf und ging zurück Richtung Lager. Die Luft war Kalt und sie frohr. Das Lager war in dichtes Schnee Gestöber gehüllt und das Licht drang nur gedämpft zu ihr. „Streifenschweif.“ Streifenschweif sah auf und sah wie ihre Mutter auf sie zu kam. „Blütenstaub.“ Die helle Schildpatt Kätzin trotte auf sie zu. Stachelschweif und Viepernnase begleiteten sie, doch die Kätzin schickte sie mit einem Schwanzwedeln weg. „Streifenschweif ist alles gut? Hast du es ihm gesagt?“ die frage ihrer Mutter verursachte ein unangenehmes Ziehen in ihrer Magengegend. „Nein ich habe es ihm nicht gesagt.“ murmelte sie niedergeschlagen. „Oh.“ Blütenstaub rückte näher an sie heran und leckte ihr den Kopf um sie zu Trösten. Streifenschweif rückte näher an sie heran und fühlte sich für einen Moment wieder wie ein Junges in der Kinderstube.

„Warum hast du es ihm nicht gesagt?“ Blütenstaubs frage betrübte die junge Kätzin nur noch weiter. „Ich wollte es ihm sagen, aber er hat mich nicht ausreden Lassen.“ fing sie an. „Stadt dessen haben seine Augen Plötzlich einen seltsamen Ausdruck angenommen.“ Sie hob den Kopf und sah ihrer Mutter ihn die Augen, die ihren so ähnlich waren. „Er hat etwas so wundervolles gesagt. Er hat mir gesagt das er mich lieben würde.“ Blütenstaub schnurrte. „Das ist doch wunderbar. Das ist es doch oder?“ Schnell widersprach sie. „Natürlich ist es das. Aber manchmal habe ich das Gefühl er wäre so weit weg.“ Wieder schnurrte Blütenstaub mitfühlend. „Keine Sorge das wird schon.“ „Meinst du?“ Streifenschweif war sich nicht so sicher. Donnerherz war wundervoll. Einfühlsam, Mutig, Stark. Aber manchmal so Abwesend. „Natürlich. Dein Vater und ich haben auch lange gebraucht bis wir wussten was wir für einander fühlten.“ Nun musste die Kätzin auch schnurren. Sie drückte sich an ihre Mutter und beide genossen die gegenseitige Wärme.

Doch die ruhe war ihnen nicht lange vergönnt. Ein vor Wut rasender Rottatze kam auf sie zu. Im Schlepptau hatte er Dachsschnauze, Kiefernase und Bernsteinfell. „WO ist er? WO IS ER!“ Von wem redest du Rottatze?“ Fragte Streifenschweif. „Natürlich von Donnerherz.“ Streifenschweif überlegte schnell. Sollte sie ihre große Liebe verraten oder nicht. „Wo ist er?“ fragte der weiße Kater mit den roten Pfoten wider und seine bernsteinfarbenen Augen Glühten unheilvoll. „Was ist den überhaupt das Problem Rottatze?“ fragte Blütenstaub. Rottatze sah sie wütend an. „Vor ein paar Augenblicken tauchte ein weißer Kater aus dem SchluchtClan in unserem Lager auf und verlangte Donnerherz zu sprechen.“

Als sie das Lager betraten sah Streifenschweif sofort wer der weiße Kater war. Donnerherz Bruder Wolkenpelz saß aufrecht auf der Lichtung und blickte sich Arrogant um. „Wo ist mein Bruder?“ fragte er und beim Klang seiner kalten Stimme lief es der Kätzin Kalt den Rücken runter. „Warum bist du hier?“ Fleckenstern war vorgetreten, ihr Zweiter Anführer Beerenfleck stand direkt hinter ihr. Der Weiße Kater wand der Anführerin langsam sein Gesicht zu. „Ich muss mit Donnerherz sprechen. Es geht um sein Überleben.“ Streifenschweif erstarrte. „Donnerherz ist nicht im Lager. Und wir wissen nicht wann er wider kommt.“ miaute Fleckenstern. „Was willst du ihm sagen?“ Der SchluchtClan Krieger sah sie lange an. „Das werde ich nur in der Gegenwart einer Heiler Katze besprechen, Fleckenstern.“ miaute er kaltschnäuzig.

Fleckenstern nickte. „Dann in den Heilerbau.“ Die Anführerin und ihr Stellvertreter gingen mit dem weißem Kater in den Heilerbau, wo sich Rosenherz aufhielt.

Streifenschweif haderte kurz mit sich selbst und rannte dann auf den Heilerbau zu. Dort Postierte sie sich neben dem dichten Brombeergebüsch und begann zu lauschen.

„Also Wolkenpelz was hast du Geträumt.?“ Fragte Fleckenstern gerade. Der weiße Kater räusperte sich. „Wie ihr wisst leben seit einiger Zeit Streuner hinter der Grenze. Mein Anführer hat Kontakt zu diesen Streunern hergestellt um sich für die Schmach zu retten die er durch die Entführung der Katzen erlebt hatte.“ Streifenschweif erinnerte sich. Es war kurz nach Donnerherz Ankunft im BrombeerClan gewesen. Wolfsstern hatte Katzen aller Clans Entführt. Die Clans hatten sich deswegen zusammen Geschlossen um die Katzen zu befreien.

„Wir haben die Streuner Ausgebildet und und sie mit Kriegern aus unserem eigenen Clan gestärkt.“ „Das ist ja alles ganz schlimm, aber Leas hast du Geträumt?“ Beerenflecks Stimme hatte einen Wütenden Unterton bekommen. „Ich habe Geträumt das eine Brombeerstrauch von einem Falken niedergedrückt und zerstört würde.“ erklärte Wolkenpelz knapp.

„Ein Brombeerstrauch der von einem Falken niedergedrückt wird. Was hat das mit uns zu tun?“ Rosenherz Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. „Ihr seit der BrombeerClan. Und der Anführer dieser Gemeinschaft wird auch der Falke genannt.“ Streifenschweif hörte ein rascheln und vermutete das die Katzen sich im inneren des Baus bewegten. „Es tut mir leid Wolkenpelz, aber wir können dir nicht Helfen. Wie ich schon sagte Donnerherz ist nicht hier und wir wissen nicht wo er ist.“ „Und meine Schülerin ist auch verschwunden. Als Wolkenpelz weitersprach klang ehrliche Enttäuschung in seiner Stimme. „Das tut mir leid. Aber ich glaube Donnerherz ist in Schwierigkeiten.“

Streifenschweif vernahm plötzlich einen Lauten Schmerzensschrei. Sie drehte sich um. „Donnerblüte.“ flüsterte sie. Sie löste sich vom Heilerbau und rannte zu Kinderstube. Sie schob sich unter den Zweigen in die Höhle und fragte: „Was ist los?“ Brombeerrankes Stimme war voller sorge als sie Antwortete. „Donnerblüte bekommt ihre Jungen.“ „Jetzt?“ „Nein, Morgen, natürlich jetzt!“ Brombeerrankes Stimme war angespannt. „Hole Rosenherz! Schnell!“ Die Schildpatt Kätzin nickte und rannte wieder zum Heilerbau.

Rosenherz, Donnerblüte bekommt ihre Jungen!“ Die Heilerin sah sie überrascht an. „Jetzt? Aber das ist doch viel zu früh.“ Sie wand sich an ihre Anführerin. „Es tut mir leid Fleckenstern, aber ich muss los.“ Die Anführerin nickte. „Ich glaube kaum das wir hier noch viel tun Können. Du darfst gehen.“ Rosenherz nickte und verschwand aus dem Bau. Auch Beerenfleck verabschiedete sich. Fleckenstern wand sich an Wolkenpelz. „Es tut mir leid Wolkenpelz, aber du musst jetzt gehen.“ Der weiße Krieger nickte. „Ich verstehe Fleckenstern. Richtet meinem Bruder bitte die Warnung aus. Ich bin erschlich besorgt um ihn.“ Fleckenstern schnurrte. „Ich verstehe.“ Dann wand sie sich an und schritt ebenfalls zum Heilerbau.

Wolkenpelz wollte gerade gehen, aber Streifenschweif hielt ihn auf. „Du sagtest Donnerherz ist in Gefahr, oder.“ Der ließe Krieger nickte langsam, fast andächtig. „Das habe ich gesagt, warum?“ „Nun ja, ich glaube ich weis wo er hin will.“

„Wie meinst du das?“ Fragte Wolkenpelz aufgebracht und seine blauen Augen funkelten. Streifenschweif schluckte. „Ich habe Donnerherz vorhin gesehen. Er wollte zu den Streunern und Kräuter für den EschenClan holen. Seine Schwester ist Schwer Krank.“ Wolkenpelz stand wie vom Donner gerührt da. „Schattenblatt.“ murmelte er.

„Du kennst sie?“ fragte Streifenschweif irritiert. Wolkenpelz sah sie verwundert an. „Hat er dir das nicht gesagt? Sie ist meine Schwester.“ Streifenschweif fluchte lautlos. Was war sie doch für ein Dummkopf! Wolkenpelz war doch Donnerherz Bruder. Und somit war er auch der Bruder von Schattenblatt. „Wir müssen schnell los wenn wir Donnerherz retten wollen.“ Streifenschweif wollte schon los rennen, als Blütenstaub auf sie zu kam. „Mutter was was ist los?“ Fragte Streifenschweif. Blütenstaub keuchte. „Du musst uns Helfen. Irgendwas geht schief bei der Geburt von Donnerblütes Jungen.“

Streifenschweif zögerte. Sollte sie Donnerherz helfen? Ihrer großen Liebe? Oder sollte sie bei ihren Clan Gefährten bleiben? Die Entscheidung wurde ihr Abgenommen, als Fleckenstern auf sie zu kam. „Geh und hilf Rosenherz und den Königinnen. Ich gehe mit Wolkenpelz.“

Für einen kurzen Augenblick glaubte Streifenschweif Zweifel in Wolkenpelz Augen zu sehen, doch dieser Augenblick war schnell vorbei. Er nickte „So sei es.“ Er wand sich zum Eingang. „Wir müssen schnell los.“ Die Anführerin und der Krieger rannten aus dem Lager und wurden sofort vom Dunst verschluckt.

Seufzend wand sich Streifenschweif der Kinderstube zu und Das Geschrei von Donnerblüte lenkte sie von Ihren Sorgen um Donnerherz ab. Sie streckte ihren Kopf in die Kinderstube und der Geruch der ihr Entgegen schlug war eine Mischung Milch, Blut und Angst. „Hier bin ich. Wie kann ich Helfen?“

Kapitel 16

Donnerherz und seine Gefährten standen mit offenen Mund da, als sie das Lager betraten. Das war nicht irgendeine Streuner Unterkunft. Das war ein Richtiges Lager! Donnerherz konnte konnte eine Kinderstube entdecken, einen Frischbeute Haufen und mindestens drei Kriegerbaue. „Beeindruckend nicht war Bruder?“ Fluss Stimme war überraschend sanft. In der Lichtung drehte er sich um Willkommen bei der Gemeinschaft der drei Anführer!“

Das sollen Streuner sein?“ fragte Heckenpfote erregt. „Das ist ja ein Richtiger Clan!“ Donnerherz hob seine Pfote und wollte der Schülerin einen Klaps auf die Ohren geben, doch er kam nicht mehr dazu. „Nicht ganz. Wir sind viel besser.“ Donnerherz drehte sich um und sah einen braun schwarz gefleckten Kater auf sich zu kommen. Ihm folgten ein kleiner schwarz weißer Kater so wie zwei Kätzinnen, ebenfalls schwarz weiß. „Fluss. Wer sind diese Katzen?“ fragte der Kater. Er hatte eine Angenehme tiefe Stimme. Fluss neigte den Kopf. „Das sind Clan Katzen Fleck. Die Krieger Donnerherz und Sturmkrähe. Und die Heilerschülerin Heckenpfote.“ Er wand sich zu den Clan Katzen um. Seine Augen glühten vor Schadenfreude. „Und das Donnerherz. Ist Fleck. Einer der drei Anführer. Und er ist unser Vater.“

Donnerherz erstarrte. „Unser Vater?“ brauste er schließlich auf. „Wie kommst du darauf du Haufen Fuchsdreck!“ Fluss machte sich auf einmal ganz klein und warf einen Blick zu Fleck. Donnerherz Angeblicher “Vater“ kniff die Augen zusammen. Er kam ganz dicht an Donnerherz heran und fing an den Geruch des Katers ein zu Atmen. Nach kurzer Zeit nickte er. „Du bist ganz klar Leas Sohn. Du hast einen ähnlichen Geruch wie Fluss und Wind.“ „Wind ist sie auch hier?“ fragte Donnerherz aufgeregt. „Donnerherz! Verliere unser Ziel nicht aus den Augen!“ fauchte Sturmkrähe. Heckenpfote drückte sich schüchtern, an seine Flanke.

Fleck schnurrte böse und deutete auf einen Punkt hinter Donnerherz. „Ich schlage dir vor du fragst sie selbst.“ Lachte er. Donnerherz drehte sich um. Und dort stand sie. Wind. Seine Zweite Schwester. Er hatte sie zum letzten mal gesehen als er und Schattenblatt und Wolkenpelz den See und die Scheune verlassen hatten.

Er wollte auf sie zu gehen doch als er den Ausdruck in ihrem Gesicht sah erstarrt er. Winds Gesicht war eine Maske des Zorns und ihre Augen funkelten in wildem Hass. Was zum, fragte er sich doch er kam nicht dazu die Frage laut auszusprechen, denn Wind begann Laut zu Knurren. „MÖRDER!“ Schrie sie und rannte auf ihn zu. Sie überquerte die Lichtung in wenigen Sätzen und stieß Donnerherz um. Ihre Scharfen Krallen erwischten ihn an den Ohren und Donnerherz spürte wie Blut in sein Gesicht lief.Was zum?“ fragte er doch seine verschollenen Schwester Schlug noch einmal mit den Pfoten zu. Dieses mal erwischte sie ihn an der Schulter und Donnerherz spürte wie eine Alte Narbe aufriss. Der Schmerz fies und doch lähmte er ihn nicht. „Wir müssen ihm Helfen!“ rief Heckenpfote und Sturmkrähe machte sich bereit in den Kampf ein zu greifen. Doch Fleck stellte sich ihm in den Weg. „Nein. Mein Sohn muss diesen Kampf selbst ausfechten. Und sich von der Schuld rein waschen die er unserer Familie Angetan hat.“

Donnerherz wurde Heiß. Von was redete dieser Kater. Wind rollte sich von ihm runter und Sprang auf seinen Rücken. Völlig überfordert mit der Situation war der rote Kater nicht in der sich sich zu wehren.

Jetzt vom schon du Großer Krieger!“ höhnte Fluss. „Zeig das du etwas anders getan hast als dich mit Beute voll zu fressen!“ Donnerherz konnte nicht antworten, denn Winds Zähne bohrten sich in seinen Nacken und er spürte die Krallen seiner Schwester wie sie ihm sie Tief ins Fleisch bohrte.

Sie will mich tatsächlich Töten! Diese Erkenntnis überfiel Donnerherz ganz plötzlich. Seine eigene Schwester Hasste ihn so sehr das sie ihn Umbringen würde.

Nein! So würde er nicht enden. Nicht Jetzt, wo das Leben seiner Schwester von ihm abhing. In wilder Wut sammelte er seine Kräfte und bäumte sich auf. Sein Muskeln spannten sich und Er stellte sich auf die Hinterbeine. Jaulend viel Wind auf den gefrorenen Boden. Donnerherz wand sich zu seiner Schwester um. Wind lag am Boden, doch ihr Kampfgeist war nicht gebrochen. Sie fauchte wild und sprang ihren Bruder an. Doch dieser war vorbereitet. Er lies sich auf den Rückenfallen und Wind bemerkte zu spät was er Plante. Donnerherz traf Sie und die braune Kätzin landete wieder auf dem Boden. Donnerherz brauchte nur einige Sekunden und schon war er über ihr und drückte einer seiner Krallen in ihren Hals. „Was habe ich dir Getan Schwester das du mich so sehr hast?“ Wind knurrte ihn nur Wütend an. Donnerherz verstärkte den Griff seiner Pfote und fuhr seine Krallen aus. „Rede! Oder muss ich dich mit meinen Krallen Kitzeln?“ Angst erfüllte Winds Augen, doch sie sagte immer noch nichts. Donnerherz stieß ein Wildes Knurren aus und unter seiner Pfote quoll Blut hervor.

„Wind! NEIN!“ Fluss rannte auf die beiden Katzen zu und Stieß Donnerherz um. Bluttropfen vielen zu Boden und sprenkelten die Lichtung mit roten Punkten. Der silberne Kater fauchte und schlug Donnerherz die krallen in die Flanke. Doch diesen Kümmerte ihn nicht. Die Verwirrung und der Zorn von seiner Schwester fast Umgebracht worden zu sein hatten ihn in einen Blutrausch versetzt. Er knurrte wild und sein bernsteinfarbenen Augen Funkelten wütend. „Beiseite.“ knurrte er und stieß seinen Bruder mit nur einer Pfote beiseite. Fluss landete neben Wind und war sofort wieder au den Beinen.Was soll das alles? Was habe ich euch getan?“ fragte er laut und Blut tropfte aus seinem Maul. Wind erhob sich, gestützt von Fleck und Fluss, wieder auf die Pfoten. Dabei lachte sie leise. „Erinnerst du die noch an die Scheune Bruder? Unser Leben dort? Mit Mutter? Lea?“ Erinnerungen überfielen Donnerherz. Ja Er konnte sich erinnern.

An euren Letzten Tag dort?“ Wind fing an zu lachen. „Es war alles so schön. Die Sonne schien und es war keine Wolke am Himmel zu sehen.“ Sie sah wieder zu Donnerherz und durchbohrte ihn mit ihren Blicken. „Ja ich erinnere Mich.“ flüsterte Donnerherz und der Blutdurst viel langsam von ihm ab.

Aber warum willst du mich Umbringen?“ fragte er. Dieses mal war es Fluss der antwortete. „Wir waren alle noch am Schlafen und als wir aufgewacht sind wart ihr weg. Einfach weg. Verschwunden!“ das letzte Wort schrie er heraus und Trauer mischte sich in seine Stimme. „Wie konntet ihr nur? Du, Schatten und Wolke? Uns einfach alleine lassen? Weist du was danach passiert ist? Weist du es?!“ „Nein. Was ist passiert?“ fragte Donnerherz und tatsächlich kamen Schuldgefühle in ihm auf. Er hatte tat sächlich nicht daran gedacht was mit seiner Familie Passieren würde.

Was ist denn damals passiert nachdem wir gegangen sind?“ Fluss knurrte. „Jetzt willst du es wissen was?“ Donnerherz nickte. Das wäre vielleicht die einzige Chance zu erfahren was, geschehen war nachdem er gegangen war.

Donnerherz spinnst du?“ Sturmkrähe war Heiser vor Entsetzten. Donnerherz warf ihm einen Warnenden Blick zu. „Während wir reden. Erlaubt bitte meinen Kameraden eure Kräuter zu untersuchen, falls wir zu einer Einigung kommen.“ Fleck zögerte. Er winkte einen kleinen schwarz weißen Kater zu sich heran, Vermutlich seinen Heiler. Die beiden fingen an zu diskutieren und während Fleck energisch wirkte, wirkte der kleine Kater Nervös, fast Ängstlich.

Donnerherz wartete und ließ seinen Blick durch das Lager wandern. Es war Tatsächlich sehr beeindruckend. Eine große Hecke schützte das Lager vor neugierigen Blicken und feindlichen Katzen. So wie wir, dachte er. Da Fleck und der Kater noch immer diskutierten ging Donnerherz langsam zu Sturmkrähe und Heckenpfote. Der graue Kater hatte den Kampf und den Dialog zwischen Donnerherz und seiner Familie mit wachsendem Unmut verfolgt und sein Fell war vor Ärger gesträubt. „Donnerherz! Was hast du vor?“ fauchte er. Donnerherz bedeutete ihm leise zu sein. Schnell sah er sich um ob jemand lauschte. Da dem nicht so war beugte er sich zu dem grauen Krieger herunter. „Hör zu. Ich habe einen Plan. Wenn es ich wirklich mit diesem Fleck reden kann, musst du Heckenpfote dir die Kräuter ansehen und die beiseite legen mit denen du den EschenClan helfen kannst. Schafts du das?“ Die kleine cremefarbene Kätzin sah ihn an und ihre Augen glänzten Ängstlich. „Schafts du das?“ fragte Donnerherz diesmal sanfter. So viel hing nun von der kleinen Kätzin ab und wenn sie jetzt durchdrehte, würde das keinem Helfen. Heckenpfote sah den roten Krieger unsicher an. „ich schaffe das.“ miaute sie und Atmete einmal tief durch. Sturmkrähe stellte sich neben die Schülerin. „Ich werde sie beschützen.“ Donnerherz schnurrte. „Gut.“ Er legte der Schülerin seine Nase auf den Kopf.

Donnerherz!“ Flecks Stimme klang energisch. Donnerherz drehte sich zu ihm um und sah das er ihm direkt in die Augen blickte. „Mein Stellvertreter und ich haben beschlossen, das deine Kameraden unsere Kräuter begutachten dürfen.“ Erleichterung strömte durch Donnerherz. Fast hatte er es Geschafft. „Danke Fleck.“ miaute er doch Fleck unterbrach ihn. „Aber nur wenn jemand für euch Bürgt.“

Donnerherz erstarrte. Seine Wunden schmerzten. Das konnte doch nicht sein! War alles immer zum Scheitern verurteilt? Er sah sich nach allen Seiten um Die Katzen aus Flecks Gruppe sahen entweder weg oder starrten ihn voller Zorn an. Nein von diesen Katzen konnte er keine Hilfe erwarten. „Ich bürge für ihn!“ Schrie Sturmkralle verzweifelt doch Fleck schüttelte den Kopf. „Nein Clan Katze. Du kannst nicht für dich selbst Bürgen.“ miaute Er. „Ist jemand bereit für die Clan Katzen zu Bürgen?“ Keiner rührte sich. Donnerherz ließ den Kopf sinken. Das war es wohl für seine Schwester so wie ihn und seine Clan Kameraden. Und was hatte er davon? Ein Gespräch mit seiner Familie.

„Ich Bürge für die Clan Katzen!“ Alle Augen fuhren herum. Fetzenpelz stand am Eingang von einem der Kriegerbaue und sah sich herausfordernd um. Donnerherz konnte es kaum Glauben. Fetzenpelz. Der Kater der Verbannt worden war weil er sich in die Falsche Kätzin verliebt hatte.

„Du Fetzenpelz? Warum?“ Flecks Stimme war voller Unglaube. „Nach allem was sie dir Angetan haben?“ Fetzenpelz stellte sich zu seinen Ehemailegen Clan Kameraden und Donnerherz spürte eine Veränderung in seiner Haltung.Er wirkte selbstbewusster. „Weil sie mir nichts getan haben. An allem was passiert ist trage ich selbst die Schuld.“ Er sah zu seinem neuem Anführer. „Ich bürge mit meinem Leben für die Clan Krieger Donnerherz, Sturmkrähe und die Heilerschülerin Heckenpfote.“ Fleck zögerte, offenbar verwirrt von der raschen Entwicklung. Dann nickte er. „Also gut. Kurzer. Führe Heckenpfote und Sturmkrähe zu unseren Kräutern. Der schwarz weiße Kater knurrte, offen bar nicht einverstanden mit den Entscheidungen seines Anführers fügte sich aber dessen Befehl.

Fleck sah sich um. „Und ihr andern: Zurück an eure Aufgaben!“ Die Katzen zerstreuten sich und Fleck kam auf Donnerherz zu. Fetzenpelz verschwand mit einem Respektvollem nickten und folgte Sturmkrähe. Heckenpfote und Kurzer.

Fleck bedeutete Donnerherz ihm zu folgen. „Komm Sohn. Wir haben viel zu besprechen.“

Kapitel 17

„Los du musst Pressen!“ miaute Rosenherz. Streifenschweif sah entsetzt zu wie Donnerblüte die Zähne zusammen presste und ein Schmerz erfüllter Laut ertönte. „Holt etwas auf das sie beißen kann.“ Befahl die Heilerin den Königinnen. Frostherz nickt und verließ die Kinderstube. „Und ihr raus hier.“ miaute Rosenherz den drei jungen zu, die mit großen Augen die Geburt verfolgten. „Aber wir wollen zusehen.“ Protestierte Steinjunges. „Ich sagte RAUS!“ Erschreckt von dem Wütenden Tonfall der Heilerin rannte die drei aus der Kinderstube

„Und du. Hol mir Kerbel aus meinem Bau.“ Streifenschweif nickte und wollt die Kinderstube schon verlassen als ihr einfiel, das sie gar nicht wusste wie Kerbel aussah. „Wie sieht Kerbel aus?“ fragte Sie darum schüchtern. Rosenherz warf frustriert den Kopf in den Nacken. „Wo ist meine Schülerin wenn ich sie brauche?“ Fregatte sie und an Streifenschweif Gewand: „Kerbel ist das Kraut mit den weißen Blüten Und ich brauche auch noch Fenchel und Himbeerblätter..“ Streifenschweif nickte und rannte zum Heilerbau.

Dort sah sie sich nach den Richtigen Kräutern. Hecktisch sah sie sich um Es sah alles so gleich Gleich aus! Frustriert seufzte sie. Dann viel ihr eine weiße Blüte ins Auge. Das muss der Kerbel sein, dachte sie zufrieden. Sie schnappe sich die Blume und sah sich nach Fenchel und Himbeerblättern um. Konnte aber nichts von beiden entdecken. Sie seufzte frustriert und rannte dann wieder zur Kinderstube.

„Ich habe weder Fenchel noch Himbeerblätter gefunden Rosenherz.“ miaute Streifenschweif entschuldigend. Rosenherz sah frustriert zum Himmel. „Na gut es muss auch so gehen. Du musst den Kerbel zu einer Paste kauen und ,dann musst du ihn Donnerblüte ins Maul geben und dann ihre Kehle massieren damit sie es Schluckt.

Streifenschweif nickte. Sie kaute den Kerbel und musste sich alle mühe geben nicht zu Würgen. „Jetzt komm.“ Streifenschweif trat zu Rosenherz und würgte die Paste auf eine Blatt.. „Du musst jetzt tapfer sein Donnerblüte. Wir geben jetzt eine passte und du musste sie Schlucken. Schaffst du das?“ Die Königin schüttelte Krampfhaft den Kopf und keuchte. „Wasser.“ krächzte sie. „Hier ist Wasser.“ Streifenschweif hob einen Moosball auf aus dem Wasser tropfte. Sie ließ einige dieser Trankopfer in Donnerblütes Mund fallen und diese schluckte das kühle nass sofort hinunter. „Mehr.“ krächzte sie. Streifenschweif wollte ihr noch mehr geben, aber plötzlich fing die Königin unkontrolliert an zu zucken.“Die Jungen Kommune!“ Schrie Frostherz. Rosenherz schien wieder ganz her ihrer Gefühle zu sein denn die Befehle die sie gab waren ruhig und präzise. „Vergesst die Passte sie muss das jetzt ganz alleine schaffen.“

Die grau rote Königin keuchte. Ihre Bauch wölbte sich und auf einmal ertönte ein platschen. „Das erste Junge ist da!“rief Streifenschweif. „Du musst die Fruchtblase aufbeißen, aber sei vorsichtig und verletzte das Junge nicht.“ Streifenschweif gehorchte und löste vorsichtig die schleimige hülle. Herr aus kam ein grau schwarzes Junges.

„Jetzt leck es ab um seine Atmung anzuregen.“ Wies die Heilerin die junge Kriegerin an, doch Streifenschweif wusste was zu tun war. Sie senkte den Kopf und begann das Junge trocken zu lecken.

Es roch nach Blut und erst jetzt bemerkte Streifenschweif die Große Blutlache in der sie Stand. „Rosenherz. Donnerblüte Blutet!“ Schrie sie. „Ich weiß aber wir können nichts tun.“ antwortete die Heilerin. „Donnerblüte du musst durchhalten. Für dein Junges.“ „Da kommen keine mehr. Das war das einzige.“ Berichtete Frostherz.

Rosenherz seufzte erleichtert. „Hörst du Donnerblüte? Du bist Mutter geworden.“ miaute sie sanft. Die Königin schnurrte. „Junge oder Mädchen?“ fragte sie schwach. „Ein Mädchen.“ antwortete Streifenschweif. „Ein Mädchen.“ Donnerherz Atmung wurde Schwächer. „Nennt es Hyänenjunges.“ miaute sie und ihre Stimme war kaum mehr ein Flüstern. „Donnerblüte. Nein!“ rief Streifenschweif und auch Rosenherz Augen wurde groß vor entsetzten. Donnerblüte begann unkontrolliert zu zucken. Ihre Beine zuckten hin und her. Ihr Kopf wurde von einer Seite zur anderen und ihre Kralle schossen unkontrolliert aus ihren Pfoten. „Rosenherz, was ist das?“ fragte Frostherz. „Ich weiß es nicht.“ Rosenherz klang besorgt. „Donnerblüte, was ist los.

Doch die grau rote Kätzin antwortete nicht ihre Zähne knackten und Blut floss aus ihrem Maul. „Sie hat sich auf die Zunge gebissen!“ Streifenschweif konnte es nicht glauben. Was passierte hier?“

Rosenherz wollte zu der zuckenden Königin gehen, doch eine von Donnerblütes Pfoten zischte auf sie zu. „Aua!“ Die Königin traf die Heilerin mit Ausgefahrenen Krallen am Ohr. Blut spritzte auf. „Rettet das Junge!“ Kreischte sie. Streifenschweif versandt. Donnerblütes ganzer Körper zuckte immer noch unkontrolliert hin und her. Das neugeborene lag an ihrem Bauch und versuchte an Donnerblütes Bauch zu kommen. „Streifenschweif! Los!“ Die Kätzin schnellte auf das Junge zu. Sie packte es mit den Zähnen und wollte es zu sich ziehen als eine von Donnerblütes Hinterpfoten auf sie zu schnellte. Ein gedämpftes „Nein!“ fauchte sie, doch die Krallen trafen Hyänenjunges am Kopf. Doch Streifenschweif zog sich noch schnell genug zurück. Nur eine kleine Schramme über dem Auge des Jungen blieb zurück.

Donnerblüte zappelte immer noch und es schien nicht aufzuhören. Plötzlich richtete sich die Königin auf und ihr Hals Traf auf einer der Wurzeln die das Dach der Kinderstube bildeten. „Nein!“ Rief Frostherz, doch es war zu spät. Ein knacken ertönte und Donnerblüte brach zusammen.

Stille erfüllte die Kinderstube. Rosenherz trat zu der Königin. Ihre Gliedmaßen waren in seltsamen Winkeln Verrenkt und ihr Kopf stand seltsam vom Körper ab. „Ist sie Tot?“ flüsterte Brombeerranke. Sie Heilerin Zögerte. Sie Untersuchte den Hals der Königin und hob ihre Beine an. Mit einem Dumpfen knall landeten wieder auf den Boden. „Sie ist Tot.“

Klage volles jaulen ertönte und Streifenschweif legte traurig das Junge ab. Es riss sein kleines Maul auf und fiepte. Alle Blicke wanden sich zu ihm. „Was machen wir denn mit ihm?“ fragte Frostherz. „In den Kriegerbau mit ihr. Solange bis wir hier aufgeräumt haben.“ „Ich kann sie Säugen.“ miaute Brombeerranke. Rosenherz nickte. „Das ist gut. Holt die Schüler und ich muss mit Dachsschnauze reden.“

Sie brachten das Junge in den Kriegerbau. Brombeerranke legte sich in eines der Nester und man legte ihr das schwarz graue Junge an ihren Bauch. Gierig suchte es sich seinen Weg und fing bald schon an zu saugen. „Huch das ist aber eine kräftige Kleine.“ schnurrte Brombeerranke. Streifenschweif schaute noch eine weile zu und verließ dann den Kriegerbau. Auf der Lichtung standen Rosenherz und Dachsschnauze. Streifenschweif konnte nicht hören was die Heilerin sagte, konnte aber beobachten wie sich Dachsschnauzes Augen mit Trauer füllte. Er stieß einen lauten Klage laut aus und rannte dann zur Kinderstube, wo seine Tote Gefährtin lag.

„Was passiert jetzt?“ fragte Streifenschweif Frostherz. Die erfahrene Königin sah zum Wolkenverhangenen Himmel. Eine weile sagte sie nichts doch als sie endlich sprach, war ihre Stimme erstaunlich warm. „Hyänenjunges wird unter der Obhut der Königinnen aufwachsen. Mit einem Liebevollen Vater an ihrer Seite. Und wir werden für Donnerblüte die Totenwache halten. So schmerzvoll es auch sein Mag. Sie ist jetzt beim SternenClan.“

Streifenschweif nickte. Sie konnte es kaum Glauben Donnerblüte war Tot. Tot! Sie fing an zu zittern und hatte das Gefühl, erst jetzt richtig zu begreifen was Passiert war. „Sie ist Tot!“ miaute sie und Tränen flossen in ihr Fell. „TOT!“ Frostherz legte den Schwanz um sie und Streifenschweif ließ ihrer Trauer freien lauf. Sie hatte noch nie eine Katze bei so etwas Sterben sehen. Und sie hatte nicht vor bei so etwas wieder bei zu wohnen.

„Habe ich das richtig gehört? Meine Tochter ist Tot?“ Beerenflecks Stimme klang entrückt. Frostherz sah ihrem Zweiten Anführer direkt ins Gesicht. „Ja Donnerblüte ist Tot. Sie starb bei der Geburt ihrer Tochter. Deiner Enkelin.“ Der Cremefarbene Kater mit den roten Flecken sah entrückt zum Himmel. „Nein das kann nicht sein. Erst Weidenfell und jetzt Donnerblüte.“ ER jaulte laut auf und rannte zur Kinderstube, um seiner Tochter die letzte Ehre zu erweisen.

Streifenschweif sah im nach und ihr wurde Plötzlich schwindelig. Die Büsche die das Lager umsäumten schienen auf Streifschweif ein zu stürzen. „Ich muss hier raus.“ keuchte sei Ihr wurde Übel. Sie rannte aus dem Lager und kümmerte sich nicht um die Verwunderten Blicke von Frostherz oder ihrer Mutter, die ebenfalls hinzu gekommen war.

Als sie das Lager verlassen hatte suchte sie sich einen Busch und musste sich erbrechen. Was sie gesehen hatte machte sie fertig. Das Blut das überall gewesen war Das Geräusch das Donnerblütes Genick gemacht hatte als es gegen diese Wurzel geknallt war. Sie schüttelte den Kopf. Sie konnte nicht mehr zurück ins Lager. Sie musste frische Luft schnappen. Zu Donnerherz. Ja sie musste zu Donnerherz. Ihre Pfoten setzten sich scheinbar von ganz alleine in Bewegung. Sie musste Donnerherz finden. Ja. Das musste sie.

Donnerherz machte es sich in dem Bau gemütlich den Fleck bewohnte. „Also dann erzählt mal. Was ist Passiert, als ich, Schattenblatt und Wolkenpelz gegangen waren?“ fragte er. Wind warf ihm einen Blick zu, der so Hass erfüllt war das Donnerherz Glaubte sie würde ihn wieder Angreifen. Doch es war Fluss der Antwortet. „Als du und die anderen weg wart, hat Mama euch gesucht. Sie hat lange nach euch gesucht. Tagelang waren wir alleine und wussten nicht was wir tun sollten. Schließlich waren wir noch Junge. Als Mama dann wieder da war, war sie nicht mehr die Selbe.“

Fluss Stimme erstarb und er musste ein Trauriges schluchzen unterdrücken. „Als wir sie fragten ob sie euch gefunden hätte hat sie uns nur ganz lange angesehen und ist dann Schlafen gegangen. In den Tagen danach sprach sie immer wieder von den Clans und das das bei denen nie Passiert wäre. Und sie hat sich selbst vorwürfe gemacht. Egal was Wind oder ich gesagt haben, sie war besessen davon das ihr nur gegangen seit weil sie eine Schlechte Mutter war. Und dann eines Morgens war sie nicht mehr da. Wir suchten sie den Ganzen Tag. Und schließlich fanden wir sie.“ Donnerherz hörte mit wachsendem Entsetzen zu. In Fluss Augen lag ein Schatten und der Krieger fürchtete sich davor was sein Bruder sagen würde.

„Sie trieb im Wasser um die Versammlungs- Insel. Sie musste sich von der Baumbrücke gestürzt haben und ist Ertrunken.“ Als der silberne Kater den fassungslosen Ausdruck in Donnerherz Gesicht sah fuhr er fort. „Ja Donnerherz. Unsere Mutter ist Tot! Und das nur weil Ihr weglaufen seit!“ fauchte er und Trauer mischte sich in seine Stimme.

Donnerherz fühlte sich innerlich Leer. Seine Mutter war Tot. Ertrunken, weil Donnerherz weggelaufen war. „Was ist dann passiert?“ fragte er mit brüchiger Stimme nicht sicher ob er es überhaupt Hören wollte. Doch Wind redete weiter. Mit schonungsloser Ehrlichkeit. „Nachdem unsere Mutter sich Umgebracht hatte wurde mir eines Klar. Ihr seit schuld daran!“ fauchte sie wütend. „ihr wusstet das Lea nicht sehr gut mit schlechten Nachrichten umgehen kann. Warum seit ihr Abgehauen?“

„Das Spielt keine Rolle Wind.“ miaute Fleck. „Fahr bitte fort.“ Wind gehorchte ohne Widerspruch „Als Lea gestorben war fingen wir an zu verzweifeln. Es gab kein Essen und wir konnten nicht Jagen. Nur das Wasser aus dem See trinken. Tage vergingen. Wir wurden immer dünner und Stritten uns häufiger. Und dann. Als es fast schon keine Hoffnung gab, tauchte unser Vater auf.“ Sie warf Fleck einen liebevollen Blick zu. Der große Kater erwiderte ihn, wand sich dann aber wieder Donnerherz zu. „Du fragst dich sicher, wo ich all die Monde war. Ich gebe es ehrlich zu. Ich bin kein Familien Kater. Als ich erfahren hatte das Lea Junge bekommen hatte war ich geflohen, aus Angst vor de Verantwortung.“ Sein Blick richtete sich auf seien Kinder. „Aber als Lea gestorben war fühlte ich das etwas in mir Zerbrochen war. Also machte ich mich auf den Weg zur Scheune und dort traf ich dann Wind und Fluss. Mir war sofort klar das es sich um meine Kinder handelte. Also jagte ich für sie und päppelte sie wieder auf.“ „Wir erzählten ihm was Passiert war. Und dann kam er zu einem Schluss.“Fluss Augen richtete sich wieder auf Donnerherz und dieser sah die Niedertracht mit dem er ihn ansah. „Uns wurde klar, da ihr die Clans aufsuchen wolltet und beschlossen euch zu folgen.“

Er machte eine bedeutungsvolle Pause. „Und als wir euch dann erreichten war als würde ein Traum war werden. Fleck und Wind entdeckten euch auf einer Lichtung. Als sie es mir berichtete konnte ich s kaum Glauben. Wir hatten euch gefunden und nicht nur das. Als wir in diesem teil des Waldes Stellung bezogen fanden wir auch noch andere Katzen die gegen die Clans Kämpfen wollten.“

Ein zufriedenes Schnurren ertönte aus Winds Kehle. „Katzen die zum Töten bereit waren. Und zwei kannten euch auch schon. Leo und Ruß.“ Donner erinnerte sich als er und seien Geschwister vor Monden die Grenze des StadtClan erreicht hatten waren sie auf zwei Katzen gestoßen. Leo und Ruß. Sie schienen auf der Flucht zu sein und dann ach hatte Donnerherz sie nie wieder gesehen, geschweige denn an sie Gedacht.

„Wir schlossen uns mit ihnen zusammen, aber es kam zu Reibereien. Fleck und Leo wollten beide die Gruppe anführen und beinah hätten wir uns selbst bekämpft, aber dann kam Er.“ Wind stoppte und Ehrfurcht erfüllte ihre Stimme. „Der größte Kater den Ich je gesehen hatte. Ein wahrer Anführer. Und erbrachte noch viele andere Katzen mit. Den Clan der wandernden Seelen.“

Fluss hatte den gleichen Ehrfurchtsvollen Ausdruck angenommen. „Horus führte uns zusammen und gab uns ein Ziel. Die Zerstörung der Clans.“ Er lachte und sah zu Donnerherz. „Wir fingen Klein an. Überfälle auf die Grenzpatrouillen, Beute Diebstahl und Schluss endlich den Diebstahl der EschenClan Kräuter!“

Donnerherz erschauderte. Es war alles noch viel schlimmer als er dachte. Nicht nur eien große Gruppe von Streunern, sonder eine Gut Organisierte Gemein schafft hatte es sich zum Ziel gemacht die Clans zu zerstören. Doch er fasste seine Gedanken. Wenn er jetzt durchdrehte würde ihm das nicht Helfen. „Das heist also dieser Horus ist der Anführer der Gemeinschaft?“ fragte er vorsichtig. Dieses mal war e Fleck der Lachte. „Fast. Die Gemeinschaft besteht aus drei Gruppen. Meine Gruppe, Horus Gruppe und Leos Gruppe. Wir teilen uns die Aufgaben. Ich bin für die Grenze und die Überfälle zuständig. Leo für die Versorgung und Horus ist der Kopf der Gruppe.

Donnerherz überlegte. Was konnte er tun? Er wollte gerade etwas sagen, als Fleck wieder das Wort ergriff. „Warum seit ihr eigentlich gekommen?“ fragte er. Donnerherz atmete erleichtert auf. Endlich konnte er seinen Vorschlag einbringen. „Mein Schwester, deine Tochter Fleck, Ist schwer Krank. Sie und ihr ganzer Clan. Wir wollen Kräuter von euch erbitten und sie Heilen.“

Du hast uns wohl nicht zu gehört. Wir wollen die Clans vernichten!“ Donnerherz schluckte. Das Stimmte. Er wusste nicht was er sagen könnte um diese Katzen zu überzeugen. Auf einmal ertönte ein Tumult auf der Lichtung. „Was ist den da los?“ fragte Fleck verärgert.

Er verließ die Lichtung und seine Kinder folgten ihm. Auf der Lichtung hatten sich zwei kratzen Gruppen gebildet. Ein Gelber Kater, der Donnerherz vertraut vorkam Stand herausfordernd Zwischen ihnen. „Fleck!“ riefe er. „Was hat das zu bedeuten? Was machen Clan Katzen in meinen Kräuter Vorräten?“

Fleck hatte sich vor dem Gelben Kater aufgebaut. „Diese Katzen sind meine Gäste Leo. Wir verhandeln über die Kräuter.“ Leo schien vor Wut förmlich zu Kochen. Er plusterte sein Fell auf, bis er doppelt groß aussäh als er eigentlich war. „Das sind Meine Kräuter! Und du hast keinen Grund über sie zu verhandeln!“

Fleck knurrte. „Doch das habe ich. Es geht um das Leben meiner Tochter.“ Leo lachte. „Meinst du die die dafür gesorgt hat das Fetzenpelz aus seinem Clan gejagt wurde?“ „Ganz genau.“ antwortete Fleck und seine Augen funkelten gefährlich. „Ich habe vor meine Tochter zur Rechenschaft zu ziehen und das geht nicht wenn sie Jetzt schon Stirbt.“ Leo wirkte nicht überzeugt. „Bringt sie her.“ befahl er seinen Katzen. Einige nickten und verschwanden. Kurz darauf kamen sie wieder und schoben Sturmkrähe und Heckenpfote vor sich her.

Die beiden wirkten eher erschreckt als Verletzt und doch machte sich Donnerherz sofort sorgen. „Alles gut?“ fragte er und der graue Kater nickte. „Alles gut.“ „Was ist das hier für ein Chaos?“ Eine Stimme so tief und wohltönend wie sie Donnerherz noch nie gesehen hatte schallte über die Lichtung.

Alles Katzen drehten sich um und als Donnerherz sah weh sie ansahen erstarrte er. Der größte Kater den er je gesehen hatte Stand auf der Lichtung.

Er hatte dunkles goldenes Fell das an einige stellen schwarze Flecken hatte. Eines seiner Augen war golden das andere Glänzte wie der Mond.

Er wurde umringt von anderen Katzen. Ein schwarzer Kater mit dunkelroten Streifen stand direkt neben ihm. Ein Grauer Kater und eine weiße Kätzin folgten ihnen.

Fleck, der sich respektvoll verbeugt hatte flüsterte Donnerherz nun zu. „Donnerherz, darf ich vorstellen: Horus, unser 'Anführer'.“

Kapitel 18

Donnerherz wusste nicht wann er das letzte mal so viel Angst gehabt hatte. Die unterschiedlichen Augen des Anführers durchbohrten ihn und er hatte das Gefühl der Kater würde ihn komplett durch leuchten. „Wer bist du?“ fragte Horus. Donnerherz öffnete sein Maul um etwas zu sagen, doch kein Laut drang aus seiner Kehle.

Ich wiederhole mich nur äußerst ungern. Wer bist du?“ Donnerherz schluckte und fand seine Stimme wieder. „Ich bin Donnerherz. Krieger des BrombeerClan.“ Horus setzte sich auf den Boden. Seine unterschiedlichen Augen funkelten interessiert. „Ein Clan Krieger also. Das ist interessant. Du bist hier um die Kräuter zurück zu fordern die unsere Gemeinschaft gestohlen hat. Oder?“ „Ich fordere nicht. Ich bitte darum. Es geht um meine Schwester. Sie sie unschuldig.“ Horus lachte. „Hältst du mich für ein Monster? Natürlich gebe ich die die Kräuter.“ Donnerherz stockte der Atem. Hatte er das gerade richtig gehört. Dieser Anführer wollte ihm tatsächlich seine Kräuter geben. „Ich dank euch edler Horus.“ Miaute er. „Ich stehe in eurer Schuld.“

Horus, das kannst du nicht tun!“ Winds Stimme war scharf vor Empörung. Der Kater sah sie gelangweilt an. „Und warum nicht meine Liebe?“ Fragte er. Wind schlängelte sich um die anderen Katzen herum zu Horus. „Weil er zu den Katzen gehört die wir zerstören wollen.“ miaute sie. „Du meinst die du Zerstören willst, Liebes.“ tadelte sie Horus sanft. „Aber du hast recht. Wir brauchen eine Gegenleistung. Dafür das ich so freundlich bin und ihm die Kräuter gebe. Was meinst du?“ ER sah der braunen Kätzin in die Augen. Wind schnurrte. „In Kampf wäre doch ganz interessant, oder, mein liebster?“

Liebster?“ Donnerherz glaubte sich verhört zu haben. Fluss indes nickte. „Ja, Horus und Wind sind Gefährten.“

Horus klang als wolle er etwas sagen, als ein Tumult an der Hecke weitere Gäste ankündigte. Die Zweige raschelten und drei Katzen liefen ins Lager. Donnerherz traute seinen Augen nicht. Er kannte diese Katzen. „Donnerherz! Tu es nicht!“ schrie seine Anführerin Fleckenstern.

Horus wirkte milde überrascht. „Na wen haben wir den da. Der treue Krieger Wolkenpelz und zwei Gäste.“ er zuckte mit den Ohren. „Ich hatte dir befohlen die da mit u bringe,“ er deutet mit seinem Gelben Schweif auf Fleckenstern. „Aber was hat die andere hier zu suchen?“

Donnerherz Blick wanderte zu der Letzten Katze und sein Herz machte einen Sprung. Streifenschweif war ebenfalls mit gekommen. Sie Schildpatt Kätzin erwiderte liebevoll seinen Blick.

Horus Ergriff wieder das Wort. „Also nochmal; Was hat diese Kätzin hier zu suchen?“ Wolkenpelz keuchte. Offenbar war er schnell gelaufen. „Es tut mir leid edler Horus, aber sie ließ sich nicht abschütteln. Streifenschweif sagte sie wolle unbedingt zu Donnerherz.“ Fleckenstern trat vor. „Was geht hier vor Donnerherz?“ fragte sie. „Der rote Kater wollte antworten, aber wieder wurde ihm das Wort abgeschnitten. „Das geht dich nichts an Anführerin.“ knurrte Horus. Er trat von seinem Platz zu Fleckenstern. „Eigentlich wollte ich dich Gefangen nehmen, aber ich glaube das ist Jetzt überflüssig geworden. Ich habe was ich wollte.“ Fleckensterns Augen funkelten misstrauisch. „Was meinst du, du Haufen Fuchsdung?“ Doch der Gemeinschaftsanführer wand sich ab. „Ich habe keine Verwendung für dich. Donnerherz ist schon von alleine gekommen.“

Donnerherz sah zu Fleck. Dieser sah ihn Unschuldig an. „Es tut mir leid Donnerherz, aber ich konnte nichts tun.“ Wut entbrannt wand sich Donnerherz wieder an Horus. „Soll das Heißen, das alles wurde nur inszeniert um mich hierher zu Locken?“ Horus schnurrte. „Oh, der Große Krieger kann auch nachdenken.“ laute lachen ertönte doch Horus unterband es schnell. „Ruhe! Es gibt wichtigeres.“ Sein Blick wanderte zu Fleckenstern und Wolkenpelz, die immer noch neben einender standen. „Wolkenpelz, töte die Clan Anführerin.“

WAS?“ riefen die Clan Katzen, doch es war schon zu spät. Wolkenpelz machte es kurz und schwerelos. Als sich Fleckenstern zu ihm umdrehte rannte er los und biss der Anführerin in den Entblößten Hals. „NEIN!“ Rief Donnerherz doch er konnte es nicht mehr Aufhalten. Blut strömt aus der Wunde und Fleckenstern Brach zusammen. „Du Verräter!“ Gurgelte sie, doch Wolkenpelz saß ungerührt da und beobachtet wie die Anführerin Starb. „Es tut mit leid Fleckenstern. Ich hatte eigentlich nichts gegen dich. Du warst einfach im Weg.“ Das glühen in Fleckensterns Augen erlosch und ihre Schwanzspitze zuckte ein letztes mal und lag dann Still da.

Donnerherz Atmete schwer und wartete drauf das Fleckenstern wieder aufstand. Doch nichts passierte. Die bewegungen auf ihrem Hals, kamen nur vom Wind. Entsetzten erfüllte Donnerherz. Seine Anführerin hatte ihr Letztes Leben verloren!

Mörder!“ Die Stimmen von Streifenschweif, Sturmkrähe und Heckenpfote rissen ihn wieder zurück in die Wirklichkeit. „Wie konntest du nur?“ fauchte er seinen Bruder an. Doch dieser erwiderte nur träge seinen Blick. „Sie war im Weg.“ miaute er schlicht. Dann setzte er sich zu Fleckensterns Leiche und begann sich die Pfoten zu Putzen..

MÖRDER!“ knurrte Donnerherz wieder. Er wollte seinen Bruder anspringen und ihm die Augen zerkratzen, doch eine dichte Traube von Katzen versperrte ihm den Weg. „Donnerherz wenn du die anderen Katzen retten willst, dann stelle dich deinem Gegner.“ Wütend und schwer Atmend drehte sich der Rote Kater um. „Gegen wen soll ich Kämpfen?“ Knurrte er. Horus schnurrte bösartig. „Du kämpfst gegen meinen Besten Kämpfer. Albtraum.“

Albtraum hatte seinen Namen wirklich verdient. Sein Fell war dunkel wie die Nacht und die roten Streifen wirkten wie frisches Blut. Er stieß ein wildes knurren aus und alle Katzen machten Platz zum Kämpfen. Doch Donnerherz keine Anstalten sich zu bewegen. Stadtessen Blickte er zu Horus. „Wie lauten die Regeln?“ fragte er. Horus schnurrte unheimlich. „Es gibt keine Regeln. Ihr Kämpft und wenn es mir gefällt dann dürfen deine Kameraden gehen. Mit den Kräutern.“

Donnerherz überlegte. Das schien ihm nicht gerecht, aber es war die Einzige Möglichkeit, wenn er verhindern wollte, das weitere Katzen Starben. „Ich Akzeptiere.“ verkündete er. „Donnerherz, NEIN!“ schrie Streifenschweif und es versetzte Donnerherz einen Stich als er die Verzweiflung in ihrer Stimme hörte. Er drehte sich zu ihr um. „Keine Sorge. Alles wird gut. Ich liebe dich.“ schnurrte er. „Dann Wäre ja alles geklärt. Auf zum Kampf!“ miaute Horus freudig.

Donnerherz nahm in der Mitte der Lichtung Aufstellung. Albtraum war größer als er. Demnach musste Donnerherz seine Schnelligkeit einsetzen um zu Gewinnen. SternenClan hilf mir,betete er Still um beistand, der Himmelskrieger. Albtraum musterte ihn mit stechenden Gelben Augen. Knurrte dann Wild und Griff an

Kapite 19

Donnerherz wusste nicht was schlimmer war. Die Angst zu Versagen oder der Schmerz seiner Wunden.

Albtraum rannte auf ihn zu und Donnerherz wurde sofort in die Defensive gedrängt. Er konnte nichts tun außer die Schläge des Katers ab zu wehren. Dieser Kater war wirklich Stark. Donnerherz sah in seine stechenden Gelben Augen und er erkannte nur die Pure Mordlust in seinem Blick. Ihm kam ein Gedanke. Albtraum wollte ihn Töten. Donnerherz hingegen musste nur eine Gute Show abgeben. Sein Blick wanderte zu Horus. Der gewaltige Kater saß neben Wind und schaute sich den Kampf mit regem Interesse an.

In Donnerherz reifte eine Idee. Er konnte Albtraum nicht besiegen soviel Stand fest. Seine Kampftaktik und Kraft über stiegen die von Donnerherz bei weitem. Er musste ihn so weit Reizten das der Kater einen Fehler machte. Donnerherz wusste das dies Riskant war, doch es schien ihm die Einzige Möglichkeit zu sein die seinen zu Retten. Also gut, dachte er. Dann los. Er gab so viel Kraft wie er konnte in seine Hinterbeine. Als Albtraum zu einem weiteren Schlag seiner Vorderpfoten ansetzte, sprang Donnerherz. Er zog eine kleine Spur aus Blutstropfen Hinter sich her. Inder Luft drehte er sich und landete mit ausgestreckten Krallen auf Albtraums Rücken. Der Kater fauchte und versuchte Donnerherz ab zu werfen, doch dieser Bohrte seine Krallen in das Fell seines Gegners.

Donnerherz öffnete sein Maul und Biss Albtraum in eines Seiner Ohren. Der Kater Kreischte und Donnerherz konnte Blut schmecken. Schnell ließ er den Kater los und sprang von dessen Rücken. Mit einer rolle landete er am Boden, wobei seine Rechtes Hinterbein kurz einknickte. Ich muss mich beeilen, dachte er als er sah wie Blut aus seinem Bein lief. Er sah zu Albtraum, der ihn Wütend Ansah. „War das alles Albtraum? Da habe ich ja schon als Junges besser gekämpft!“ höhnte er. Albtraums Augen Funkelten, wenn dass überhaupt noch ging, noch wütender. „Na warte. Ich mach dich Fertig!“ brüllte er und raste auf Donnerherz zu.

Doch dieser war darauf Vorbereitet. Als Albtraum ihn fast erreicht hatte sprang er wieder. Allerdings gab sein Bein wieder nach so das er nicht schnell genug Sprang. Albtraum erwischte Donnerherz und brachte ihm einen Weitere Wunde am Bauch zu. Stöhnend traf er auf den Boden auf. Wie ein Blitz stand Albtraum über ihm. „War wohl nichts.“ Höhnte dieser und Seine Pfote drückte Donnerherz die Kehle zu.

Donnerherz keuchte. Ihm wurde schwindelig und Rote Punkte erschienen vor seinem Augen. Albtraum wollte ihn Ersticken! Nein so würde er nicht enden. Seine Krallen zuckten und er sammelte all seine Kraft. Er holte mit einer Pfote aus und schlug nach Albtraums Gesicht. Der getigerte Kater schrie auf, offenbar hatte Donnerherz etwas wichtiges getroffen. Der druck auf Donnerherz kehle verschwand, kurz bevor ihm schwarz vor Augen wurde. Er Keuchte und holte einige tiefe Atemzüge. Nachdem er sich erholt hatte sprang er auf und sah sich nach seinem Gegner um. Albtraum hatte sich zusammen gekauert und hielt sich mit einer Pfote ein Auge zu. Als er spürte das Donnerherz ihn Ansah, hob er den Blick. Donnerherz musste mühsam sein Entsetzen unterdrücken. Er hatte Albtraum sein linkes Auge zerstört. Blutige Striemen waren dort wo einst das Auge gewesen war. Doch in dem Anderen Funkelte ungebrochener Kampfwille. „Dafür mach ich dich fertig Clan Katze.“

Und mit ungebrochener Kraft griff der Kater wieder an. Donnerherz knurrte leise. Würde diese Kampf den niemals enden. Er selbst spürte wie er langsam schwächer wurde Die Wunden zehrten an seinen Kräften und er keuchte schwer. Er wich einem Schlag von Albtraum aus und hielt sich an dessen linker Seite. Somit war er außer Sichtweite des Katers, dem Beständig Blut aus dem Gesicht Floss und auch sein anderes Auge behinderte.

Wie könnte er ihn ihn nun besiegen? Nicht nachdenken. Handeln! Sagte er sich. Albtraum war abgelenkt und seine Wunde behinderte seine Sicht.

Der gestreifte Kater trat auf einen Stein,der Glitschig war von Blut. Einen kurzen Augenblick geriet er aus dem Gleichgewicht und Donnerherz erkannte seine Chance. Er rannte auf den Kater zu und stieß ihm seine Krallen in die Seite. Albtraum Schrie und Stürzte. Sieges sicher legte Donnerherz ihm die Ausgefahrenen Krallen an die Kehle.

Totenstille breitet sich auf der Lichtung aus. Donnerherz sah sich um. Die Katzen schienen alle geschockt. Donnerherz sah wie sich die Clan Katzen, außer Wolkenpelz und Fetzenpelz zusammen gestellt hatten.. Streifenschweif schien am Erschreckendsten zu sein. Donnerherz nickte ihr aufmunternd zu. Dann sah er zu Horus. Der gefleckte Kater schien beunruhigt, doch vielleicht täuschte sich Donnerherz auch nur. „Also ich habe den Kampf gewonnen, Zufrieden Horus.?“ Mehrere Katzen der Gemeinschaft schienen beunruhigt, wegen Donnerherz Respektlosem Tonfall, doch das interessierte ihn nicht. Er Blutete gefühlt am Ganzen Körper und war kurz davor zusammen zu Brechen.

Horus erwiderte den Blick des Katers. Sein silbernes Auge funkelte im Licht der Untergehenden Sonne. „Nein ich bin nicht zufrieden. Kämpft weiter.“ Donnerherz konnte kaum glauben. Was erwartetet dieser Kater von ihm. Sollte er Albtraum etwa Töten? Noch bevor er suche einen Reim darauf machen konnte spannte Albtraum alle Muskeln an. Donnerherz konnte nicht mehr Reagieren. Albtraum war verletzt er konnte nur noch auf einem Auge sehen und doch schien er nicht zu besiegen werden zu können.

Albtraums schwere Pfote traf Donnerherz Seitlich am Kopf. Er wollte noch ausweichen doch er war zu langsam. Die Wunden die er davongetragen hatte Schwächten ihn entschieden. Er traf auf einen Tein auf und kurz wurde ihm alles Schwarz vor Augen.

Als er wieder sehen konnte thronte Albtraum über ihm. Seine Krallen zerfetzten ihm den Pelz und rissen sein Fleisch auf. Donnerherz schrie. Und sein Schrei wurde eins mit dem von Streifenschweif, Sturmpfote und Heckenpfote.

Die Schmerzen waren überwältigend. Es schien als würde die Welt nur noch aus seinem Körper bestehen, der von Scharfen Krallen zerfetzt wurde.

Donnerherz. Eine Stimme. Woher kam sie? Wer sprach da? Ein leises Schnurren drang in sein Bewusstsein. Ich bin deine Mutter. Lea? Sturm. Donnerherz war irritiert. Er kannte keine Kätzin namens Sturm. Und seine Mutter hieß Lea. Egal was Passiert, denk daran, das der SternenClan immer an deiner Seite sein wird. Donnerherz musste schnurren. Wenigstens das war sicher. Und nun Mein Sohn, Gewinne diese Kampf! Töte diese Kater und stelle dich deinem Schicksal. Das werde ich Sturm, war Donnerherz letzter Gedanke.

Sein Sichtfeld klarte sich wieder auf und er Registrierte mehrere sahen Gleichzeitig.. Er sah den Kater Albtraum der immer-noch auf ihn eindrosch. Er Registrierte das Streifenschweif sich eng an Sturmkrähe presste und ihn Entsetzt anstarrte. Er sah das Wolkenpelz dem Kampf mit mehr oder weniger Interesse verfolgte. Doch was am wichtigsten war. Er sah Horus Gesicht. Die Gold silbernen Augen des riesigen Katers funkelten und Donnerherz erkannte was den Kater antrieb. Horus weidete sich an dem Kampf und daran das er den Katzen so viel Schmerz zu fügen konnte. Aber ich Spüre keinen Schmerz, dachte Donnerherz und wusste nicht was er davon halten Konnte.

Ein Pranken hieb von Albtraum brachte ihn wieder zurück. Der rot schwarze Kater schien siegessicher. Oh nein mein Freund, dachte er. Er spannte die Muskeln in seinen Beinen ab und trat mit ausgefahrenen Krallen nach dem Bauch des Katers.

Überrascht von dem Plötzlichen widerstand des Kriegers zog sich Albtraum zurück. „Wie kann das sein?“ miaute er verwirrt. Horus Augen glitzerten Interessiert. Donnerherz ignorierte die Verwirrung und griff an. Seine Kralle blitzen und er griff ein letztes mal an. Albtraums Augen weiteten sich erschrocken, doch er fasste sich schnell. Donnerherz Angriff ging ins leere und er war zu langsam um den Nächsten Schlag ab zu wehren Die Krallen des Katers rissen ihm das andere Bein auf und er spürte wie er Blut verlor. Viel Blut. Bitte SternenClan ein letztes mal. Sein Blick viel auf Streifenschweif. Für sie und meine Schwester.

Albtraum stellte sich auf die Hinterbeine. Donnerherz erkannte seine Chance. Er schnellte nach vorne und seine Krallen trafen den Kater an der Kehle.

Blut sprudelte hervor, und ein Entsetzter Blick trat in die Augen des Katers. „Nein.“ hauchte dieser. Sein Blick wanderte zu Horus. „Verzeih mir.“ flüsterte er und brach zusammen.

Donnerherz keuchte. Jeder Muskel in seinem Körper schmerzte und er stand in einer Blutlache. Es war ein Wunder das er überhaupt noch stand. „Danke SternenClan.“ hauchte er. „Donnerherz!“ Streifenschweif sprang an seine Seite. Sie drückte ihre Nase an die seine und ein Schnurren drang aus ihrer Kehle. „Ich liebe dich.“ miaute Donnerherz schwach, dann gaben seine Beine unter ihm nach und er stürzte zu Boden.

„Donnerherz nein! Du darfst jetzt nicht aufgeben!“ miaute Streifenschweif Panisch. Sturmkrähe stellte si9ch an seine Seite. „Genau! Das war der großartigste Kampf den ich eh gesehen habe. Es ist ein Wunder das du so lange durch gehalten hast.“

„Das ist jetzt nicht wichtig. Donnerherz ich muss dir etwas sagen.“ Streifenschweif kam dich an ihn heran. Ihr Fell berührte das sein und sog das Blut auf das aus seinem Körper lief. „Was?“ fragte Donnerherz. Alles tat ihm weh. Wie hatte er so lange durch gehalten? Er wusste es nicht und es war ihm auch egal als er Streifenschweifs Worte vernahm. „Ich erwarte Junge. Du wirst Vater!“

Donnerherz Augen weiteten sich. Das war das Schönste was er jemals Gehört hatte. Streifenschweif erwartete seine Jungen! „Oh Streifenschweif das ist wunderbar.“ Brachte er hervor. Inzwischen schmerzte jeder Atemzug. „Ich bin so stolz auf dich.“ miaute er. Plötzlich fühlte er sich so unglaublich Müde.

„Wir brauchen Hilfe!“ schrie Streifenschweif. „Das ist schon gut so.“ Horus hatte sich erhoben. „Alles ganz Rührend. Also das du von ihm trächtig bist meine ich. Der da allerdings.“ Er deutet auf Donnerherz und dieser hatte das Gefühl das Gleich etwas bedeutendes Passieren würde. Seinen Körper fühlte er kaum noch. „Ich bin beeindruckt Donnerherz. Du hast den Wettkampf gewonnen. Deine Kameraden dürfen die Kräuter mitnehmen.“ Ein leises Gefühl von Triumph zog in Donnerherz auf. Er hatte es es Genschaft Der EschenClan würde überleben. „Das ist mir Egal Wir müssen Donnerherz Helfen“ Streifenschweif bitte ruiniere es nicht, wollte er sagen, doch die Worte kamen nicht über seine Lippen. Er wollte etwas sagen doch Horus beugte sich u ihm Hinab. Seine Stimme war kaum mehr ein rauchen Wind. „Ich bin wahrlich beeindruckt Donnerherz. Du hast meinen Besten Krieger getötet. Und das will schon was Heiße. Aber all das ist bedeutungslos. Was ich dir jetzt sage habe ich noch keinem Gesagt. Einst sagte ein mir ein Katze des SternenClan Ein Donnerschlag wir dein Leben beenden. Sechs Einfach Worte. Das du der Donner bist ist klar, aber du wirst nie wieder Schlagen.“

Verrat. Das fühlte Donnerherz. Er fühlte sich Verraten. Nur wegen einer Prophezeiung, die diesem Abschaum gemacht worden war hatte sein Schicksal besiegelt worden war. „Du bist ein Monster.“ hauchte er. Horus Schnurrhaare zuckten belustigt. „Ich weiß.“ Er zog sich zurück und allein Streifenschweifs Gesicht wurde nun wichtig. „Bitte Donnerherz, bleib bei mir.“ flüsterte Sie und Trauer erstickte ihre Stimme.“Sch, sch. Alles ist gut. Ich werde immer bei dir sein.“ Donnerherz konnte sich nicht mehr Bewegen. Nur seine Augen gehorchten ihm noch. „Ziehe unsere Jungen auf. Erzähle ihnen von Heute. Und mache sie zu Kriegern auf die man Stolz sein kann.“ hauchte er.

Tränen glänzten in Streifenschweifs Augen. „Das werde eich.“ versprach sie mit Erstickter Stimme. Donnerherz wollte schnurren, doch es kam ihm nicht über seine Lippen. Verzweifelt versuchte er mit seinen Augen eine letzte Botschaft zu Senden. Ich liebe dich Streifenschweif. Offenbar war ihm das Gelungen, den n ein Teil der Traurigkeit wich aus Streifenschweifs Augen.Ein Letzter Sonnenstrahl flammte auf und umhüllte ihren Kopf mit einem leuchtenden Kranz. So schön, dachte er. Und schloss Kurz die Augen.

Als er sie wieder Öffnete war das Leuchten nicht verschwunden. Was ist das, fragte sich. „Komm“ Da war wieder diese Stimme. Eine Katzen Gestalt erschien vor ihm. Das war nicht Sturm. Das war Schreckgesang. „Was ist das?“ fragte Donnerherz die Seherin, doch sie Ignorierte seine Frage. „Komm einfach mit. Es ist noch nicht Vorbei. Vertraue mir Treuer Krieger.“

Donnerherz erhob sich. Komisch, es tut gar nichts mehr weh. „Donnerherz!“ Leise drang Streifenschweifs Stimme an sein Ohr. „Streifenschweif?“ Er drehte sich um, doch da war nichts. „Komm Donnerherz. Du wirst sie noch wieder sehen. Vertraue mir.“ Er sah wieder zu Schreckgesang. Komisch im SternenClan ist ihre Stimme Ganz Normal. Er stellte sich neben sie und sah in das Strahlende Licht. „Bist du so weit?“ Streifenschweifs, Stimme jagte ihn ein wohligen Schauer durch den Körper. „Ja Ich bin bereit.“ Und gemeinsam traten sie in das Licht ein.

Kapitel 20

Als Wolkenpelz den Schrei vernahm zuckte er merklich zusammen. Nie hätte er sich vorstellen können wie jemand so schrecklich Schreine könnte. Streifenschweif hatte den Kopf in den Nacken gelegt und ließ ihrer Trauer freien Lauf. Es musste Schrecklich sein den Vater der eigenen Jungen zu Verliere. Für einen kurzen Augenblick dachte er darüber nach, ob er Auch so Schreinen würde wenn Herzblüte Sterben Würde. Allerdings verdrängte er den Gedanken wieder. So bald würde Herzblüte nicht Sterben! Nicht bevor sie selbst seine Jungen empfangen hatte. Aber damit würde er noch ein wenig warten.

Wieder sah er zum Körper seines Bruders. Sein rotes Fell war zerfetzt und seine weißen Pfoten waren so rot wie sein Fell. Er hatte eine Wunde am Hals,eine an jedem Hinterbein und eine am Bauch. Es war Wirklich ein Wunder das er so lange Stehen geblieben war. Er musste einen Starken willen gehabt haben, dachte er. Bedauern kam in ihm Hoch, das so ein Starker Krieger in so einem Sinnlosem Kampf ums Leben gekommen war. Allerdings fühlte er keine Trauer um den Verlust seines Bruders.

Seltsam, dachte er. Wann bin ich so Gefühllos geworden? Er konnte es nicht beantworten. Der weiße Kater sah zu Fleckenstern. Bei der BrombeerClan Anführerin konnte er es ja noch verstehen. Sie war ja nur ein mittel zum Zweck gewesen und als sie diese mehr oder weniger erfüllt hatte, musste sie Sterben. Woher hätte er den wissen sollen das sie ihr letztes Leben lebte. Er war ja kein dummer Heiler.

Dann sah er zu seinen Geschwistern. Sie saßen an der Seite ihres Vaters. Wolkenpelz verzog sein Gesicht. Zwar war er froh das die beiden jemanden Gefunden hatten den sie als Vater hatten, aber Wolkenpelz würde diese Streuner nie als Vater Akzeptieren.

Fluss Gesicht war eine Maske. Seine Augen zeigten weder Glücksgefühle noch Zorn oder Trauer über den Tot des Gemeinsamen Bruders. Wind hingegen wirkte bedauernd. War sie traurig das Donnerherz Tot war, oder das sie ihn nicht selbst hatte Töten Können.

Egal, dachte der weiße Krieger. Donnerherz war Tot und sie hatten sich wahrscheinlich den ewigen Zorn des BrombeerClan zugezogen.

Horus hatte sich wieder auf seinen Platz gesetzt. Wolkenpelz hatte gar nicht bemerkt das der Anführer aufgestanden war. „Donnerherz ist Tot!“ Seine Stimme verkündeten es mit Grimmiger Stimme. Wieder ertönte der von Trauer erfüllten Schrei der Kriegerin Streifenschweif. Horus warf ihr kurz einen Spöttischen Blick zu, fasste sich aber schnell wieder „Ich habe beschlossen, das die Katzen des BrombeerClan unsere Kräuter nehmen dürfen um dem EschenClan zu Helfen.“

Streifenschweif hob den Blick und Wolkenpelz erschauderte als er sah wie Tief die Trauer der Kätzin offenbar ging. „Warum musste er Sterbe?“ fragte sie und ihre Stimme war kaum wieder zu erkennen. Nein das war nicht die Fröhliche Kriegerin, die nie von Donnerherz Seite Gewichen war. Das war eine Gebrochenen Katze. Horus sah zu Streifenschweif. „Weil man nur mit dem Tot für das Leben bezahlen kann. Freue dich. Der Tot von Donnerherz hat es dem EschenClan ermöglicht weiter zu Leben.“ Plausibel, dachte Wolkenpelz.

Er wurde Vater!“ Kreischte sie. „Ich erwarte seine Jungen! Wie konntest du uns das Antun, du vom SternenClan Verfluchtes Monster!“ Horus Augen weiteten sich kurz. „Weil ich es kann.“ lautete seine Antwort. „und nun geht. Bevor ich es mir anders Überlege.“ Streifenschweif schien roch etwas sagen zu wollen, doch Sturmkrähe hinderte sie daran. „Es hat keinen Sinn. Denk an deine Jungen. Wir werden ihn für immer in unseren Herzen behalten, das verspreche ich dir..“ miaute er Tröstend. Das machte ihn auch nicht wieder Lebendig, Wolkenpelz musste nun selbst mit der Trauer Kämpfen

Die Schülerin Heckenpfote kam mit Fetzenpelz aus dem Bau wo die Kräuter gesammelt worden waren. Sie trugen so viel das sie Schwierigkeiten hatten es zu Tragen. „Wir bringen die Kräuter zum EschenClan. Ihr müsst die Körper für die Toten wach ins Lager Bringen.“ Streifenschweif nickte. Sie ging zu Donnerherz und wollte ihn Sich auf die Schultern heben. Doch er war zu schwer. „Sturmkrähe, ich braue deine Hilfe.“ Der graue Kater hatte sich schon Fleckenstern auf die Schultern gehoben.

Sein Blick weitete sich. „Oh nein. Sie sind zu schwer. Wir können nur einen mitnehmen.“ „Nein.“ hauchte Streifenschweif. „Kann uns jemand Helfen?“ Alle Katzen, auch Wolkenpelz wanden den Kopf ab.

Fleck trat vor. „Nehmt eure Anführerin mit. Wir begraben Donnerherz hier. Wo seine Familie ist.“ Miaute er und ausnahmsweise schien er wirklich zu Trauern. „Sein Clan ist Seine Familie!“ Knurrte Streifenschweif wütend. Wolkenpelz trat vor. „Streifenschweif, bitte es Reicht.“ Die blauen Augen der Kriegerin, funkelten ihn wütend an. „Hau ab Du Mörder!“ „Nein er hat Recht.“ Fluss Stimme war sanft. „Ihr könnt ihn nicht mit nehmen. Er ist zu schwer. Lasst ihn hier und wir werden für ihn die Totenwache Halten.“ Streifenschweif sah den Silbernen Kater verzweifelt an. „Bitte.“ flüsterte sie. „Nein.“ Horus hatte gesprochen. „Donnerherz Körper bleibt hier. Und ihr geht jetzt.“ Streifenschweif schluchzte. Sie drücke ihrem Totem Gefährten die Nase ans Fell. „Ich werde dich nie Vergessen.“ miaute sie.

Leo, der gelbe Anführer stieß sie weg. „Geh jetzt.“ Die Kriegerin fauchte den Kater an, ging dann aber zu Sturmkrähe. Die beiden hoben Fleckensterns Körper an und schritten zum Eingang. Kurz bevor sie das Lager verließen rief Horus: “Möge der SternenClan euch begleiten.“ Streifenschweifs Schwan zitterte doch sie antwortetet nicht. Sturmkrähe hingegen sah sich zu den Gemeinschafts- Anführer um. „Du wirst dafür Bezahlen Horus, Anführer der Gemeinschaft.“ Trotz der offensichtlichen Drohung zuckte Horus mit den Schultern. „Vermutlich.“ Die beiden verließen das Lager und Heckenpfote folgte ihnen mit Fetzenpelz in ihrem Schlepptau.

Das war es also.“ murmelte Wolkenpelz wären sich Fleck, Wind und Fluss versammelten um Donnerherz Körper aus dem Lager zu tagen. Wolkenpelz wollte ihnen folgen als er etwas an seiner Seite Spürte. Du irrst dich. Das hier ist noch lange nicht vorbei Bruder. Es war Donnerherz Stimme! Er drehte sich um doch die Präsenz verlor sich im Wind. „Bitte Verzeih mir Bruder.“ murmelte der weiße Kater und seine Schulgefühle und die Trauer übermannten ihn nun endgültig. Verzeih mir.

Kapitel 21

„Im Licht des SternenClan gebe ich dir deinen Kriegernamen. Von nun an sollst du als Mohnschweif über deine Clan Kameraden Wachen.“

Schattenblatt ahnte die Worte eher als das Sie sie Hörte. Mohnpfote also, dachte sie. Das war nun die fünfte Katze die Gestorben war. Auch zwei der Ältesten warnen Verstorben. Genau so wie eines von Lilienblütes Jungen. Zeckenjunges.Die kleine schwarze Kätzin war mit als erstes Gestorben. Fast Zeitgleich wie Federstern. Die weiße und Großartige Anführerin hatte die Krankheit ihr letztes leben ausgehaucht.

Nun führte Fuchsschweif den EschenClan an. Allerdings hatte sie noch keine Zeit gehabt ihre Neun Leben vom SternenClan in Empfang zu nehmen.

Die schwarze Katzin spürte einen Hustenreiz, doch sie konnte ihr Maul nicht öffnen. Dazu fehlte ihr die Kraft. „Du musst durchhalten. Wir finden schon einen Weg.“ Hatte Dunkelpfote gesagt, kurz bevor er ebenfalls Angefangen hatte zu Husten. Und nun ist seine Schwester gestorben, dachte die Schwarze Kätzin Träge.

Schattenblatt hatte mit ihrem Leben abgeschlossen. Sie wunderte sich das sie noch lebte, wo so viele andere schon gestorben waren. Doch irgendetwas hielt sie im Leben. Doch Schattenblatt konnte nun nicht mehr gegen die Krankheit ankämpfen. Vor einiger Zeit hatte sie Gespürt wie etwa in ihrem Inneren zerbrochen war. Alls sei jemand Gestorben, der ihr Wichtig war.

Ein leises Geräusch drang an ihre Ohre. Sie versuchte den Kopf zu heben, doch schaffte es nicht. Oh SternenClan, bitte mach das es bald zu Ende ist, betete sie. Plötzlich wurden die zweige beiseite gerissen die den Krankenbau von dem der Heilerin abtrennte. Schwaches Mondlicht drang in den Bau und doch wurde Schattenblatt geblendet. Mach das Licht weg! Sie wollte die Worte schreien, doch ihr gelang nur ein Schwaches Röcheln. Ein hell getigertes Gesicht erschien vor ihr. Schattenblatt versuchte ihre Verklebten Augen weiter zu öffnen, doch das Licht war zu stark. „Was?“ brachte sie noch heraus, doch die Kätzin unterbrach sie. Schattenblatt erkannte Moosblume, die Heilerin ihres Clans. Und ihre Augen strahlten vor Freude. „Schattenblatt. Etwas wunderbares ist Passiert! Der BrombeerClan hat uns Katzen Minze gebracht!“

Katzenminze. Die Worte hallten in Schattenblatts Kopf nach wie ein Echo und nur Langsam konnte sie dessen wahre Bedeutung erahnen. Katzenminze. Jenes Kraut das besonders gut gegen den Grünen Husten half. Oh SternenClan, danke. Gelang es ihr noch zu Denken als ihr wieder die Sinne Schwanden.

Sie erwachte wieder als ihr jemand einen Nassen Moosball ins Gesicht drückte. Lass das, dachte sie und schlug schwach mit der Pfote nach dem Ball. „Schattenblatt du musst deine Kehle befeuchten, sonst kannst du die Katzenminze nicht schlucken.“ Die Stimme war eindringlich und in ihrem Geistiger und Körperlicher Verfassung konnte Sie nichts anderes tun als das Wasser aufzunehmen das ihr ins Maul geträufelt wurde. Das Kühle Nass drang in ihren Hals ein und die Schwarze Katzin wusste nicht wann etwas so Köstlich geschmeckt hatte.

Hier das musst du Essen.“ Die Heilerin drückte ihr eine Paste ans Maul. Die Paste roch Herrlich, süß und schmackhaft. Sie streckte die Zunge aus und nahm etwas von der Passte auf. Die Katzenminze floss förmlich ihren Hals runter und Schattenblatt hatte das Gefühl leichter Atmen zu können.

Hier ist noch mehr.“ Schattenblatt öffnete ihr Maul und nahm noch etwas Katzenminze zu sich. Die Kräuter entfalteten ihre Wirkung und Schattenblatt hauchte ein „Danke.“ „Du musst mir nicht danken. Danke dem SternenClan.“ erwiderte die Heilerin.

Schattenblatt schlief wieder ein und in ihrem Traum erschien ihr ihr Bruder. „Donnerherz. Wo sind wir?“ Fragte sie. Der rote Kater sah sie liebevoll an. „Wir sind beim SternenClan.“ Schattenblatt sah ihn erschrocken an. „Soll das heißen ich bin Tot?“ Donnerherz schüttelte den Kopf. „Nein du lebst. Ich bin Gestorben.“ Schattenblatt sah ihn mit Großen Augen an. „Was soll das Heißen?“ Ihr Bruder setzte sich und legte seinen Schwanz sorgfältig um die Pfoten. „Ich habe mit einem Kater um die Kräuter gekämpft und gewonnen. Bezahlte aber dennoch mit meinem leben.“ Schattenblatt war entsetzt. „Du hast mit deinem Leben Bezahlt?“ Der Krieger nickte. „Ich bin Tot, doch du musst leben. Und wer weiß.“Schmunzelte er. „Vielleicht sehen wir uns ja früher als du denkst.“ Schattenblatt war verwundert. „Wie meinst du das?“ Fragte sie doch die Gestalt ihres Bruders verblasst. „Lebewohl Schwester.“ „Donnerherz. NEIN! Warte!“ rief sie, doch sie Spürte wie ihr der Traum verblasste.

Schattenblatt wach auf!“ Eine Stimme weckte sie. Stöhnend hob sie den Kopf und öffnete sie ihre Augen. Dunkelpfote stand über ihr und seine Augen leuchteten fröhlich. „Was ist passiert?“ krächzte sie. Die Kriegerin hob den Kopf und sah das sie alleine im Heilerbau lag. „Nachdem du die Katzenminze bekommen hast, hast du fasst drei Tage durchgeschlagenen.“ miaute Dunkelpfote. Drei Tage. Wie konnte ein Traum so lange dauern. „Sagt mit; Stimmt es das mein Bruder Tot ist?“ fragte sie und richtete sich auf. Fuchsschweif wand sich. „Du bist noch nicht vollkommen erholt, ruhe dich weiter aus.“ „Ich will es wissen.“ fauchte Sie. Fuchsschweif senkte den Kopf. „Es Stimmt. Die BrombeerClan Krieger die uns die Kräuter brachten haben uns von dem Kampf berichtet. E tut mir leid Schattenblatt. Donnerherz ist nicht mehr.“

Schattenblatt sank wieder zurück in ihr Moosnest. Donnerherz war Tot. Das war es also gewesen, was sie Gespürt hatte. Wie konnte sie jetzt noch weiter machen? „Du musst leben für deinen Bruder.“ Fuchsschweifs Stimme klang war, aber auch verlangend. „Wie kann ich leben. Wir sind zu dritt hierher gekommen. Wolkenpelz hat sich zu einem Mordenden Monster entwickelt und Donnerherz ist Tot!“ schrie sie wie von Sinnen.

Es gibt auch gute Nachrichten.“ miaute Fuchsschweif. „Was kann jetzt noch gut sei?“ fragte Schattenblatt, wollte die Antwort aber gar nicht Hören. „Streifenschweif erwartet Donnerherz Junge. Und sie hat mich gebeten ob ich dich Fragen könnte, ob es Möglich wehre, das du ihnen von Ihrem Vater erzählen könntest wenn Sie Alt genug sind.“ Die Anführerin senkte den Kopf. „Schattenblatt, wenn du nicht für dich leben willst, dann wenigstens für die Jungen deines Bruder!“ miaute sie eindringlich.

Donnerherz Junge. Ihre Verwandten. Dafür konnte sie Leben. Dafür musste sie Leben. Schattenblatt hob den Kopf. Sie würde Leben. Um die Ansicht ihres Bruders zu Ehren. „Sag Streifenschweif das ich ihren Jungen Gerne Erzählen werde wer ihr Vater war.“ miaute sie nun mit Fester Stimme. Fuchsschweif schnurrte. „Das ist doch schon eher die Kriegerin die ich kenne.“ miaute sie Zufrieden und entfernte sich. „Ich werde es weitergeben.“

Schattenblatt sah zu Dunkelpfote. Der Schwaz gestreifte Kater erwiderte ihren Blick. „Hilf mir auf.“ miaute sie. Er zögerte. „Hältst du das für eine Gute Idee?“ fragte er. „Ich sagte Hilf mir auf.“ miaute, nun eine Spur schärfer. Der schwarze Kater sah sie Kurz an half ihr dann aber sich auf ihr eigenen Beine zu stellen. „Ich möchte zu Felsspitze. Hilf mir bitte.“

Gemeinsahm verließen sie den Heilerbau. Der Kater half ihr die Steinstufen zum Felsplatou zu bewältigen und gemeinsam standen sie nun an der Spitze des Felsens. Schattenblatt lehnte sich an die Schulter des Schülers. Inzwischen war er ein wenig großer als sie. Bald würde er zum Krieger ernannt werden. Das leben geht weiter, dachte Schattenblatt Glücklich.

Epilog

Die Sonne ging auf und die Ersten Strahlen zeichenhaften ein goldenen Schein auf die Schwarzen Pelze der Katzen. Ein einziger Lichtstrahl verreist Hoffnung, dachte Schattenblatt als sie die Vorboten des Neuen Tages beobachtet. Und Ein Neuer Tag Heißt neues leben. Sie musste an die Ungeborenen Jungen ihres Bruders Denken.

Schattenblatt richtete sich auf. Sie würde alles tun um diese Jungen zu beschützen.

Und sie würde den Tot ihres Bruders Rächen. Die Gemeinschaft der drei Anführer wird den Tag bereuen an dem sie die Clans Herausgefordert haben.



ENDE!

Danksagung

Stürmende Rache und Fliesender Zorn ist Endlich Beendet!

Es war ein langer Weg bis hierhin. Mehr als ein Jahr. Dieses Buch hat mir mehr Arbeit gemacht als alle anderen Projekte.

Es hat mich einiges an Überwindung gekostet aber ich hoffe das das Ende hat allen Gefallen und die Vorfreude auf den Nächsten Band ist Groß

Bedanken möchte ich mich vor allem bei Mohnfrost, für das Wunderschöne Cover.

Und auch bei Kojotenpfote, Silberhimmel, Wintersturm, Nussfrost und Wildblüte bedanke ich mich. Danke das Ihr diese Geschichte gelesen Habt! Die Kommentare die ich von euch erhalten habe sind eine Mega Motivation und es immer schön zu sehen das die Euch fesselt und Gefällt.

Lasst doch nochmal einen letzten Kommentar da, wie ihr dieses Buch fandet, das Wäre Meger!

Der Nächte band wir demnächst Starten. (Vielleicht Heute vielleicht Morgen, ich weiß noch nicht so genau)

Stürmende Rache und Fliesender Zorn ist Endlich Beendet!

Es war ein langer Weg bis hierhin. Mehr als ein Jahr. Dieses Buch hat mir mehr Arbeit gemacht als alle anderen Projekte.

Es hat mich einiges an Überwindung gekostet aber ich hoffe das das Ende hat allen Gefallen und die Vorfreude auf den Nächsten Band ist Groß

Bedanken möchte ich mich vor allem bei Mohnfrost, für das Wunderschöne Cover.

Und auch bei Kojotenpfote, Silberhimmel, Wintersturm, Nussfrost und Wildblüte bedanke ich mich. Danke das Ihr diese Geschichte gelesen Habt! Die Kommentare die ich von euch erhalten habe sind eine Mega Motivation und es immer schön zu sehen das die Euch fesselt und Gefällt.

Lasst doch nochmal einen letzten Kommentar da, wie ihr dieses Buch fandet, das Wäre Meger!

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