FANDOM


Der Autor wünscht sich für diese Geschichte eine Rezension!
Schreibe eine, indem du die Bewertungsvorlage benutzt!

Diese Geschichte und die dazugehörige Staffel wird von Rosenwolf und Kojotenpfote früher Samenpfote geschreiben. Nur sie dürfen Rechtschreibung und ähnliches ändern und die Hierachien erstellen und bearbeiten.


Pfote There's a difference between bravery and ignorance 14:10, 29. Jun. 2018 (UTC)

Alte Bedrohung
ABRequest
Autor Rosenwolf &Kojotenpfote
Illustrator Cover By Vylera
Veröffentlichungsdatum 05.07.2016
Veröffentlicht von WarriorCats Erfindungs Wiki
The past haunts, the present kills
Vorgänger: /
Nachfolger: Neue Verbündete

Umfragen

Sollen Mond und Adler, Junge zusammen haben?
 
8
 
2
 

Die Umfrage wurde am 7. Januar 2017 um 15:15 erstellt. Bisher haben 10 Nutzer abgestimmt.
Soll ich auch Steckrbiefe für die anderen Stammeskatzen und auch die Clan Katzen machen?
 
6
 
3
 

Die Umfrage wurde am 7. Januar 2017 um 17:13 erstellt. Bisher haben 9 Nutzer abgestimmt.

Klappentext

Mond der die Nacht erhellt hat einen Merkwürdigen Traum von einer löwenartigen Katze die in der Stammeshöhle stirbt. Kurz danach tauchen zwei dieser Katzen auf und fangen an den Stamm zu terrorisieren. In Monds Träumen erscheinen ihre Ahnen vom Stamm der ewigen Jagd auf und erklären ihr dass Scharfzahns Junge auf Rache aussind. Da Federschweif einst ihre Mutter tötete um den Stamm zu retten. Sie und Adler der den Wind reitet müssen den Stamm verlassen und hilfe bei den Clans suchen. Doch dass ist nicht so leicht, denn als sie den See erreichen müssen sie sich trennen. Denn Adlers Weg ist noch nicht vorbei.

Hierachien

Seher und Anführer Sager von den Spitzen Steinen - alter schwarz-grauer Kater mit Bernsteinfarbenen Augen
Höhlenwächter Adler der den Wind reitet - massiger brauner Kater mit Bernsteinfarbenen Augen
Berg der dem Wind trotzt - dunkelgrau getigerter Kater
Rabe der laut ruf - schwarzer Kater mit gelben Augen
Krähe die Federn lässt - schwarz-grau geflecker Kater
Kiesel der den Berg hinabrollt - dunkelgrauer Kater mit blauen Augen
Beutejäger Mond der die Nacht erhellt (Mond) - schlanke weiße Kätzin mit braunen und rostroten Schildpatt flecken
Blume die im Wind blüht - helbraun-weiß gefleckte Kätzin
Pinie die in den Himmel wächst - braune Katze
Verstoßene Hase der schnell läuft - dunkelbrauner-grauer Kater mit weißer Unterseite und Pfoten
Zukünftige Mond der die Nacht erhellt - schlanke weiße Kätzin mit braunen und rostroten Schildpatt flecken
Adler der den Wind reitet - massiger brauner Kater mit Bernsteinfarbenen Augen
Jungenmütter Nacht die dem Tag weicht - schwarz-weiße Kätzin; Erwartet Bergs Junge
Älteste Vogel der im Himmel fliegt - grauer Kater mit grünen Augen

Anmerkungen:

Rosenwolf und Kojotenpfote bearbeiten diese Geschichte gemeinsam. Nur sie dürfen Änderungen vornehmen.

DonnerClan
SchattenClan
WindClan
FlussClan
WolkenClan

»Die Schatten der Vergangenheit werden länger und holen euch ein. Alte Verbündete fliehen vor alten Feinden. Eure Schuld wird mit Blut bezahlt werden. Das eilende Wasser wird zum tobenden Sturm, das letzte was euch vor dem Gelübde der Rache schützen kann.«


Prolog

Weiches Mondlicht ergoss sich und Vertrieb die Schatten wie flüssiges Silber, die die harten Felsen warfen, welche wie Krallen und Zähne in den Nachthimmel aufragten. Der Berg ragte unangefochten über ihnen auf, sein Schatten ließ sich nichts von Mondlicht Befehlen, das schwach durch die Wolkendecke rieselte, in der der Berg verschwand. Ein Adler kreiste um das Gebirge, die Mächtigen Schwingen schnitten durch die kühle Nachtluft ohne jegliches Geräusch. Der gebogene Schnabel glänzte tödlich im Licht des silbernen Sternenvließ. Der Adler war der König der Lüfte, doch auf dem felsigen Boden war er nur ein Untertan.

Hier hatten sie das sagen, sie, die unsichtbar über den Felsen krochen, sie, die mit dem Schatten verschmolzen und den eigenen zu verbergen wussten. Sie, deren Krallen Boten des Todes waren, die ihr Ziel niemals verfehlten. Obwohl sie Meister der Pirsch waren, hatten sie das Versteckspiel nicht nötig. Sie waren die unangefochtenen Herrscher dieses Terrains. Sie, deren Pelz ebenso Golden waren wie das Abendlicht, deren Blick scharf wie ihre Reißzähne und deren Sinne Ereignisse erahnten noch bevor sie eintraten. Selbst dieser gewaltige Bergadler mit dem schimmernden Gefieder und den gewaltigen starken Klauen wagte es nicht sich ihnen zu nähern.

Doch mit der Sprungkraft der muskulösen Hinterpfoten seiner Jäger hatte er nicht gerechnet. Eine Goldene Pfote holte ihn so mühelos vom weiten Nachthimmel wie eine Forelle aus den von weit entfernten Gletschern gespeisten Bächen. Sein durchdringender Schrei vermochte seinen Peinigern keinen Schreck einzujagen, denn er war bereits Tod bevor er den Boden erreichte und seine leichten Knochen zerschmetterten. Sie hatten nur mit ihm gespielt, hatten die drohende Macht offengelegt, die diese furchterregenden Jäger zum König des Gebirges machte Macht hieß für sie über Leben und Tod zu entschieden und das Los des Jungen Adlers war auf Tod gefallen. Sie waren nicht hungrig und ließen ihre Beute achtlos auf dem Felssims zurück.

Sie jagten nicht um zu überleben, das töten bereitete ihnen Spaß. Spaß beherrschte ihr ganzes Verlangen, denn sie waren noch jung. Die Spur der Verwüstung die sie hinterließen zog sich weit über die Gebirgskette. Doch das markerschütternde Brüllen was sich mit einem Mal über den Berg zog und mit tausenden Echos verschmolz, sollte dies ändern. Es war der Todesschrei des Muttertieres. Ihre goldenen Pelze sträubten sich, ihre stechendscharfen Augen wurden groß wie der Vollmond am schwarzen Himmel. Es bestand kein Zweifel, den Schrei würden sie unter tausenden ohne Zögern erkennen. Das kalte Blut in ihren Adern gefror in diesem Moment zu Eis und ihr Herzschlag stand still, dann antworteten sie lautstark, denn sie brauchten keinen zu fürchten, der diesen Klagegesang vernahm. Der Schrei des Muttertiers verklang, doch hallte in ihren Ohren noch lange nach. Er trieb sie in den Wahnsinn, ließ den Durst nach Rache jedes andere Verlangen wegspülen wie ein Blatt in den Fluten.

Das Rachegelübte, dass sie in dieser eiskalten Nacht schlossen, brannte in ihren Augen wie Feuer. Es bestand kein Zweifel, dass sie alles für diese Rache tun würden. Der, der ihre Mutter getötet hatte würde sterben. Unweigerlich. Niemand vermochte es mit Ihnen aufzunehmen und jeder Versuch würde ihre Entschlossenheit nur stärken, auch, wenn er mit nur einer Pfote abgewehrt werden konnte. Auf längere oder kürzere Sicht würde der Mörder leiden. Einstweilen gaben sie sich damit zufrieden ihre Wut an den Beutetieren des Terrains auszulassen und hinterließen mit jedem Pfotenschritt den sie Taten ein gewaltiges Blutbad. Doch sie würden sich davon nicht ablenken lassen, denn sie hatten die Fährte aufgenommen.

»Zurück!«, fauchte ein massiger Tigerkater mit bernsteinfarbenen Augen. »Alle zurück, versteckt euch.« Dann sprang er mit gestreckten Vorderpfoten auf die riesige Löwenkatze zu, und rollte zur Seite, ehe der Gegner ihn angreifen konnte. Ein dunkelgrauer Kater sah wie eine roter Kätzin mit einer weißen Vorderpfote, grünen Augen und einem buschigen Schweif von der anderen Seite, angeschossen kam, auf dessen Rücken sprang und sich in seiner Schwanzwurzel festkrallte. »Eichhornpfote!«, jaulte der Tigerkater. »Was in SternenClans Namen tust du da?« Die Löwenkatze wandte sich, um sie abzuschütteln. Die Kätzin Eichhornpfote sprang und floh zu den Felsblöcken, den Gegner dicht hinter ihr. Aber sie war zu schnell und kletterte außer Reichweite. Fauchend blieb sie mit gestäubten roten Fell auf einem Felsvorsprung stehen. Der dunkelgraue Kater, floh direkt hinter einer hellgrau getigerten Kätzin mit buschigem Schweif zur gegenüberliegenden Wand und folgte ihr die Spalten hinauf. Erschöpft blieben beide dicht unter der Decke hocken. Alle waren in Sicherheit, bis auf einen dunkelrauchgrauen fast schwarzen Kater. Dieser hockte in einer Felsspalte die nicht Tiefgenug war ihn zu schützen und schrie vor Angst. »Krähenpfote«, hörte der Kater die hellgraue Kätzin flüstern und sie war dem dunkelgrauen einen langen Blick voller Liebe und Trauer hin. Ihre blauen Augen leuchteten im Mondlicht. »Jetzt kann ich die Stimmen deutlich hören« flüsterte sie »Das ist meine Aufgabe.« Der dunkelgraue Kater spürte wie sie die Muskeln anspannte, doch bevor er begriff was sie tat, sprang sie. Aber nicht nach unten sondern nach oben zur Höhlendecke und schlug mit lautem knirschen, welches das Fell des grauen erschaudern ließ, ihre Krallen in eine der spitzen Steinklauen. »Nein!«, jaulte er. Unter dem Gewicht der Kätzin brach die Steinzacke und stürzte mit der Kätzin, welche einen entsetzen Schrei ausstieß zu Boden, direkt auf die Löwenkatze zu und traf sie mit einem schrillen jaulen wurde die Bestie aufgespießt. Der dunkelgraue glitt mit schmerzenden Krallen die Felswand hinab und hockte sich neben die Kätzin. »Federschweif?«, flüsterte der dunkelgraue Kater. Der Schüler Krähenpfote war aus seinem Versteck gekrochen und setzte sich neben den Kater. »Federschweif«, flüsterte der Kater verzweifelt. »Sag doch was!« »Sie hat uns vor Scharfzahn gerettet die silberne Katze ist gekommen«, flüsterte eine attraktive getigerete Kätzin.

Alle hatten sich um die Kätzin versammelt und kurz meinte der Kater seine verstorbene Mutter zu sehen die nur ein leises »Ach Federschweif!«, hauchte. Dann regte sich die Kätzin. »Du wirst ohne mich Heimkehren müssen mein Bruder«, hauchte sie leise. »Rette den Clan!« Sie heftete ihren Blick auf Krähenpfote und man sah ein Leben für die Liebe zu diesem schwierigen Schüler. »Hast wohl gedacht, du hast neun Leben«, flüsterte sie. »Jetzt hab ich dich gerettet … Sorge dafür, dass ich es nicht noch einmal tun muss.«
»Federschweif … Federschweif, nein!«, Krähenpfote brachte die Worte nur mühsam heraus. »Verlass mich nicht«
»Ich werde dich nicht verlassen«, jetzt war ihr Flüstern kaum noch zu hören. »Ich werde immer bei dir sein, das verspreche ich«

»Federschweif! Federschweif!«, jaulend riss eine weiße Kätzin mit dunklen und rostroten schildpattflecken die Augen auf, als eine Pfote sie heftig in die Seite stieß.
„Mond hör auf rum zu jaulen als währen drei Adler hinter dir her“, zischte eine braune Kätzin.
»Tut mir Leid Pinie«, murmelte Mond und erhob sich aus ihrem Nest. Adler der den Wind reitet kurz Adler, stand schon bei den Höhlenwächtern. „Na los die Fangbeute fängt sich nicht von alleine“, meinte Pinie und die Katzen zogen los. Sie waren kaum aus der sicheren Höhle draußen, da erklang Fauchen. Lautes und wütendes voller Hass und zwei Löwenartige Katzen rannten zu der Gruppe Zähne und Krallen entblößt bereit alle zu töten. » Rache Rache. Töten Töten «, reifen sie und die Katzen erstarrten. »Lauft! Die Scharfzähne sie werden uns töten«, heulte Mond und rannte davon die anderen Katzen ebenfalls. Sie stoben Auseinander und suchten Schutz. Während die beiden riesigen Katzen in die nahe Höhle eindrangen und die dort befindlichen Katzen erschrocken jaulten ehe sie mit zwei blutigen Bündeln in den Mäulern davon rannten. »Kommen wieder. Werden vernichten. Rache«, riefen sie noch mit ihren erbeuteten Trophäen, zwischen den Kiefern.

Kapitel 1 Adlers Sicht

Ein gewaltiger brauner Kater mit massigem Schädel, breiten Schultern und großen Pfoten trotzte dem heftigen Wind und reckte seine weiße Schnauze der aufgehenden Sonne entgegen. Seine pechschwarzen Klauen bohrten sich in den Fels, sein buschiger Schweif mit der weißen Spitze stand steil erhoben. Am Himmel kreiste ein Adler, doch der Tigerkater beachtete ihn nicht. Ein breiter grober Kater mit grauem, beinahe schwarzem Fell und leuchtend blauen Augen sprang in einem flachen Satz neben den Tigerkater, der zur Begrüßung knapp mit dem gespaltenem Ohr zuckte. "Ein Adler", bemerkte der dunkelgraue Kater nachdenklich und schlug mit dem kurzen Schweif. Der Tigerkater wandte sich zu ihm um, seine bernsteinfarbenen Augen glänzten freundlich und warm. "Noch zu weit weg", miaute er und schenkte dem gewaltigen Raubvogel einen prüfenden Blick. Der dunkelgraue Kater nickte und prüfte die frische Bergluft.

" Wir sollten ihn trotzdem im Auge behalten " , meinte er und tappte den Felshügel hinunter . " Kommst du , Adler ? " , rief er ohne sich noch mal umzusehen . " Gleich " , versprach der große Tigerkater , die Muskeln spielten unter seinem glänzenden Pelz . " Du wirst mich und die Jäger begleiten " , befahl der graue Kater und leckte sich rasch über das lange Brustfell . Aufregung glitzerte in den goldenen Augen des jungen Tigerkaters . " Mit Vergnügen , Kiesel " , antwortete er mit zuckenden Schnurrhaaren . Der andere lächelte nur und bedeutete Adler zu warten .

Plötzlich sprang eine schwarze drahtige Kätzin aus einer Ansammlung von Felsen hervor . Ihr Pelz war blutbespritzt und sie atmete heftig und schwer . In ihren goldenen Augen blitzte blanke Panik . " Distel die im Morgenlicht leuchtet " , miaute Adler erschrocken und sprang eine Schwanzlänge vor der erregten Kätzin zurück . Dann fing Distel zu schreien an . " Tod und Verderben " , fauchte sie mit zuckendem Schwanz . Kiesel setzte zu sprechen an , doch Distel begann erneut die selben Wörter zu wiederholen , bis sie in hemmungsloses Schluchzen ausbrach und vor Adler und Kiesel zusammenbrach . Andere Katzen drängten sich aus einer gewaltigen Höhle herbei , verwirrtes Gemurmel hallte umher , gemischt mit dem Geruch von Angst . " Was ist passiert ? " , wollte eine Katze wissen , eine andere begann ängstlich zu schluchzen . Unfähig zu antworten starrte Adler auf Distels Leichnam hinunter . Er hatte die Kätzin gut gekannt , sie war die Schwester seines besten Freundes Kiesel gewesen .

Kiesel starrte die schwarze Kätzin ungläubig an , sein Schweif hing schlaff zu Boden . Vorsichtig trat er an Distel hinan , leckte ihr über die Wange und blickte dann mit glänzenden Augen auf . Adler trat vor und schmiegte sich tröstend an den Freund und fuhr ihm mit dem Schweif über die Schulter . Eine Gasse bildete sich unter der Katzenmenge und ein gebrechlicher schwarzgrauer Kater mit vor Alter grauer Schnauze tappte mit verwirrten bernsteinfarbenen Augen hindurch . " Was soll das ? " , fragte er mit brüchiger Stimme und verstummte als er den Leichnam der jungen Beutejägerin auf dem Plateau erblickte . Eine silbergraue Kätzin beäugte Distel vorsichtig . " Das war keine Katze " , miaute sie stockend und Adler rieselte es kalt den Nacken hinunter , " das war etwas viel größeres ". Die goldfarbenen Augen des alten Katers wurden trüb .

" Vor langer Zeit " , miaute er abwesend , " Nein , das kann nicht sein ... " . " Was kann nicht sein ? " , blaffte Kiesel barsch , Adler stupste ihn vorsichtig an . Der graue Kater blickte ihn kurz an , dann zu Boden . " Vor langer Zeit hatte der Stamm einen so gefährlichen Feind das es einen Abgesandten des Stammes der ewigen Jagd und ein großes Opfer benötigte um ihn zu besiegen . Aber das ist Monde her , es geschah noch vor meiner Geburt und ich lebe schon so viele Blattwechsel ", fuhr der alte nachdenklich fort . Kiesel fauchte laut auf . " Es ist mir egal wie gefährlich dieser Feind sein soll . Wenn er es war , der Distel getötet hat wird er leiden . Ich werde ihn stellen und töten " , knurrte der graue Kater und peitschte mit dem Schweif . Adler trat an ihn heran und leckte ihm aufmunternd die Wange . " Begehe keine Dummheit , mein Freund " , hauchte er Kiesel leise ins Ohr . Der alte graue Kater murmelte etwas zusammenhangsloses und trottete mit herabhängendem Schwanz zurück in die Dunkelheit der Höhlen .

Kapitel 2 Mond's Sicht

Mond starrte Fassungslos auf die Beutejägerin Distel. Steinsager hatte sie angewiesen ihr speziell Unterricht im Fangen von Hasen und Kaninchen zu geben, da sie die beste Beutejägerin war, wenn es um diese Beutetiere ging. Traurig leckte sie der Kätzin das Fell und schmiegte sich trostspendend an Kiesel. Als der Stammesführer kam und Anfing von einem Feind zu sprechen der vor langer Zeit lebte hob sie den Kopf.
»Du meinst Scharfzahn oder?«, wollte sie wissen und der alte Kater der in die Höhle zurück trat hob den Kopf.
»Woher?«, fragte er.
»Ich hatte einen Traum indem ich sah wie eine silberne Kätzin eine der Steinzacken von der Decke löste und Scharfzahn damit tötete um einen ihrer Freunde zu retten und dabei ihr Leben ließ«, gab die Beutejägerin zu.
»Das stimmt kam es von Pinie sie hat als Federschweif geschrien und ich musste sie mit der Pfote heftig in die Seite Stoßen um sie zu wecken.«
»Mond komm mit mir«, meinte der alte Sager und führte die Kätzin in seine Höhle. Dort setzte er sich hin und sah sie an. »Erzähl mir von deinem Traum und was passierte ehe Distel verstarb.« Mond knetete den Boden unter ihren Pfoten und leckte sich kurz das Brustfell. Dann erzählte sie ihm jedes Detail dass sie im Traum gesehen hatte und auch was außerhalb der Höhle passiert war. »Sie rannten auf uns zu und wir stoben auseinander, ich erkannte sie von meinem Traum wieder und dann sind sie in die Haupthöhle eingedrungen. Wenige Augenblicke Später stürmten sie raus und hatten zwei Katzen im Maul. Eine davon Distel. Aber merkwürdig war, sie haben etwas gesagt, genau konnte ich es nicht hören aber es klang wie« Mond sammelte sich und fuhr fort: »Es klang wie Rache! Rache! Töten! Töten!« Der Steinsager stellte vor Schreck seinen Pelz auf. »Beim weg laufen mit ihren Opfern, meinte sie Kommen wieder. Werden Vernichten. Rache.« Steinsager nickte.
»Danke Mond. Geht jetzt Fangbeute jagen. Auch wenn es schwer ist. Dieser Feind ist zu mächtig, wir dürfen uns von ihm nicht lähmen lassen. Heute Abend befragen wir den Stamm der ewigen Jagd« Mond neigte den Kopf und verließ die Höhle der spitzen Steine.
»Was wollte er?«, kam es von Kiesel.
»Wir werden heute Abend den Stamm der ewigen Jagd befragen und wir sollen Fangebeute jagen. Wir dürfen uns nicht von diesem Gegner einschüchtern lassen.« Sie sah alle an und leises Protestgemurmel erhob sich. Doch aller Unmut half nichts. Die Beutejäger zogen los flankiert von den Höhlenwächtern und doch war etwas anders. Alle hielten Augen und Ohren offen, ob die beiden Scharfzähne zurückkommen würden. Doch nichts weiter geschah und so kehrten sie am Ende mit zwei Kaninchen, einem Hasen, einem Falken und einem Adler zurück in die Höhle.

Der Adler war so groß, dass ihn sich die Jungenmutter Nacht die dem Tag weicht, mit dem Ältesten Vogel der im Himmel fliegt teilte. Mond lief auf und ab. Der Traum nagte immer noch an ihr und so hörte sie die Stimme nicht die sie ansprach. Mond wendete den Kopf es war Pinie. »Willst du nichts essen Mond? Wir brauchen unsere Kraft wenn wir den Stamm versorgen wollen«, kam es von der Beutejägerin und die Zukünftige nickte nur. »Es ist nur, sie haben Distel mitgenommen und Wind der dem Berg trotzt. Ich meine Distel konnte entkommen, aber Berg, ob er es geschafft hat? Oder ist er schon bei unseren Ahnen?«, flüsterte sie und biss ein Stück aus dem Kaninchen, ehe sie es Pinie hinschob und diese ein Bissen nahm.

Als der Mond seine blassen Strahlen durch den Wasserfall schickte, versammelten sich alle in der Höhle der spitzen Steine und fingen an zu den Ahnen zu beten. Um ein Zeichen, was sie gegen diese neuen Gegner tun sollten. Der Stamm murmelte die Worte, die der Steinsager ihnen nannte, während er in seiner Höhle auf und ab lief. Das Licht brach sich in den Wassertropfen, schimmerte in den Pfützen und doch schien der Stamm zu schweigen. »Oh das ist nicht gut, der Stamm der ewigen Jagd schweigt. Ich fürchte fast, sie fordern, einen Tribut, dafür, dass dieser alte Gegner einst starb«, kam es von ihm mit brechender Stimme. Mond senkte wie alle anderen Stammeskatzen den Kopf, dann trabte sie zu ihrer Kuhle und rollte sich zusammen. Neben ihr lag Adler. »Was meinst du? Wird der Stamm ausgelöscht?«, wollte der Zukünftige Höhlenwächter wissen.
»Ich weiß es nicht Adler, ich weiß nur Scharfzahn ist gefährlich und zu zweit sogar doppelt«, flüsterte sie und rollte sich zusammen.
»Aber kann man denn nichts machen?«, wollte Adler wissen.
»Du Käferhirn Adler!«, kam es von Mond.
»Wenn unsere Ahnen wollten, dass wir was tun, hätten sie heute ein Zeichen geschickt! Aber das haben sie nicht, also müssen wir abwarten und hoffen, dass nicht noch mehr Katzen den beiden Scharfzähnen zum Opferfallen.« Damit legte sie die Nase unter den Schweif und schlief ein. Sie brauchte einfach nur ruhe. Der Tod von Distel und der Traum waren für sie zu viel gewesen und sie schlief schnell ein.

Als sie die Augen erneut öffnete merkte sie sie war alleine in der Höhle erschrocken sprang sie auf. »Adler? Pinie? Vogel? Nacht?«, rief sie fragend und wartete auf eine Antwort. Keine kam und Panik stieg in ihr auf. Wo waren alle? Hatte sie was verpasst? Wurde sie zurück gelassen? Ihre Panik stieg als sie durch die Höhle zog aber nichts als leere Kuhlen fand. Erst jetzt wurde sie sich einer anderen Katze gewahr, die sie beobachtete. Es war die Katze aus ihrem ersten Traum. Federschweif und langsam schritt sie auf ihr zu. Neben ihr der dunkelgraue Kater, Sturmpelz wenn sie sich nicht irrte und die schöne getigerte Kätzin Bach. »Hab keine Angst Mond«, kam es von der getigerten. »Wir haben eine wichtige Nachricht für dich und Adler, allerdings haben wir dir den Traum vom Tod meiner Schwester nicht um sonst geschickt, ihr müsst die Clans finden«, miaute Sturmpelz und nun sah sie Adler, welcher ebenfalls auf sie zukam. Als er bei der kleine Gruppe war, setzte Federschweif zu sprechen an.
»Die Schatten der Vergangenheit werden länger und holen euch ein. Alte Verbündete fliehen vor alten Feinden. Eure Schuld wird mit Blut bezahlt werden. Das eilende Wasser wird zum tobenden Sturm, das letzte was euch vor dem Gelübde der Rache schützen kann.«
»Was meinst du?«, wollte Mond wissen doch die Katzen verblassten bereits.
Erschrocken wachte sie auf. Sah sich um und stupste Adler mit der Pfote an. »Adler? Hast du auch einen Merkwürdigen Traum gehabt?«, flüsterte sie leise und wartete ob sich der Kater regen würde.

Kapitel 3 Adler's Sicht

" Vielleicht hat der Stamm der ewigen Jagd ja auch schon ein Zeichen geschickt , aber du warst zu alt und schusselig es zu erkennen " , giftete Adler grimmig . Sager von den Spitzen Steinen betrachtete den jungen Kater böse , öffnete das Maul zur Antwort und erstarrte dann . Adler blickte ihn höhnisch an und begann dann sein Brustfell zu putzen . Mond , eine Schildplattfarbene Beutejägerin , schlief bereits . Adler betrachtete sie . Sie war hübsch , aber für seinen Geschmack zu naiv und zu klein . Er spürte Steinsagers Aufregung und dann den kurzen Schweif des alten Katers auf seiner Schulter . " Komm mit , Adler der den Wind reitet " , miaute der Graubraune und verschwand ohne abzuwarten in der Dunkelheit .

Was hat er jetzt wieder vor ? Adler gähnte resigniert und folgte dann dem Alten . In der Höhle , in die Adler Steinsager gefolgt war , war es kalt , sodass es Adler im getigerten Fell kribbelte . Die Luft war schwer und drückend , der Boden uneben und feucht . Flechten wuchsen an den Wänden und streiften Adlers Pelz . Gewaltige Steine , wie Dutzende Zähne und Krallen , ragten aus dem Boden und von der Decke hinunter , sodass Adler unweigerlich daran Dachte wie die Zacken von der Decke hinunterstürzten und seine Knochen zertrümmerten . Er schlängelte sich um die Stalagmiten und Stalaktiten herum und zuckte unter dem nassen glatten Stein an seinem kurzen Pelz zusammen . Durch ein Fuchsgroßes Loch in der schrägen Decke fiel Mondlicht , das sich in den kleinen Pfützen am Boden spiegelte . Adler sprang fauchend zurück als er in der Dunkelheit in eine der Pfützen trat und das eiskalte Wasser an seine Brust spritzte .

" Was machen wir hier ? " , fragte der Junge Tigerkater schlecht gelaunt , seine Stimme hallte als lautes Echo in der Höhle umher und ging in dem Rauschen eines unterirdischen  Baches unter . Steinsager drehte sich zu ihm um , Seine bernsteinfarbenen Augen blitzten in der Schwärze . " Das was du gesagt hast " , sagte Steinsager drängend . " Was ? " , fragte Adler verständnislos und peitschte mit dem dicken Schweif . Steinsager seufzte . " Manchmal fragte ich mich wirklich , wie du mein Sohn sein kannst , Adler . Das mit dem Zeichen des Stammes der ewigen Jagd . Hast du da etwas bestimmtes im Sinn gehabt ? " , fragte Steinsager fauchend . Adler schnaubte spöttisch . " Nein , hatte ich nicht . Ich dachte nur , dass du in deinen Tagträumen gut was übersehen haben könntest , wie so oft " , blaffte Adler knurrend und wirbelte herum . " Was meinst du damit ? " , fragte der alte graue Kater verwirrt . " Meine Ernennung zum Zukünftigen " , miaute Adler traurig , " du warst nicht stolz auf deinen Sohn . Du hast mich nicht anders behandelt als Mond der die Nacht erhellt " . Steinsager stolperte zurück und wollte etwas erwidern , doch Adler fauchte : Das kannst du dir sparen , alter Narr " und sprang mit voller Absicht mitten in die Pfütze , sodass sich ein Wasserstrahl auf den alten Kater ergoss . Dann verschwand der große Tigerkater aus der Höhle mit den Spitzen Steinen . 

Er trottete wütend in die Höhle der Zukünftigen und kletterte in seine Ausbuchtung , die mit Federn und Moos ausstaffiert war . Er rollte sich eng zusammen und legte sich den Schweif über die Schnauze . Er hatte kaum die Augen geschlossen als ihn eine Pfote in die Rippen stieß . Er sprang laut fauchend auf . " Was ? " , blaffte er mit ausgefahrenen Krallen und gesträubtem Nackenfell . Die kleine Schildplattkätzin vor ihm schrumpfte erschrocken zusammen und stolperte Rückwärts . " Was hat dich denn gestochen ? " , miaute Mond stotternd . Adler seufzte . " Ist egal " , erklärte er resigniert . " Also was wolltest du von mir ? " , fragte er dann freundlicher . " Ich wollte wissen ob du auch einen so komischen Traum geträumt hast " , erklärte Mond vorsichtig . Adler blinzelte überrascht . " Nein , aber ich bin ehrlich gesagt auch erst einen Herzschlag  eingeschlafen , bevor du mich geweckt hast . Wo von hast du denn geträumt ? " , fragte er neugierig . Mond zuckte unwohl mit dem Ohr . " Nicht so wichtig " , murmelte sie und tappte zurück in ihr Nest . " Komische Kätzin " , murmelte Adler leise und rollte sich wieder zusammen . 

Kapitel 4 Mond's Sicht

Mond rollte sich wieder zusammen, wie sollte sie von ihrem Traum berichten wenn Adler so sauer war? Als der Morgen anbrach erhob sie sich und schüttelte sich die Nacht aus dem Fell. Dann betrachtete sie Adler, der noch schlief. Sollte sie ihn wecken? Sie zögerte doch die Entscheidung wurde ihr von einem schwarz-grau gefleckten Kater abgenommen. Krähe die Federn lässt kurz Krähe stieß Adler heftig in die Seite.
»Wach auf die fauler Fellhaufen«, meinte Krähe und Mond begab sich zu den Beutejägern.
»LASS MICH!«, keifte der zukünftige Höhlenwächter und Krähe gab ihm einen giftigen Blick.
»Was ist los Adler?«, wollte sie wissen als er sich der Gruppe näherte.
»Hattest du auch einen Traum vom Stamm der ewigen Jagd?«, flüsterte sie leise und wartete auf eine Antwort. Was ist nur los mit ihm?, dachte sie und drückte sich kurz an ihn. »Ist es immer noch wegen Distel?«, kam es schließlich von ihr. Warum begriff er nicht, dass er vertrauen musste? »Ach Adler, der Stamm der ewigen Jagd wird schon ein Zeichen schicken. Aber jetzt solltest du dich konzentrieren, sonst fängt dich noch ein Adler«, witzelte sie und legte die Ohren an, als sie sein Gesicht sah. »Beim Geist unserer Ahnen, was ist nur mit dir los«, damit begann sie nach Beute zu wittern und stierte auf einen Busch der auf einem der Pfade stand. Schnell wie ein Wiesel schoss sie vor und kam mit einem Kaninchen wieder, während ein zweites davon sauste. Ehe Pinie oder Blume die im Wind weht kurz Blume reagieren konnte. Ob es was mit seinem Vater Steinsager zu tun hat?, überlegte sie und jaulte erschrocken auf als sie zur Seite gestoßen wurde und ein Adler sich mit leeren Krallen in die Luft erhob. Da wo sie Herzschläge zuvor noch gestanden hatte.

»Du Käferhirn! Was ist mit dir?«, blaffte ein duneklbrauner-grauer Kater und die anderen Beutejäger kamen zum Vorschein.
»Hast du unser Alarmsignal nicht gehört?«, wollte Krähe wissen und starrte zu dem Kater.
»Hallo Hase«
»Bestimmt nicht. Sie wird immer mehr wie Steinsager«, miaute ein schwarzer Kater mit gelben Augen. Rabe der laut ruft, kurz Rabe.
»Ich … Nein ich hab nachgedacht, Adler ist so merkwürdig und«, fing sie an.
»Du hast über Adler nach gedacht?«, fragte Kiesel und seine Augen blitzten auf.
»So so da ist wohl jemand in unser temperamentvolles Fellknäul verliebt«, meinte er und sie konnte Adler fauchen hören, das wäre nicht so. »Hört auf zu streiten. Ihr seid doch alle keine Jungen mehr«, kam es von Blume und sie hob einen Falken auf, den sie mittels Monds Kaninchen erbeutet hatte. Lautes fauchen war zu hören und alle rannten zurück, die Fangbeute zwischen den Kiefern und drängten sich in die Haupthöhle um Schutz zu suchen. Die magere Fangbeute wurde in der Höhle der Jungenmütter versteckt, und alle anderen flüchteten die Wand hinauf. Zielsicher eilte Mond zu einer Wand und erklomm sie. »Los Adler so hoch wie möglich«, kam es von ihr und sie setzte sich neben Adler und schaute hinab. Die Scharfzähne sahen sich um, brüllten und liefen auf und ab.
»Beim SternenClan«, entfuhr es ihr eher unbewusst als sie hinab sah. Wenn sie sich nicht irrte, saß sie auf der Stelle von der Federschweif einst den Scharfzahn tötete. Denn die Steinzacke steckte immer noch im Boden.
»Dem was?«, fragte Adler und sah sie an.
»Später«, flüsterte Mond und hoffte, die beiden löwenartigen Katzen würden nicht hochspringen.

Mond sah zu Adler und wieder nach unten. Die beiden Scharfzähne liefen immer noch auf und ab. langten in Höhlen und versuchten an Katzen zu kommen. »Töten! Rache! Vernichten!«, hallte es durch die Höhle und einer der Beiden sprang an der Wand hoch und schlug seine massige Pranke kurz vor den beiden Zukünftigen in den Felsen, ehe er hinab fiel und auf den Pfoten landete. Er fauchte und sprang erneut hoch, grub seine Krallen in den Sims und bleckte vor den beiden Katzen die Zähne. Mond drückte sich an Adler und zitterte mit gesträubten Fell.

Erneut sprang eine der beiden Katzen hoch und zog sich etwas über die Klippe. Mond wankte hinter Adler, dann sank sie vor schreck zusammen.

Verwirrt blinzelte Mond, sie war nicht mehr in der Höhle sondern auf einer üppigen Blumenwiese. Vor ihr erschien ein Kater den sie noch nie kannte. Es war ein schlanker, seidig melierter, hellgrau getigerter Kater mit blassblauen Augen, mageren Schultern und einer Narbe an der Seite. »Sei gegrüßt Mond ich bin Häherfeder. Keine Angst, deine Zeit dich dem Stamm der ewigen Jagd anzuschließen ist noch nicht gekommen. Ich habe eine wichtige Mission für dich. Du und dein Freund ihr müsst zu den Clans jenseits der Berge im Westen reisen. Dort findet ihr einen Weg die Scharfzähne zu vertreiben und den Stamm zu schützen. Den Stamm den ich einst ins Leben rief«, Mond blinzelte und eine zweite Katze kam angelaufen rief: »Schwinge des Hähers, hier bist du!«, und der Angesprochene wendete den Kopf. »Halber Mond!«, rief er freudig und berührte zärtlich die Nase der Kätzin die kaum noch zu sehen war. Was Mond erkennen konnte war, sie war stämmig, alt, gebrechlich und mager. Ihre Augen waren grün wie Waldteiche, das Fell dünn aber die Hinterläufe kräftig. Fragend legte Mond den Kopf schief. »Sei gegrüßt Mond. Mein Name ist Halber Mond und ich war die Erste Steinsagerin des Stammes des eilenden Wassers.« Mond blinzelte zweimal. »Schwinge des Hähers hier hat Recht. Ihr müsst zum See reisen dort findet ihr Hilfe.«
»Ihr? Wer denn noch?«, wollte sie wissen.
»Du und Adler der den Wind reitet. Ihr beide müsst euch einem Clan anschließen aber jeder einem anderen, abgestimmt auf eure zukünftigen Aufgaben als Beutejäger bzw. in Adlers Fall Höhlenwächter. Ihr werdet spüren, welcher Clan es ist«, miaute Häherfeder bzw. Schwinge des Hähers. Monds Kopf war mehr als nur verwirrt.
»Keine Angst, es wird sich alles klären Mond«, meinte die Sagerin und berührte die Zukünftige Beutejägerin mit der Nase am Kopf. »Meine Zeit ist fast um, ihr werdet spüren, wenn ihr aufbrechen müsst, ein Zeichen, es wird nicht zu übersehen sein, werdet ihr erhalten. Es wird das Schicksal des Stammes verändern und hoffentlich zum besten.«
Mond blinzelte sie lag noch immer auf dem Felssims und über ihr gebeugt war Adler. Von den Scharfzähnen war nichts zu hören.

Kapitel 5 Adler's Sicht

Das Licht der hohen Sonne fiel in den Höhleneingang und der Fels war angenehm warm . Kiesel und Adler teilten sich einen Sperling und eine Maus und begannen sich dann gegenseitig zu putzen . Während Adler das dunkelgraue Fell seines Freundes nach Zecken durchsuchte begann der ältere Kater zu schmunzeln . " Was ist ? " , fragte Adler nach einer Weile leicht genervt und spuckte ein Fellball aus dunkelgrauem Haar aus .

" Du und Mond , wie ? " , miaute der Kater amüsiert seine blauen Augen leuchteten belustigt . Adler fauchte wütend . " Wie oft denn noch ? Ich will nichts von ihr ! " , miaute er mit aufgeplustertem Brustfell . Kiesel schnurrte nur und zuckte mit dem Ohr . " Ja , natürlich " , stichelte er mit zuckender Schweifspitze . " Weißt du , ich war ungefähr in dem selben Alter wie du , als ich Eule kennengelernt habe " , sagte Kiesel sanfter . Adler blickte ihn überrascht an . " So jung ? " , fragte er . Kiesel nickte und deutete auf einen Felsvorsprung . " Da haben wir uns damals getroffen " , erzählte er mit leuchtenden Augen .

Eine schlanke hübsche hellbraungetigerte Kätzin trabte vom hinten an Kiesel hinan . " Erzählst du ihm von uns beiden ? " , fragte sie und rieb sich schnurrend an ihrem Gefährten . Kiesel nickte und leckte der Kätzin liebevoll übers Ohr . " Wir führen ein Gespräch unter Katern " , miaute er vieldeutend . Eule lachte . " Er ist jetzt in dem Alter wo die Kätzinnen interessant werden , nicht wahr ? Wer ist denn die glückliche ? " , fragte sie belustigt . Adler wurden die Ohren heiß vor Scham und er klemmte den Schweif zwischen die Hinterpfoten . " Niemand " , fauchte er und bleckte die Zähne . Kiesel beugte sich zu Eule und flüsterte etwas in ihr Ohr , das den Schweif der Kätzin steil in die Luft stehen ließ. " Na dann lass ich euch Kater mal alleine " , miaute sie augenzwinkernd und stolzierte zurück in die Höhle .

Adler seufzte abgrundtief . " Und noch heute wird der ganze Stamm darüber Tratschen " , miaute er mit gesträubtem Fell . Kiesel lächelte und schnippte mit dem Schweif . " Schau mal wer da kommt " , hauchte der große Kater erfreut und deutete hinter Adler . Der Junge Zukünftige fuhr herum und zuckte zusammen als er Mond auf Sie zukommen sah . " Na geh schon " , flüsterte Kiesel und schupste Adler in Monds Richtung . Entsetzt sah sich Adler plötzlich nur eine Pfotenlänge von Mond entfernt und als er einen panischen Blick nach hinten warf nickte ihm Kiesel bloß aufmunternd zu und folgte dann seiner Gefährtin in die Höhlen .

" Na ... " , stotterte Adler . Mond sah ihn verwirrt an . " Hast du deine Zunge verschluckt ? " , fragte sie mit ihrem glockenhellen Lachen . " Nein " , antwortete Adler fest . Wie lächerlich . Ich bin doch noch nicht mal in sie verliebt ! " Ich wollte dich aber sowieso noch etwas wegen gestern Nacht Fragen " , fuhr Mond tatendurstig fort , die Sonne ließ ihr wundervoll gesprenkeltes Fell glänzen . " Aber nicht hier " , fügte sie rasch hinzu . " Okay " , antworte der Tigerkater leicht irritiert . " In der Höhle der Zukünftigen ? " , fragte er mit peitschendem Schweif. Mond überlegte kurz , dann nickte sie . " Komm mit " , miaute die hübsche zukünftige Beutejägerin und sprintete in das Höhlensystem hinein . Adler folgte , konnte aber nicht annähernd mit dem Tempo der kleinen Schlanken Kätzin mithalten , sodass sie bereits in ihrer Schlafnische auf ihn wartete . " Also ? " , fragte er während er sich das Brustfell putzte . Sie schien einen Moment lang nach den richtigen Worten zu suchen .

" Ich hatte in der letzten Nacht einen Traum " , gab sie zu . Adler zuckte mit dem Ohr . " Und ? " , fragte er verwirrt . " Es ging darin auch um dich " , miaute Mond mit einem knappen Seitenblick . Er riss die Augen auf und sprang zurück . " Nicht so wie du vielleicht denkst " , Klärte Mond ihn rasch auf , " es war ein Traum vom Stamm der ewigen Jagd " . Adler entspannte sein gesträubtes Nackenfell und musterte die kleine Schildplattkätzin einen Moment lang nachdenklich . " Und was genau hast du geträumt ? " , fragte er langsam . Mond wippte unruhig hin und her . " Mich haben zwei Katzen vom Stamm der ewigen Jagd besucht " , platzte sie heraus , " und sie haben gesagt , dass du und ich die einzigen sind , die den Stamm vor dem alten Feind retten können . Den Scharfzähnen ". Verdutzt starrte Adler sie an . " Oh " , miaute er nur . Soll das ein Scherz sein oder ist sie verrückt ? " Oh ? " , fragte sie , Enttäuschung glomm in ihren großen Augen auf . " Ich ... " , druckste Adler , " lass mir Zeit das zu verarbeiten ". " Okay " , antwortete Mond leise , drehte sich um und tappte mit hängendem Schweif davon und aus irgendeinem Grund stach Adler das wie eine Klaue ins Herz . 

Kapitel 6 Mond's Sicht

Mond ging in Richtung Höhle der spitzen Steine. Rief nach dem Steinsager und glitt dann in die Höhle des Stammesführer. Dieser sah die Kätzin vor sich an.
»Mond was ist los?«, fragte er und die junge Kätzin sah zu ihm.
»Ich hatte einen Traum. Vom Stamm der ewigen Jagd«, meinte sie und der Stammesführer und Vater von Adler sah sie an.
»Bist du sicher? Sie haben uns kein Zeichen geschickt, warum dann gerade dir?«, hakte er nach.
»Ich weiß es nicht. Aber sie sagten mir nur Adler und ich könnten den Stamm vor den Scharfzähnen retten. Ich meine, einer sprang mit Leichtigkeit bis zu dem Felssims wo Adler und ich saßen. Sie sind unberechenbar. Auch würde der Stamm ein Zeichen schicken, wann wir aufbrechen müssen.«
»Das kann nicht sein Mond. Der Stamm würde nie ein Zeichen an eine zukünftige Beutejägerin schicken. Geschweige denn sich ihr offenbaren.«
»Aber die Botschaft wurde mir von Schwinge des Hähers und Halber Mond übergeben. Halber Mond sagte, sie wäre die erste Sagerin der spitzen Steine gewesen und Schwinge des Hähers ihr Gefährte der bei der Reise in die Berge verschwand und verstarb.«
»Nein! Du und Adler, ihr werdet nicht gehen. Egal was der Stamm der ewigen Jagd sagt. Du denkst dir das nur aus. Geh jetzt in dein Nest. Du wirst Beutejägerin und dabei bleibt es. Genauso wie Adler Höhlenwächter wird. Wir werden den Alten Feind besiegen und das auch ohne Hilfe von aussen.«

Mond neigte den Kopf. Da war wohl echt nichts zu machen. Traurig gesellte sie sich zu Rabe und Krähe die gerade wache hielten.
»Mond was ist los?«, wollte Rabe wissen.
»Hab gerade Adler was gefragt und er meinte, er müsse erst darüber nachdenken«
»Du hast ihn gefragt, ob er dein Gefährte werden will?«, kam es von Krähe
»Nein…. also… in Gewisser weise… schon… ich«, etwas vernünftiges brachte sie nicht mehr hervor. Die beiden Höhlenwächter lachten.
»Vielleicht hättest du warten sollen, bis Adler dich fragt. Vermutlich weniger Peinlich für dich«, beide boxten die junge Beutejägerin spielerisch in die Seite.
»Lass ihm einfach seine Zeit. Vielleicht war es einfach nur zu viel für ihn, dass du ihn gefragt hast ob er dein Gefährte werden will.«, meinte Krähe.
»Hast du auch eine Kätzin die du gerne zur Gefährtin hättest?«, wollte Mond wissen und der Kater sah betreten weg.
»Es gab da mal eine Kätzin aber diese kann ich nicht mehr fragen«, murmelte er nur und starrte auf den Boden.
»Wen?«, fragte Mond und Rabe legte ihr den Schweif auf das Maul.
»Krähe ruh dich aus. Am besten Kiesel übernimmt für dich«, und der Höhlenwächter ging bedrückt in die Höhle.
»Hab ich was falsches gesagt?«, wollte Mond wissen und Rabe seufzte.
»Er wollte Distel fragen ob sie seine Gefährtin wird aber das geht leider nicht mehr.« Mond nickte nur bedrückt, das hatte sie nicht gewusst und verabschiedete sich als Kiesel auf Krähes Platz ging. Mond begab sich in die Höhle der Zukünftigen und rollte sich in ihrer Schlafmulde zusammen.

Das gab es doch nicht. Jetzt dachte der ganze Stamm sie und Adler würden Gefährten werden dabei hatte sie ihm nur wegen ihrem Traum was erzählt und gefragt ob er mitgehen würde. Ok man konnte das ja durch aus auch falsch verstehen. Mond rollte sich zusammen und ließ sich in den Schlaf gleiten. Hätte sie doch nur nicht Krähe gefragt, wen er liebt. Sie war doch so ein Käferhirn. Frustriert ließ sie von der Dunkelheit einhüllen. Was war nur mit der Welt los? Sie verstand es einfach nicht. Vor allem, warum wurde ausgerechnet sie eine einfache Beutejägerin vom Stamm der ewigen Jagd aufgesucht? Und vor allem auch Adler, dieser schien das gar nicht so zu realisieren, dass er von ihren Ahnen, gebraucht wurde. Aber warum gerade zwei Zukünftige? Sie verstand es einfach nicht.

Kapitel 7 Adler's Sicht

Er stand zwischen vielen anderen Katzen die sich unterhielten, während am Himmel der Vollmond prangte. Die Katzen saßen schweigend da und auch Monds schönes schildpatt Fell war zusehen. Sofort eilte er zu ihr rief ihren Namen aber Mond reagierte nicht. Sie starrte nur zu den fünf Katzen die in dem Baum saßen.
»Die Große Versammlung ist beendet!«, rief ein braungrauer Kater mit grünen Augen und die Katzen sammelten sich in kleinen Gruppen redeten noch kurz und gingen dann weg.
»MOND!«, rief er erneut als die Kätzin auf ihn zuschritt und dann an ihm vorbei ging, als würde sie ihn nicht sehen. »MOND!«, schrie er erneut. Doch die Kätzin reagierte nicht.
»Mond warte doch auf mich«, rief der Kater und rannte der Kätzin nach. Vor einem Baumstamm blieb er stehen ehe er diesen überquerte. Als er auf der anderen Seite hinab sprang, sah er sich um. Doch Mond war verschwunden. Er schnupperte, suchte ihren Geruch, öffnete seinen Mund um ihren Geruch aufzunehmen. Aber er fand ihn nicht. »Adlerpfote wo bleibst du?«, erklang eine Stimme und ein Kater kam auf ihn zu.
»Adlerpfote?«, wollte der Zukünftige mit zur Seite geneigtem Kopf wissen.
»Mäusehirn nun komm endlich oder willst du hier die Nacht verbringen?«
»Äh nein komme schon«, meinte er und folgte dem Fremden. Plötzlich drehte sich alles um ihn und er sank zu Boden. »Adlerpfote!«, hörte er die panische Stimme des Katers, ehe alles um ihn schwarz wurde.

Ein heftiger Schlag in die Seite weckte ihn auf. »Was?«, fragte er irritiert und rappelte sich auf die Pfoten. Mond saß in ihrem Nest und unterzog sich einer gründlichen Fellpflege.
»Na auch endlich wach? Was hast du geträumt, du warst unruhig«, kam es beiläufig von ihr als sie kurz stoppte um sich dann ihrem Schweif zu widmen.
»Wir waren beide auf einer Insel mit ganz vielen anderen Katzen und ich hab dich mehrmals gerufen aber du hast nicht reagiert, dann bist du sogar einfach an mir vorbei gegangen ohne auf mich zu achten. Ich bin dir nachgelaufen und wollte mit dir reden aber du warst schon weg als ich das Ufer auf der anderen Seite der Insel erreicht habe.«
»Und weiter?«
»Ich wollte deinem Geruch folgen, fand ihn aber nicht und dann kam ein Fremder Kater auf mich zu, welcher mich erst Adlerpfote nannte und dann fragte ob ich die ganze Nacht hier verbringen wolle.«
»Ich hab von Halber Mond, und Federschweif geträumt.« Adler sah sie schweigend an. Langsam fragte er sich ob der Stamm der ewigen Jagd nicht ein größeres Schicksal für ihn hatte. »Adler, Mond kommt die Fangbeute erlegt sich nicht von selber!«, rief Rabe und Adler sah nur noch wie Mond zu Blume und Pinie lief. »Komme Rabe«, meinte er nur und erhob sich.

Die Beutejagd verlief nicht wie geplant. Zwar hatten sie eine für die Berge Verhältnismäßig gute Anzahl an Beutestücke gemacht, jedoch fanden sie die Kater Hase der Schnell läuft und Wind der Berg trotzt zerfetzt von den Krallen der alten Feinde und von Maden und Fliegen in Besitz genommen. Mit vor Ekel verzerrten Gesichtern, trugen die Älteren Beutejäger und Höhlenwächter Berg zurück zur Höhle des Stammes wo sich Nacht fast nicht mehr beruhigen konnte, als sie ihren Gefährten sah. Der Steinsager selber stieß einen klagenden Laut aus als das wütende Fauchen erklang und die Katzen erneut Schutz suchen mussten. Adler rannte zu einem Felsvorsprung und packte Mond am Nacken um sie außer Reichweite der Krallen zu ziehen. Keuchend hockte sie neben Adler und starrte hinab zu den beiden riesigen Scharfzähnen die fauchend an den Wänden hoch sprangen und sich am Ende über die Fangbeute hermachten sie einfach fraßen und dann verschwanden.

»Was machen wir jetzt?«, flüsterte Mond leise.
»Ich kann es nicht sagen. Den Steinsager fragen?«, schlug Adler vor und sah zu Mond, welche den Kopf schüttelte.
»Halber Mond sagte mir wir dürfen weder dem Steinsager noch einer anderen Katze etwas sagen. Aber auf das Zeichen achten, wann wir aufbrechen sollen«, hörte er und beobachtete Mond, welche geschickt hinab sprang. Sie sah richtig anmutig aus.

Der Abend brach an und Adler lief zum Eingang der Höhle wo er mit seinem Freund Kiesel heute Wache halten würde.

»Und wie weit seit ihr beide wegen Jungen?«, wollte dieser wissen und Adler stellte den Pelz auf.
»Noch gar nicht. Nur weil wir uns immer zusammen vor den Scharfzähnen in Sicherheit bringen, bedeutet es nicht, dass wir schon Junge machen«, fauchte er und setzte sich hin.
»Natürlich nicht«, miaute der Höhlenwächter und starrte in die Nacht hinaus. Adler tat es ihm gleich.

Kapitel 8 Mond's Sicht

»Schwinge des Hähers, was meint Halber Mond?«, heulte Mond und sah zu Häherfeder bzw. Schwinge des Hähers.
»Das was sie gesagt hat. Nicht mehr und nicht weniger wir wissen auch nicht alles, den Rest müsst ihr alleine heraus finden.« Damit verblassten die Katzen und Mond sah Adler der am Rande einer Schlucht stand, sie nicht zu bemerken schien. Fragend näherte sie sich dem Kater und starrte hinab. Dort unten waren Katzen die sich auf einem schmalen Pfad entlang der Wand bewegten und teilweise hinab sprangen. Adler hob den Kopf und sprang hinunter. »Adler!«, rief sie erschrocken und sah wie er unten aufkam. Dann lief er los und verschwand in einer Höhle.
»Warte auf mich!«, schrie sie und sprang ebenfalls hinab. Als sie aufkam, stand sie jedoch nicht mehr in der Schlucht sondern, auf einer Insel und starrte zu einem Baum auf dem vier Katzen saßen. Um sie herum, waren unzählige Katzen die Schweigend zu hörten. Im selben Moment reiste ein Stern über den Himmel und verschwand hinter dem See. Eine der Katzen »wir müssen sofort zu unseren lagern!«, riefen eine silberweiße drahtige Kätzin und eine langhaarige schildpatt Kätzin und sprangen hinab. Einige der Katzen sammelten sich um die beiden und verschwanden.

Erschrocken jaulte Mond auf und fuhr aus dem Schlaf. Panisch sah sie sich um. »Adler?«, fragte sie in die Dunkelheit die nur vom rauschen des Wasserfalles durchbrochen wurde.
»Adler wo bist du?«, fragte sie nun panisch und rappelte sich auf. Seine Schlafkuhle war leer. Eilig rannte sie zum Ausgang. Sie wusste das Kiesel heute Wache halten würde. »Kiesel?«, fragte sie als sie sich dem Eingang näherte. »Adler dir geht es gut. Ich hab dich gesucht«, murmelte sie und rannte zu dem jungen Höhlenwächter. Dieser schüttelte nur den Kopf.
»Mal wieder schlecht geträumt?«, kam es von dem Kater nur mürrisch.
»Ja«, meinte Mond mit nach hinten gelegten Ohren und Traurigkeit schwang in ihrer Stimme mit.
»Käferhirn«, beruhigend stupste Adler die Kätzin an.
»Ich hab dir doch gesagt, ich halte heute mit Kiesel wache«
»Das hab ich wohl vergessen über meinen Traum und«
»Ich lass euch beiden frisch verliebten mal etwas alleine«, kam es von Kiesel und er verzog sich tiefer in die Höhle.

Mond starrte in den Himmel und betrachtete die Sterne.
»Was glaubst du wie sind diese Clans? Ob sie sehr viel anders sind als wir?«
»Wir werden nie zu diesen Clans gehen, das sind nur Sinnlose Träume die wir haben«, konterte Adler und wandte sich ab.
»Nein! Sind sie nicht!«, fauchte Mond. Warum verstand Adler das nicht? Etwas verärgert schnaubte sie aus.

»Was meinst du welcher dieser Sterne, wohl Halber Mond ist? Und welcher Schwinge des Hähers? Oder Distel?«, murmelte sie und etwas erregte ihre Aufmerksamkeit. Ein Stern blinkte auf.
»Mond? Mond alles ok?«, wollte Adler wissen und sah die Kätzin an, die in den Himmel starrte. Der Höhlenwächter folgte ihrem Blick. Auch er sah den blinkenden Stern.
»Vermutlich stirbt gerade einer unserer Ahnen«, murmelte er und eine Stimme rief: »Mond du sollst schlafen! Nicht die Höhle bewachen!«
»Sie wollte nur reden. Sie hatte einen nicht gerade schönen Traum! Das kannst du ihr nicht verbieten. Alter Kater!«
»Adler hat recht. Ich war ganz allein in der Höhle, keiner mehr da. Überall nur Knochen von Katzen. Adlers Nest war leer und da hatte ich halt Angst.« Der Steinsager nickte.
»Wenn du dich beruhigt hast, geh zurück in dein Nest.« Mond nickte und wandte sich Adler zu. Der Stern den sie zuvor gesehen hatte, blinkte immer schneller. Das Maul stand ihr bereits offen und sie zitterte. Eine Stimme hallte in ihrem Kopf wieder. Schwinge des Hähers, wie er sich von Halber Mond verabschiedete. Dann starb der Stern. »Halber Mond warte!«, schrie Mond und rannte los. Dem fallenden Stern nach.
»Mond! Warte!«, brüllten Adler und Steinsager. Doch Mond hatte sie nicht mehr gehört.

Kapitel 9 Adler's Sicht

Adler und die Höhlenwächter kamen mit hängenden Köpfen in die Höhle des Stammes zurück.
»Wir musste die Suche abbrechen, als die Scharfzähne kamen. Wir vermuten einer von beiden hat sie erwischt, das war alles was wir von ihr fanden.« Kiesel legte ein paar Fellbüschel ab. Es war das schildpatt Fell von Mond. Adler beobachtete seinen Vater den Steinsager. Er sah traurig zu den anderen. »Lasst uns für sie die Totenzeremonie abhalten. Damit sie den Weg zu unseren Ahnen findet.« Er nahm das Fellbüschel auf und brachte es zu den Felsen in der Nähe des Wasserfalls, dessen rauschen sie zum Stamm der ewigen Jagd bringen sollte.
»Oh ihr Ahnen vom Stamm der ewigen Jagd. Heute Nacht verließ uns Mond der die Nacht erhellt. Ich bitte euch geleitet sie zu euren Jagdgründen und nehmt sie auf sowie ihr auch Distel und Berg aufgenommen habt.« Dann schoben die Höhlenwächter den Felsen beiseite und Steinsager legte das Fell in ein Loch im Felsen ehe der Eingang erneut blockiert wurde.
»Ach Mond warum musstest du dich nur in diesen Gedanken von den Clans verrennen? Nun hoffe ich du findest sicher den Weg in den Stamm der ewigen Jagd. Du warst vielleicht manchmal überdreht und stur aber du warst immer da. Ich hoffe wir sehen uns eines Tages wieder«, Adler wandte sich ab und rannte in die Stammeshöhle dahin wo die Zukünftigen schliefen. Als er sein Nest sah, und sich hinein legte, fand er keinen Schlaf. Das gleichmäßige Atmen von Mond fehlte und sein Blick ging zu der leeren Schlafkuhle in der das Nest der Kätzin war. Auf müden Pfoten erhob er sich und rollte sich in Monds Nest zusammen. Der Duft der Kätzin beruhigte ihn und endlich konnte er einschlafen.

»Adler«, rief einen Stimme und Adler blinzelte. Vor ihm in der leeren Stammeshöhle stand eine Katze sie war silbern getigerter, ihre Augen blau und ihr Schweif lang und buschig. Wirkte so weich wie eine Feder.
»Wer bist du?«, wollte er wissen.
»Mein Name ist Federschweif und wir sind hier um dir zu sagen, dass du nicht trauern musst.«
»Warum? Mond ist tot! Ihr habt ihr diese Idee in den Kopf gepflanzt von wegen Clans. Nur wegen euch wurde sie er mordet!«, brüllte er mit Tränen in den Augen. Federschweifs Schnurrhaare zuckten und leise lachte die Kätzin.
»Sieh dich genau um Adler. Siehst du hier irgendwo das Fell von Mond?«, fragte Federschweif und plötzlich war die leere Höhle übersäht mit schimmernden Pelzen. Einige geisterhaft blass, andere frisch und Kräftig. Er erkannte, Berg, Distel und Hase. Aber nirgends war das Fell von Mond zu sehen.
»Komm mit mir Adler«, murmelte Federschweif und widerwillig folgte Adler der Kätzin.
»Wo bringst du mich hin?«, fauchte er als sie die Höhle hinter sich ließen. Vorbei an Kiesel, Rabe und Krähe, welche sie nicht zu bemerken schienen. Immer weiter liefen sie und durchquerten die Berge bis sie an den Rand kamen.
»Schau genau hin«, murmelte Federschweif und deutete auf einen enge Spalte in der ein zusammengerolltes Fellbündel lag. Adler trat näher und sah Mond, welche schlief.
»Du siehst Adler ihr geht es gut. Aber du musst ihr bald folgen, nur ihr könnt den Stamm vor den alten Feinden retten.« Adler schluckte und die Welt um ihn wurde schwarz.

Keuchend wachte er auf und sprang auf die Pfoten. Eilte zum Ausgang und sah das Kiesel, Rabe und Krähe immer noch wache hielten. Wie sollte er nur an den dreien vorbei kommen? Ein paar kleine Steine erregten seine Aufmerksamkeit und er lief zu ihnen. Kickte gegen sie und die drei Höhlenwächter wendeten die Köpfe. Schnell ging er hinter einer Steinzacke die aus dem Boden wuchs in Deckung und wartete, bis die drei weg waren. Dann rannte er los und aus der Höhle. Vorbei am Wasserfall. Da hin wo er wusste, das Mond war.

Kapitel 10 Mond's Sicht

Als Mond erwachte, schickte die Sonnen ihre Strahlen bereits auf den Boden und kitzelten sie. Genüsslich streckte sie sich. Dann glitt sie aus ihrem Versteck und machte sich auf die Suche nach Beute. Ihr Blick glitt zum Himmel hinauf und sie konnte einen Habicht erkennen. Das Gras war so viel weicher als der Fels der Berge und ausgiebig grub sie ihre Krallen in den Untergrund, der sich ganz locker, lösen ließ. Wie sollte sie nun jagen? Sie war alleine und andere Techniken kannte sie nicht? Obwohl? Ein Kaninchen müsste sie ja erlegen können. Das könnte sie nutzen um den Habicht zu ködern. Auch wenn sie keine Höhlenwächterin war, es würde schon klappen. Wie sie sich doch geirrt hatte. Benommen lag sie am Boden und musste hilflos mit ansehen, wie der Habicht mit dem zuvor von ihr erlegten Kaninchen davon flog.

Verärgert, peitschte ihr Schweif hin und her und sie lief weiter. Ihr Magen knurrte, und sie hatte nichts zu essen. War wohl doch keine so gute, Idee einfach so ohne Adler zu gehen, aber sie wußte dass es richtig war. Sie spürte es einfach. Die Sonne stieg höher und so versuchte sie es bei einer Maus, die sie witterte. Doch sie übersah einen Ast, der auf dem Boden lag. Dieser Untergrund er war einfach nur schrecklich! Wie sollte sie hier jagen? Konnte er nicht glatt sein, wie in den Bergen? Da wusste wie sie sich bewegen musste. Aber hier. War das nicht möglich und so zog sie weiter. Über das Gras und die Hügel und versuchte bei allem was sie witterte ihr Glück und irgendwann gelang es ihr eine Feldmaus zu erlegen und zu verspeisen. Nun etwas besser gelaunt setzte sie den Weg fort und zuckte zusammen als ein Tier auf sie zu kam und sie wütend anbellte. Mit gesträubten Fell stand sie da, ehe sie herumwirbelte und rannte. In ihrem Kopf war nur ein Gedanken. Weg! So schnell wie möglich weg!

Mond schaute auch nicht zurück ob es ihr folgte, denn die Kätzin - die bisher nur den rauen und harten Boden der Berge gewohnt war, merkte wie sie langsamer wurde. Warum nur? Sie war eine gute Beutejägerin und doch, war sie hier langsam. Obwohl sie sich viel besser und freier bewegen konnte. Das Vieh kam näher. Sie sprang nach links und stoppte. Rang um Atem, während ihr Verfolger an ihr vorbei raste. Doch lange ruhe, hatte sie nicht. Denn das Vieh kam zurück. Mond immer noch um Atem ringen rannte erneut los. Das konnte doch nicht wahr sein. Gab dieses Vieh denn nie auf? Sie konnte es nicht sagen. Sie wollte nur noch weg und das so weit wie möglich. Doch mit dem Tier, im Nacken nicht zu schaffen. Dann spürte sie Zähne an ihrem Schweif und ein ersticktes Jaulen entwich ihrer Kehle, als sie ins Stolpern geriet und stürzte. Das Vieh entblößte seine Zähne und die Kätzin schloss mit ihrem Leben ab. Als ein »Verzieh dich du dreckiger Flohpelz!«, erklang und mehrere Katzen auf das Tier los gingen.

Kapitel 11 Adlers Sicht

Adler betrachtete die Ebene die sich vor ihm erstreckte. Er stand am Fuß der Berge und schaute dahin wo sein zu Hause war. Von hier unten wirkten sie riesig. Viel riesiger als man es sich vorstellen konnte. Neugierig schnüffelte er an dem Gras. Es roch so anders. Dann fiel ihm ein Stein ins Auge. Auch den beschnupperte er. Der Stein roch viel intensiver nach Erde als die in den Bergen. Als er die Luft prüfte musste er sich anstrengen. So viele verschiedene Geruchsspuren waren hier zu finden. IN seiner Heimat beim Stamm war die Luft anders. Sie roch frischer. Gerade morgens, wenn der Nebel noch die Umgebung einhüllte in seinen schleierartigen Griff und man leichte Tropfen spürte, als würde es leicht regnen was nicht der Fall war. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere. Als könnte er nicht glauben, dass der Boden unter seinen Pfoten sein Gewicht auch trug. Er war weicher viel weicher. Nicht so rau wie das Gestein und die Felsen über die er sich sonst bewegte.

Die Zeit verging aber keine Spur von Mond. Langsam fragte er sich ob nicht Federschweif ihn eine Geschichte erzählt hat. So wie damals Vogel der im Himmelfliegt als er und Mond noch Junge waren und in der Sicheren Höhle der Jungenmütter lebten. Dann erspähte er ein Kaninchen. Ein Tier das es auch ab und an bei ihnen gab und er lief los. Doch da er das Gebiet nicht kannte entwischte es ihm. Wären doch nur Krähe und Rabe so wie Pinie hier, aber diese waren noch immer beim Stamm. Vermutlich hatten sie sein verschwinden schon bemerkt? Wie wohl sein Vater der Sturmsager reagieren würde? Würde es ihm den seelischen Rest geben? Er schaute zurück. Die Berge entfernten sich, wirkten nun viel kleiner und am liebsten wäre er zurückgelaufen. Zurück zum Stamm doch er konnte es nicht. Nicht ohne seine Freundin Mond der die Nacht erhellt. Schwer seufzend setzte er seinen Weg fort.

Es war schon lange nach Sonnenhoch als er eine Bewegung sah und ein Tier auf ihn zu stürmte. Er hatte so eines noch nie gesehen und doch rannte er um zu entkommen. Doch das Tier war schneller als er gedacht hatte. Dazu kam noch, er war nicht so schnell und wendig wie Mond. Die es als Beutejägerin gewohnt war schnell zu sein. In seiner Panik rannte er in die entgegen gesetzte Richtung. Zurück zu den Bergen. Dann schwenkte er nach links und kurz darauf saß er in der Falle. Denn das Tier das ihn 'an schnurrte', zeigte keinerlei Zeichen von Freundlichkeit. Woher sollte er auch einen Hund erkennen und das er knurrte, welches sich nur wie ein Schnurren anhörte? Panisch rannte er weiter. Wie sollte er denn dieses Vieh bekämpfen? Er war es gewohnt, Adler oder andere Raubvögel zu bekämpfen, und die üblichen Taktiken würden hier nicht wirken. Gerade als er schon mit seinem Leben abgeschlossen hatte, er klang das Gejaule von Katzen und ein roter Blitz warf sich auf das Tier.

»Verzieh dich Flohpelz«, fauchte die Katze und zwei weitere eine etwa in Adlers Alter sie war weiß und hübsch so wie eine hellgetigerte Kätzin. Das Tier jaulte auf und ließ ab, wirbelte herum und floh von den Katzen, die ihm noch nach jagten, während eine braunweiße Kätzin auf ihn zu kam.

»Geht es dir gut?«, wollte sie wissen.
»ja«, stammelte er und sah sie an.
»Dann komm mit«
»Warum? Ich muss meine Freundin Mond finden«, fauchte Adler wütend.
»Leg dein Fell wieder an«, meinte sie.
»Warum? Mond ist«, er brach ab als er Mond auf sich zu kommen sah.

Freudig rannte er zu der Kätzin die sich an Ihn drückte und laut schnurrte.

Kapitel 12 Monds Sicht