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Spb

MUSS NOCH GRÜNDLICH ÜBERARBEITET WERDEN, ABER ICH ARBEITE DARAN.

Danksagung

WIRD TEILWEISE KOMPLETT UMGESCHRIEBEN WEGEN FEHLERN U.S.W... Danke an Kleckspfote für das wunderschöne Cover! :D

"Schneejunges, aufstehen!!!" , raunte Schneejunges Schwester Schnittjunges aufgeregt ihr ins Ohr. Schneejunges regte ihren Kopf, der sich aufgrund ihrer Müdigkeit so schwer anfühlte wie ein großer Stein. "Da war eine Fledermaus!!" , fauchte sie. Und selbst in dem schwachen Morgenslicht konnte ich ihr vor Schreck verzerrtes Gesicht gut erkennen. "Na und?" , seuftzte sie und warf sich wieder zu Boden. "Na und ?!!!?? Ich mag keine Fledermäuse!" , jaulte sie. Narzissenfell hob den Kopf. "Könntet ihr bitte aufhören euch mitten in der Nacht zu unterhalten? Ihr solltet längst schlafen!" , flüsterte Narzissenfell und rollte sich wieder zur Seite. "Aber die Fledermaus!" , Schnittjunges schüttelte sich. Webenjunges nießte einmal geräuschvoll und Algenschweif zugte darauf mit ihren Ohren. "Sie wird dir nichts tun! Und jetzt schlaf!" Sie bemerkte, wie sich Schnittjunges neben Narzissenfell niederlegte und man sie ruhig atmen hören konnte. Erleichtert sank sie nach und nach in tiefen Schlaf. Schneejunges rekte sich und entfernte sich von dem undichten Loch im Bau durch den ein schwacher Lichtstrahl schien. Schneejunges bließ die frische Luft dieses Blattfalls. Sie hob sie sich auf die Pfoten und stolperte im halbschlaf, ohne wirklich zu wissen wohin langsam vorwärts. Sanft stieß sie an dem noch schlafenden Webenjunges an."Mrrh?" Er öffnete sein rechtes Auge ein wenig. Schneejunges schüttelte ihren Kopf, nun war sie wirklich wach. Peinlich berührt über den Zusammenstoß mit Webenjunges trar sie zurrück. Doch er schien zu müde zu sein, um von ihr Notiz zu nehmen. Sie blickte aus dem Bau. Der Himmel war schon relativ hell. Bald würde wieder Leben im Lager einkehren, nach der kalten Stille der Nacht. "Ach, du bist schon wach?" Kam eine Stimme von der Seite. Dort lag Schnittjunges. "Du warst noch nie so früh auf., bemerkte sie. "Das kann sein." Sie blinzelte zufrieden. Gedankenverlohren starrte sie in den Wald außerhalb des Lagers. Ihre Augen folgten den langsam vom Wind hin und her gewogenen Bäumen. "Was macht ihr jetzt mit ihm?" Höhrten sie eine Katze außerhalb des Baues miauen. Es war eindeutig Schwarzkehle, einer der älteren Kriegern. "Du weißt was dein Wurfgefährte Laubfell angetan hat." , zischte eine andere. Schneepfote erkannte die Stimme ihres Vaters Graßkralle, doch sie war nicht warm und liebevoll, wie er immer mit uns sprach, nein, sie war hart und trocken. "Aber gibt es keine andere möglichkeit?" , winselte Schwarzkehle. Die Geschwister tauschten entsetzte Blicke. "Ich weiß nicht wovon sie reden, aber das höhrt sich nicht gut an!" , flüsterte Schnittjunges. "Er ist eine Gefahr für den Clan!" , fauchte Graßkralle scharf. Schwarzkehle trat in Schneejunges und Schnittjunges Sichtfeld, trat beunruhigt von einer Pfote auf die andere und senkte dabei den Kopf. Sprachen sie vielleicht von Dinkelpfote? "Du willst ihn verbannen? Ich hätte wissen müssen, dass du die ganze Zeit über ein Tyrann warst! Immer, ganz tief in deinem Herzen! Ich habe dir vertraut und vergeben! Und nun sorst du dafür das Dinkelpfote aus dem Clan verbannt wird, mein eigener Sohn!" , jaulte Narzissenfell so laut, dass es von der Kinderstube durch das ganze Lager hallte, "Ich tue nur das beste für den Clan! Erinnerst du dich wie viele Male er Katzen dieses Clans mit unbekannten Beeren vergiftet hat? Nach do vielen Kranken, kann das fast gar kein Zufall sein!" , seuftzte Graskralle und neigte den Kopf. "Geh! Lass mich alleine!" , fauchte die Kätzin. Graskralle wandte sich zu Schnittjunges und Schneejunges. Still stand er da und sah sie einfach nur an. Knurrend stellte sich Narzissenfell zwischen Graskralle und die Jungen. Ohne etwas zu sagen drehte er sich um und verließ den Bau. Eine Weile sah Narzissenfell ihm nach. Sie war vor Wut ganz außer sich. "Haltet euch von Graßkralle fern. Er hat es nicht verdient." , seuftzte sie. "Er hat eure Anwesenheit nicht verdient." , fuhr sie fort. "Aber Mama!" , heulte Schnittjunges ensetzt. Narzissenfell sah sie ernst an. "Ihr teilt meine Sicht zwar anscheinend nicht, aber ihr könnt machen was ihr wollt, aber ICH will nichts mit ihm zu tun haben." , miaute sie gleichgültig. Die Geschwister wussten wussten nicht was sie sagen sollten und sahen sich ratlos an. Schnittjunges schritt vor und kuschelte sich tröstend an Narzissenfell. Nach einer Weile Schweigen murrte Ihre Mutter: "Na los! Geht nach draußen und amüsiert euch!" Und schob Schnittjunges von ihr weg. Mit gesträupten Fell verließen Schneejunges und Schnittjunges den Bau. In der Mitte der mit trockener Erde bedeckte Kuhle kämpften Webenjunges und Silberjunges spielerisch miteinander, und Orchideenpfote beobachtete sie schweigend. "Jetzt bist du der Vogel! Und ich jage dich!" "Nein!" "Doch!" "Nein!" "Ich muss immer der Vogel sein!" , maulte Silberpfote. "Du bist aber besser darin!" , meinte Webenjunges. "Na gut." Webenjunges duckte sich und holte zu einem großen Satz aus und hoppelte in großen Sprüngen, der quiekend fliehenden Silberjunges hinterher. Silberpfote hielt abrubt an und wandte sich an Orchideenpfote : "Warte. Du könntest doch mal der Vogel sein!" Ein paar Schüler die sich neben dem Dornenbusch versammelt hatten kicherten und ein paar andere riefen sie zu sich. "Äh- tut mir leid ich werde von meinen Baugefährten erwartet!" Sie lief zu der Schülergruppe. "Hmm. Schade." , meinte Silberpfote. "Jetzt muss ich wieder Vogel sein..." Sobald sie Orchideenpfote den Rücken gedreht hatten bemerkten sie die Geschwister. "Hey, wollt ihr mitspielen?" , rief Silberjunges ihnen zu. "Geht es euch gut?" , fragte Webenjunges misstrauisch. "Ja, ja." , miaute Schnittjunges. "Okay..." "Ihr könnt ruhig mitmachen, seit nicht so schüchtern!" "Nein, ich habe eine bessere Idee!" , maunzte Webenjunges. "Lasst uns zu Spatzenfeder und Schnellfuß gehen, denn von dem Spiel wird mir langsam langweilig!" "Mir auch! Das trifft sich ja gut. Ich wollte sowiso mal nach Schnellfuß schauen, Dinkelpfote hat mir gesagt dass sie gerade erst aus dem Heilerbau draußen ist!" "Die Zeit alleine hat Spatzenfeder höchstwahrscheinlich nicht gefallen!" Silberjunges Stimme wurde ernst. "Auch wenn sie jetzt zu zweit sind, sie fühlen sich alleine seit Laubfell von uns gegangen ist." Webenjunges nickte bloß. Wollt ihr mitkommen, ich würde euch gern ihnen vorstellen!" , rief er uns zu. "Ja, gerne." ,sagte Schneejunges. Die vier stolperten den steilen Weg zum Ältestenbau hinunter. Er war dafür bekannt, dass alle paar Blattwechsel jemand hier ausrutschte, sich verletzte oder sich sogar etwas brach. Erst vor ein paar Monden hatte es Dinkelpfote erwischt. Keiner kümmerte sich um die kleinen Jungen die dort den gefährlichen Weg hinunter liefen. An jeden anderen Tag hätte ein Clanmitglied sie aufmerksam beobachtet oder ihnen sogar geholfen. Aber heute waren beschäftigt. Dinkelpfote und sein Mentor hatten gleich zwei Katzen zu versorgen. Und Kautzenstern hatte eben eine große Jagdpatrolie los geschickt, weil die Blattfrischr kalt und so auch die Beute rah war. Doch die Jungen dachten onehin dass sie alt genug waren um diesen Weg alleine zu gehen. "Spatzenfeder und Schnellfuß" , dachte Schneejunges. "Waren das die zwei alten Katzen die sie vor einen Mond besucht hatten? Und Laubfell, ob sie wohl unter diesen zwei Katzen gewesen war?" Schneejunges wurde aus ihren Gedanken gerissen. Ein großer Schatten legte sich über sie. Schneejunges sah sich um. Sie befand sich auf festgetrampelter Erde zwischen zwei hohen Felswänden. Dieser Pfad schien durch die Felswände durch zu führen. Hier war sie noch nie. Wie hoch diese Felswände wohl sind? Sie blickte nach oben. "Beeindruckend, nicht?" , miaute Webenjunges. "Lass uns weiter gehen bevor wir hier Wurzeln schlagen!" , drängte Silberjunges. Schneejunges konnte schon den Ältestenbau sehen. Dort lag eine Steinhöhle einsam und verlassen da. "Da ist doch niemand?" , miaute sie skeptisch. "Ach, warscheinlich liegen sie hinter dem Felsen dort." , erklärte Silberjunges. Und tatsächlich! Eine goldbraub geschtreifte Kätzin kam hinter dem riesigen Stein hervor und streckte sich. Nachdem sie ausgiebig gegähnt hatte bemerkte sie die Jungen. Die Augen der Kätzin leuchteten. Sie wand sich dem Kater der gerade sich hinter dem Felsen zu erkennen gab. "Wir haben Besuch." Sie nickte uns zu. Silberjunges und Webenjunges hüpften auf die Ältesten zu. Schneejunges schlich vorsichtig hinter ihnen her. "Spatzenfeder, Schnellfuß!" "Wie geht es euch denn so?" ,fragte der Kater, dessen Name vermutlich Spatzenfeder war. "Oh, und wer seid ihr?" , miaute Schnellfuß. "Wir sind Schneejunges und Schnittjunges!" , rief Schnittjunges. Schneejunges sah ihre Schwester an. Sie war so zurückhaltend gewesen, dass sie fast vergessen hatte, dass sie mitgekommen war. "Wir freuen uns immer neue Jungen kennen zu lernen!" ,schnurrte Schnellfuß. Schneejunges blinzelte freundlich, sie mochte diese Katzen. "Gehts Algenschweif gut?" , fragte Spatzenfeder. Webenjunges nickte. "Erzählt ihr uns jetzt eine Geschichte?" "Ja die von Otterstern?" ,maunzte Silberpfote. "Wartet ihr zwei Jungen, wartet. Wir fangen gleich mit der Geschichte an. Ich will nur noch wissen ob es von Orchideenpfote noch etwas neues gibt." "Ja, sie meinte das dich in der Nähe Füchse herum treiben, der Blattgrüne-Clan hat davon erzählt. Auch Hauskätzchen überschreiten immer wieder die Grenze!" , fauchte er. Er bohrte seine Krallen in die Erde und sein Nackenfell sträubte sich. "Wenn sie mich jetzt sehen könnten würden sie alle Reißaus nehmen. Er fuhr fort : "Und sie hat mir von ihrem ersten Kampf erzählt, er fand erst vor ein paar Sonnenaufgängen statt!" "Und? Ist alles gut gelaufen?" , fragte Schnellfuß. "Jaaa, natürlich..." , schnurrte er grinsend. "Schön..." , murmelte sie. Schnellfuß Stimme wurde leiser. "Was passiert jetzt mit Dinkelpfote? Irgendwelche Informationen?!?" "Nein." , Silberjunges senkte den Kopf. "Ich glaube ich habe etwas mitbekommmen." , stotterte Schneejunges. War das jetzt richtig von mir, oder doch ein Fehltritt. "Ich, ich habe Graßkralle und Schwarzkralle reden hören..." "Was haben sie gesagt?" , zischte Schnellfuß. "Nadelfeder, Schnellfuß! Was machen die Jungen hier!" Giftbeere lief ihnen entgegen. Sein Blick wirkte ernst. Mehr als ein keuchen bekam sie nicht heraus. Die vier Jungen sahen Giftbeere entgeistert an. "Kommt mit mir, die Ältesten brauchen ihre Ruhe." Er deutete ihnen mit einem Schwanzschnippen, ihm zu folgen. "Ihr solltet euch in der nächsten Zeit fern von ihnen halten!" "Aber..." "Kein Aber! Ihr solltet auf weise, erwachsene Krieger, wie mich hören." , antwortete er barsch. Warum war er nur so aufgebracht? Wegen Giftbeeres aufbrausenden Art, sträubte Webenjunges wiederwillig das Fell Er sah ihn darauf herausfordernd an. An dieser Stelle wandte sich der massige Kater an Schneejunges und ihre Schwester und er schien sich zu beruhigen : "Wisst ihr, euer Vater ist stolz auf euch, aber er will das ihr euch nicht mit falschen Katzen abgebt." Ich merkte wie Schnittjunges neben mir zu Boden fiel und man konnte ein scharren vernehmen. "Jungen?" Schneejunges warf den Kopf herum. Schnittjunges war ein paar Schwanzlängen den Abhang hinab geschlittert. "Schnittjunges ist ausgerutscht." , rief Schneejunges und tapste den bröckeligen Erdpfad hinab.

 nicht  wahrscheinlich tvergessen hatte, dass sie gerade mit ihrer Schwester gestritten hatte. Narzissenfell fauchte ärgerlich und Algenschweif rollte mit den Augen. Doch nach einiger Zeit setzte Narzissenfell ein stolzes lächeln auf und meinte scherzhaft : "Ja, ich glaube Schnittjunges hat recht... Hmm aber ich glaube es wird nicht mehr lange dauern, ihr könnt euch schon einmal das ganze Moos aus dem Fell zupfen."                                                                                                 "Ich vordere alle Katzen  die alt genug sind Beute zu machen auf sich zum Clan Treffen zu versammeln." , Schallte Kautzensterns Stimme durch das Lager. "So, bewegt euch, ihr werdet jetzt zu Schülern ernannt!" ,rief Narzissenfell aufgeregt. Schnittjunges, Schneejunges und Webenjunges erhoben sich und folgten ihrer Mutter zum Clan-Treffen.                                                                                                                                   Glücklich lächelte Schneepfote ihrem neuen Mentor zu. Ihr Mentor war jetzt Schwarzkehle. Der Mentor ihrer Schwester hieß Purpurpelz und der Mentor von Webenpelz Giftbeere. Schneepfote fragte ihren neuen Mentor : "Und was machen wir heute?" "Ich werde dir heute das Territorium zeige " , versprach Schwarzkehle. ", aber ich bin mir nicht sicher ob wir das schaffen werden." So begaben sie sich erst zu den Teichen am Rand des Waldes und gingen dabei an dem kleinem Mischwald-Grüppchen vorbei und gingen dann in Richtung der Dachshöhlen, die aber allerdings seit Uhrzeiten unbewohnbar waren, wegen der vielen Ratten. Ein paar Schwanzlängen davor blieben Schwarzkehle und Schneepfote stehen und Schwarzkehle warnte: "Gehe bloß nicht in diese Höhlen, und erst recht nicht ohne Begleitung. Dort leben die Ratten. Sie sind gefährlich." "Wirklich? Ich dachte Ratten so etwas wie Mäuse." "Nein. Die Bisse können sogar mit Dinkelkorns wunderbarer Heilkunst tödlich enden." Die Beiden gingen weiter bis zum Zweibeiner-Ort am Rand des Territoriums und kamen bald wieder in das Lager. Ihr Blick wanderte zu Weben- und Schnittpfote "Und, wie war euer Tag?", fragte sie die Beiden. "Fantastisch!" , rief Schnittpfote. "Wir haben fast das ganze Territorium gesehen." ,ergäntzte Webenpfote. "Schnittpfote und ich sind zusammen gelaufen." Schnittpfote redete ihm mitten rein : "Folgt mir, ich kann euch zeigen wo der Schülerbau ist." Nun machten sie sich auf den Weg zum Schülerbau.                                                                                               "Genau so! Nimm dir an Schnittpfote ein Beispiel Webenpfote! Du musst ein wenig leiser dich anschleichen.", meinte Giftbeere.,Webenpfote knurrte ein wenig beobachtete dann aber, wie sich Schnittpfote an die unsichtbare Beute anschlich. Beute anschlich. "Schneepfote jetzt bist du dran." Sie versuchte sich so leise anzuschleichen wie Schnittpfote, und ihr gelang es auch. "Gut gemacht Schneepfote!" , lobte Schwarzkehle. "Nun" , unterbrach ihn Giftbeere. "Ich glaube ihr seit alle bereit ein Krieger zu werden, ihr werdet morgen zu Kriegern ernannt." Die drei Schüler sahen sich glücklich an.           "Schneeglanz! Schnittfell! Webenpelz!" , riefen die Clangefährten der neuen Krieger im Chor. "Ach, bin ich stolz auf euch!" , lachte Narzissenfell. Gefolgt von ihr rannten Algenschweif und Staubschweif die erst kürzlich in die Kinderstube umgezogen war auf sie zu. "Und ich bin auch stolz auf dich!" , flüsterte Algenschweif Webenpelz zu. Viele kamen um Schneeglanz, Webenpelz und zu gratulieren, doch Schneeglanz sah Eichenpfote, die sie neidisch beobachtete. Dann blickte sie sich wieder um. Algenschweif rief Giftbeere zu na, los. Gratuliere deinem Sohn." Was ,schoss es ihr durch den Kopf.  sagen folgte er und die Geschwister zu den Dachshöhlen, da dort eher nicht viele Katzen anzutreffen waren. Als sie dort angelangt waren hauchte Narzissenfell zu Dinkelkorn gewand  Schneeglanz und Schnittfell Atem wurde schwer, und sein Herz schlug schneller. Schneeglanz erstarrte. "NEIN!!!" ,kreischte Narzissenfell "RATTE!!!" Narzissenfell stürtzte sich auf die Ratte die wie ein Teil der schrecklichen Dunkelheit des Waldes der Finsternis sich in den Nacken ihres Vaters gebohrt hatte. Schneeglanz und Schnittfell stoben hinterher. Weitere Ratten rannten aus den alten Dachshöhlen, und kurz darauf fiel Schneeglanz` Mutter wie tot zu Boden. "Renn!" , schrie Schnittfell panisch, denn die Ratten strömten schon in Scharen aus den Dachshöhlen. So rasten sie Pfote an Pfote den moosbefleckten Waldboden entlang, bis Schneeglanz und Schnittfell im Lager angekommen waren. Nun heulte Schnittfell laut los : "Narzissenfell und Dinkelkorn sind tot!" Kautzenstern, Graskralle, Webenpelz, Eichenpfote und Algenschweif rannten ihnen entgegen. "Wie ist das geschehen?" , fragte Kautzenstern entsetzt. "Wir waren im Wald mit Dinkelkorn und Narzissenfell" , "erklärte Schneeglanz bekümmert. "und wir bemerkten nicht das wir zu nahe an den Dachshöhlen waren. Bald darauf wurden wir von Ratten angegriffen" "Wie konnte das bloß passieren." , seufzte Grasbart. Und Eichenpfote heulte laut auf "Ich will zu Narzissenfell! Bring mich zu Narzissenfell!" Schneeglanz, Algenschweif, Webenpelz und Schnittfell versuchten Eichenpfote zu trösten um sie zu beruhigen, doch sie waren selbst schon zu Traurig um noch Trost in ihren Worten zu finden. Schneeglanz drückte sich an Webenpelz und wünschte sich sie hätte nie das verlangen gehabt zu wissen, wer ihr Vater war. Kautzenstern sprang auf den Hochstein und rief den Clan zusammen. "Wir haben ein großes Problem, Narzissenfell und Dinkelkorn sind bei einem Rattenangriff ums Leben gekommen." Der Clan jaulte entsetzt. "Und nun haben wir keinen Heiler mehr es wird schwierig, für uns zu überleben ohne einen Heiler. Die Blattleere steht an und wir haben bemerkt das die Blattgrüneclan-Krieger oft die Grenzen überschreiten. Wenn wir nicht bald etwas unternehmen kann uns nur noch der Sternenclan helfen." zitternd  verlohr sich nun der Clan in der aufziehenden Nacht.                                                                                                          "Giftbeere, Purpurpelz, Webenpelz und Schneeglanz. Ihr patrouilliert an den Grenzen zum Blattgrüneclan." , ordnete Kautzenstern an. "Können wir auch mitkommen?" , fragten Staubschweifs Jungen und purzelten aus der Kinderstube. "Nein dafür seit ihr noch zu jung." , erklärte Staubschweif. Enttäuscht tapsten diese wieder zu ihrer Mutter. Schneeglanz seufzte. Es waren Monde vergangen, nun musste sie es Webenpelz sagen.  Zum Glück hatte der Clan in dieser Zeit keinen Heiler benötigt.                                                            Als die Patrolie schon die Grenzen sehen konnte, miaute Schneeglanz : "Wartet hier auf mich und Webenpelz." "In Ordnung." , meinte Giftbeere. "Aber lasst euch nicht zu lange Zeit!" Webenpelz und Schneeglanz gingen zur Grenze des Clans hinter der eine riesige ansammlung Zweibeinernester lagen. "Was wolltes du mich fragen?" , miaute Webenpelz. "Es ist eigentlich keine frage, doch ich wollte dir etwas sagen." , erklärte Schneeglanz."Ich bekomme Junge! Mich wundert das ihr es nicht bemerkt habt." Webenpelz´Augen erhellten sich, und er drückte sich dicht an Schneeglanz. Aber dann senkte er den Kopf und knurrte er mit erstickt wirkender Stimme. "Aber diese verdammten Ratten haben euren Vater getötet. Wie kann das ohne einen Heiler gehen?" "Heiler? Ich glaube so etwas war ich mal." , kam eine Stimme von hinten. "Oh! Ein Hauskätzchen, das hat uns gerade noch gefehlt." , seufzte Webenpelz. "Warte!" rief Schneeglanz. "Was hast du gerade gesagt? Warst du schon einmal eine Heilerin." "Ja." , miaute die Kätzin betrübt. "Ja, ich war die Heilerin des Blattgrüneclans ich wurde verstoßen. Und keine weiteren Fragen mehr!" , knurrte sie als Webenpelz den Mund aufmachte. "Ich heiße übrigens Mövenschwinge." , fuhr sie dann fort. "Kannst du uns helfen?" , drängte Schneeglanz. "Warum sollte ich euch helfen?" , schnaubte Mövenschwinge. "Wir währen dir dankbar!" , miaute Schneeglanz. "Dankbar." , knurrte Mövenschwinge. "Worum geht es hier überhaupt!!!" "Schneeglanz wird Junge bekommen, und unser Clan hat keinen Heiler mehr." , mischte sich Webenpelz ein, und leckte Schneeglanz kurz über die Schulter. "Ohne einen Heiler werdet ihr nicht lange durchhalten. Na ja, wenn das so ist, ich könnte ja eine Katze aus eurem Clan in heilen unterrichten, und die kranken versorgen oder etwas ähnliches, aber lange kann ich nicht bleiben." , miaute Mövenschwinge nun freundlicher. "Folge mir." , entgegnete Webenfell. "Bevor es dunkel wird!" Sie eilten ins Lager und berichteten Kautzenstern alles, außer, dass Mövenschwinge nun ein Hauskätzchen war.              "Niemand der Jungen, Schüler oder Krieger hat Lust eine Heilerausbildung zu machen!" , fauchte Mövenschwinge als Webenpelz auf sie zu gerannt kam. "Keiner seit ich dieses Lager betreten habe!" "Mövenschwinge, Schneeglanz bekommt ihre Junge!" Kurz darauf purzelten 4 Junge in der Kinderstube herum "Wie sollen wir sie nennen?" , fragte Schneeglanz Webenpelz. "Dieses wird Regenjunges heißen!" , miaute Webenpelz und deutete auf das kleine Junge mit den grünen Augen. "Und dieses wird Wirbeljunges heißen." , schnurrte Schneeglanz. "Aber wie nennen wir die beiden anderen?" , fragte Webenpelz. "Ich habe eine Idee!" , meinte Mövenschwinge. "Lass hören!" ,ermutigte sie Webenpelz. "Nun das, dass Regenjunges so ähnlich sieht könnte Drachenjunges heißen. Und das daneben Tränenjunges." "Was bedeutet Träne und was bedeutet Drache?" "Das sind Laute die Zweibeiner selten machen, ich weiß aber nicht was sie bedeuten." , erklärte Mövenschwinge. "Aber ich finde, das sind schöne Namen!" , meinte Schneeglanz. Jaulend stürzte Giftbeere in den Bau Kautzenstern ist tot! Ein Blattgrüneclan-Krieger hat sie getötet!"                                                                                                                                                             Ein paar Sonnenaufgänge nachdem Kautzenstern gestorben war und Grassstern Anführer und Strandpelz Stellvertreterin geworden waren, haben wir, ich ,Regenjunges und meine Geschwister unsere Augen geöffnet, und angefangen den ganzen Clan auf die nerven zu gehen. "Webenpelz" , fauchte Grassstern meinen Vater an."Habe ich dir nicht ausdrücklich gesagt, dass die Jungen im Bau bleiben sollen!" Seufzend schob uns Webenpelz in die Kinderstube. "Können wir denn nicht noch ein bisschen raus, Papa?" , piepste Wirbeljunges. "Bitte!" , flehte Tränenjunges. "Nein Leider geht das nicht!" , seufzte Webenpelz, verärgert über Grassstern. "Grassstern hat sich wirklich verändert!" , meinte Schneeglanz. "Wie? War er vorher noch nicht so ein Mäusehirn?" , fragte ich überrascht, ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass er jemals netter gewesen war. "Schht! Sag bloß nicht dass er ein Mäusehirn ist, er wird dir den Schweif abknabbern!" , lachte Algenschweif, die älteste Königin im Clan. Ich und meine Wurfgefährten zuckten zusammen. "Wirklich?" , miaute Drachenjunges und musterte die alte Kätzin ungläubig. "Ja, Regenjunges" , wande sie sich an mich, ohne meinen Bruder groß zu beachten. "Er war anders. Viel netter und loyaler und vorallem..." "Los Regenjunges! Wir wollen raus gehen wir haben ein Loch entdeckt was aus dem Bau heraus führt." , flüsterte Wirbeljunges. "Was flüstert ihr denn da?" , miaute Algenschweif. "W - wir ha - haben eine, ein, ein..." , stammelte Drachenjunges. ".... ein eine ein schönes großes Blatt gefunden und mit de- dem wollen wir jetzt, w- wollen wir jetzt s- s- s- spielen." "Gut... dann habt viel Spaß dabei." , seufzte Algenschweif etwas enttäuscht. Nun führten mich Drachenjunges Wirbeljunges und Tränenjunges zu einem kleinen Loch in der Wand der Kinderstube, das dierekt in den Wald führte. "Wo ist eigentlich Mama?" , wisperte Tränenjunges. "Sie unterhält sich mit Staubschweif." , piepste Wirbeljunges. "Regenjunges, geh du als erstes!" , forderte Drachenjunges. "Beweise deinen Mut." "Warum sollte ich??" , fuhr ich ihn an. "Nun wenn du willst. dann bleibst du bis zum Ende deines Lebens ein ängstliches Hauskätzchen." , schnaubte Drachenjunges. "ICH BIN KEIN HAUSKÄTZCHEN!!!" , knurrte ich, und kroch durch das kleine Loch. "Kommt jetzt, oder seit ihr etwa auch so feige wie ein Hauskätzchen?" , seufzte Drachenjunges während er auf der anderen Seit zu meinen zwei Wurfgefährten herüber schaute. "Nein wir bleiben lieber hier. Wir möchten keinen Ärger bekommen!" Drachenjunges schubste mich sanft in Richtung Wald und meinte "Ich sollte vielleicht die Führung übernehmen." So gingen wir in den Wald hinein bis wir ein schrilles Jaulen hörten. "Es kommt aus dieser Richtung!" , flüsterte ich und schlich ohne ein weiteres Wort zu sagen voran auf das Jaulen zu. Uns bot sich ein schrecklicher Anblick : Eine Kätzin und ihr Junges, die Kätzin hatte anscheinend gerade ihr Bein verloren, denn Blut quoll dort in Strömen heraus. Wir rannten zu ihr und Drachenjunges rief entsetzt : "Wie ist das passiert? Wie können wir dir helfen?" "Sie...sie sind gekommen sie haben mir einfach das Bein ausgerissen...ihr könnt nichts mehr für mich tun nichts mehr....sie sind gekommen!" , nach diesen Worten zuckte sie einmal noch und regte sich nicht mehr.... "Mama? Wo ist Mama?" , das Junge hatte sich erhoben und angefangen zu sprechen. Das Junge zuckte zusammen als es sie tot da liegen sah. Doch dann bemerkte er uns wie wir leise wimmernd vor der Kätzin saßen, voller Schuldgefühle, weil wir doch etwas tun hätten können! "Da sied ihr ja!" , rief Giftbeere. Eine Patrolie angeführt von Webenpelz rannte uns entgegen. "Sternenclan sei Dank!" , keuchte Purpurpelz und Webenpelz schimpfte : "Was habt ihr euch nur dabei gedacht! Ihr hättet sterben können!" Er verstummte als er die tote Kätzin erblickte und das blutbespritzte Junge das neben ihr kauerte. "Bringt diese Jungen ins Lager" , befahl Strandpelz. "Auch das fremde."                                                                                                                                                            Als wir wieder im Lager ankamen warfen unsere Clan-Gefährten dem neuen Jungen mistrauische Blicke zu. Ich hörte sie sagen : "Was hat dieses Junge hier verloren?" "Es trägt ein Halsband! Ein Hauskätzchen!" "Solche Katzen gehören nicht in unseren Clan!" "Grasstern wird doch dieses Junge nicht aufnehmen!" "Ich finde sie sollten das Junge nicht so behandeln!" , murmelte Drachenjunges. "Stimmt.." , flüsterte ich. "Was habt ihr euch bloß dabei gedacht!" , schallte Schneeglanz Stimme aus der Kinderstube. "Wen habt ihr denn da mitgebracht?" , fragte sie als wir näher gekommen waren und Schneeglanz das orange-weiß gestreifte Junge erblickte. "Es lag bei seiner Mutter, die eines schrecklichen Todes gestorben ist." , seuftzte Strandpelz. "Ich möchte nicht länger darüber reden..." "Wirst du es aufnehmen Schneeglanz?" , fragte Webenpelz. "Ja!" , meinte Schneeglanz. "Man darf doch ein Junge in so einer Situation im Stich lassen!" "Allerdings." , stimmte Strandpelz zu. "Strandpelz, wie kannst du nur?!!" , fauchte Grassstern wütend. "Es ist ein Hauskätzchen, ich kann es riechen!" Strandpelz sagte nichts. Glücklicherweise begab sich Grassstern erneut zu seinem Bau, aber kochend vor Wut. "Wie heißt du denn?" , das Junge riss mich aus meinen Gedanken. "Ich bin Regenjunges." , miaute  ich freundlich. "Und wie heißt du?" "Weiß nicht... Mama... Mama hat mir noch keinen Namen gegeben..." "Mama, das Junge hat noch keinen Namen!" , rief Tränenjunges. Sie hatten anscheinend das Gespräch zwischen uns mit gehört. "Naja... dann könnten wir dich ja Windjunges nennen, wäre das Ok?" , schnurrte Schneeglanz. "Das wäre fantastisch!" , piepste Windjunges. "Und jetzt geht erst einmal schlafen, vielleicht werdet ihr ja morgen zu Schülern ernannt!" , gähnte Schneeglanz. Ich warf mich ins weiche Moos während meine Wurfgefährten Windjunges mit Fragen löcherten, doch bald verstummten auch diese.                                                                                                 "Alle Katzen die alt genug sind um Beute zu machen fordere ich auf sich zu Clantreffen zu versammeln!" , dieser Ruf weckte mich, und ich blickte aus der Kinderstube. Schneeglanz stand da, und blickte zum Anführer hinauf. "Ich wette er fordert sie gleich auf uns aus der Kinderstube zu holen!" , flüsterte ich meinen Wurfgefährten zu. "Nein, bestimmt nicht" , meinte Algenschweif. "ihr seid noch zu Jung." "Hole die Jungen aus dem Bau, auch das Hauskätzchen!" Schneeglanz legte die Ohren an, aber trottete dann doch zur Kinderstube und zerrte uns zum Hochstein. "Ich habe neulich eine Prophezeiung vom Sternenclan bekommen!" , rief er. "Sie lautet : Wirbel, Drache, Träne und Regen werden wie eine schwarze Wolke das Silbervlies verdecken und wie die Wellen die Clans verschlingen! Nur mit Blut, Schmerz und Tot könnt ihr sie aufhalten!" "Doch ich bin gnädig." , verkündete er. "Zerfetzt sie!" unzählige Katzen vielen über uns her und Blut spritzte. Ich sah wie Schneeglanz, Webenpelz und Algenschweif verzweifelt versuchten einzugreifen, doch viele Krieger stellten sich ihnen in den Weg. "Hört auf." , miaute Grassstern. "Lasst sie gehen." "Aber ich gebe euch einen Sonnenaufgang. Wenn ihr dann nicht verschwunden seid, seid ihr tot! Doch ich werde auf euch Jagd machen, bis ihr volkommen aus der Reichweite der drei Clans gekommen seit. vor allem auf dich, Hauskätzchen!" "Rennt!" , hauchte Webenpelz werend wir aus dem Lager liefen und packte mich am Nackenfell. "Hey! Nur weil ich kleiner bin als die anderen, heißt das nicht, dass ich nicht rennen kann!" "Das sagen wir auch nicht." , breruhigte mich Schneeglanz. "Warte.." , wisperte Webenpelz. "Sie sind uns gefolgt rennt..." Er verstummte und ließ mich fallen. Grassstern war hinter den Streuern aufgetaucht. "Überlasst den Hauskätzchen seinem Schicksal, es ist besser für euch alle." , fauchte er. "Es ist es nicht wert!" "Nein!" , rief ich entsetzt. "Ich werde Windjunges nicht im Stich lassen!" "Ich auch nicht!" , knurrte Wirbeljunges. "Nicht!" , kreischte Schneeglanz. "Kommt bitte zurrück!" , flehte Tränenjunges. Webenpelz wollte gerade zu ihnen springen, da stellte sich Grassstern ihm in den Weg "Lasst sie gehen sonst werde ich alle eure Jungen töten!" Ich blickte noch einmal hinter mich, doch dann drehte ich mich weg, und lief mit Wirbeljunges und Windjunges weiter in den Wald hinein... "Und wo sollen wir hin?" , fragte mich Wirbelpfote. "Naja, wir könnten es ja mal mit dem Blattleereclan versuchen!" , meinte ich. "Regenjunges aber gibt es da nicht unmengen von Monstern, Hauskätzchen und Zweibeinern?" , erwiderte Wirbeljunges. "Windjunges müsste sich da ja bestens auskennen, oder." , miaute ich."Hmm, ein kleines bisschen." , antwortete er verlegen. Den Rest des Tages sprachen wir kaum miteinander. Jeder war mit sich selbst beschäftigt, bis Windjunges flüsterte : "Da ist irgendwas! Es ist keine Waldkatze!" Kurz darauf prallten sie fast mit einem Hauskater zusammen. "Was macht ihr denn hier?!?" , rief der Kater erstaunt auf. "Wir sind ihn unserem Clan nicht mehr erwünscht, also gehen wir." , erklärte ich kurz. "Wohin?" , fragte der Kater neugierig. "Na gut. wir haben vor zum Blattleere-Clan zu reisen." , antwortete ich. "Der kürzere Weg führt durch den Zweibeinerort. Darf ich mitkommen? Ihr würdet dort nicht überleben ohne eine Begleitung!" , miaute er. "Was meinst du können wir ihm vertrauen." , wisperte Wirbeljunges. "Er hat recht. Wir würden das nicht überleben." , meinte ich. "OK, du kannst mit kommen." , seufzte ich. Ich wollte jetzt irgendwie immer die "Starke" sein seitdem ich Drachenjunges meinen Mut bewiesen hatte. "Großartig! Ich heiße Hund. Ihr könnt mich Hund nennen!" , murmelte er zufrieden. "Aber wir müssen schon ein paar Donnerwege überqueren. Wollt ihr nicht doch noch umkehren?" "Wir werden gejagt du Mäusehirn, wenn wir umkehren bringen sie uns um!" , knurrte ich ziemlich genervt. Am Abend erreichten wir ein verlassenes Zweibeiner-Nest als Unterkunft für die Nacht. "Oh, bin ich müde!" , gähnte Windjunges. "Dan legt euch am besten schon jetzt schlafen, denn der Weg ist zwar nicht mehr weit, doch er könnte beschwerlich sein." Ich wollte mich gerade in das gelbe kuschlige Zeug legen, da stellte sich eine Ratte drohen vor mir auf. Aber sie war viel Kleiner als die in den Geschichten der Ältesten, und ich hätte sie töten, denn Giftbeere hatte mir ein paar Kampf-Triks beigebracht. Doch Hund sprang dazwischen, und tötete die Ratte mit einem Hieb. Sie quickte noch einmal lauthals, dann sakte sie in sich zusammen. "Danke Hund, aber ich kann auf mich selbst aufpassen!" , miaute ich verärgert. "Äh, es tut mir leid Regenjunges." Darauf trottete Hund mit hängenden Kopf zum anderen Ende des Baues. Ein paar Stunden später trabte zu ihm. "Bist du immer noch böse auf mich?" , fragte er betroffen. "Nein Hund, ich war nie böse auf dich. Ich vermisse nur meine Familie." , tröstete ich ihn. Er wusste was ich damit meinte, denn ich hatte ihm meine Geschichte schon erzählt. "Das verstehe ich miaute er schließlich. Jetzt war ich aber zu müde um mich noch in irgendeiner Weise zu bewegen und schlief neben Hund ein.Wir waren am nächsten Tag schon eine Weile gegangen da verfielen Windjunges und mein Wurfgefährte in ein Gespräch. "Das sind also Monster?" , fragte Wirbeljunges zu Windjunges gewand. "Ja, das ist ein Monster, aber es gibt noch viiiieeelll größere! Ich habe auch eins gesehen." , erzählte Windjunges stolz. Wirbeljunges Augen weiteten sich und er rief mir zu : "Der gibt doch nur an, nicht Regenjunges?" Trotzdem ich achtete nicht auf meinen Bruder, denn wir waren an einem riesigen Donnerweg angekommen. "Du hast nichts von so großen Donnerwegen gesagt, Hund!" , miaute ich erschrocken."Nun, dann müssen wir eben schnell ihn überqueren. Und das ist der letzte Donnerweg. Dahinter beginnt der Wald und das Territorium des Blattgrüneclans" , entgegnete Hund gelassen. "Na gut." , seufzte ich. "Komm Wirbeljunges, Du kannst als erster!" , meinte Hund. "Klasse!" , freute sich Wirbeljunges. Hund packte Wirbeljunges und nuschelte durch Wirbeljunges Fell : "Bleibt einfach hier, ich hohle euch danach." Als eine Lücke entstanden, schnellte er auf die andere Seite zu. Aber es war zu spät. Schon raste ein Monster auf Hund und Wirbeljunges zu und prallte gegen Hund. Ich kreischte laut auf und das Monster hielt an und ein Zweibeiner kam daraus zum Vorschein. Mit letzter Kraft schob Hund Wirbeljunges unter das Monster, dass der Zweibeiner ihn nicht entdecken konnte. Kurz darauf entdeckte der Zweibeiner Hund und wollte ihn in das Monster mitnehmen. Ich wollte los rennen und Hund und Wirbeljunges retten, allerdings packte mich jemand am Nackenfell. Nun konnte ich nur noch schweigend zu sehen wie der Zweibeiner mit Hund in das Monster stieg. Die Katze die mich immer noch am Nackfell  hielt ließ mich los, und befahl dem verwirrten Wirbeljunges : "Renne auf die andere Seite wenn ich ´jetzt´ sage, okay? Und ducke dich wenn ein Monster kommt!" Wirbeljunges nickte. Als ein paar Monster über ihm hinweg gesaust waren, rief die Katze "Jetzt!" Erst danach sah ich die Katze an, es war eine Kätzin, ziemlich Muskulös, rein schwarzes Fell und gelbe Augen. "Wie heißt du eigentlich?" , fragte ich die Kätzin. "Ich bin Amsel. Und wer seid ihr?" , antwortete sie. "Also, er, neben mir ist Windjunges, der Kater auf der anderen Straßenseite ist Wirbeljunges mein Bruder. Ich bin Regenjunges." , erklärte ich. "Was ist mir Hund?" , erkundigte ich mich besorgt. "Er ist ihn Sicherheit, aber jetzt muss es schnell gehen. Bald kommt die Zeit in der hier besonders viele Monster sind." , hetzte Amsel. Sie nahm uns beide am Nackenfell, und rannte über den Donnerweg. Gerade rechtzeitig noch wichen wir einem Monster aus "Puh, geschafft!" , keuchte ich. Allerdings täuschte ich mich. Kurz vor dem Ziel, Amsel ließ uns los und wurde von dem Monster mitgezerrt. Ihr Halsband hatte sich irgendwo am Monster verhagt. Ich wusste, dass sie nun qualvoll ersticken musste. Zusammen mit Wirbeljunges und Windjunges betrat ich den Wald, seine Stille gefiel mir nicht. Stille war für mich nicht Ruhe, sondern Einsamkeit, Leere und Tod. "Halt!" , rief ich. Denn ich roch etwas. Kurz darauf fauchte Wirbeljunges : "Zweibeiner!" Und drängte mich und Windjunges in das Gebüsch. Und tatsächlich : ein Zweibeiner erschien aus dem Dickicht. Wirbeljunges wollte sich dazu quetschen, aber dabei schob er Windjunges aus dem Versteck. "Nein!" , piepste Wirbeljunges, jedoch hatte der Zweibeiner Windjunges schon aufgehoben. Wir stürzten hinterher bis der Zweibeiner zu seinem Bau kam und ihn ein Halsband anlegte. Windjunges hatte sich das ganze Fell gesträubt. Als er uns erblickte entglitt er dem Zweibeiner. "Sternenclan sei dank!" , keuchte ich. "Kommt nach den Geschichten der Ältesten liegt das Lager in der Mitte des Waldes!" , miaute Wirbeljunges fröhlich und hüpfte voran. Mich wunderte es das sie dieses Erlebnis nicht traumatisiert hatte. Nach einer Weile baute sich ein großer Schatten hinter uns auf. "Was tut ihr hier?" Ich drehte mich als erste um und erblickte einen jungen Kater mit Sandfarbenem Fell, der uns wütend anstarrte. "Wir wollen uns deinem Clan anschließen." ,erklärte ich kurz. "Ach ja?" , fragte der Kater und runzelte die Stirn. "Hm... ich könnte euch ja in das Lager bringen und ihr könnt dann Otterstern eure Geschichte erzählen..." , meinte der Kater. "Aber ich kann euch nichts versprechen..." Er sprach ruhig doch irgendetwas in seiner Stimme verriet seine Unsicherheit. Danach sprachen wir kein Wort mehr, und er führte uns durch ein Bromberdickicht.... und dahinter war das Lager... doch ich traute meinen Augen nicht: So viele Katzen hatte ich mein Lebtag nicht gesehen! Katzen die vom Jagen zurück kamen, plaudernde Älteste, spielende Jungen, und das in Schaaren, das kannst du dir gar nicht vorstellen! "So da währen wir..." , rief der Kater und ließ uns einfach so, vor einem riesigen Bau stehen, so groß fast wie unser Lager! "Wer seid ihr denn." , fragte ein Kater der grade aus seinem Bau getrottet kam. Seine Stimme hatte den Klag eines großen Anführers, jedoch war sie kalt wie ein Blattleere-Tag. "Ich bin Regenjunges, der Kater links neben mir ist Wirbeljunges, und der Kater rechts neben mir ist Windjunges.", antwortete ich. "Aha..." , rief der Kater spöttisch. "Und was wollt ihr hilflosen Jungen hier? Wollt ihr etwa das ich euch aufnehme?" Er setzte ein grausames lächeln auf. "Ja..." , fuhr ich fort. "Die zwei Kater, na gut...aber dich schwaches kleines Kätzchen nein!" , blaffte er. Das war genung! Nein, das lasse ich mir nicht gefallen! Niemand nennt mich klein und schon garnich schwach! "Was fällt dir ein du unverschämter Fuchsdung!" , keifte ich ihn an, brodelnd vor Wut. "Sei bloß nicht so frech du kleines Ding! Du sprichst hier mit dem großen Anführer Otterstern!" , fauchte der Kater. Mit diesen Worten packte mich Otterstern mit ausgefahrenen Krallen und warf mich in die Brennnesseln. "Hör auf!" , rief Windjunges und bis Otterstern kräftig in den Schweif. "Lass das!" , zischte Otterstern und schubste ihn zur Seite. Er kam drohend auf mich zu stolziert. Im richtigen Moment sprang ich ihn in sein Gesicht als es gerade in meiner Reichweite war. Gnadenlos zerkratzte ich sein Gesicht, und konzentrierte mich dabei vor allem auf sein linkes Auge. Ein Schrei durchschnitt die Stille des Lagers. Blut quoll aus seinem Auge. Ich wusste, dass kein Heiler dieser Welt sein Auge noch retten konnte. Otterstern humpelte er in seinen Bau und setzte sich wankend. "Nun gut kleines." , miaute er anerkennend, jedoch lag in seiner Stimme noch die selbe Kälte wie zu Anfang. "Du hast gewonnen...geh!" Er deutete auf einen kleinen Ginstertunnel, der in einen weiteren Bau zu führen schien. Das war bestimmt die Kinderstube! Während wir durch die Menge der Katzen liefen, starrten uns diese neugierig und erstaunt an. Ein Kater mit braunem Fell und vielen Kräutern im Mund blickte mich erbost an. Das musste die Heiler-Katze sein. Kurz darauf waren wir in dem Bau angelangt. Der Bau war groß. Viel größer als er von außen ausgesehen hatte! Dort saßen dutzende von Königinen dicht zusammengedrängt mit ihren Jungen. "Da haben die Jungen aber nicht Viel Platz zum spielen!" , meinte Wirbeljunges. Wieder tauchte ein großer Schatten hinter uns auf, und ich drehte mich um. Der sandfarbene Krieger war es, der uns hier her geführt hatte. "Wer bist du eigendlich, und warum verfolgst du uns die ganze Zeit?" , knurrte Windjunges genervt. "Ich bin Dünensand und versuche euch nur zu helfen..." , seufzte Dünensand. Er hob den Kopf und rief : "Kukuksherz ein paar Jungen brauchen deine `Hilfe´" Bei dem Wort Hilfe rollte ich mit den Augen.Eine der Königinnen erhob sich und kam auf uns zu getrottet. Hinter ihr tapsten zwei Jungen. Sie sah uns nur mit Liebevollem Blick an, und sie deutete uns mit ihrem buschigen Schweif an, ihr zu folgen. Sie führte uns in die Ecke des Baues in der sich bereits eine mit Narben übersäte Kätzin mit ihren Jungen befand. Sie setzte sich hin und lächelte : "Also, meine Jungen heißen Grünejunges und Tigerjunges, und mein Name ist Kukuksherz. Wie heißt ihr?" "Nun, das sind Windjunges und Wirbeljunges, und ich bin Regenjunges." , erklärte ich. "Ihr seht aber schon erwachsen aus!" , richtete sie das Wort an Wirbeljunges und Windjunges. "Ihr werdet bestimmt Morgen zu Schülern ernannt!" Mich sah sie nur so an als hätte sie Mitleid mit mir und auch den gleichen Blick meinte ich auch von der Kätzin neben Kukuksherz ablesen zu können doch dann erblickte ich in ihrem Gesicht abscheu, und sie wand den Kopf zur Seite. Was hatten sie nur? Allerdings wurden wir bald aufgefordert zu schlafen, und ich wusste welchen Ärger es geben würde wenn ich dann auch nur einen Muskel rühren würde. Am nächsten Tag sah ich, wie Kukuksherz Windjunges und Wirbeljunges das Moos aus den Fell zupfte. Ich schüttelte mich. "Kukuksherz, was machst du da?" , rief ich erstaunt aus. "Sie bereitet deine Wurfgefährten auf die Schüler Zeremonie vor!" , miaute die vernarbte Kätzin gehässig. Ich verängte meine Augen zu schlitzen, doch Kukuksherz entgegnete freundlich : "Narbenfell, ich mag diesen Ton nicht." Zu mir gewand fur sie leise fort : "Wurfgefährten können ganz schön nervig sein." Ich nickte. Nun fragte ich : "Muss ich mich auch auf die Schülerzeremonie vorbereiten?" "Ich bezweifle dass du das musst, Schätzchen." , miaute Kukuksherz schnell. Ich riss die Augen auf. "Was soll das heißen?!?" , knurrte ich mit bebener Stimme. Ich wusste dass sie mich unterschätzten. Ein Schrei, wie der einer Eule, dröhnte in meinen Ohren. Kukuksherz rief : "Los Wirbeljunges und Windjunges, das war das Zeichen. Es bedeutet das wir uns am Hügel versammeln sollen." Obwohl ich vielleicht nicht mitgehen sollte, schlich ich hinter Wirbeljunges und Windjunges her, und Kukuksherz schien von mir keine Notiz zu nehmen. Wir schritten durch die große Lagerlichtung, und kamen zu einem großen Hügel, auf dem bereits der nun einäugige Otterstern stand. "Also" , sprach Otterstein. "Heute werden  zwei neue Schüler unseren Clan bereichern." "Warum nur zwei..." , miaute Windjunges leise. "Windjunges, und Wirbeljunges." , schallte Ottersterns Stimme. "Werden heute zu Schülern ernannt. Spinnenauge, Feuerfunke, kommt." Die Beiden Krieger schubsten sich durch die Menge und traten zum Anführer. Sie fuhren die Krallen aus. "Was geht hier vor!?!?" , wisperte Wirbeljunges. "Wirbeljunges und Windjunges, kommt." , rief Otterstern. meine Wurfgefährten (Nun ist Windjunges so etwas wie ein Bruder für mich) stolperten zu Otterstern, und dieser befahl ihnen sich still zu verhalten. Spinnenauge machte einen Satz zu Wirbeljunges und - ich traute meinen Augen nicht - sie fuhr ihn mit ausgefahrenen Krallen über die Ohren. Das war mir zu viel ich drängte mich durch die Katzen bis Otterstern nur noch eine Schwanzlänge von mir entfernt war. Ich funkelte ihn mit meinen grünen Augen an und reckte den Kopf. "Wie kannst du es wagen diese Zeremonie zu unterbrechen!" fauchte Otterstern. Ich trat einen Schritt vor und bleckte die Zähne. "Mutiges kleines Kätzchen." , höhnte er. "Aber von deinem Aussehen zu urteilen, nützt du uns nicht viel." Der Clan hob ein schallendes Gelächter an. Leise schlich ich mich wieder in die Menge. Ich wollte nichts riskieren. Otterstern rollte mit den Augen und schob sich gemeinsam mit meinen Wurfgefährten durch die Menge, und schließlich aus dem Lager hinaus. "Wo bringt er sie hin?" , fragte ich mich laut. "Zum Training." Antwortete eine eine Kätzin neben mir. "Ohne die Mentoren?" , rief ich erstaunt aus. "Ja so ist es. Ich habe gehört das es in euren Lichtclans für jeden eurer Schüler einen eigenen Mentor gibt. bei uns ist das nicht so. Hier werden wir in großen Gruppen ausgebildet." , erklärte die Kätzin. "Lichtclans, was meinst du mit Lichtclans?" , fragte ich. "Sprich leiser" ,flüsterte die Kätzin. "Ich werde dir alles erklären, denn du hast es wirklich nötig!!! Frag einfach Morgen, Sonnenhoch nach Wasserpfote!" Nun begab sie sich eilig in Richtung Schülerbau. WasserPFOTE? , dachte ich. Denn ich sah in ihren Augen schon den kräftigen Ausdruck eines vollwertigen Kriegers erkennen. "Regenjunges!" Im selben Moment kam Kukuksherz auf mich zugelaufen. "Lass uns jetzt wieder zurrück gehen. Deine Geschwister sind Morgen früh wieder da!" Ihre Stimme zitterte etwas aber sie beruhigte sich bald wieder.                             Am nächsten Morgen stand ich früh auf und sah mich um, und siehe da - wer hätte es gedacht - saß Otterstern schon wartend neben mir und meinte mit strengen Ton. "Die Schüler sind schon längst losgegangen. Und bitte erspare mir die Fragen. Eine Zeremonie wird es nicht geben. Vor der Kinderstube warten schon Windpfote und Wirbelpfote auf dich. Sie werden dich begleiten." Endlich! Mein Gesicht strahlte vor Freude. Doch warum hat Otterstern dass getan? Seine Kalte Stimme hatte mich Zweifeln lassen. Als hätte er mir einen bitteren Windstoß ins Gesicht geblasen. "Hallo Regenjunges, äh.. ich meine Regenpfote!" , miaute Wirbepfote fröhlich. "Das Training ist fantastisch!" , rief Windpfote begeistert. Hopsend liefen mir Wirbelpfote und Windpfote voraus. Zusammen rannten wir durch den Wald, bis wir an einem Fluss ankamen, andem schon Spinnenbein mit einigen Schülern wartete. Spinnenbein warf mir einen aufmunternden Blick zu umd miaute "Ihr seid spät, aber dass tut jetzt ersteinmal nichts zur Sache. Wir werden heute ein bisschen Schwimmen." Die Jungen Katzen stöhnten. Spinnenbein stieg vorran in das Wasser und die Schüler hinterher. "Na los!" , rief sie ungeduldig zu uns hinauf. Denn wir standen immernoch wie angewurzelt am steinigen Flussbett. "Wir können nicht schwimmen!" , protestierte Windpfote. "Das müsst ihr auch gar nicht, geht einfach nur in den Fluss und steht dort nicht einfach so untätig herum!" , knurrte Spinnenbein. Kaum hatte ich die erste Pfote in das Wasser getaucht zuckte ich zusammen. Es war eisig. Ich war kaum fähig den nächsten Schritt. Doch irgendwie hatten wir es doch geschaft. Unter Schmerzen. Und ab jetzt gibt es nicht mehr viel zu berrichten. Denn das einzige was wir taten, wir alle taten, war stillzustehen und zu warten Spinnenbein befahl uns das wir uns auf gar keinen Fall bewegen sollen, wir haben einfach nur still zustehen, sagte sie. Es schien als würde die Zeit still stehen. Bis ein Keuchen begann immer lauter und immer lauter, dann war ein Plumpsen zu höhren dann war es wieder still. Ich spührte schon meine Beine nicht mehr. Jetzt konnte ich aber fühlen wie eine wärmere Flüssigkeit sanft meine Beine umstrich. Sie wollte mir den Mut geben mich umzudrehen. Hilf mir schrie es in meinem Kopf. Ich drehte mich langsam um. "Regenpfote du sollst dich nicht umdrehen!" , fauchte Spinnenbein. Doch ich drehte mich weiter, und konnte tief im Wasser eine dunkle Gestalt zwischen den Steinen erkennen die sich langsam mit den gespenstischen Bewegungen des Wassers mitwiegte. Die warme Flüssigkeit war Blut gewesen. "Drehe dich wieder um Regenpfote", zischte Spinnenbein. Ich regte mich nicht. Sie ging auf mich zu und zischte noch eindringlicher "drehe dich um!" Ich tat so als hätte sie mich eingeschüchtert und verzog mich in die hintersten Reihen.  Aus den Augenwinkel konnte ich die Schüler zittern sehen. Ihr Angstgeruch drang in meine Nase. Was hatte sie eingeschüchtert? 

"Ihr könnt gehen." , miaute die junge Kriegerin als die Sonne den Mittagshimmel schon erreicht hatte. Erleichtert schüttelte sich sich die Gruppe von Schülern das Flusswasser aus dem Fell und bewegte sich in Richtung Lager. Aber ihr Angstgeruch lag immernoch in der Luft. Wir gingen der Gruppe nach, ins Lager. Am Lagereingang begegneten wir einer Patrolie die uns verzweifelt und frustriert anstarrte. "Was glotzt ihr denn so?" , brummelte Windpfote. Ich wusste nicht wesswegen er so schlecht gelaunt war. "Jetzt sei doch nicht so unfreundlich!" , miaute Wirbelpfote. "Ach, macht doch was ihr wollt!" , keifte Windpfote und lief mit großen Schritten an uns vorbei. "Was ist denn in den gefahren?" ,rief ein junger Krieger aus der Patrolie und kicherte. "Halt du dich da gefälligst raus!" , knurrte ich angespannt und rannte mit Wirbelpfote Windpfote hinterher. Mich kümmerte es nicht, dass mich die Patrolie immernoch anstierte. "Es tut mir leid Windpfote." , erklärte Wirbelpfote. Windpfote kauerte in der Ecke des Schülerbaus und schwieg. Nach einer ganzen Weile aber, drehte er sich um und sagte zu uns : "Geht, ihr solltet nicht hier sein..." Langsam ging Wirbelpfote auf den verzweifelt wirkenden Windpfote zu, und fing an ihm irgendetwas zu zuflüstern, da stolperte ein sandfarben gestreifter Kater zur hintersten Ecke, des Schülerbaus in der wir saßen. Sein Blick war Entsetzt. "Habe ich dir nicht gesagt, du solltest alleine kommen?" ,fauchte der Kater mit einem Wutverzerrten Gesicht. "Nun gut, ich werde vermutlich auch so mit ihm fertig." Wen er wohl damit meint? Ich sah ihm mit einem Fragendem Blick an. Seine Augen sprühten mitlerweile Funken und in seinen Augen lag derartige Wut das es mir mit der Zeit schwerviel ihn weiter anzusehen. Er schien auf etwas zu warten. Ich hörte Pfotenschritte, sie kamen immer näher, ich sah aus dem Eingang des Schülerbaus.